Richtig! Mit PEARL JAM (oder Teilen von denen?) im Schlepptau.hellknulf616 hat geschrieben:Ich versuch mich mal an den einfachen Sachen: In Downtown schleicht doch bestimmt Neil Young rum, oder?
Das freut mich natürlich.Pia-Kim Schaper hat geschrieben:Die Lieder wachsen nach mehreren Durchläufen doch und ich habe mindestens eine Perle gefunden!
Auch ein Trio, Pia, allerdings nicht GOSSIP. "Sehr rockig, rotzige Sängerin" weist darauf hin, dass es hier nicht so pop-rockig zugeht wie bei Beth Ditto & Co., obwohl man sich auch hier nicht gänzlich uneingängig gibt (etwas verquer aber nicht sperrig), finde ich. Näher als an Track 1. des Samplers als an GOSSIP würde ich schon sagen, allerdings klingen die zugehörigen Scheiben insgesamt schon deutlich anders. Die Band hier ist schroffer, und ihr Name besteht aus drei gleichen Ausrufen.2. So stelle ich mir einen Song von GOSSIP vor, die Sängerin könnte es sein. Und Eike mag die Band. Also tippe ich blau auf GOSSIP, kann aber auch völlig daneben sein. Es hat aber diesen 'Heavy Cross'-Flair. Sehr rockig, rotzige Sängerin. Den Refrain verstehe ich nicht, ab und zu singen da Männer mit – allerdings nur ganz kurz. Die Nummer ist etwas flotter und zu Gesang und Gitarre gesellt sich das Schlagzeug. Von der Produktion her könnte es auch vom selben Album wie Lied Eins sein.
Die erste Hälfte des Liedtitelrateversuchs ist korrekt. Der Bandname ist kurz, hat eine Silbe mehr als er Zeichen hat und verweist auf die Bedeutung einer Geste, die in anderer Form in "Pulp Fiction" auftaucht. Klingt komisch, ist aber so.Das Lied [#3] könnte 'Shiver' heißen. Das sagt die Frau mit Frauenbackgroundsängerinnen zumindest häufig, wenn ich's richtig verstehe.
Genau!4. vielleicht Harvey Pj mit 'Meet Ze Monsta'?
Sympathieextrapunkte bei Kubi bringt diese Beschreibung wohl kaum.7. UARGH!!! Das klingt wie ein NICKELBACK-Abklatsch. Ich mag NICKELBACK nicht. Ich mag das Lied nicht. Der Typ, dessen Stimme nach ein paar Kippen mehr auch nach NICKELBACK klingen könnte, singt von einer 'Bitch'. "She was a bitch, but I don't care." Warum singste dann darüber? Komisch. Also stellt euch eine mittelschnelle NICKELBACK-Nummer vor. So klingt das.
Denn LIVE stimmt, und es ist auch 'Waitress'. Aus Holgs Perspektive vermutlich noch bedauerlicher als aus meiner. Er schätzt zumindest die Band sehr. Hm, ob wohl auch dieses Lied?10. Das groovet. Die Stimme geht aber sehr unter. Klingt alles etwas dumpf, aber an sich nicht schlecht. Stört nicht, fällt aber auch nicht auf. Wieder etwas flotter und er sagt ständig 'okay?'. Mehr kann ich da echt nicht zu sagen…
Aus den '00ern, von polnischer Band. Mag ich, aber vielleicht verpufft es etwas nach PLACEBO, blame it on the song order.12. Das könnte im Radio laufen. Gähnende Langeweile nach so einem schönen Lied. "When you're leaving." Das hat die Band davor aber besser eingefangen, diese Stimmung. Der Sänger ist schnulzig und leise. Nicht mein Fall. Das Tempo bleibt hier niedrig, aber das könnten auch die Neunziger sein.
Nee, das ist nicht MY BROTHER THE WIND, aber wenn man über letztere nur liest, könnte man das glauben. MBTW klingt in meinen Ohren etwas entspannter als dieser Song hier. Improvisiert könnte stimmen, weiß ich nicht. Die Beschreibung "sehr rhythmisch und die Musiker lassen sich gegenseitig viel Raum" trifft ins Mark. Das ist eine englische Band, die hippiemäßig unterwegs ist, viele ihrer Stücke sind mit "noch mehr Raum", dieses hier ist etwas fetziger, dynamisch sind aber auch die übrigen des zugehörigen Albums. Ich kenne mittlerweile noch ein weiteres, und das klingt noch etwas ruhiger. Pillamyd könnte die Lösung erraten, da mich die Band mit ihm gewissermaßen wie mit Dir verbindet, Pia. Vor allem jetzt, da ich ihm diesen Hinweis gab, sollte er drauf kommen.13. Instrumental! Das sind bestimmt MY BROTHER THE WIND. Improvisierte Musik stelle ich mir so vor. Das kann wirklich was! Quietschige Gitarren, sehr rhythmisch und die Musiker lassen sich gegenseitig viel Raum. Klingt auch leicht arabisch. Gefällt mir gut.
Die Band hat ihren eigenen Touch wohl nicht zuletzt, weil die beteiligten Musiker sich hier abseits ihrer Hauptpfade bewegen. Nichts total spektakulärers in meinen Ohren, aber gut gemacht und mit einem gewissen unaufgeregten Alleinstellungsmerkmal. Noch zwei Tipps zum Album: "Fesselndes" Artwork, tauchte auch schon in einer Top100-Liste auf.16. Es wird hardrockig metallisch. Ein bisschen geschrien wird auch. Insgesamt ist das aber doch noch sehr weichgespült, ist aber durchaus hörbar. Ein bisschen progressiv, würde ich sagen. Die Gitarren sind sehr laut und schrammeln so vor sich hin, das Tempo wechselt leicht. Den Gitarren wird auch Raum für kleine Soli eingeräumt. Ist ganz nett. Aber nicht so mein Fall.
Von der Melodie her sicherlich rockradiotauglich, von der Darbietung her den meisten Sendern aber wohl zu schwer, zäh, heavy.17. Das klingt wieder älter und der Sänger ist dreckiger. Kann ich aber nichts mit anfangen. "I want you to hate me." Geht doch zu sehr in Richtung Radio-Rock. Langsames Mitteltempo.
Eine Frage treibt mich um: Wird Kubi schimpfen oder nicht?18. Singt da ein Mann oder eine Frau? Letzteres, glaube ich. Es ist Klargesang! Eine seichte Ballade. "I want you to forgive me." Das könnte auch im Radio laufen. Plätschert an mir vorbei, sorry.
Ich bin gespannt, was noch so erraten wird.
Exakt! Eine Nasenlänge vor 'Disco 2000'.19. Pulp -Common People
Bisher stehen fest:
04. PJ HARVEY 'Meet Ze Monsta'
05. LENNY KRAVITZ 'Mr. Cab Driver'
06. NEIL YOUNG 'Downtown'
07. LIVE 'Waitress'
08. PATTI SMITH 'Summer Cannibals'
09. GREEN DAY
11. PLACEBO 'Song To Say Goodbye'
(Upps, hier hatte ich mir fälschlicherweise PLACEBO feat. ALISON MOSSHART 'Meds' notiert; gegebenenfalls bitte später im Booklet korrigieren!)
14. ARCH ENEMY 'We Will Rise'
15. ELECTRIC WIZARD 'Barbarian'
19. PULP 'Common People'



Allerdings. Auf dem rohen "Fever To Tell" sowie dem teilweise ruhiger gestimmten, aber behutsam tretenden "Show Your Bones" gibt's genug Pulver für eine zehnjährige Neuinszenierung der Belagerung von Konstantinopel. Da bleibt sogar noch genug für's siegreiche Feuerwerk nachher.