Der Gruppentherapie Thread

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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 8. Oktober 2024, 01:29

Holger Andrae hat geschrieben:Ich finde, gerade dieses Album ist "leichte Kost". Wo sind denn die Widerhaken?


Das kommt drauf an, wie man „leichte Kost“ definiert, bei mir:

Leichte Kost: 1-3 Spins - Songs sitzen und sind vorhersehbar (Powerwolf)
Mittlere Kost: 4-7 Spins - meist kompakte Songs, aber etwas anspruchsvoller (SATAN, BORKNAGAR, LEPROUS)
Schwere Kost: 8+ Spins - da fängt es langsam an, sich voll zu erschließen (CH, NOSPUN, AGE OF DISTRACTION)

Hier mal mit Beispielen aus 2024. Natürlich ist die Gesamtlänge des Albums auch entscheidend. Ein 40-Minüter sitzt natürlich schneller als ein 75-Minüter. Logisch. ;-)


Widerhaken bei SATAN… ehrlich gesagt, finde ich das Eröffnungs-Quartett insgesamt sehr eingängig. Und der Albumabschluss (letzte 2) ebenfalls.
Wenn ich mich festlegen müsste auf 3 Songs: „Era“, „Deadly Crimson“ und die „Whore of Babylon“. Aber wie gesagt, läuft gut auch am Stück durch.

Sound: klar, den kann man schon kritisieren. Stört mich aber in der Tat hier weniger als die Therapeuten.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 8. Oktober 2024, 07:46

Okay, so betrachtet macht das Sinn.
Bei mir saßen die Satan-Songs zwar spätestens beim zweiten Durchlauf, aber da spielt sicherlich auch die Spannung beim Anhören eine Rolle.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 8. Oktober 2024, 20:37

Die Gruppentherapie steigert die Neugier auf das neue Werk.

Ich habe es noch nicht geschafft es zu hören. Ich hoffe, dass ich es spätestens nächste Woche hinbekomme. Ich bekomme komischerweise beim Lesen eher den Eindruck, dass sich die Band wohl etwas weiterentwickelt haben könnte. Unter der Erklärung von Nils kann ich mir aber überhaupt nichts vorstellen.

Aber das sind natürlich alles Vermutungen meinerseits.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon salisbury » Mittwoch 9. Oktober 2024, 23:23

Pillamyd hat geschrieben: Unter der Erklärung von Nils kann ich mir aber überhaupt nichts vorstellen.


Seinem Beitrag konnte ich auch wenigsten folgen. Für mich hört sich das Album eigentlich recht rund an.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 10. Oktober 2024, 23:15

Das muss aber noch lange nichts bedeuten.. Ich hatte mir vielleicht erhofft, dass mit der Gruppentherapie die Aussage "persönlicher Ausfall" etwas greifbarer wäre. Reicht nicht. Ich muss einfach abwarten, bis ich das Album endlich hören kann.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Nils Macher » Freitag 11. Oktober 2024, 14:35

Ich hätte gedacht, dass die Erklärung zu den meiner Meinung nach völlig beliebigen "Melodien" einerseits und der bekloppten Anti-Produktion andererseits ausreicht, um die Einordnung als "persönlicher Ausfall" (im Sinne von: ein qualitativer Ausfall bei einer ansonsten von mir persönlich hochgeschätzten Band) zu erklären. Weiß nicht, was ich dazu noch schreiben soll.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Pillamyd » Samstag 12. Oktober 2024, 01:19

Nichts. Das passt schon.

Ich kann zu wenig mitreden, ohne das gehört zu haben. Ein qualitativer Ausfall hätte mich nicht so fragend zurückgelassen wie "persönlicher Ausfall". Alles andere ist Geschmackssache und ich bin gespannt was für ein Eindruck das Album auf mich haben wird.

Danke für die weitere Erklärung. Ich wollte da nichts in Frage stellen. Oder zumindest nicht, dass es so rüberkommt.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Pillamyd » Samstag 12. Oktober 2024, 10:38

Pillamyd hat geschrieben:Gruppentherapie 32/24 vom 06.07.2024:
Gruppentherapie: PORTRAIT - The Host


Ich greife das Thema nochmal auf. Bin jetzt erst zum Hören gekommen. Gerade läuft das Album zum siebenten Mal. Und alter Vadder ist das ein Brocken. Ich tue mich ehrlich gesagt, noch ein bisschen schwer. Das liegt vermutlich, tatsächlich an dem offensichtlichen Aspekt. Die Länge. Das Album beginnt mit "The Blood Covenant" fulminant. Hat durchgehend spannende Momente. Legt vor allem in der zweiten Hälfte noch eine Schippe in Sachen Epik zu und klingt vielleicht deswegen dann etwas schleppend in meinen Ohren. Das Ding wächst. Aber sehr langsam.
Ich brauche wohl etwas Geduld ohne mir "The Host" auf Teufel komm raus schönhören zu wollen. Ich finde den Ansatz ziemlich faszinierend. Die Länge mutig. Das Album und Konzept herausfordernd. Das macht spaß.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Jhonny » Samstag 12. Oktober 2024, 11:28

Pillamyd hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Gruppentherapie 32/24 vom 06.07.2024:
Gruppentherapie: PORTRAIT - The Host


Ich greife das Thema nochmal auf. Bin jetzt erst zum Hören gekommen. Gerade läuft das Album zum siebenten Mal. Und alter Vadder ist das ein Brocken. Ich tue mich ehrlich gesagt, noch ein bisschen schwer. Das liegt vermutlich, tatsächlich an dem offensichtlichen Aspekt. Die Länge. Das Album beginnt mit "The Blood Covenant" fulminant. Hat durchgehend spannende Momente. Legt vor allem in der zweiten Hälfte noch eine Schippe in Sachen Epik zu und klingt vielleicht deswegen dann etwas schleppend in meinen Ohren. Das Ding wächst. Aber sehr langsam.
Ich brauche wohl etwas Geduld ohne mir "The Host" auf Teufel komm raus schönhören zu wollen. Ich finde den Ansatz ziemlich faszinierend. Die Länge mutig. Das Album und Konzept herausfordernd. Das macht spaß.


Ja, die Länge empfinde ich hier auch als Herausforderung.
Oft denke ich mir: In 50 Minuten los. Ein Album geht noch.
Und dann geht das halt nicht. Stehe auch erst bei 6 oder 7 Spins.
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Re: Der Gruppentherapie Thread

Beitragvon Pillamyd » Samstag 12. Oktober 2024, 11:51

Na, ich schaue schon danach, dass ich das Album so hören kann, dass es auch durchläuft.
Es ist die Masse an sich, die ich im Gesamten nicht greifen kann. Noch nicht.
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