
Hier werden mir wohl wieder deutlich weniger (Ach was sag ich, eher keiner als einer
) Zustimmen, aber was kümmert mich eure Zustimmung 
Nja, eigentlich recht viel, nach all dem was ich durch euch entdeckt habe... Aber meinen Geschmack lass ich mir nicht beeinflussen ^^
Platz 73:

RHAPSODY - Dawn of Victory
Jahr: 2000
Genre: Speed Metal, Symphonic Metal, Epic Metal
Mein Rhapsody-Favorit. Klangmässig mit wenigen Überraschungen, was man hier bekommt ist epischer Speed Metal mit eingängigen Melodien und Fantasy Lyrics. Aber es ist die Rhapsody mit der ich mich am meisten Identifiziere.
Das beginnt beim Titeltrack "Dawn of Victory". Hier wird das Gaspedal schonmal heftig durchgedrückt, mit Doublebass und mächtigem Geshreddere, während die Keys die Melodie vorgeben. Dass ich den Akzent von Fabio sehr mag hab ich ja schon mehrfach gesagt. Der teilweise Italienisch gehaltene Chorus passt perfekt. Einziger Nachteil: Selbst für mich fast etwas zu dick aufgetragen. Das soll aber nicht darüber wegtäuschen dass es einer von Rhapsody's geilsten Songs ist.
Etwas andere Klänge gibts bei "The Bloody Rage of the Titans". Das Intro ist akkustisch und fast schon balladesk gehalten. Erst nach gut eineinhalb Minuten setzen die schnellen Gitarren ein. Im Vergleich zu vielen anderen Songs auf dem Album ist der Track immer noch eher einer der Langsameren. Der Chorus mit orchestralen Chören ist erneut sehr dick aufgetragen, aufgrund des tieferen Tempos aber leichtere Kost als noch bei "Dawn of Victory".
Mein Highlight ist jedoch "Holy Thunderforce". Auch hier muss ich Leute, die Keyboardbepflasterten Melo Metal nicht mögen wegschicken (Aber das wisst ihr sicher längst). Unter Kraftvollen Powerchords wird dann die Strophe angestimmt, bei der ich nicht anders kann als mitzusingen. Nochmal: Die nicht immer saubere aber sehr charismatische Aussprache sind für mich ein Markenzeichen von Rhapsody. Der Chorus ist dann wieder schneller gehalten, und natürlich gibts auch hier schnelles Gitarrengeflitze im Solo, das sich mit einem Keyboard Solo abwechselt. Der Song ist einer der Kraftvollsten von Rhapsody, was eben das ist, was ihn für mich zu einem ihrer geilsten werden lässt.
Für alle, die Rhapsody eher nicht mögen, kann ich hier Entwarnung geben: Das war die letzte Scheibe in meiner Liste. Dennoch stehe ich dazu, dass doch fast jedes ihrer Alben immer wieder Highlights rausbringen, und als solche es doch schaffen, sich bei mir oft und gern in den Player zu begeben.
DAWN OF VICTORY
THE BLOODY RAGE OF THE TITANS
HOLY THUNDERFORCE



