WW 2010: Soundscapes & The Soul

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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon salisbury » Mittwoch 5. Januar 2011, 12:45

Mensch, Anacrusis. herrje :doh:

Auf Voivod häät ich eigentlich auch kommen müssen. Die schöne Angel Rat.

7: Kiske?
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 5. Januar 2011, 20:00

Exakt.

01 - EDGE OF SANITY - "The Spectral Sorrows" - 'Across The Fields Of Forever'
02 - VOIVOD - "Angel Rat" - 'Clouds In My House'
03 - COUNT RAVEN - "Mammons War" - 'Nashira'
04 -
05 - SÓLSTAFIR - "Köld" - 'Pale Rider'
06 - FLOTSAM & JETSAM - "The Cold" - 'Better Off Dead'
07 -
08 -
09 -
10 - EXCRUCIATION - "[T]horns" - 'A Dying Sun'
11 -
12 - ANACRUSIS - "Screams & Whispers" - 'My Soul's Affliction'
13 -
14 -
15 -
16 - YAT-KHA - "Poets & Lighthouses" - 'Sad Morning Song'[/quote]
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon firestarter » Mittwoch 5. Januar 2011, 20:29

Rüdiger Stehle hat geschrieben:02 - VOIVOD - "Angel Rat" - 'Clouds In My House'


Den Wolken-Hinweis hatte ich überhaupt nicht geschnallt.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 5. Januar 2011, 22:39

Voi Vod und die Wolken. Manchmal silly, manchmal in da house. Coole Band.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 6. Januar 2011, 05:16

Dann noch ein paar weiterführenden Tippsen:

Track 04 - 4:29
Das Lied beginnt mit Gitarre bevor das Schlagzeug langsam dazu kommt und dann der Gesang einsetzt. Ein Sänger der sich sehr verzweifelt anhört und perfekt zu dem Song passt. Ab und zu kommen auch noch ein paar Growls dazu.
Klasse Song, bislang der Beste von den Liedern die ich nicht kenne. :)

Melancholische Nordlandepik, welche die Härte nicht vernachlässigt und die schwarzmetallische Herkunft nicht ganz leugnet. Auch wenn sie sich heute mehr denn je mit Sängern umgibt. Mit guten und besonderen dazu.

Keine Ahnung? 123=7 mag die Band. Havoc und Vaillant auch. Trent, der Frosch und Jesus ebenso. Vom Knulf ganz zu schweigen. Eine beliebte Band. Hatte drei Sänger, die alle sehr bekannt und in der Szene auch sehr beliebt sind.

Track 07 - 5:22
Auch hier wieder ein ruhiger Anfang, bevor das Lied loslegt und langsam schneller wird. Bevor der Gesang einsetzt folgt erstmal ein Gitarrensolo. Hier wird endlich mal wieder gegrowlt und der Klargesang weggepackt.
Bisher mein Favorit neben Song 4 und 5.

Dass dir das gefallen würde, habe ich erwartet. Gleiches Umfeld wie Track 01, andere Band.

Also keine Swanö-Band, aber Gamle Älgdöd. Und eine starke Vorliebe für blutige Angelegenheiten. Die träumen sogar davon!

Track 08 - 3:34
Es wird fröhlicher. Kindergeschrei leitet das Lied ein bevor das Schlagzeug loslegt und dann die anderen Instrumente dazukommen. Leider gefällt mir der Gesang gar nicht und deswegen ist das Lied bisher das schlechteste vom Sampler. "Coming my Way" ist das was ich vom Text verstehe.

Dass das kontroverse Reaktionen auslösen könnte, war mir bewusst. Ein Großmeister des Metals auf Abwegen.

Nein, Salisbury, das ist nicht Kiskes Michael. Vermutlich einer der drei Musiker, über die ich hier im Forum und auch auf der Hauptseite am meisten geschrieben habe. Das Album, um das es hier geht, hat starke Grunge- und Beatles-Einflüsse.

Track 09 - 6:14
Und schon sind die Wolken wieder da und verdecken die Sonne sodass kein einziger Sonnenstrahl den Weg zur Erde findet. Die Produktion ist auch ziemlich alt, es hört sich an wie im Black Metal Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger. Ich würde spontan auf alte Darkthrone, Mayhem oder Burzum tippen. Ist kein schlechstes Lied, aber umhauen tut es mich auch nicht.

Die Tipps sind zwar recht warm, aber nicht ganz treffend. Der Song ist nicht so alt, wie du den Klang einschätzst, sondern deutlich jünger. Ich finde, dass man das auch hört. Julian sollte Bescheid wissen.

Nochmal ein Musiker, über den hier schon viel geschrieben wurde. Vor allem von Julian, Heydulf und mir natürlich.

Track 11 - 3:35
Das Lied beginnt mit Windgeräuschen und einer Frauenstimme die etwas in einer Sprache sagt die ich nicht kenne.
Dann legt der Song gleich so richtig los mit Gegrowle und Blastbeats wie sich das gehört.
Ein kurzes Solo, dich gefolgt von einem diabolischen Lachen, bevor das Gegrowle weitergeht.Eine Minute vor Schluss folgt ein kurzer Break wo die Frauenstimme wieder ertönt bevor es 30 Sekunden vorm Ende dann wie vor dem Break weiter geht.
Ein genialer Song, dabei auch nicht zulang und der Beste vom Sampler. Die Band wandert sofort auf den Einkaufszettel. :subber:

Ooops. Dass der so einschlägt, hätte ich gar nicht erwartet. Das ist eine recht lustige Band, bei all ihrer eingefrorenen Grimmigkeit. Irgendwie märchenhaft. Kennen alle Soundchecker im Hause. Hat da vor einigen Monden auch ziemlich passabel abgeschnitten.

Ich merke gerade, dass von diesem Sampler fast ein Drittel der Bands aus dem selben Land kommt. Diese Band gehört auch dazu. Eine junge Band und wie gesagt nicht so 100% ernst in Sachen "Message". Man wünscht sich, im Gefrierfach zu leben.

Track 13 - 3:25
Zuerst gibt es nur Drums zu hören, bevor die Gitarre dazustößt und dann öffnet sich die Hölle. Der Sänger treibt einen direkt in den Höllensumpf mit seinem Gegrowle. Anschließend versucht er einem die Hölle mit schmeichelnden Worten schön zureden. Auch dieser Song braucht noch etliche Hördurchlaufe, bevor ich ein endgültiges Urteil abegeben kann. Im Ersteindruck gefällt mir der Song aber besser als der Vorgänger.

Hier denke ich, dass dir ein paar Durchläufe mehr helfen werden. Das sollte wirklich was für dich sein, habe ich mir gedacht. Das war mal eine nicht nordische BM-Band, die weite stilistische Reisen unternommen hat.

Hier würde ich sagen, dass diese Band mit dem hier in Rede stehenden Album Pionierarbeit geleistet hat, was die Verbindung schwarzmetallischer Roots mit elektronischen Elementen zu verbinden. Dabei wirkt sie weder aufgesetzt noch steril oder kitschig. Ein Meilenstein von einem Album!


Track 14 - 5:48
Es wird wieder melancholischer mit einem tollen Gitarrenriff am Anfang. Zuerst growlt ein Sänger auch hier bevor ein zweiter in einen zur Grundstimmung passenden Klargesang verfällt . Der Klargesang und das Gegrowle wechseln sich auch hier immer wieder ab. Nach 3 Minuten wird es etwas schneller und die beiden Sänger singen zusammen, der eine im Klargesang, der andere immer noch growlend. Ich habe keine Ahnung wer das ist würde aber spontan auf Enslaved tippen. Auf jeden Fall das sechste Highlight des Samplers.

Enslaved sind es nicht. Nein. Ich finde vorliegende Band deutlich weniger spacig und progressiv. Und dabei auch weniger schwarz. Die sehr melancholische Ausrichtung lässt für mich recht zwingend auf das Herkunftsland schließen. Einige prominente Mucker sind da meines Wissens auch dabei. Die Band selber ist noch nicht so richtig berühmt, aber 1-2 Mitleser könnten sie kennen, die Winterfreunde.

Der Bandleader hat es mit unsonnigen Bands. Sonnenfinsternisse, Morgengrauen, dunkle Zeitalter. Passt zum Herkunftsland im Nordosten.

Track 15 - 3:01
Das Lied wird von einem Gitarrenriff mit leichter Unterstützung von Snare und Bass eingeleitet, bevor es einen Break gibt und das Lied richtig losgeht. Der Sänger kreischt sich die Seele aus dem Leib. "Living Death"
Ganz nett, aber auch hier werden keine Begeisterungsstürme bei mir verursacht.

Ein Klassiker einer weiteren von mir kürzlich nachentdeckten Band. Den Refrain hast du nicht ganz richtig verstanden. Holg weiß, wer das ist.

Legende und einer der Gründerväter extremen Sounds. Früher auch mal kontrovers, heute für fast alle ein Held.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon firestarter » Donnerstag 6. Januar 2011, 06:41

15: CARNIVORE - Five Billion Dead
7: MARDUK?
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Jesus » Donnerstag 6. Januar 2011, 10:05

Bei den Tipps zu 4, 7 und 14 rattert irgendwas im Kopp, aber es will einfach nicht raus... :hmmm:
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 6. Januar 2011, 10:08

Quorthon - I've Had It Coming my Way
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 6. Januar 2011, 10:11

Holger Andrae hat geschrieben:Quorthon - I've Had It Coming my Way

15 ist aber nicht etwa Death mit 'Evil Dead', oder???
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 6. Januar 2011, 10:15

Beides richtig!

01 - EDGE OF SANITY - "The Spectral Sorrows" - 'Across The Fields Of Forever'
02 - VOIVOD - "Angel Rat" - 'Clouds In My House'
03 - COUNT RAVEN - "Mammons War" - 'Nashira'
04 -
05 - SÓLSTAFIR - "Köld" - 'Pale Rider'
06 - FLOTSAM & JETSAM - "The Cold" - 'Better Off Dead'
07 -
08 - QUORTHON - "Purity Of Essence" - 'I've Had It Coming My Way'
09 -
10 - EXCRUCIATION - "[T]horns" - 'A Dying Sun'
11 -
12 - ANACRUSIS - "Screams & Whispers" - 'My Soul's Affliction'
13 -
14 -
15 - DEATH - "Scream Bloody Gore" - 'Evil Dead'
16 - YAT-KHA - "Poets & Lighthouses" - 'Sad Morning Song'
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