AXE DRAGGER - Axe Dragger
Mehr über Axe Dragger
- Genre:
- Heavy Metal
- ∅-Note:
- 7.00
- Label:
- Ripple Music
- Release:
- 06.03.2026
- Axe Dragger
- Give You The Rope
- Fight Another Day
- Iron Rider
- Eat Me From The Inside
- Shock 'Em Dead
- El Toro
- The Damned Will Cry
- Fire In The Madhouse
- Death Is Calling My Name
Stampfender Heavy Metal, ohne Überraschungen.
Auch wenn das Cover Erwartungen an ein anderes Genre erweckt, steckt hinter der neuen Supergroup AXE DRAGGER eine traditionelle Heavy-Metal-Formation, die mit ihrem hier vorliegenden, selbstbetitelten Album, ihr Debüt vorlegt.
Die Gruppe wurde von FU MANCHU Gitarrist Bob Balch und Ex-PENTAGRAM Drummer Pete Campell gegründet, die einfach Ideen austauschten. Später stießen dann noch Bassist Frederik Isaksson (DARK FUNERAL) und der ehemalige PANTERA-Sänger Terry Glaze zu der Band und komplettierten das aktuelle Line-up.
Das Album beginnt, wie sollte es bei dem Bandnamen und Albumtitel auch anders sein, mit dem Lied 'Axa Dragger' einer solide stampfenden Heavy Metal Hymne, die auch gut ins Ohr geht. Darauf folgt das rockige, an JUDAS PRIEST erinnernde, 'Give You The Rope' und so geht es munter weiter: In jedem Song gibt es eine andere Facette vom klassischen Metal der 80er, und oftmals auch einen anderen Gesangsstil von Terry Glaze dazu, der seine Stimme sehr facettenreich präsentiert und beweist, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. So geht es mal etwas schneller ('Iron Rider', 'Fire In The Madhouse') und mal im Midtempo-Bereich weiter und eine Powerballade in Form von 'The Damned Will Cry' gibt es auch noch. Die Produktion ist druckvoll und modern.
Am Ende ist "Axe Dragger" ein sehr abwechslungsreiches, weil vielseitiges Album der Band. Allerdings geht diese Vielseitigkeit zu Lasten einer klaren Stilistik. So erinnert die Auswahl der Songs eher an eine 80er-Jahre-Playlist als an ein in sich geschlossenes Album. Hier fehlt klar ein roter Faden. Aus meiner Sicht hat AXE DRAGGER noch nicht die endgültige musikalische Identität gefunden. Zuhörer, die das allerdings nicht stört, bekommen ein handwerklich sauberes und grundsolides Heavy Metal Album ohne große Hits, aber auch ohne Ausfälle.
- Note:
- 7.00
- Redakteur:
- René Juffernholz


