Absu - mythologischer Metal aus USA

Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 25. Oktober 2011, 22:10

Jhonny hat geschrieben:Ich sehe schon einen Unterschied, zwischen Leuten, die mal ein paar okkult angehauchte Lyrics einstreuen - oder aber das meinetwegen zu Hause praktizieren aber nicht mit menschenverachtenden Interviews durch die Gegend ziehen.
Einige Bands, und da gehören Watain, Dissection, The Devils Blood, Ofermod, Arckanum oder Gorgoroth sicher dazu sind dagegen meines Erachtens nach fanatische, menschenverachtende Spinner.
Da wird nur ein elitäres Übermenschengelaber abgezogen.

Naja, dazu sag ich jetzt besser nichts, ich bin ja selbst nicht gerade als Philanthrop bekannt. Nur soviel: Das "M" in MLO ist wohl noch der Teil, den ich am ehesten nachvollziehen kann.

Dann verbindet sich das ja doch recht oft mit brauner rechter Suppe, Hitlergrusbilder von Watain in Absurd T-Shirts, Nödveidt ermordet einen Algerier...

Das mit Watain hab ich noch gar nicht gehört. Und Nödtveidts Tat dürfte zumindest nicht rassistisch motiviert gewesen sein, soweit ich weiß hat er sich von rechtem Gedankengut mehrfach distanziert. (Siehe hierzu auch Wikipedia).

Wenn dann Götz Kühnemund anfängt, davon zu schwafeln, dass das alles super-authentisch ist krieg ich die Krise!
Das hat mich zugegebenermassen auch ein wenig gewundert. Der war früher doch ganz anders drauf :?

Der Wunsch nur "echte" Satanisten in den Bands zu haben ist bei denen ja durch die Bank da - und wenn ein nicht bereunder Nödveidt Leute mit seiner Einstellung in der Band haben will (/wollte), dann gute Nacht.

Wobei das aber eigentlich schon verständlich ist. Wenn ich 'ne Band gründe um 'ne Reihe von Konzeptalben mit Star Wars-Thematik aufzunehmen dann versuche ich wohl auch SW-Nerds für meine Band zu finden. Und was das nicht bereuen von Jon angeht, da gibts wohl auch mehrere Sichtweisen und Aussagen- siehe wiederum Wikipedia.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Jhonny » Dienstag 25. Oktober 2011, 22:48

enemy-of-reality hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Ich sehe schon einen Unterschied, zwischen Leuten, die mal ein paar okkult angehauchte Lyrics einstreuen - oder aber das meinetwegen zu Hause praktizieren aber nicht mit menschenverachtenden Interviews durch die Gegend ziehen.
Einige Bands, und da gehören Watain, Dissection, The Devils Blood, Ofermod, Arckanum oder Gorgoroth sicher dazu sind dagegen meines Erachtens nach fanatische, menschenverachtende Spinner.
Da wird nur ein elitäres Übermenschengelaber abgezogen.

Naja, dazu sag ich jetzt besser nichts, ich bin ja selbst nicht gerade als Philanthrop bekannt. Nur soviel: Das "M" in MLO ist wohl noch der Teil, den ich am ehesten nachvollziehen kann.


Menschenverachtendes Gedankengut ist leider absolut zersetzend. Christen werden doch auch schlimm, wenn sie andersdenkende Verachten. Wie in den Kreuzzügen oder der Inquisition geschehen.
Menschenverachtendes Denken ist der radikale Widerspruch zu jeder Toleranz. Aber das ist sicher ein anderes Thema.


Der Wunsch nur "echte" Satanisten in den Bands zu haben ist bei denen ja durch die Bank da - und wenn ein nicht bereunder Nödveidt Leute mit seiner Einstellung in der Band haben will (/wollte), dann gute Nacht.

Wobei das aber eigentlich schon verständlich ist. Wenn ich 'ne Band gründe um 'ne Reihe von Konzeptalben mit Star Wars-Thematik aufzunehmen dann versuche ich wohl auch SW-Nerds für meine Band zu finden. Und was das nicht bereuen von Jon angeht, da gibts wohl auch mehrere Sichtweisen und Aussagen- siehe wiederum Wikipedia.[/quote]


das ist völlig logisch und auch konsequent. Ich will ja auch keinen Podolski im Borussenvorstand oder einen Dawkins im Kirchenvorstand.
Nur leider, wenn ich mir einen Nicht-Bereuenden, Morde unterstützenden Irren wie Nödveidt anschaue, und dann sehe dass er ähnlich denkende um sich schart - und diese z.T. bei Watain spielen usw.
dann sagt das schon viel aus über die Hintergründe dieser Szene.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Oliver Passgang » Samstag 29. Oktober 2011, 09:38

Chavo89 hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Das Interview im aktuellen RH ist der Hammer - ich versteh kein Wort von dem, was der Typ da labert :grins:


Ja, das ist echt nicht schlecht. :grins: Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mit einem anderen Interviewer nur halb so lustig geworden wäre.


Für dieses Interview muss ich doch tatsächlich mal wieder den Klassiker auspacken:

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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Havoc » Sonntag 12. Dezember 2021, 10:57

Oha. Jetzt im DF gesehen, dass es seit Ende November tatsächlich ein neues Album dieser Band gibt. So wie ich das sehe hat der Chef Proscriptor neue Mitstreiter um sich geschart und nennt sich nun APSU. Irgendwie sick! Interessiert mich schon. Andererseits fehlt mir auch das letzte 2011er Werk noch. Es gibt einfach zu viel Zeugs.

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