Dann legen wir aber auch gleich mal los:
Track 01 - 6:09
Los geht es mit einem langsam gespielten Gitarren Riff und kurze Zeit später folgt so etwas wie eine Lautsprecherdurchsage bevor der Sänger mit seinem Death Metal-ähnlichen Gesang anfängt. "And then we die". Knapp eine Minute vor Schluss wird das Tempo nochmal kurz angezogen, bevor der Sänger verkünden darf: "And Now We Are Dead"
Ein tolles Lied, gefällt mir richtig gut.
Track 02 - 4:50
Es wird etwas schneller aber auch nicht viel, aber der Gesang hört sich wieder normal an. Viel von dem Text verstehe ich trotz des relativ normalen Gesangs leider nicht.
Insgesamt ganz ok, aber nichts was mich spontan zum Kauf anregen würde.
Track 03 - 5:13
Ahh das Lied kenne ich, das sind Count Raven mit "Nashira" vom letzten Album "Mammons Of War". Das erinnert mich daran dass ich das Album bisher ziemlich vernachlässigt habe und öfter hören sollte.
Track 04 - 4:29
Das Lied beginnt mit Gitarre bevor das Schlagzeug langsam dazu kommt und dann der Gesang einsetzt. Ein Sänger der sich sehr verzweifelt anhört und perfekt zu dem Song passt. Ab und zu kommen auch noch ein paar Growls dazu.
Klasse Song, bislang der Beste von den Liedern die ich nicht kenne.
Track 05 - 8:07
Auch das längste Lied des Samplers beginnt mit ruhigem Gitarrenspiel bevor die Hölle losbricht und der Song an Fahrt aufnimmt, das Anfangsriff der Gitarre bleibt dennoch dasselbe. Aber auch dieses Lied hat eine düstere Grundstimmung und der klagende Gesang unterstreicht das nur. "Noo I don't know where to go". Nach kurzer Zeit fängt der Sänger dann an zu schreien. "I made My Final Journey".
Tolles Lied und ein Kandidat für meine Einkaufsliste
Track 06 - 5:42
Wieder ein sehr ruhiger Anfang mit Akustik Gitarre und Klargesang. Auch hier ist eine Grundstimmung sehr düster. Der Sänger kommt mir bekannt vor, ich weiß aber nicht woher. Der Titel scheint "Better Off Dead" zu sein, sooft wie das wiederholt wird.
Gutes Lied, aber auch hier keins das eine sofortigen Kauf andrang auslöst.
Track 07 - 5:22
Auch hier wieder ein ruhiger Anfang, bevor das Lied loslegt und langsam schneller wird. Bevor der Gesang einsetzt folgt erstmal ein Gitarrensolo. Hier wird endlich mal wieder gegrowlt und der Klargesang weggepackt.
Bisher mein Favorit neben Song 4 und 5.
Track 08 - 3:34
Es wird fröhlicher. Kindergeschrei leitet das Lied ein bevor das Schlagzeug loslegt und dann die anderen Instrumente dazukommen. Leider gefällt mir der Gesang gar nicht und deswegen ist das Lied bisher das schlechteste vom Sampler. "Coming my Way" ist das was ich vom Text verstehe.
Track 09 - 6:14
Und schon sind die Wolken wieder da und verdecken die Sonne sodass kein einziger Sonnenstrahl den Weg zur Erde findet. Die Produktion ist auch ziemlich alt, es hört sich an wie im Black Metal Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger. Ich würde spontan auf alte Darkthrone, Mayhem oder Burzum tippen. Ist kein schlechstes Lied, aber umhauen tut es mich auch nicht.
Track 10 - 5:12
Schlagzeug und tief gestimmte Gitarren läuten das Lied ein bevor der Sänger das growlen anfängt. An sich mag ich growlen ja, aber das Gegrowle von diesem Typen geht gar nicht. Sorry.
Das Lied an sich ist sogar ziemlich gut, wenn der "Gesang" nicht wäre.
Track 11 - 3:35
Das Lied beginnt mit Windgeräuschen und einer Frauenstimme die etwas in einer Sprache sagt die ich nicht kenne.
Dann legt der Song gleich so richtig los mit Gegrowle und Blastbeats wie sich das gehört.
Ein kurzes Solo, dich gefolgt von einem diabolischen Lachen, bevor das Gegrowle weitergeht.Eine Minute vor Schluss folgt ein kurzer Break wo die Frauenstimme wieder ertönt bevor es 30 Sekunden vorm Ende dann wie vor dem Break weiter geht.
Ein genialer Song, dabei auch nicht zulang und der Beste vom Sampler. Die Band wandert sofort auf den Einkaufszettel.
Track 12 - 4:32
Das ganze Lied klingt ziemlich abgefahren und spacig, behält dabei aber eine düstere Grundstimmung bei, dazu trägt der Sänger seinen Teil bei, da er sowohl normal singt als auch schreit. Ein ziemlich wirrer Song bei dem noch viele Durchläufe nötig sind um ein endgültiges Urteil abzugeben. Er ist nicht direkt schlecht, aber wirklich gut ist er auch nicht.
Track 13 - 3:25
Zuerst gibt es nur Drums zu hören, bevor die Gitarre dazustößt und dann öffnet sich die Hölle. Der Sänger treibt einen direkt in den Höllensumpf mit seinem Gegrowle. Anschließend versucht er einem die Hölle mit schmeichelnden Worten schön zureden. Auch dieser Song braucht noch etliche Hördurchlaufe, bevor ich ein endgültiges Urteil abegeben kann. Im Ersteindruck gefällt mir der Song aber besser als der Vorgänger.
Track 14 - 5:48
Es wird wieder melancholischer mit einem tollen Gitarrenriff am Anfang. Zuerst growlt ein Sänger auch hier bevor ein zweiter in einen zur Grundstimmung passenden Klargesang verfällt . Der Klargesang und das Gegrowle wechseln sich auch hier immer wieder ab. Nach 3 Minuten wird es etwas schneller und die beiden Sänger singen zusammen, der eine im Klargesang, der andere immer noch growlend. Ich habe keine Ahnung wer das ist würde aber spontan auf Enslaved tippen. Auf jeden Fall das sechste Highlight des Samplers.
Track 15 - 3:01
Das Lied wird von einem Gitarrenriff mit leichter Unterstützung von Snare und Bass eingeleitet, bevor es einen Break gibt und das Lied richtig losgeht. Der Sänger kreischt sich die Seele aus dem Leib. "Living Death"
Ganz nett, aber auch hier werden keine Begeisterungsstürme bei mir verursacht.
Track 16 - 3:58
Schön ruhig geht der Sampler zu Ende, auch wenn der Sänger mit seiner tiefen Stimme nicht so richtig zu passen scheint. "I understand that I Am an Illusion".
Als Ausgleich ganz nett, aber auf CD-Länge eher nichts für mich.
Bis auf ein paar kleine Ausnahmen hat mir die CD richtig gut gefallen. Highlights sind auf jeden Fall Song Nr.1, Nr.4, Nr.5, Nr.7, Nr.11 und Nr.14. Und Danke für das erinnern dass ich die Count Raven öfter auflegen sollte.
Da ja nicht mehr soviele übrig bleiben tippe ich auf Rüdiger oder 123=7 als Wichtel, da ich weder Kubi noch Regina einen Sampler mit einer solchen Doom bzw. Black Metal Schlagseite zutrauen würde.
