PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

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PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Eike » Dienstag 24. Juni 2014, 02:50

Ich kam ja leider zu spät, was das Einreichen von zwölf eigens gewählten Songs in den Wettbewerb anging.

Klaus hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Eike, deine extremen Vorschläge interessieren mich extremst.


dito


Also gut, here goes...


1. FUNERALIUM - 'Light Crisis'
2. VENOM - 'Metal Punk'
3. DEATH - 'Spirit Crusher'
4. DORNENREICH - 'Meer'
5. OPETH - 'The Grand Conjuration'
6. CELTIC FROST - 'A Dying God Coming Into Human Flesh'
7. ISOLATION - 'Closing A Circle'
8. POSSESSED - 'Fallen Angel'
9. MORGOTH - 'Resistance'
10. SOL - 'Boginki'
11. MASTODON - 'Siberian Divide'
12. BORGIA - 'Des Martyrs... Allégorie De La Foi'


13. EHNAHRE - 'The Man Closing Up. Part V'
14. <CODE> - 'Possession Is The Medicine'
15. METALLICA - 'Pulling Teeth'


Jetzt interessiert mich aber auch, wie die Gemeinde diese Songs rangieren würde... ;-)
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Eike » Dienstag 24. Juni 2014, 22:23

Das war durchaus ernst gemeint. Für mich ist 'Light Crisis' mit Abstand der erhabenste Song aus der Reihung. Allerdings ist das mit Geschmäckern ja immer so eine Sache, und dieses Listending hat seine eigene Faszination.
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Siebi » Mittwoch 25. Juni 2014, 11:00

Dann hören wir uns durch Eikes extreme Eruptionen erhabener Eiterpickel. :D

FUNERALIUM – Light Crisis
15 Minuten dauert Eikes #1. Das wird anhand des unentzifferbaren Schriftzugs eine zähe Angelegenheit werden, so mein erster Gedanke. Ähnliche YT-Links bringen Fall Of The Idols als mögliche Checkkandidaten. Extremer Doom? Deathdoom oder Doomdeath?
Slow Motion, behäbige Drumschläge, Endzeitstimmung pur, Gitarrist schlägt ein, zwei Saiten verzerrt an. Auch nach vier Minuten tut sich nicht wirklich viel, die Saiten werden klarer angeschlagen, jetzt stirbt einer vorm Mikro. Auwehzwick, der arme Mann hat Schmerzen wie Hölle. Ab 06:17 darf der gute Schlagmann seine Snare und das Ridebecken bemühen. Blastbeat ist es nicht. Dazu röchelt der dahinsiechend geglaubte Mirkowürger ziemlich lebendig. Trotzdem, irgendwas ist ihm nicht bekommen oder er ist mit der Gesamtsituation unzufrieden. Das wird’s sein. 14 Minuten, jetzt Doublebass. Wau, und ein Gitarrensolo drübergelegt.
Fazit. Extrem öd. Das hörte ich einmal und nie wieder. Hat mit meinem songorientiertem Deathdoom der Marke Runemagick, Mourning Beloveth, Officium Triste und Co. gar nix zu tun. Weiter mit #2.

VENOM - Metal Punk
Aha, Punk findet Eike also doch extrem. Metal Punk, hehe. Bis jetzt zwei Songs, die meiner Defintion von extrem auch nur bedingt entsprechen. Der Song rotzt und rockt sauber ins Ohr. Dreckig speckig und viele schöne Soli werden geboten, eine Bridge, die den Song mit solierenden Gitarren gemütlich ausklingen lässt. Doch, dieses Gift wirkt schon nach dem ersten Biss.

DEATH - Spirit Crusher
Puh, ich mag Schuldiner mit den frühen Alben, ab der Gefrickelphase wird’s schwerer mit unserer Beziehung. Christy (ist er doch hier?) trommelt sich mit vierzig Armen durch den Song. Die Struktur des Songs ist vielschichtig, akzentuierte Breaks und großes Gitarrenkino setzen meine Sensoren in Bewegung. Toller Song, der etwas an das Control Denied-Projekt erinnert. Die Entwicklung Deaths wäre nach meinem Empfinden interessant geworden. Eventuell extrem wie der Cynics? Spekulation, bleiben wir bei den Fakten. Alles in Butter, aber wenn Death, dann "Spritual Healing" oder die ersten beiden Scheiben. Wenn Frickeldeath, dann Atheist oder Quo Vadis oder Pavor oder…

Zu DORNENREICH und OPETH kein Kommentar, da fielen mir Worte ein, die Aussagen eines unwissenden verbitterten zynischen Scheuklappenträgers wären. Extrem ist bei beiden rein gar nix, das verwirrt mich etwas. Aber, leben und leben lassen, Schweigen ist hier Gold. 8-)

CELTIC FROST - A Dying God Coming Into Human Flesh
Eine wegweisende Band für mich und meine Geschmacksbildung. Zerbrechliches tantramäßiges Flüstersingen wird abgelöst von fiesen Gitarren, verzerrte Vocals drüber, trotzdem versteht man den Text. Das ist richtig böse und verstörend. Selten, dass ich die Montheist in einem Rutsch höre, einzeln geht das ganz gut, der Song ist stark.
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Klaus » Mittwoch 25. Juni 2014, 17:52

Hm, sehr zwiespältige Angelegenheit. Teilweise sehr starke Songs (Fallen Angel, Spirit Crusher, Resistance, Dying God) und teilweise unterirdisches Material (Light Crisis, Boginki), sorry.

Was daran aber jetzt weniger öde, weniger krautig, besser und extremer sein soll, als in den anderen Gruppen, erschließt sich mir in keinem einzigen Fall. Von Possessed, Celtic Frost und Death wurden ähnlich gute und extreme Sachen nominiert, Opeth und Mastodon sind auch in keinster Weise besser oder extremer, höchstens schräger bzw. progressiver, und zu den Extrem-Doom Songs fällt mir höchstens "extrem langsam" und "extrem nervig" ein...

:?
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Christian Schwarzer » Donnerstag 26. Juni 2014, 00:15

Werd ich bei Gelegenheit noch genauer reinhören. Allerdings: "Meer" ist ein ganz großartiges Stück, eins meiner Lieblings-lieder von Dornenreich, aber extrem...? :)
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Eike » Donnerstag 26. Juni 2014, 02:13

Black Metal komplett ohne Metalinstrumentarium, geht's extremer?
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Christian Schwarzer » Donnerstag 26. Juni 2014, 16:44

Die Frage ist, nach was für Extremen man fragt. "Jeder Mensch ist extrem, und zwar im mensch-sein" (sinngemäß nach Eric Danielson, Watain) - aber trotzdem meint es nicht das Extreme, was gesucht ist, wenn man von der "normalen" Bedeutung ausgeht. Wobei man das bezüglich Dornenreich sowieso diskutieren kann, weil "extrem sein" kein Anliegen der Band ist.
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 26. Juni 2014, 16:46

Aber ein Anliegen dieses Spiels... ;-)
alias Hugin der Rabe.
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Re: PMDECS - Extremist Edition - Gruppe E

Beitragvon Christian Schwarzer » Donnerstag 26. Juni 2014, 16:55

...tertium non datur.

- zu deutsch: Worauf ich hinauswollte. ;-)
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