WW 13: Fratzenge(s/d)icht

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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Frozen » Sonntag 29. Dezember 2013, 16:33

Ich glaub du hast dir selbst gewichtelt...

...Ist die einzige logische Erklärung für das komische Gezeugs das du hier aufschreibst xD
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 29. Dezember 2013, 16:57

3 kenne ich. Musste aber erst nachdenken und nachhören. Das ist SAMAEL von der "Passage"-Scheibe. Ist nicht mein Lieblingssong, aber die ganze Platte ist super.

Better Off Dead? Nein. Deine Beschreibung passt überhaupt nicht auf den brillanten CIRITH UNGOL Song...
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Permafrost » Sonntag 29. Dezember 2013, 17:04

Jaja, Frozen mit dem Besserwisserkommentar wiedermal. xD

SAMAEL stimmt! Da hats aber bessere Lieder als Moonskin auf der Scheibe. Hör ich mir auch mal komplett durch.

Nein, Better of Dead ist von Flotsam und Jetsam, wie schon erwähnt wurde. ;)
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon 123_7 » Sonntag 29. Dezember 2013, 17:16

Permafrost hat geschrieben:Jaaaa! Das Lied ist der Hammer. Der Gesang ist erste Sahne! Wenn der Rest dieses Albums auch so ist, wird das garantiert gekauft. :dafuer: :dafuer:


Gaaaanz weit davon entfernt. Bis auf 'Colossus' ist "Quintessence" leider ziemlich mau.
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 29. Dezember 2013, 18:03

123_7 hat geschrieben:
Permafrost hat geschrieben:Jaaaa! Das Lied ist der Hammer. Der Gesang ist erste Sahne! Wenn der Rest dieses Albums auch so ist, wird das garantiert gekauft. :dafuer: :dafuer:


Gaaaanz weit davon entfernt. Bis auf 'Colossus' ist "Quintessence" leider ziemlich mau.


Finde ich jetzt nicht, muss ich sagen. 'Colossus' ist zwar auch aus meiner Sicht das Highlight, aber es sticht jetzt nicht komplett heraus. Es hat halt einen sehr hohen Klargesangsanteil.
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 29. Dezember 2013, 18:35

Permafrost hat geschrieben:Nein, Better of Dead ist von Flotsam und Jetsam, wie schon erwähnt wurde. ;)

Der Song mit dem berühmten "Nazi light".
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon 123_7 » Sonntag 29. Dezember 2013, 20:47

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
123_7 hat geschrieben:
Permafrost hat geschrieben:Jaaaa! Das Lied ist der Hammer. Der Gesang ist erste Sahne! Wenn der Rest dieses Albums auch so ist, wird das garantiert gekauft. :dafuer: :dafuer:


Gaaaanz weit davon entfernt. Bis auf 'Colossus' ist "Quintessence" leider ziemlich mau.


Finde ich jetzt nicht, muss ich sagen. 'Colossus' ist zwar auch aus meiner Sicht das Highlight, aber es sticht jetzt nicht komplett heraus. Es hat halt einen sehr hohen Klargesangsanteil.


Oha, das sehe ich ganz anders. Und damit gehöre ich auch zu einer großen Anzahl an Leuten, die das ähnlich sehen.

So richtig gut finde ich eh nur die ersten beiden Alben. Wobei mein liebster Song der Norweger möglicherweise schon 'Colossus' ist. Nur um meine Meinung korrekt einordnen zu können ;)
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 30. Dezember 2013, 02:34

123_7 hat geschrieben:Oha, das sehe ich ganz anders. Und damit gehöre ich auch zu einer großen Anzahl an Leuten, die das ähnlich sehen.

Jo, das kann ich nun nicht beurteilen, wie die "überwiegende Meinung" zu der Scheibe ist, weil sich die Anzahl der ausführlichen Diskussionen, die ich über "Quintessence" geführt habe, bisher auf exakt Null beläuft. Wenn ich die Scheibe höre, dann läuft die wie aus einem Guss durch und hat für mich keine nennenswerten Qualitätsschwankungen. 'Colossus' ist zwar auch mein Highlight, aber ich hatte jetzt bei keinem Song das Gefühl, dass er nicht gut wäre.

So richtig gut finde ich eh nur die ersten beiden Alben. Wobei mein liebster Song der Norweger möglicherweise schon 'Colossus' ist. Nur um meine Meinung korrekt einordnen zu können ;)

Meine Favoriten sind - wenig überraschend - auch die ersten beiden Scheiben, aber ich finde auch die späteren Sachen stark, vor allem wieder die letzten beiden.
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 30. Dezember 2013, 02:57

Und nachdem das hier nicht so richtig in Gang kommen mag, will ich dann mal bekennen, dass Christian richtig lag, und dass somit der Sampler von mir ist. Er war auch ein so genannter "zugeschnittener" Sampler, wobei ich einfach Permafrosts eigene Ambient-Sachen angehört habe, und mich davon inspirieren ließ. Da ich quasi nichts aus dem Bereich in der Sammlung habe, lief es primär auf Metal mit elektronischen Einsprengseln oder einer irgendwie frostigen oder spacigen Aura hinaus. Plus ein paar sonstige Farbtupfer zur Auflockerung.


Permafrost hat geschrieben:01. ? 6:16
Regenintro mit kalt klingenden Synthglocken, Hihat setzt ein und dann ein hip hop beat mit verzerr-Effekten. Um 1min fängt ein Franzose zu rappen an. Dann ein zweiter Rapper und mischt auch englisches in den Rap. Der Song ist kalt und frostig. Eine Frau im Hintergrund singt einige Vokale. Refrain etwas mit „Cadeau“ ? Bei 2:45 eine andere Frauen(?)stimme mit Effekten am rumsingen. Die Teile ohne Text könnten direkt von mir selber stammen. Ab 3:20 herum eine Pause und der beat klingt aus. Bei 4 Minuten wird es schneller und Gitarren kommen noch ins Spiel. Schneller beat und viel Tiefton-geschrumme. Immernoch ohne Text, nur die Frau singt manchmal was. Bei 5:10 kommt der erste wieder und rappt sein Zeugs rein, aber leiser. 5:30 nur noch der Beat und einige Pads zu der Hintergrundstimme. Ich bin überrascht wie packend dieser Song ist. Ich muss wissen wer das ist. Toll!

Von der Band war hier in den letzten Monaten hin und wieder schon die Rede.

02. ? 5:24
Gitarrenriff gefolgt von drums mit einem Schreihals. Während der Schreihals schreit, schreddert die Gitarre immernoch die gleichen Töne von sich. Bei 1:50 wirds langsamer und der Bass spielt alleine was, die Gitarre nur am ausklingen, dann ist wieder die Gitarre dran. Break bei 2:27 wo der Sänger schreit und die drums klopfen auf den toms herum. Bei 3:30 wird wieder los geschrummt. Die Melodie ist über das ganze Lied agressiv. Gefällt. Verstehen tu ich aber fast nichts ausser „Greed“ „[...] come to an end“. Ab 5:11 klingen die Gitarren aus und nur das Schlagzeug und der Bass spielen noch langsam bis zum Ende.

Auch diese Band war in den letzten Tagen im Gespräch. Dass der Song ein großer Favorit von mir ist, das wissen einige. Vor allem Meister Blautier hat den schon mit mir live abfeiern dürfen.

03. ? 3:59
Gitarren und Keyboard zu einem langsamen beat. Nach einem Takt gleich eine tiefe fast-growl Stimme, welche langsam singt. Bei 0:45 Piano mit wenig Gitarre, dann nur Piano. Bei 1:20 kommt die Leadgitare wieder und schrummt langsam vor sich hin. Die Pianomelodie wiederholt sich lange. 2:22 drums und strings und der Sänger singt irgendwas. Refrain wieder bei 2:48. „In this night .... In a timeless place ... to a shadow of the past“ verstehe ich während dem Refrain. Ausklang mit Pianogeklimmper.

Mit SAMAEL 'Moonskin' von Frank richtig gelöst. Die Hits der Scheibe sind zweifellos 'Rain' und 'Jupiterian Vibe'. Wobei ich finde, dass dieser hier denen in Nichts nachsteht. Man muss ja nicht immer die Hitsingle des Albums verbraten.

04. ? 7:43
Pad Effekte als Intro und ein Blow-pad und dann ein sehr alt klingendes Retro Pad. Bei 50s dann die Pad Melodie. Dann arabisch klingende synth instrumente gefolgt von einem clean Gesang mit Nachhall. „Walk among the clouds“ ? Bei 1:48 setzen die drums und die Gitarren ein. Das hört sich mir ganz nach einem Song an, den man kennen sollte und es mir peinlich sein sollte ihn nicht zu kennen. Hört sich alt an. Langsamer Song. Das Schlagzeug hat auch einen Nachhall. Die Strophe kommt fast ohne Gitarre aus und nur mit dem sehr im Vordergrund stehenden Schlagzeug und ein wenig Keyboard. Refrain irgendwas mit „I came for him – in deep despair“ ? Wieder orientalische synth pause bei 4 min. Dann mal ein langsames Gitarrenriff und wieder drums. Bei 4:43 bis 5 min ein solo. Wieder der Refrain, und dann gleich nochmals und nochmals und der Sänger endet mit einem langen Ton während die Gitarre nocheinmal so etwas wie ein solo ablässt bis in das fade-out. Beim fade-out singt er noch „doesnt matter blabla“.

Ich würde nicht sagen, dass man diesen Song unbedingt kennen muss. Den Urheber indes, den muss man kennen. Der Song ist im Zweifel nicht ganz so alt, wie du ihn schätzest. Für mich ein ganz toller Song von einem leider weithin übersehenen Projektalbum eines weltberühmten Musikers.

05. ? 5:12
Gitarrenton als Intro bis bei 26 Sekunden trommeln einsetzen und dann bei 43 Sekunden das Schlagzeugs. Bei 56 Sekunden gehts richtig los mit Gitarrengeschrumme und Keyboards. Sehr schöner voller Sound. Wieder so eine traurige melancholische Melodie wieder. Ausklang bei 1:40 bis dann bei 1:55 Das schlagzeug mit dem Sänger (clean), bass und so ein synth anfängt „The life in the city has...“ Er hört sich uuuuunglaublich popping an. Definitiv melancholisch mit der Melodie und den Synths als Melodie. Die einzige Gitarre ist vermutlich der Bass. Bei 2:42 dann wieder volle Pulle den Refrain lossingen, der sich genau gleich anhört wie die Strophe einfach nur lauter und mit Gitarren. Nach dem refrain versucht die Gitarre irgendwas hohes zu spielen, verzerrzt. Dann bei 3:45 gated Gitarrentöne mit anschliessendem Solo, während der Klang immernoch so voll und alles umfassend ist. Bei 4:09 eine Brücke oder so etwas. Die beste Stell im Lied, dann kurz leise synthstrings und dann wieder Refrain Musik aber ohne Sänger. Nach halbem Refrain gehts aber in das Ende und es klingt aus.

Eine Band im Demostadium, die indes hier schon einiges an Aufmerksamkeit genießen durfte. Sowohl im Forum als auch auf der Hauptseite.

06. ? 4:58
Anfang mit einer Stimme/Announcer von einem Raketenstart + Countdown „lift off, we have a lift off“. Drums setzen ein und eine magere Gitarre schrummt los. Dumpfe Stimme ohne Enthusiasmus aber mit ein wenig Nachhall. Rockiger Gitarrenriff und Weltall texte. Ganz viele Wind- und Blubbereffekte und um 3:15 startet ein Trompeten(??)solo einfach mal so. Titel könnte etwas wie „Am I some fallen angel?“ sein. Er fragt sich ob man ihn wohl dort oben in der Atmosphäre finden könnte. Erinnert mich stark an alte Neue Deutsche Welle Songs.

Die Beschreibung sollte an sich reichen, dass hier im Forum einige Leute sofort Bescheid wissen, wohin die Reise geht. Eike und Thommy fallen mir spontan ein, die es kennen oder zumindest erraten könnten.

07. ?(Become) The Void? 5:10
Verzerrtegitarre schrummt ihr Riff dann der growl und die drums. Stampfender beat. Mal ein anständiger growler/Sänger auf der Scheibe. Bei 50 Sekunden wirds noch stampfiger und die Gitarre schrummt schneller. „Shadow of myself everything seems to be gone“ Verstehe ich. Bei 1:50 “I become the void”. Dann um 2min eine Pause und eine Radiostimme oder sowas redet irgendwas, dann bechern die drums wieder los und irgend so ein Effekt dudelt im Hintergrund nervend rum zu den Gitarren (erinnert an billige Horror animationen; der Effekt). Der Effekt belibt über längere Zeit bis bei 3:25 wieder Mister Growl lossingt. Der gefällt mir, hat was drauf. Nur die Musik dazu ist mir zu lahm. Auch einiges an reverb beim Gesang. „lost in time and space“ singt er bei ca. 4:35. Stopp bei 4:50 und eine Stimme sagt noch „Become the void itself“ zum Gitarrenausklang.

Das könnte ggf. der Christian kennen. Wobei ich hier lustigerweise die Assoziationen so richtig gar nicht nachvollziehen kann. Aus der Beschreibung heraus hätte ich nicht einmal den Stil richtig identifizieren können, den die Band spielt.


Permafrost hat geschrieben:08. ? The Dream of Love ? 4:31
Langsam, gemächliches grooven mit schönem Bass. Eigenartige Stimme die ein wenig kommt und geht beim Singen. „Dream of Love, and this time you’ve gone too far.“ Beim Refrain kommt noch eine angenehme leadgitarre zum Zug. Ab 2:30 groove und ein angenehmes Solo, das sich hinzieht dann irgendwas mit trompetenartigen klängen und ab 3min eine Pause mit einem verzerrten Trommel groove. Danach wieder der Dream of Love refrain. Kommt mir irgendwie ein wenig fiebertraumatisch vor. Gefällt mir aber noch.

Wenn das Blautier das nicht kennt, dann muss es zum Arzt.

09. ? 4:54
Kracht gleich mit pads und Gitarrengebretter los. Symphonic Black Metal (?). Erinnert mich an altes Dimmu Borgir vor allem der Sänger/Schreier. Bei 1 min kommt noch eine Frauenstimme, die einfach vokale Singt. Sehr keyboardlastig das ganze. Der Sänger benutzt verschieden Arten von Schrei/Kreischen/Singen. Das letzte Wort ist sowas wie „Dra-gon-knot“. Keine Ahnung.

Jo, die stilistische Einordnung ist treffend und die Bandassoziation nicht gänzlich abwegig. Könnte auch jemand erkennen. War damals ziemlich präsent, diese Scheibe.

10. ? 4:29
Midtempo Song. Der Sänger gefällt mir, hat eine eigene Art zu singen. Singt hoch aber nicht im Heavy Metal Stil. „The Colossus falls....“ im refrain. Sehr episch das ganze. Gefällt mir gut. „The cosmic grip so tight...“ Gegen Ende des Satzes singt er im höher. Bei 2:30 dann aber ein tiefer Schrei/Growl. Scheint eine growlfähige Person in der Band zu haben. Erinnert mich ein wenig an Attlantean Kodex.

Von Thunderlaan treffend erkannt und schon ausgiebig erörtert. BORKNAGAR 'Colossus'.

11. ? Better of Dead ? 5:45
Gitarrengeklimper zum Einstieg. „Sometimes I feel like ending it all“ säuselt mir eine männliche Stimme ins Ohr. Nach 1 min setzt das Schlagzeug ein und die Gitarre spielt Akkorde und dann bei 1:28 Egitarren und er singt sehr hoch „Maybe I am better off dead!“ Nach diesem Ausbruch gehts zurück zur ruhigeren Strophe. Die Stimme ist eher poppig aber beim refrain wo er sehr hoch singt ein wenig kratzig. Kann es sein, dass diese Band sonst schnellere und agressivere Lieder spielt? „I can totally not see light.“

Von Mike perfekt eingetütet: FLOTSAM & JETSAM 'Better Off Dead'. Ja, richtig eingeschätzt, die Band klingt sonst eher heftiger. Aber das ist eine ganz tolle Halbballade der Extraklasse.

12. ? Lady Sharon ? 7:03
Der Sänger ist viel zu laut im Vergleich zur Musik. Eher im mittleren tempo. „Lady Sharon“ singt er einige Male. Das Lied sollte halb so lange sein. Ab 4:25 wird der gesamte Song langsamer bis zum Ende und er plärrt immernoch sein „Shaaaarooon lady shaaaarooon I miss you soooo“.

Ein etwas untergegangenes Album einer aktuell wieder etwas mehr im Gespräch befindlichen Band, die seinerzeit kurzfristig unter anderem Namen wandelte.

13. ? 7:04
Männerchor, der mich irgendwie an Heidefolk erinnert und einige unverständliche Wörter singt. Dann Growl und ein Standard 4/4 takt Schlagzeug mit laschen Gitarren. Bei 1:20 setzten sie dann auf 0815 Black Metal und der Sänger kreischt mit Nachhall. Glaube schwedisch sogar. Dann wieder der Männerchor mit seinem Singsang zum Schlagzeug. Später hat es dann sogar fast orientalische Gitarrentöne dabei. Ab 5:40 auch noch Keyboardstrings, staccato. Ab 6:20 bis zum Ende wieder der Chor respektive dann ein einziger Mann am singen als wäre er in einer Halle 100m entfernt.

Autsch. Der Heidevolk-Vergleich tut ein wenig weh, weil ich die unsagbar schunkelig finde, wenn mich die Erinnerung nicht trügt. Diese Band hier hat einen etwas ersthafteren Ansatz, aber klar, folkig ist das schon auch ein gutes Stückchen weit. Schwedisch ist knapp daneben. 08/15 Black Metal meilenweit. Für mich eine der ersten großen Offenbarungen des Pagan Black Metal.

14. ? 5:40
Black Metal. Das Schlagzeug hört man nicht. Nur das Hihat. Vom Sänger versteht man auch nichts. Vermutlich altes Material von einer Black Metal Band oder eine neue Band, die sich einfach an die Wurzeln hält und unterproduziert spielt. Überhaupt nichts eigenes am Lied, darum kann ich das auch nicht besser beschreiben.

Der Song hier stammt von einer Band, die auf dem Sampler zweimal vertreten ist. Mal schauen, wer darauf kommt, welche Nummer von der selben Band ist. Wer das heraus findet, der kann dann auch andere Fragen beantworten, welche Permafrost in seinem Erstreview aufgeworfen hat.
:grins:
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Christian Schwarzer » Montag 30. Dezember 2013, 09:51

Rüdiger hat geschrieben:Das könnte ggf. der Christian kennen. Wobei ich hier lustigerweise die Assoziationen so richtig gar nicht nachvollziehen kann. Aus der Beschreibung heraus hätte ich nicht einmal den Stil richtig identifizieren können, den die Band spielt.

Toll, bei “I become the void” denke ich, das ist Black Metal, bei „lost in time and space“ an Gamma Ray. :grins:

Rüdiger hat geschrieben:
Permafrost hat geschrieben:09. ? 4:54
Kracht gleich mit pads und Gitarrengebretter los. Symphonic Black Metal (?). Erinnert mich an altes Dimmu Borgir vor allem der Sänger/Schreier. Bei 1 min kommt noch eine Frauenstimme, die einfach vokale Singt. Sehr keyboardlastig das ganze. Der Sänger benutzt verschieden Arten von Schrei/Kreischen/Singen. Das letzte Wort ist sowas wie „Dra-gon-knot“. Keine Ahnung.

Jo, die stilistische Einordnung ist treffend und die Bandassoziation nicht gänzlich abwegig. Könnte auch jemand erkennen. War damals ziemlich präsent, diese Scheibe.

Limbonic Art? Bei wem war die Scheibe präsent?
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