01.Arcane - Enshrouded Crypt
Gott, was habe ich die beiden Demo-Tapes der Jungs um Byron Hawk geliebt!! Vielleicht der kreative Gipfel der großartigen Texas Metal-Bewegung Ende der 1980er Jahre. Und das nicht nur wegen der seitenlangen handgeschriebenen Briefe, die Byron damals an seine Fans verschickt hat. Dass die Platte dann bei dem seltsamen Wild Rags Records Label erschien, ließ wenig Gutes erahnen. Und tatsächlich klingen die Demos zumindest in meinen Ohren besser, weil erdiger und griffiger. Whatever, das hier ist eine echte Metal-Sternstunde, Freunde!!
02. Vauxdvihl - Separate Ends
Gänsehaut-Alarm!! Ganz selten gibt es sie, diese Bands, die völlig genial sind und mit so gar nichts zu vergleichen. Im Falle von VAUXDVIHL kann man höchstens noch PSYCHOTIC WALTZ als Orientierungspunkt nennen. Fantastisches Progressive Metal-Album mit ganz viel Hirn und Seele, über das man mehrere Seiten schreiben könnte. Wahrhaftig groß!!
03. Chasing Gravity - These Bright Lights
Ich weiß zwar nicht genau, was das ist, aber es ist ziemlich gut! Oberflächlich betrachtet eher unspektakulär, aber mit diesem Groove, dieser Magie, die alles verändert. Fantastischer Sänger, mit ganz viel Gefühl und Sinn für Nuancen. Warum ist das nicht richtig groß geworden? Tolle Entdeckung!
04. Medieval Steel - Medieval Steel
Ja klar, eine der ganz großen Underground Metal-Hymnen, wenn man das überhaupt so sagen kann. So klingt das KIT-Festival!! Für meine Generation und Metal-Sozialisation natürlich irgendwo voll toll; aber ich stelle gerade fest, dass ich den Song fast nicht mehr hören kann...
05. Palehorse - Darken Waters
Das klingt spannend, irgendwo zwischen Alternative Rock und modernem Prog Metal. Gefällt mir ganz gut, auch wenn es noch nicht so richtig funkt zwischen uns. Die Komposition ist mir irgendwie zu berechenbar und zu statisch. Ich denke, da geht noch mehr.
06. The Flying Hat Band - Seventh Plain
Progressive Alternative Rock mit ein paar klanglichen RUSH-Anleihen. Interessanter Ansatz, aber seltsam unentschlossen in der Ausführung. Sollte ich eigentlich besser finden, aber es will irgendwie noch nicht wirklich zünden. Vielleicht in ein paar Tage noch mal versuchen...
07. Raider - No Sign Of The Dawn
Och nöö, das klingt so "unkomponiert", als ob es irgendeine Software zusammen geschustert hätte, die mit den wichtigsten Trademarks von Thrash und Death Metal gefüttert wurde. Da ist nix Falsches dran, aber auch nix wirklich Richtiges.
08. Ace Lane - See You In Heaven
Das ist nicht so richtig NWOBHM, auch wenn es frühe 1980er und England ist. Da ist amerikanischer Hardrock drin. Ich find's allerdings ziemlich langweilig.
09. Thruster - Screams Of Pain
Hmm... es war eben doch nicht alles Gold, was die Heavy Metal-Szene der mittleren Achtziger so hervor gebracht hat. Das war mein erster Gedanke bei diesem Song. Da verfängt sich irgendwie gar nichts im Kleinhirn. Zurecht vergessen...

10. Storm - Mellom Bakkar Og Berg
Scheppernd schräge skandinavische Folklore mit LowFi-Metal-Riffs unterlegt. Dafür braucht man schon sehr starke Nerven. Würde ich mir niemals freiwillig anhören. Nicht meine Ästhetik...
