POWER STATE - Power State
Mehr über Power State
- Genre:
- Rock
- ∅-Note:
- 9.00
- Label:
- Lucky Bob Records / SPV
- Release:
- 05.12.2025
- Crash And Burn
- Bang Bang
- Titans
- Rise And Shine
- Last Men Standing
- Boomerang
- The Perfect Lie
- Crossfire
- Lucky Strike
- Lion's Fight
- Not My Nation
Nomen est omen: POWER STATE überzeugt mit Power.
Ihr habt noch nichts von POWER STATE gehört? So ging es mir auch. Hier einmal ein paar Eckdaten. Die Band kommt aus Frankfurt/Main und wurde 2022 gegründet. Das Trio besteht aus Toby Austin Breitenbach (Gesang und Gitarre), Pogo (Bass) und Robby "Rockbert" Siemens (Drums). Alle drei haben schon in den Bands ABSOLUTE und später bei BREITENBACH gespielt. Da mir die auch nichts sagten, musste ich natürlich auch da einmal reinhören, zumindest in BREITENBACH. Ja, kann man lassen! Jetzt gibt es also das gleichnamige Debüt-Album.
Zusammen mit Nils Knecht und Leonhard Elsner aus den Studios 301 Germany hat POWER STATE das Debut-Album produziert, gemastert wurden die Songs von Jens Dreesen, der unter anderem für das Mastering des letzten RAMMSTEIN-Albums "Zeit" verantwortlich war. Mit "Power State" bekommen wir feinen (Power/Hard)-Rock auf die Ohren und ich freue mich ganz besonders über einen Drummer, der nichts, aber auch gar nichts anbrennen lässt! Den Einstieg zu dieser Einschätzung liefert schon gleich der erste Track, das rasante 'Crash And Burn'. Das gilt auch für 'Bang Bang' und 'Titans'. Mitreißendes Drumming! Okay, die Herren an den Saiten und am Gesang können natürlich auch mithalten. Toby hat die richtige kraftvolle Rock-Stimme, genau passend zur dargebotenen Musik.
Mit 'Rise And Shine' wird es balladesk und etwas ruhiger, allerdings vollkommen ohne Kitsch. 'Last Men Standing' hat einen tollen Refrain und starkes Gitarrenriffing, während beim etwas ungewöhnlichen 'Boomerang' – mit leicht schrägen Flötenklängen am Schluss - der Bass einen Hauptpart übernimmt. Das nachdenklich stimmende 'The Perfect Lie', wunderbar gefühlvoll interpretiert von Toby, verursacht schon ein wenig Gänsehaut.
Locker-flockigen Rock'n'Roll gibt es bei 'Crossfire', 'Lucky Strike' und insbesondere beim treibenden, rifflastigen 'Lion's Fight' auf die Ohren. Bei 'Not My Nation' zieht die Band nochmal alle Register und der Track bohrt sich ordentlich ins Gehör.
Mein Fazit: Man spürt in jedem Song, das Herzblut, mit dem das Trio bei der Sache ist. Besonders gut kann man das übrigens auch in den bisherigen Videos sehen, was mich dazu verleitet, zu behaupten, dass POWER STATE einfach eine Liveband ist, die vermutlich jede Location "in Schutt und Asche legen wird" – natürlich im positiven Sinn.
Fetzige Musik, tolle Riffs – das rasante Drumming hatte ich schon erwähnt, oder? Mit Toby Austin Breitenbach hat die Band einen Sänger, der einfach überzeugt. Mir gefällt übrigens auch das Cover von "Power State" mit dem kraftvollen Logo inmitten der vielen türkisfarbenen und dunkelroten Wolken. Ja, das passt zur Band und zur Musik. Ein Debütalbum, das mich überzeugt hat. Weiter so!
Crash And Burn
https://www.youtube.com/watch?v=5tXwMNiFkRk
Titans
https://www.youtube.com/watch?v=11gsK_MCZ6w
Rise And Shine
https://www.youtube.com/watch?v=68ywhWlboPs
- Note:
- 9.00
- Redakteur:
- Hannelore Hämmer


