WW 2010: Soundscapes & The Soul

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WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Revan » Montag 3. Januar 2011, 20:58

Als erstes muss ich mich mal bei meinen Wichtel entschuldigen, dass es solange gedauert hat mit dem besprechen. Ich hätte ihn gerne etwas früher besprochen, aber leider kam mir kurz vor Weihnachten noch etwas dazwischen, sodass ich erst jetzt zum intensiven anhören und bewerten gekommen bin.

Dann legen wir aber auch gleich mal los:

Track 01 - 6:09
Los geht es mit einem langsam gespielten Gitarren Riff und kurze Zeit später folgt so etwas wie eine Lautsprecherdurchsage bevor der Sänger mit seinem Death Metal-ähnlichen Gesang anfängt. "And then we die". Knapp eine Minute vor Schluss wird das Tempo nochmal kurz angezogen, bevor der Sänger verkünden darf: "And Now We Are Dead"
Ein tolles Lied, gefällt mir richtig gut.

Track 02 - 4:50
Es wird etwas schneller aber auch nicht viel, aber der Gesang hört sich wieder normal an. Viel von dem Text verstehe ich trotz des relativ normalen Gesangs leider nicht.
Insgesamt ganz ok, aber nichts was mich spontan zum Kauf anregen würde.

Track 03 - 5:13
Ahh das Lied kenne ich, das sind Count Raven mit "Nashira" vom letzten Album "Mammons Of War". Das erinnert mich daran dass ich das Album bisher ziemlich vernachlässigt habe und öfter hören sollte.

Track 04 - 4:29
Das Lied beginnt mit Gitarre bevor das Schlagzeug langsam dazu kommt und dann der Gesang einsetzt. Ein Sänger der sich sehr verzweifelt anhört und perfekt zu dem Song passt. Ab und zu kommen auch noch ein paar Growls dazu.
Klasse Song, bislang der Beste von den Liedern die ich nicht kenne. :)

Track 05 - 8:07
Auch das längste Lied des Samplers beginnt mit ruhigem Gitarrenspiel bevor die Hölle losbricht und der Song an Fahrt aufnimmt, das Anfangsriff der Gitarre bleibt dennoch dasselbe. Aber auch dieses Lied hat eine düstere Grundstimmung und der klagende Gesang unterstreicht das nur. "Noo I don't know where to go". Nach kurzer Zeit fängt der Sänger dann an zu schreien. "I made My Final Journey".
Tolles Lied und ein Kandidat für meine Einkaufsliste

Track 06 - 5:42
Wieder ein sehr ruhiger Anfang mit Akustik Gitarre und Klargesang. Auch hier ist eine Grundstimmung sehr düster. Der Sänger kommt mir bekannt vor, ich weiß aber nicht woher. Der Titel scheint "Better Off Dead" zu sein, sooft wie das wiederholt wird.
Gutes Lied, aber auch hier keins das eine sofortigen Kauf andrang auslöst.

Track 07 - 5:22
Auch hier wieder ein ruhiger Anfang, bevor das Lied loslegt und langsam schneller wird. Bevor der Gesang einsetzt folgt erstmal ein Gitarrensolo. Hier wird endlich mal wieder gegrowlt und der Klargesang weggepackt.
Bisher mein Favorit neben Song 4 und 5.

Track 08 - 3:34
Es wird fröhlicher. Kindergeschrei leitet das Lied ein bevor das Schlagzeug loslegt und dann die anderen Instrumente dazukommen. Leider gefällt mir der Gesang gar nicht und deswegen ist das Lied bisher das schlechteste vom Sampler. "Coming my Way" ist das was ich vom Text verstehe.

Track 09 - 6:14
Und schon sind die Wolken wieder da und verdecken die Sonne sodass kein einziger Sonnenstrahl den Weg zur Erde findet. Die Produktion ist auch ziemlich alt, es hört sich an wie im Black Metal Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger. Ich würde spontan auf alte Darkthrone, Mayhem oder Burzum tippen. Ist kein schlechstes Lied, aber umhauen tut es mich auch nicht.

Track 10 - 5:12
Schlagzeug und tief gestimmte Gitarren läuten das Lied ein bevor der Sänger das growlen anfängt. An sich mag ich growlen ja, aber das Gegrowle von diesem Typen geht gar nicht. Sorry. :(
Das Lied an sich ist sogar ziemlich gut, wenn der "Gesang" nicht wäre.

Track 11 - 3:35
Das Lied beginnt mit Windgeräuschen und einer Frauenstimme die etwas in einer Sprache sagt die ich nicht kenne.
Dann legt der Song gleich so richtig los mit Gegrowle und Blastbeats wie sich das gehört.
Ein kurzes Solo, dich gefolgt von einem diabolischen Lachen, bevor das Gegrowle weitergeht.Eine Minute vor Schluss folgt ein kurzer Break wo die Frauenstimme wieder ertönt bevor es 30 Sekunden vorm Ende dann wie vor dem Break weiter geht.
Ein genialer Song, dabei auch nicht zulang und der Beste vom Sampler. Die Band wandert sofort auf den Einkaufszettel. :subber:

Track 12 - 4:32
Das ganze Lied klingt ziemlich abgefahren und spacig, behält dabei aber eine düstere Grundstimmung bei, dazu trägt der Sänger seinen Teil bei, da er sowohl normal singt als auch schreit. Ein ziemlich wirrer Song bei dem noch viele Durchläufe nötig sind um ein endgültiges Urteil abzugeben. Er ist nicht direkt schlecht, aber wirklich gut ist er auch nicht.

Track 13 - 3:25
Zuerst gibt es nur Drums zu hören, bevor die Gitarre dazustößt und dann öffnet sich die Hölle. Der Sänger treibt einen direkt in den Höllensumpf mit seinem Gegrowle. Anschließend versucht er einem die Hölle mit schmeichelnden Worten schön zureden. Auch dieser Song braucht noch etliche Hördurchlaufe, bevor ich ein endgültiges Urteil abegeben kann. Im Ersteindruck gefällt mir der Song aber besser als der Vorgänger.

Track 14 - 5:48
Es wird wieder melancholischer mit einem tollen Gitarrenriff am Anfang. Zuerst growlt ein Sänger auch hier bevor ein zweiter in einen zur Grundstimmung passenden Klargesang verfällt . Der Klargesang und das Gegrowle wechseln sich auch hier immer wieder ab. Nach 3 Minuten wird es etwas schneller und die beiden Sänger singen zusammen, der eine im Klargesang, der andere immer noch growlend. Ich habe keine Ahnung wer das ist würde aber spontan auf Enslaved tippen. Auf jeden Fall das sechste Highlight des Samplers.

Track 15 - 3:01
Das Lied wird von einem Gitarrenriff mit leichter Unterstützung von Snare und Bass eingeleitet, bevor es einen Break gibt und das Lied richtig losgeht. Der Sänger kreischt sich die Seele aus dem Leib. "Living Death"
Ganz nett, aber auch hier werden keine Begeisterungsstürme bei mir verursacht.

Track 16 - 3:58
Schön ruhig geht der Sampler zu Ende, auch wenn der Sänger mit seiner tiefen Stimme nicht so richtig zu passen scheint. "I understand that I Am an Illusion".
Als Ausgleich ganz nett, aber auf CD-Länge eher nichts für mich.

Bis auf ein paar kleine Ausnahmen hat mir die CD richtig gut gefallen. Highlights sind auf jeden Fall Song Nr.1, Nr.4, Nr.5, Nr.7, Nr.11 und Nr.14. Und Danke für das erinnern dass ich die Count Raven öfter auflegen sollte. :dafuer:

Da ja nicht mehr soviele übrig bleiben tippe ich auf Rüdiger oder 123=7 als Wichtel, da ich weder Kubi noch Regina einen Sampler mit einer solchen Doom bzw. Black Metal Schlagseite zutrauen würde.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon firestarter » Montag 3. Januar 2011, 21:02

6: Better Off Dead von der neuen FLOTSAM
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon salisbury » Montag 3. Januar 2011, 21:26

Klingt irgendwie alles sehr nach Rüdiger...
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Jhonny » Montag 3. Januar 2011, 22:30

Das MUSS von Rüdiger sein.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 3. Januar 2011, 22:44

Langes Leugnen dürfte zwecklos sein, nachdem Revan uns eh auf zwei Verdächtige eingegrenzt hat und unsere rhodesischen und amerikanischen Freunde mich auch enttarnt zu haben glauben. Also ja: Compilatio mea culpa est!

Die Verzögerung ist kein Problem. Gibt ja gerade eh immer viel zu Lesen und zu Hören, hier im Forum. =)

Revan hat geschrieben:Track 01 - 6:09
Los geht es mit einem langsam gespielten Gitarren Riff und kurze Zeit später folgt so etwas wie eine Lautsprecherdurchsage bevor der Sänger mit seinem Death Metal-ähnlichen Gesang anfängt. "And then we die". Knapp eine Minute vor Schluss wird das Tempo nochmal kurz angezogen, bevor der Sänger verkünden darf: "And Now We Are Dead". Ein tolles Lied, gefällt mir richtig gut.

Eine Band, die ich lange entdecken wollte, bei der ich aber immer sehr gezögert habe, weil sie im Zeitpunkt der Beschlussfassung schon ein recht umfangreiches Backprogramm am Start hatte. Irgendwann trieb es mich an den Rand des Wahnsinns, dass ich von den Schöpfern einer der tollsten Coverversionen der Metalgeschichte keine Alben zu Hause hatte. Zumal sie aus einer Szene kommen, die ich sehr schätze und immer als Referenzszene "meines" Death Metals bezeichne. Freut mich, dass es dir so gut gefällt. Mir gefällt es auch so gut.

Track 02 - 4:50
Es wird etwas schneller aber auch nicht viel, aber der Gesang hört sich wieder normal an. Viel von dem Text verstehe ich trotz des relativ normalen Gesangs leider nicht. Insgesamt ganz ok, aber nichts was mich spontan zum Kauf anregen würde.

Diese Band hat in der Redaktion und im Forum einige Freunde und ist als durchaus verschroben und progressiv im schrägsten Wortsinne bekannt. Mal dichtet man ihnen Wolken an, wo keine sind. Dabei haben sie doch durchaus auch welche im Angebot. Zum Beispiel hier. Frei Haus!

Track 03 - 5:13
Ahh das Lied kenne ich, das sind Count Raven mit "Nashira" vom letzten Album "Mammons Of War". Das erinnert mich daran dass ich das Album bisher ziemlich vernachlässigt habe und öfter hören sollte.

Volltreffer!

Track 04 - 4:29
Das Lied beginnt mit Gitarre bevor das Schlagzeug langsam dazu kommt und dann der Gesang einsetzt. Ein Sänger der sich sehr verzweifelt anhört und perfekt zu dem Song passt. Ab und zu kommen auch noch ein paar Growls dazu.
Klasse Song, bislang der Beste von den Liedern die ich nicht kenne. :)

Melancholische Nordlandepik, welche die Härte nicht vernachlässigt und die schwarzmetallische Herkunft nicht ganz leugnet. Auch wenn sie sich heute mehr denn je mit Sängern umgibt. Mit guten und besonderen dazu.

Track 05 - 8:07
Auch das längste Lied des Samplers beginnt mit ruhigem Gitarrenspiel bevor die Hölle losbricht und der Song an Fahrt aufnimmt, das Anfangsriff der Gitarre bleibt dennoch dasselbe. Aber auch dieses Lied hat eine düstere Grundstimmung und der klagende Gesang unterstreicht das nur. "Noo I don't know where to go". Nach kurzer Zeit fängt der Sänger dann an zu schreien. "I made My Final Journey".
Tolles Lied und ein Kandidat für meine Einkaufsliste

Das kennt der Herr Salisbury. Der Herr 123=7 auch. Der Julian auch. Und ein paar andere auch noch. Da sage ich mal noch nicht mehr dazu.

Track 06 - 5:42
Wieder ein sehr ruhiger Anfang mit Akustik Gitarre und Klargesang. Auch hier ist eine Grundstimmung sehr düster. Der Sänger kommt mir bekannt vor, ich weiß aber nicht woher. Der Titel scheint "Better Off Dead" zu sein, sooft wie das wiederholt wird.
Gutes Lied, aber auch hier keins das eine sofortigen Kauf andrang auslöst.

Das hat der Brandmeister sehr treffend erkannt. Von unserem Album des Monats Dezember.

Track 07 - 5:22
Auch hier wieder ein ruhiger Anfang, bevor das Lied loslegt und langsam schneller wird. Bevor der Gesang einsetzt folgt erstmal ein Gitarrensolo. Hier wird endlich mal wieder gegrowlt und der Klargesang weggepackt.
Bisher mein Favorit neben Song 4 und 5.

Dass dir das gefallen würde, habe ich erwartet. Gleiches Umfeld wie Track 01, andere Band.

Track 08 - 3:34
Es wird fröhlicher. Kindergeschrei leitet das Lied ein bevor das Schlagzeug loslegt und dann die anderen Instrumente dazukommen. Leider gefällt mir der Gesang gar nicht und deswegen ist das Lied bisher das schlechteste vom Sampler. "Coming my Way" ist das was ich vom Text verstehe.

Dass das kontroverse Reaktionen auslösen könnte, war mir bewusst. Ein Großmeister des Metals auf Abwegen.

Track 09 - 6:14
Und schon sind die Wolken wieder da und verdecken die Sonne sodass kein einziger Sonnenstrahl den Weg zur Erde findet. Die Produktion ist auch ziemlich alt, es hört sich an wie im Black Metal Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger. Ich würde spontan auf alte Darkthrone, Mayhem oder Burzum tippen. Ist kein schlechstes Lied, aber umhauen tut es mich auch nicht.

Die Tipps sind zwar recht warm, aber nicht ganz treffend. Der Song ist nicht so alt, wie du den Klang einschätzst, sondern deutlich jünger. Ich finde, dass man das auch hört. Julian sollte Bescheid wissen.

Track 10 - 5:12
Schlagzeug und tief gestimmte Gitarren läuten das Lied ein bevor der Sänger das growlen anfängt. An sich mag ich growlen ja, aber das Gegrowle von diesem Typen geht gar nicht. Sorry. :(
Das Lied an sich ist sogar ziemlich gut, wenn der "Gesang" nicht wäre.

Den Sänger finde ich selbst auch sehr gewöhnungsbedürftig. Kann ich verstehen, dass du ihn nicht magst. Ich habe die Band gleichwohl gewöhlt, weil ich dachte, dass es stilistisch deine Ecke sein könnte. Früher haben die sich mal mit Urvögeln beschäftigt, dann mit Engeln und heute mit Dornenkronen. Regina weiß vielleicht Bescheid.

Track 11 - 3:35
Das Lied beginnt mit Windgeräuschen und einer Frauenstimme die etwas in einer Sprache sagt die ich nicht kenne.
Dann legt der Song gleich so richtig los mit Gegrowle und Blastbeats wie sich das gehört.
Ein kurzes Solo, dich gefolgt von einem diabolischen Lachen, bevor das Gegrowle weitergeht.Eine Minute vor Schluss folgt ein kurzer Break wo die Frauenstimme wieder ertönt bevor es 30 Sekunden vorm Ende dann wie vor dem Break weiter geht.
Ein genialer Song, dabei auch nicht zulang und der Beste vom Sampler. Die Band wandert sofort auf den Einkaufszettel. :subber:

Ooops. Dass der so einschlägt, hätte ich gar nicht erwartet. Das ist eine recht lustige Band, bei all ihrer eingefrorenen Grimmigkeit. Irgendwie märchenhaft. Kennen alle Soundchecker im Hause. Hat da vor einigen Monden auch ziemlich passabel abgeschnitten.

Track 12 - 4:32
Das ganze Lied klingt ziemlich abgefahren und spacig, behält dabei aber eine düstere Grundstimmung bei, dazu trägt der Sänger seinen Teil bei, da er sowohl normal singt als auch schreit. Ein ziemlich wirrer Song bei dem noch viele Durchläufe nötig sind um ein endgültiges Urteil abzugeben. Er ist nicht direkt schlecht, aber wirklich gut ist er auch nicht.

Das ist einer der späten Songs einer erklärten Lieblingsband unserer Redaktionsveteranen. Progressiv und spacig. Skeptisch bis düster. Wirr und doch genial. Den letzten Satz wird dir der Herr Chefredakteur bestimmt übel nehmen.

Track 13 - 3:25
Zuerst gibt es nur Drums zu hören, bevor die Gitarre dazustößt und dann öffnet sich die Hölle. Der Sänger treibt einen direkt in den Höllensumpf mit seinem Gegrowle. Anschließend versucht er einem die Hölle mit schmeichelnden Worten schön zureden. Auch dieser Song braucht noch etliche Hördurchlaufe, bevor ich ein endgültiges Urteil abegeben kann. Im Ersteindruck gefällt mir der Song aber besser als der Vorgänger.

Hier denke ich, dass dir ein paar Durchläufe mehr helfen werden. Das sollte wirklich was für dich sein, habe ich mir gedacht. Das war mal eine nicht nordische BM-Band, die weite stilistische Reisen unternommen hat.

Track 14 - 5:48
Es wird wieder melancholischer mit einem tollen Gitarrenriff am Anfang. Zuerst growlt ein Sänger auch hier bevor ein zweiter in einen zur Grundstimmung passenden Klargesang verfällt . Der Klargesang und das Gegrowle wechseln sich auch hier immer wieder ab. Nach 3 Minuten wird es etwas schneller und die beiden Sänger singen zusammen, der eine im Klargesang, der andere immer noch growlend. Ich habe keine Ahnung wer das ist würde aber spontan auf Enslaved tippen. Auf jeden Fall das sechste Highlight des Samplers.

Enslaved sind es nicht. Nein. Ich finde vorliegende Band deutlich weniger spacig und progressiv. Und dabei auch weniger schwarz. Die sehr melancholische Ausrichtung lässt für mich recht zwingend auf das Herkunftsland schließen. Einige prominente Mucker sind da meines Wissens auch dabei. Die Band selber ist noch nicht so richtig berühmt, aber 1-2 Mitleser könnten sie kennen, die Winterfreunde.

Track 15 - 3:01
Das Lied wird von einem Gitarrenriff mit leichter Unterstützung von Snare und Bass eingeleitet, bevor es einen Break gibt und das Lied richtig losgeht. Der Sänger kreischt sich die Seele aus dem Leib. "Living Death"
Ganz nett, aber auch hier werden keine Begeisterungsstürme bei mir verursacht.

Ein Klassiker einer weiteren von mir kürzlich nachentdeckten Band. Den Refrain hast du nicht ganz richtig verstanden. Holg weiß, wer das ist.

Track 16 - 3:58
Schön ruhig geht der Sampler zu Ende, auch wenn der Sänger mit seiner tiefen Stimme nicht so richtig zu passen scheint. "I understand that I Am an Illusion". Als Ausgleich ganz nett, aber auf CD-Länge eher nichts für mich.

Der Sänger ist der Schlüssel. Und den errät 123=7, gell?

Bis auf ein paar kleine Ausnahmen hat mir die CD richtig gut gefallen. Highlights sind auf jeden Fall Song Nr.1, Nr.4, Nr.5, Nr.7, Nr.11 und Nr.14. Und Danke für das erinnern dass ich die Count Raven öfter auflegen sollte. :dafuer:

Freut mich, dass doch so viele Highlights drauf sind.

Da ja nicht mehr soviele übrig bleiben tippe ich auf Rüdiger oder 123=7 als Wichtel, da ich weder Kubi noch Regina einen Sampler mit einer solchen Doom bzw. Black Metal Schlagseite zutrauen würde.

Und ich habe mich für dich extra um eine ausgeprägte Death-Metal-Schlagseite bemüht.


01 -
02 -
03 - COUNT RAVEN - "Mammons War" - 'Nashira'
04 -
05 -
06 - FLOTSAM & JETSAM - "The Cold" - 'Better Off Dead'
07 -
08 -
09 -
10 -
11 -
12 -
13 -
14 -
15 -
16 -
alias Hugin der Rabe.
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 3. Januar 2011, 23:01

Track 01: EDGE OF SANITY - wahrscheinlich 'Across the fields of forever'
Track 05: Könnten das SOLSTAFIR sein??
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Teichfrosch » Montag 3. Januar 2011, 23:12

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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Teichfrosch » Montag 3. Januar 2011, 23:13

Man, das sieht jetzt so aus als hätte ich von Martin abgekuckt. Aber da bin ich alleine drauf gekommen! ENDLICH MAL!!!! Und ich dachte schon ich komme hier nie auf einen Song ...
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 3. Januar 2011, 23:16

Martin van der Laan hat geschrieben:Track 01: EDGE OF SANITY - wahrscheinlich 'Across the fields of forever'

Richtig erkannt. War auch dann sehr einfach mit der Beschreibung, vor dem Hintergrund, dass wir beide erst Manowar-Covers diskutiert hatten, gell?

Track 05: Könnten das SOLSTAFIR sein??

Ja, das könnten SÓLSTAFIR sein.

Nachtrag:
@ Teichfrosch: RICHTIG!


Stand der Auflösung:

01 - EDGE OF SANITY - "The Spectral Sorrows" - 'Across The Fields Of Forever'
02 -
03 - COUNT RAVEN - "Mammons War" - 'Nashira'
04 -
05 - SÓLSTAFIR - "Köld" - 'Pale Rider'
06 - FLOTSAM & JETSAM - "The Cold" - 'Better Off Dead'
07 -
08 -
09 -
10 -
11 -
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Re: WW 2010: Soundscapes & The Soul

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 3. Januar 2011, 23:22

Ooch, Teichi... natürlich bist du da allein drauf gekommen. Ich hab zudem nur geraten... vor allem weil The Big Rüd hier als mögliche Kenner Sally und 1237 genannt hat. Ich kenn ja fast nix von SOLSTAFIR... sorry, man!

Und ja, EDGE OF SANITY war nicht ganz so schwer zu erraten mit den Hinweisen....
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