Killing Is My Business...And Business Is Good!Was muss das ein Jahr gewesen sein? 1985 hauen Anthrax, Slayer, Exodus und die wohl interessanteste Band in diesem Jahr – Megadeth - ihr erstes Debütalbum raus.
Viele Fans dürften sich nachdem rausschmiss gefragt haben: „Was zur Hölle macht Dave eigentlich?“. Die Antwort hatte Dave zwei Jahre später parat. Ein gewaltiger Klumpen dreckiger Musik. Der Mann muss vom Hass erfüllt, von den Drogen berauscht worden sein, wie kein zweiter. Jeder Song knüppelt. Egal ob “Last Rites/Loved To Deth“ mit J.S. Bach überrascht, „Skull Beneath The Skin“ den Anfang für das Maskottchen Vic Rattlehead schafft, „Looking Down The Cross“ einfach nur toll ist, oder man „The Mechanix“ einfach nur rotzig rüberkommt. Einzig die Produktion mag nicht wirklich toll sein.
8,5/10
Peace Sells...But Who's Buying?Schon wieder ein Klassiker-Jahr. Slayer mit „Reign In Blood“, Metallica mit „Master Of Puppets“ und eben Megadeth mit „Peace Sells…But Who’s Buying?“.
Deutlich zu hören ist die extreme Weiterentwicklung. Da nimmt man einen jazzigen Anteil war und auch „Fuck Off-Songs“ sind wieder gegeben. Technisch ist da also absolut alles gegeben. Killerriffs in „Wake Up Dead“, „The Conjuring“ oder eben „Devil’s Island“. Vergessen sollte man auch den Titeltrack nicht, der wohl so Ohrwurmtauglich ist, wie die Songs später nur zu „Countdown To Extinction“ und „Youthanasia“-Zeiten sind.
9,5/10