Eure letzten Live-Erlebnisse

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Samstag 9. Mai 2026, 20:11

In den letzten Wochen:

WYTCH HAZEL und PHANTOM SPELL in Passau war echt phänomenal. Zwei der besten aktuellen Metal-Truppen in einem Mini-Club, direkt vor der Bühne, dazu jeweils mit starken Musikern und einer feinen Setlist!

Dann das gewohnte "Keep it True"-Festival mit vielen starken Bands - als Highlights waren MAGNUM, SANCTUARY oder VIOLET erwähnenswert. Auch TORMENTOR, die ich auf Platte gar nicht kenne, haben ziemlich abgeräumt.

In der Woche danach dann MICHAEL PATRICK KELLY in der Olympiahalle in München - Geburtstagsgeschenk an meien Frau. So seicht ich das zum Teil im Radio finde, war das doch ein ziemlich fetter Rock-Abend mit herausragenden Musikern und großartiger Bühnenproduktion.

Dann am letzten Wochenende noch DIE UMVERTEILER in Erlangen. Meine Deutsch-Punk-spielenden Freunde um Songwriter Jakob Schnapp haben echt eine mega Setlist dabei gehabt und alle Hits gespielt. Für einen Song durfte ich selbst als Gastsänger auf die Bühne kommen. Das war auch das erste Live-Konzert für meine beiden Kids (12 und 10 Jahre), die beide Riesenfans der Band sind.


Jetzt erst Mal Konzertpause bis zum KIT LEGIONS im August :grins:
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon lenbert » Sonntag 10. Mai 2026, 09:09

Da warst du gut musikalisch beschäftigt, Jhonny

WYTCH HAZEL habe ich gestern gesehen, zusammen mit u.a. THE NIGHT ETERNAL und DEMON als Abschluss. Die alten Herren haben zu später Stunde ziemlich abgeräumt, mit erkennbarer Freude und viel Charme. Schade nur, dass "Taking The World By Storm" in der Setlist nicht bedacht wurde.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Montag 11. Mai 2026, 08:50

lenbert hat geschrieben:Da warst du gut musikalisch beschäftigt, Jhonny

WYTCH HAZEL habe ich gestern gesehen, zusammen mit u.a. THE NIGHT ETERNAL und DEMON als Abschluss. Die alten Herren haben zu später Stunde ziemlich abgeräumt, mit erkennbarer Freude und viel Charme. Schade nur, dass "Taking The World By Storm" in der Setlist nicht bedacht wurde.


Schade - das unbestritten beste Album der Band.



Ja, 4 Konzerte inklusive Festival in 2 Wochen hatte ich definitiv noch nie.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Freitag 29. Mai 2026, 21:22

So ein Mist.
Das Konzert von BEAT im Hamburger Stadtpark ist aufgrund "produktionstechnischer Gründe" abgesagt worden.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Dienstag 2. Juni 2026, 12:43

Gestern Abend LINKIN PARK in Hamburg gesehen.
Im Vorprogramm PHANTOGRAM (waren nicht schlecht, aber die Songs ähnelten sehr) und CLIPSED, eine Rap Crew, die einen Song mit Kendrick Lamar gemacht haben, der wohl dieses Jahr auch einen Grammy bekam (Nichts für so einen alten weißen Mann, wie mich). Aber der Song über Mike Tyson hat mich etwas abgeholt.


Um 21 Uhr ging es nun los. Die Voraussetzungen waren top. Angenehme Temperaturen, kein Regen.
"Lying from you" hatte erstmalig die Ehre, ein Linkin Park Konzert zu eröffnen. Danach wurde mit "Crawling" gleich der erste Klassiker ins Stadion gebrüllt. Der erste Block wurde dann mit Up from the Bottom, New Divide und The Emptiness Machine fortgesetzt.
Im 2. Act ging es gleich mit The Catalyst und Burn it down weiter. Dort war auch der Solospot von Joe Hahn untergebracht. Im 3. Act dann Lost, Breaking the Habit, Good Things Go und What I've done.
Im 4. Teil der Show wurde Overflow mit Depeche Mode Einlage zum Besten gegeben, danach folgte der Dreierpack des Abends, der so ziemlich alle Dämme bei den knapp 50.000 im Stadion brechen ließ: Numb, In The End und Faint. Und auch die Zugabe mit Papercut, Heavy is the Crown und Bleed it out hatte es in sich. Ende um kurz nach 23 Uhr.
Hier die komplette Setlist:
https://www.setlist.fm/setlist/linkin-p ... 751c9.html
Bild
Stimmung im Publikum gut. Stimmung bei der Band auch gut (Emily hat sogar ein "Moin, Hamburg!", "Hamburg, meine Perle" und "Deutschländ, ich liebe euch!" ins weite Stadionrund gerufen). Optisch war das auch alles sehr gut aufbereitet.
Der Sound war von meiner Position aus allerdings streckenweise eher suboptimal. Während Drums, Bass und Gitarre ordentlich Druck hatten, kamen die Keyboards und die Sounds von Joe Hahn dann doch eher etwas schwachbrüstig rüber. Besonders ist mir das beim Intro von "Numb" aufgefallen. In der Mitte von "Faint" schien es so, als ob die Gesamtlautstärke noch mal ein paar db hochgedreht wurde. Auch der Gesang ging anfangs etwas im Gesamtsound unter. Vielleicht ist es auch mein Alter, wer weiß das schon.
Herzerwärmend war die Szene, als Mike Shinoda von der B-Stage hinabstieg um mit den Fans in den ersten Reihen abzuklatschen. Ein Mädel wollte ihn nicht mehr loslassen. Dann hat er einen kleinen Jungen gesehen. Für den Bengel war es wohl sein allererstes Konzert überhaupt in seinem Leben. Shinoda hat ihn nach einem kleinen Wortwechsel mit dessen Eltern zu einem Tausch der Caps überreden können. Auf Shinodas Kappe waren die Unterschriften aller Bandmitglieder. Nach einer herzlichen Umarmung ging es wieder zurück auf die Bühne.
Mutti hat das ganze dann auch gleich bei youtube veröffentlicht.
https://www.youtube.com/watch?v=pKRNg-W5dQc&
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Freitag 12. Juni 2026, 18:00

Gestern Abend hatte das Hamburger Publikum die Wahl: Entweder kollektives Schwitzen und Anschmachten von Gavin Rossdale bei BUSH in der Großen Freiheit 36 oder bei einem schönen Regenschauer im Stadtpark bei GARBAGE Party machen. Meine Wahl fiel auf letzteres (bin aber auch nicht aus Hamburg).

Der Stadtpark war gut zur Hälfte (angeblich 2.000 Zuschauer) gefüllt. Die Sonne schien noch als um 19 Uhr Karen Dio mit 2 Mann Verstärkung um 19 Uhr die Winterhuder Open Air Bühne betrat. Die quirlige Brasilianerin machte mit ihrem poppigen Punk schon ordentlich Stimmung.
Nach ca. 35 Minuten war das Set beendet. Kurz vor 20 Uhr setzte dann langsam der Regen ein.
Pünktlich um 20 Uhr ertönte "Laura Palmer's Theme" aus der Serie TWIN PEAKS und Shirley Manson mit Verstärkung betraten die Bühne und legten mit "There’s No Future in Optimism" los. Etwa 1/4 der Setlist bestand aus Songs des neuen Albums "Let All That We Imagine Be the Light" die sich gut in die anderen Songs eingefügt haben. Die ersten beiden Alben waren insgesamt mit sieben Songs vertreten. Als vierten Song gab es "I think, i'm paranoid" und gleich danach "Stupid Girl". Shirley Manson ist mit ihren knapp 60 Jahren immer noch eine Rampensau, auch wenn der Zahn der Zeit optisch an ihr etwas genagt hat (vielleicht war aber auch das Makeup nicht wasserfest). Stimmlich war es auch zum Ende hin etwas dünn.
Shirley war zwischen den Songs aber auch sehr redselig. Sie bezeichnete einige Zuschauer, die vorne an der Bühne standen und trotz des Regens den Spaß ihres Lebens zu haben schienen als "Hardcore Motherfuckers". Sie hat auch mit dem Security am Bühnenrand gesprochen und gefragt, warum er so guckt, als ob er einige seiner Lebensentscheidungen in Frage stellen würde. Der Security hat das irgendwie nicht gecheckt, das er gemeint war.
Beim Song "It's all over, but the Crying" erzählte sie vom Hintergrund. Es ging um einen Kerl, mit dem sie als Teenager zusammen war. Er hat ihr ewige Liebe und Treue geschworen, ist aber dann doch fremdgegangen, oder wie Shirley es gestern treffender formuliert hat: "He shared his Cock and Balls with other Girls."
Zum Ende des Konzerts wurden die Zuschauer mit "Only Happy When It Rains". nach Hause geschickt. Shirley meinte, das man den Song heute eigentlich etwas früher hätte spielen können (Der Regenschauer war ungefähr zur Hälfte des Sets abgeklungen).
Da hatte sie schon recht. Sie hat sich auch noch für die Treue bei den deutschen Fans bedankt. Es war wohl auch das insgesamt 52. Konzert, welches Garbage in Deutschland gespielt haben. Sie lobte auch, das bei den Auftritten in Deutschland fast alles bestens funktioniert, im Gegensatz zum Rest der Welt. Besonders England und der ehemaligen Premierminister David Cameron, bekamen ihr Fett weg, auch wegen des Brexits.
Was blieb sonst noch in Erinnerung? Eine schöne Coverversion vom The Cure Song "Lovecats".
Setlist:
https://www.setlist.fm/setlist/garbage/ ... d87d5.html
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Havoc » Sonntag 19. Juli 2026, 09:58

War gestern im Kölner Stadion bei den TOTEN HOSEN. Natürlich nicht auf eigene Faust, sondern eher mit Familienanhang. ;-)
War aber echt richtig gut. Auch wenn ich die Hosen nur teilweise so von 1993 - 1996 wirklich gehört habe, so kennt man
natürlich einige der alten Kamellen und auch ein paar der neueren Lieder. Die haben es schon echt raus, ein ganzes Stadion in Stimmung zu versetzen. Und zwar quasi über die gesamte Spielzeit von 2,5 Stunden. Das war mitunter wirklich beeindruckend. Campino hat den Bogen da wirklich raus.
Drei Vorbands waren am Start. Eine junge Berliner Frauenband namens HEAVEN DIVA, eine ältere irische Herrenpunkband namens THE UNDERTONES und die BEATSTEAKS. War schon ein sehr langes Vorprogramm. Insgesamt ging das Konzert von 16 - 22.30 Uhr. Erstere Band fand ich am originellsten. Die hatten verdammt viel Power, waren aber für manch einen Hosen-Fan schon fast zu krass denke ich. Die irische Band war okay, aber irgendwie langweilig und nicht richtig meins. Letztere sind ja schon bekannter. Die haben das Stadion dann erstmal in Partylaune versetzt. War schon gut. Am Ende des Konzertes der Hosen kam dann übrigens auch noch Wolfgang Niedecken auf die Bühne um gemeinsam Kristallnacht zu spielen. Sicherlich ein Highlight des Abends. Fand es insgesamt hochprofessionell und wirklich stark. Viel besser kann man so ein Konzert sicherlich nicht machen. Ich persönlich brauche einen solchen Stadiongig allerdings jetzt auch nicht öfters. Es bleibt alles beim alten bei mir. Die Magie die viele Leute aus solchen Konzerten ziehen wirkt bei mir nicht in dem Maße. Für mich werden Konzerte wohl weiterhin eher seltene Ereignisse bleiben.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Sonntag 19. Juli 2026, 12:34

Das Schleswig-Holstein Musik Festival hat nicht nur Klassik zu bieten. Nein, es werden auch Künstler aus dem Bereich Popmusik eingeladen. Waren es 2023 noch Simply Red und 2024 Jamie Cullum, so waren im letzten Jahr Sting und Die Fantastischen Vier die prominentesten Highlights.
In diesem Jahr wurde nun dem Schweden-Duo ROXETTE die Ehre zu Teil. Den Part der viel zu früh verstorbenen Marie Fredriksson übernimmt seit Anfang 2025 die schwedische Sängerin Lena Philipsson. Und die Aufgabe hat sie sehr gut gemeistert.
Das Set quasi ein "The Singles-Live". Von den 19 dargebrachten Songs gab es nur 2, die ich überhaupt nicht kannte. Der Rest war bestand aus Hits die einem im Radio oder damaligen Musikfernsehen irgendwie über den Weg gelaufen sein mussten. Angefangen bei den üblichen Hits "The Look" und "Joyride", den leider nicht vermeidbaren Pretty Woman Song "It must have been Love" (Habe den Film bis heute nicht gesehen), bis hin zu Power-Balladen wie "Listen to your Heart" oder "Fading like a Flower" und gute Laune Songs wie "Dressed for Success", "Dangerous" oder "How do you do?" Beendet wurde der Abend mit dem wunderschönen "Queen of Rain".
Die Begleitband richtig gut aufgelegt. Man merkte den Spaß auf der Bühne an und der hat sich auch super aufs Publikum übertragen. Die Songs teilweise gut und sinnvoll erweitert mit Mitsing-Parts für das Publikum und einigen erweiterten Gitarrensoli, die nie übertrieben wirkten. Der Sound war auch sehr gut. Die Drums konnte man mal wieder spüren. Bei der Bandvorstellung erwähnte der Bassist, das er 2003 in der Ostseehalle war und Fleetwood Mac gesehen hat. Er konnte sich sogar noch an den Platz erinnern, wo er saß,
Der Gitarrist Kristoffer, von Per Gessle als "Der letzte Hippie Schwedens" vorgestellt, nutze seinen Spot auch gleich und hat das Pippi Langstrumpf Lied auf seiner E-Gitarre angestimmt. Die Zuschauer haben es geliebt.
Ich selber habe Roxette in der "Originalbesetzung" bereits 1991 an selber Stelle gesehen. Damals war ich eigentlich nur wegen der Vorgruppe Glass Tiger da und hab Roxette einfach so mitgenommen. Damals haben mich Marie und Per auch schon überzeugt.
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