Manilla Road / Hellwell / Sentry

Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Havoc » Donnerstag 9. November 2023, 23:51

Jhonny hat geschrieben:Zudem habe ich die Nebenprojekte beleuchtet.


Cool. Da gibt es ja doch mehr von als ich dachte. Mal gucken...
Könnte vor allem interessant sein, da ja nun leider nix Neues mehr mit Mark Shelton (R.I.P.) kommen wird. :(

Wer auf die vollständigen Listen gewartet hat - hier sind sie


Meine kommt auch bald. Sie stimmt aber irgendwie mit keiner von den Vieren hier so wirklich auch nur annähernd überein.
Ist aber auch echt nicht einfach. Höre mich ja gerade noch mal komplett durch. Und das ein oder andere Album kommt nun doch etwas besser
oder auch schlechter weg, als ich es in Erinnerung hatte.
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Jhonny » Freitag 10. November 2023, 09:11

Ich fand ja manche der anderen Listen auch ganz komisch :grins:

Aber ich muss sagen, dass das von den Artikeln, die ich bisher (mit-)schreiben durfte mit am meisten Spaß gemacht hat in den 7 Jahren, die ich jetzt für powermetal.de schreibe.
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Havoc » Freitag 10. November 2023, 23:47

Pillamyd hat geschrieben:Ich bin vor allem überrascht über die Platzierung von "Playground Of The Damned". Die hätte ich nämlich tatsächlich auf dem letzten Platz erwartet. Wundert mich echt, dass man die Produktion so "überhören" kann. Ja, das Songmaterial ist teilweise echt stark.


Mir macht die Produktion echt kaum was aus. Das gehört halt zu dem Album. Ähnlich wie Jhonny bin ich aber halt auch mit diesem MR-Sound groß geworden. Meine allererste Scheibe war ja die "Gates Of Fire". Die "Playground Of The Damned" hat aber einen gewissen Charme. Sie ist deutlich rockiger als die beiden soundmäßig ähnlich gelagerten Vorgänger und erinnern daher etwas mehr an die Anfangstage der Band. Ich glaube auch hören zu können, dass Mark hier wieder etwas nasaler klingt. Das nasalste Album ist für mich immer noch "Crystal Logic". Naja. Die gute "Playground..." wird wohl auch bei mir eher weiter hinten landen, aber dennoch mag ich das Ding auf seine Art ziemlich.
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 11. November 2023, 11:17

Havoc hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Ich bin vor allem überrascht über die Platzierung von "Playground Of The Damned". Die hätte ich nämlich tatsächlich auf dem letzten Platz erwartet. Wundert mich echt, dass man die Produktion so "überhören" kann. Ja, das Songmaterial ist teilweise echt stark.


Mir macht die Produktion echt kaum was aus. Das gehört halt zu dem Album. Ähnlich wie Jhonny bin ich aber halt auch mit diesem MR-Sound groß geworden. Meine allererste Scheibe war ja die "Gates Of Fire". Die "Playground Of The Damned" hat aber einen gewissen Charme. Sie ist deutlich rockiger als die beiden soundmäßig ähnlich gelagerten Vorgänger und erinnern daher etwas mehr an die Anfangstage der Band. Ich glaube auch hören zu können, dass Mark hier wieder etwas nasaler klingt. Das nasalste Album ist für mich immer noch "Crystal Logic". Naja. Die gute "Playground..." wird wohl auch bei mir eher weiter hinten landen, aber dennoch mag ich das Ding auf seine Art ziemlich.

Das finde ich nachvollziehbar aber in Deinem Fall auch interessant. Bei Dir habe ich im Hinterkopf, dass Du sonst gern Wert auf guten Klang legst und auch mal Bands aufgrund von zu kauzigem Klangbild, ich vermeide bewusst den Begriff "rumpelig", nicht mal antestest. Kann mich jetzt auch täuschen. Das ist ja an sich auch nichts Schlimmes, zeigt hier halt nur, dass man mit persönlichen Ohren und einem direktem Bezug zu einem Interpreten deutlich anders hört.
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Havoc » Samstag 11. November 2023, 16:17

Holger Andrae hat geschrieben:Das finde ich nachvollziehbar aber in Deinem Fall auch interessant. Bei Dir habe ich im Hinterkopf, dass Du sonst gern Wert auf guten Klang legst und auch mal Bands aufgrund von zu kauzigem Klangbild, ich vermeide bewusst den Begriff "rumpelig", nicht mal antestest. Kann mich jetzt auch täuschen.


Komplett falsch liegst du wohl nicht, aber so ganz richtig auch nicht. Ein guter Klang ist mir schon wichtig...heute vielleicht noch mehr als früher. Aber ein Klangfetischist bin ich bestimmt nicht. Dass ich Bands aufgrund ihres rumpeligen Klangbildes gar nicht erst anhöre würde ich jetzt aber nicht sagen. Habe ja doch auch so einige Kandidaten in der Sammlung, wo der Sound nun nicht allererste Sahne ist. Vor allem wohl im Black Metal Bereich. Aber insgesamt ist die rumpelige Ecke wohl nicht die, in der ich mich am besten auskenne,...

Das ist ja an sich auch nichts Schlimmes, zeigt hier halt nur, dass man mit persönlichen Ohren und einem direktem Bezug zu einem Interpreten deutlich anders hört.


...da sind Manilla Road sicherlich schon eine Ausnahme bzw. die größte Ausnahme. Keine andere Band aus der Richtung hat auch nur annähernd einen solchen Stellenwert bei mir wie MR. Ich bin ja noch nie allem aus der Epic Underground Ecke hinterhergerannt...und auch eine Band wie Cirith Ungol war mir nie so wichtig. Manilla Road hat irgendwas magisches an sich, was mich fasziniert. Es hängt glaube ich viel mit Mark Sheltons Stimme zusammen. Und Hellroadie klingt ja auch sehr ähnlich. Nicht umsonst besitze ich alle 18 Studioalben der Band. Die letzten beiden CU-Werke habe ich z.B. immer noch nicht. Und auch vieles andere aus diesem Lager. Was aber nicht heißen soll, dass ich da aufgrund des Sounds gar nicht erst reinhöre. ;-)
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 12. November 2023, 12:48

Vielen Dank für Deine nachvollziehbaren Ausführungen.
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 12. November 2023, 20:18

Ach, das hier habe ich noch unkommentiert gelassen.
Ja die Plätze 6 bis 1 kann man so stehen lassen. Das die große Übereinstimmung "Crystal Logic" ist, dürfte keine Überraschung sein. Mein Platz 1 ist aber ein anderes Album und auch alle anderen Alben, bis auf die ersten beiden, haben Vorrang.
Rüdiger überrascht mich mit seinen letzten 3 Plätzen durchaus. Erstaunlich auch die Abstimmung der ersten beiden Alben. Hier sehen ja alle die "Metal" höher als die "Invasion".

Ich für meinen Teil habe bei diesem Ranking aber auch eine neue Erkenntnis gewinnen können. Gerade wenn ich auf die Werke 2011 und 2017 in den Fokus nehme. Hat das eine Album die stärkeren Songs, besitzt das andere wohl den bis dato besten Sound der Diskographie. Und trotzdem landen beide Alben ziemlich weit hinten. Ich hätte beide wohl etwas höher eingeschätzt. Da war ich sogar selbst etwas überrascht. Macht aber irgendwie sinn.

Meine Platzierung würde wohl so aussehen:

01. The Deluge
02. Mystification
03. Open The Gates
04. Out Of The Abyss
05. Mark Of The Beast / Dreams Of Eschaton
06. The Court Of Chaos
07. Crystal Logic
08. Voyager
09. Mysterium
10. Gates Of Fire
11. The Blessed Curse
12. The Circus Maximus
13. Atlantis Rising
14. Spiral Castle
15. Invasion
16. Playground Of The Damned
17. To Kill A King
18. Metal
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Jhonny » Sonntag 12. November 2023, 20:37

Danke dir fürs Teilen der Liste, Enis!

Auch bei dir "The Circus Maximus" eher im hinteren Mittelfeld. Irgendwie hätte ich die bei vielen deutlich weiter hinten erwartet, aber ich freue mich, dass sie doch so gut wegkommt.
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 12. November 2023, 21:52

Ja, ich mag das Album. Die Geschichte um das Album ist recht spannend und sowas mag ich ja eh ganz arg. Immer ein kleiner Pluspunkt wert sowas :)
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Re: Manilla Road / Hellwell / Sentry

Beitragvon Havoc » Sonntag 12. November 2023, 22:17

Ich bin heute ebenfalls am Ende meiner erneuten MR-Reise angekommen. Hat wieder mal sehr viel Spaß gemacht seit doch recht langer Zeit.

1 Open The Gates
2 The Deluge
3 Crystal Logic
4 Mystification
5 Atlantis Rising
6 The Courts Of Chaos
7 Gates Of Fire
8 Mark Of The Beast
9 Voyager
10 The Blessed Curse
11 Out Of The Abyss
12 To Kill A King
13 Playground Of The Damned
14 Spiral Castle
15 Mysterium
16 Metal
17 Invasion
18 The Circus Maximus

Anmerkungen:

Zwei Alben fand ich heuer deutlich besser als damals...

Vor allem „The Deluge“ hat einen unglaublichen Sprung gemacht. Bei dem Album konnte ich ja bisher nie so richtig verstehen, warum es zu den absoluten Klassikern gezählt wird. Das hat sich nun aber mal schlagartig geändert. Fand ich einfach phantastisch. Hier hat es nun endlich mal so richtig „Klick“ gemacht. Kann sogar durchaus sein, dass ich das Teil irgendwann auf die 1 hiefe.

Die zweite Positiverscheinung ist „Out Of The Abyss“. Das lief bisher auch eher immer etwas unter dem Radar. Aber die hat echt extrem kultige Songs (z.B. "Midnight Meat Train"). Ist zwar immer noch sehr thrashig und schroff, aber das Album hat definitiv Boden gut gemacht.

Die Top 3 sind weiterhin die unumstößlichen Klassiker.

„Gates Of Fire“ hat einen Stein bei mir im Brett. So von der ganzen Art und Weise her könnte das sogar meine Nr. 1 sein. Aus meiner Sicht das epischste Album der Herren. Finde die Platte kompositorisch unglaublich stark. Aber ich kann es auch verstehen, wenn jemand die weiter unten einsortiert. Sind schon sehr lange Songs und ein eher schwachbrüstiger Sound. Aber Rote Laterne (Rüdiger!!!...wobei, lest sein damaliges Review...das relativiert)? Uff! ;-) War aber damals auch mein allererstes Album der Band, welches mich sofort umgehauen und die ganze MR-Euphorie ins Rollen gebracht hat.

„To Kill A King“ ist aus meiner Sicht ein sehr gutes finales Album. Besonders das abschließende "Blood Island" ist sehr cool. Trotzdem sehe ich von den neueren Alben die "The Blessed Curse" noch etwas davor.

Mit „Mysterium“ tue ich mich etwas schwer. Kann es sein, dass hier der Anteil der Hellroadie-Vocals größer ist als auf jedem anderen Album? Der Song „The Fountain“ ist allerdings wunderschön.
Dennoch für mich trotz des sehr schönen Covers die schwächste der neueren MR-Werke. Aber auch das kann man anders sehen, wie die Liste von Jakob Schnapp zeigt. Platz 3?!

„The Circus Maximus“ ist ganz klar mein letzter Platz. Die Songs sind sicher nicht alle schwach, aber es wirkt auf mich auch aufgrund der unterschiedlichen Sänger einfach kaum wie ein MR-Album, was es genau genommen ja auch eigentlich nicht ist. Das die nicht weiter unten rangiert ist für mich das größte Rätsel dieses Diskografie-Checks. Übrigens schade, dass nur vier Redakteure mitgemacht haben. Sehr repräsentativ ist das dann natürlich nicht. Aber es waren wohl nicht mehr dazu bereit sich durch 18 CDs Rumpelsound zu hören. :grins:
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