Gruppe 3:
01. Sieges Even – The Lonely Views Of Condors:
Ist mir vom Namen her natürlich ein Begriff, allein durch Subsignal. Das gehörte klingt so unfassbar toll, dass ich beschlossen hab, da mal weiterzumachen bzw. mich mit der Band weiterhin zu befassen. Danke fürs ins Gedächtnis rücken. Der Song ist stark. Den habe ich jetzt zwei Mal hören müssen. Der Zugang ist ein leichter, so weit weg von „Subsignal“ ist das eben nicht. Satter, deftiger Sound, der aber nicht übertrieben wirkt.
Jetzt sehe ich gerade, dass nach der Trennung, Drummer und Bassist Rhapsody Of Fire eingestiegen sind. Warum macht man denn sowas? Haha, haben doch bewiesen, dass es wesentlich besser geht
02. Imperium Dekadenz – Striga:
Mal wieder eine Lücke, die ich füllen sollte. Auch hier kenne ich den Songs nicht. Aber der Song zeigt mir, ich verpasse was. Striga klingt wunderbar wütend. Der Part irgendwo bei Minute 5 ist unfassbar gut. Da will man doch mitgehen. Ich schätze ich fange genau mit dem Album an.
03. Alkaloid – Kernel Panic:
Großartig. Was ein fluffiger Song. Death Metal auf Wolken. Holt mich ziemlich ab. Großartige Ideenverarbeitung hier. Zum Schluss wird’s sogar sehr rockig. Ich kenne die Band, habe ich aber ja mal total aus den Augen verloren.
04. Grendel’s Syster – Falkenflug:
Ich habe nicht auf den Titel geachtet, die Pünktchen übers y gesehen und was ganz anderes erwartet. Aus Stuggi sind die also? Noch nichts von gehört. Das war jetzt durch den deutschen Text schon eine Überraschung. Passt aber erstaunlich gut. Trotzdem sehr ungewohnt. Da müsste ich mich wohl dran gewöhnen. Aber auf den ersten Hör ist das sehr interessant.
05. Slime – Goldene Türme:
Ich kenne mich ja im Punk recht wenig aus. Bin da gerade ein bisschen am Entdecken. Beim deutschen bin ich da noch gar nicht angekommen. Finde ich deshalb auch gerade sehr interessant. Ist das der gleiche Sänger wie auf dem „Wir gegen die“? Klingt ja schon ganz anders. Aber gut, ist ja auch etwas älter. Hat aber gut die Atmo der 90er eingefangen. So empfinde ich zumindest. Doch, kann was.
06. Etox – Carnival Of Delusion:
Vielversprechend fängt der Song an. Kommt da noch Gesang? Wie sich rausstellt nicht. Schade. Der Song verspricht irgendwie Vocals. Na ja, egal. Das ist gut dargebotener Stoff. Allerdings wüsste ich nicht, wie da ein ganzes Album auf mich wirken würde. Das Ende des Songs ist aber fein und nein, nicht weil er dann zu Ende geht. Er nimmt nochmal fahrt auf, bevor das Ziel in Sicht ist.
07. The Intersphere – Interspheres Atmospheres:
Ich überlege gerade ob das weit weg ist von meinen Hörgewohnheiten. Theoretisch könnte mir das gefallen. Aber der Song kommt nicht an mich ran. Das ist mir dann doch zu seicht und nichtssagend. Das löst einfach gar nichts bei mir aus.
08. Edguy – The Piper Never Dies:
Mit Edugy habe ich es nie so gehabt. Da fand ich sein Projekt um Längen besser. Ja der Song könnte halt auch auf irgendeiner Avantasia CD stehen. Der Refrain ist catchy. Aber mir passiert zu wenig in dem Song, dafür das er eine Länge von 10 Minuten hat. Der Bass treibt den Song so lange nach vorne, bis dann geklimper ertönt, der allerdings auch irgendwie keinen Nutzen hat für den Song. Nachdem ersten Solo ist dann die erste Hälfte rum. Ein Solo, ein kleines Zwischenspiel und man ist beim Mainriff wieder angelangt und das ganze beginnt von vorne, mit dem Unterschied es wird dann etwas schneller. Das einzige mal, dass etwas variiert wird. Aber das ist mir zu wenig. Das hat der Herr schon besser hinbekommen.
09. Shine Noir – Zeitlos:
Puh, nee. Das klingt sehr modern und glatt. Der Text liest sich, als wäre er gerade aus einem Wortgenerator entsprungen. Nein, da muss ich mich zwingen das durchzuhören. Absolut nicht meins.
10. The Hirsch Effekt – Agnosie:
Meine Güte, geht’s noch hektischer? Da bringt auch die rhythmische Spielerei nichts. Das Geschrei ist genau das was ich nicht hören möchte. Boah, das tut weh. Ach, die können auch anders? Nö, kickt mich nicht. Respekt, dass der Erzähler das durchgehalten hat. Ich kann dem absolut nicht folgen, sowohl musikalisch als auch lyrisch. Wenn es dann halt verständlich wird. Das ist mir zu viel des Guten. Können allein bringen keine schlüssigen Songs. Ist vielleicht auch nicht der Anspruch. Aber mich erreichts nicht.