So. Jetzt ist es so weit. Der kleine Rüdiger entdeckt DEATH. Oder besser gesagt: Er vertieft sich jetzt endlich mal richtig in Chuck Schuldiners Musik.
Natürlich kenne ich Death seit vielen Jahren, und ich hatte sogar drei oder vier Alben zu Hause, aber die habe ich so gut wie nie angehört, weil ich irgendwie eine komische sammlerische Psychose habe, die dazu führt, dass ich mich unwohl dabei fühle, die Alben einer Band zu hören, von der ich bereits weiß, dass ich alles haben muss, es aber noch nicht habe. Wahrscheinlich, weil mich das immer daran erinnert, dass ich da Nachholbedarf habe. Bescheuert, gell?
Wie auch immer, der Grund des langen Zögerns war, dass mir die Digipack-Rereleases immer zu teuer waren, um alle auf einmal zu kaufen, und einzeln wollte ich auch nicht, weil das dann den "Habenwill-Druck" ungleich verstärkt und die Verschwendung begünstigt hätte. Nun hatte ich die Chance, drei der mir noch fehlenden vier Alben halbwegs günstig (6+12+12 Euro) zu bekommen, und dann habe ich die Vierte eben auch noch zum Vollpreis (14,50) dazu genommen.
Jetzt geht die intensive Entdeckungsreise los, und zwar mit "Scream Bloody Gore". Dreimal bin ich schon durch, und das ist mindestens so genial, wie ich es erwartet habe. Mehr zum Thema "Die bizarren Erkundungsfahrten schrulliger Kollektoren" in Kürze in diesem Theater. Wer sie zu Hause hat, der kann ja schon mal mithören.
DEATH "Scream Bloody Gore" (1987)
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38