LANSDOWNE - Wish You Well
Mehr über Lansdowne
- Genre:
- AOR
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Odyssey Music Network
- Release:
- 27.03.2026
- Burn It Down
- Can't Wish You Well
- Make It A Lie
- Rescue
- Bury Me
- Now That You're Gone
- Four Wheel Freedom
- Here To Stay
- Feel You Coming
- Oxygen
- Release Me
- Safe Word (Bonus)
Hits, Hits, Hits - aber nicht ganz ohne Berechnung!
Ganz klare Sache: LANSDOWNE will Hits produzieren, und das gerne auch mit dem entsprechenden Pathos und einer gesalzenen Prise Massentauglichkeit, sodass relativ schnell alle Zweifel beseitigt sind, ob hier Preise für Originalität oder tatsächliche inhaltliche Frische vergeben werden sollten - denn nein, da sollte nicht so sein. Die Band aus Boston reitet schon seit mehr als zwei Dekaden auf jener Welle, die Acts wie NICKELBACK, 3 DOORS DOWN und THRICE seinerzeit an den Strand gebracht haben, und sie haben entsprechend großen Erfolg, wie die Streaming-Statistiken und die Zahl der bisherigen Hitsingles verraten.
Und ganz ehrlich: Das sei den Herren von Herzen gegönnt, denn die Masse an brauchbaren Hooklines ist auch auf dem aktuellen Werk beeindruckend, und selbst wenn nicht jeder Song auf "Wish You Well" sich dem Kitsch vollständig entzieht, so kann man einfach nicht abstreiten, dass der Funke überspringt. Manchmal selbst in den Momenten, in denen es besonders cheesy ist...
Natürlich muss man den neuen Release daher auch als genau das betrachten, was er am Ende ist: nämlich bis zu einem gewissen Punkt berechnend, massenkompatibel bis ins letzte Detail und so eigenständig wie ein Sandkorn in der Wüste. Daran kann man sich stören, muss man aber definitiv nicht, weil das musikalische Potenzial ungleich größer ist als beispielsweise bei den kanadischen Kollegen um Chad Kroeger und man auf "Wish You Well" auch nicht den Eindruck bekommt, hier würde eine viel zu einfältige Erfolgsformel immer wieder heruntergepredigt.
Unabhängig davon, ob einem hier vieles vertraut und manches sehr bekannt vorkommt, siegt am Ende nämlich die Qualität der Widerhaken und die durchaus vielseitige Herangehensweise über die drohende Eintönigkeit. Ganz davon abgesehen, hat LANSDOWNE mit Jon Ricci einen fantastischen Sänger in den eigenen Reihen, der so manche etwas zu erfolgsorientierte Story dann doch wieder zu den Basics zurückbringt und sie eben nicht weiter künstlich aufbläht.
LANSDOWNE hat mit "Wish You Well" ein Album voller Gassenhauer produziert, das in den Billboard Charts mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ziemlich weit oben einsteigen wird. Dies liegt zum einen an der hohen Radiotauglichkeit des neuen Materials, zum anderen zweifellos aber auch an einer Reihe starker Refrains, die im Eiltempo gespeichert sind.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- Björn Backes


