UNCHAINED HORIZON - The Guardian's Call
Mehr über Unchained Horizon
- Genre:
- Heavy Metal
- ∅-Note:
- 9.00
- Label:
- EIgenproduktion
- Release:
- 13.03.2026
- The Guardian's Call - Part I
- Grim Reaper
- Heroes
- Atlantis
- The Guardian
- War
- No More Tomorrow
- Hysteria
- Metal Unites
- The Serpent Queen
- The Guardian's Call - Part II
Der nächste Traditional Heavy Metal-Hammer!
Hui... da geht aber wieder die Post ab! Schon "Fallen Kingdom" hatte mich ja mit rasantem, fetten Gitarrensound, hartem Drumming und tollem Gesang begeistert. Jetzt, vier Jahre später, hat UNCHAINED HORIZON mit "The Guardian's Call" noch so ein, zwei Schippen draufgelegt. Da sitzt du vor der heimischen Anlage und wirst einfach mal eben hinweggeföhnt. Dabei überlegst du dir, dass das live einfach nur fantastisch sein muss! Saschas Gesang war ja schon vorher großartig, aber irgendwie habe ich das Gefühl, er hat sich nochmal gesteigert. Selbstverständlich gilt das auch für die Instrumentalfraktion, die rundum großartig agiert.
Eigentlich könnte ich hier schon aufhören und sagen: "Leute, zieht euch die Platte rein und dann unbedingt ab zu einem Live-Auftritt!" Aber so ein paar Gedanken zu den einzelnen Titeln sind ja trotzdem nicht verkehrt. Eingerahmt werden die neun Tracks vom akustischen, fast balladesken Intro 'The Guardian's Call - Part I' - am Anfang und am Ende hören wir Meeresrauschen - und vom Outro 'The Guardian's Call - Part II'. Auch hier Meeresrauschen zu Beginn, aber dann geht es nochmal flott zur Sache, bevor die Platte ausklingt.
Den ersten Knaller gibt es direkt mit 'Grim Reaper'! Da fetzt nicht nur das rasante Drumming und das Gitarrenriffing, bevor es in einem Mittelteil gemäßigter weitergeht. Die erste Gänsehaut bekomme ich, wenn Sascha gesanglich so richtig loslegt. Ein paar 'Child In Time'-Vibes lassen grüßen... Auch das eingängige 'Heroes' ballert so richtig, ich liebe auch hier - wie auf der gesamten Platte - das starke Drumming!
'Atlantis' und 'The Guardian' lassen ebenfalls nichts anbrennen, ich kann nur immer wieder die Saitenfraktion und das Drumming hervorheben. Bei 'War' besticht die Akustikgitarre zu Anfang, ansonsten geht der eher getragene Song gänsehautmäßig unter die Haut, wofür auch einmal mehr der ausdrucksstarke Gesang verantwortlich ist. Ein weiterer ganz starker Track des Albums! Mit' Hysteria' geht es anschließend wieder auf die rasante Schiene, die vom heftigen 'No More Tomorrow' noch getoppt wird. Hier singt sich Sascha quasi die Seele aus dem Leib. Und was Schlagzeuger Arne an den Drums abzieht, ist auch jenseits von Gut und Böse!
Beim mitreißenden 'Metal Unites' fühle ich ein paar MANOWAR-Vibes - von der Dynamik her ein weiteres unglaubliches Stück, das sich live zu einer Bandhymne mausern könnte. Ganz großes Kino! Bleibt noch 'The Serpent Queen', das einen akustischen balladesken Anfang hat. Aber das ist nur Tarnung - nix mit Ballade! Nix mit Ausruhen! Zum Schluss geht es noch einmal heftig zur Sache, auch wenn zwischendurch ein weiteres akustisch-balladeskes Zwischenspiel, fast mit Sprechgesang, erfolgt. Nein, UNCHAINED HORIZON entlässt mich mit dem Wunsch nach mehr. Gut, auch hier hat sich wieder die Repeat-Taste bewährt.
Dass "The Guardian's Call" gut werden würde, habe ich natürlich gehofft, bin aber jetzt mehr als angenehm überrascht und erfreut, WIE gut es geworden ist. Wer starken Traditional Heavy Metal mag, sollte UNCHAINED HORIZON unbedingt einmal testen... Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat - nun, es gibt am 13.03.2026 im Wilhelmshavener Kling Klang eine Album-Release-Party. Und immer daran denken: "Metal Unites!"
Heroes
https://www.youtube.com/watch?v=D9OLxwIwkGQ
- Note:
- 9.00
- Redakteur:
- Hannelore Hämmer


