Siebi hat geschrieben:Trotzdem, Bewertungen im Sinne einer Kaufentscheidung sind mir in Konsequenz schnuppe.
Jo. Geht mir auch so.
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BewertungsschemaRe: Bewertungsschema
Jo. Geht mir auch so. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Bewertungsschema
Ich habe mir über das Thema noch einmal ausführlich Gedanken gemacht und mit zahlreichen Alben die fünfzehnstufige Skala gemäß meines Zitats durchgespielt. Ich fühle mich mit dieser Skala am wohlsten und kann dort die Alben alle gut und für mich ausreichend feingranular einordnen. Das ist dieselbe Skala, wie sie auch auf den Babyblauen Seiten und musikreviews.de eingesetzt wird.
Re: BewertungsschemaEigentlich ist die Art der Skala (10er, 15er, 100er, etc.) doch eher nebensächlich. Viel wichtiger ist nämlich die Definition der einzelnen Noten. So können z.B. zwei 10er-Skalen stark unterschiedlich ausfallen. Und ich glaube, dass auch genau hier der Hund begraben liegt. Der geneigte Leser benutzt in der Regel seine eigene Definition einer Zehnerskala, wenn er sich die Noten hier ansieht, nicht die Definition der Redaktion. Das ist aber keine Absicht, sondern geschieht mehr oder weniger unbewusst.
What if there is nothing more
What if there is only emptiness What if there is nothing more Beyond the code of deliverance Meine Sammlung Ranking 2014
Re: Bewertungsschema
Also meine interne Skala kippt es nicht. Auch wenn ich "Chimera" sogar eher bei 9,0 Punkten sehe.
Welchen Kommentar meinst du hier? Ich habe nie behauptet oder auch nur gedacht, dass du das Album hasst. Ich finde das Album stark und bin als Fan der Band sehr zufrieden damit. Was ist dann falsch an meinen 8,5 Punkten?
Na gut. Du sagst im Kontext der Band. Das ist halt immer so eine Sache mit den Bewertungen. Vergleicht man es mit den anderen Alben der Band...oder mit allen anderen Metal Alben die man kennt...oder mit allen aus dem gleichen Genre. Schwierig. Daher vergibt man am besten einfach eine subjektive Note....und das war hier halt auch ne 8,5.
Die drei genannten Alben finde ich alle deutlich besser als "basst scho". Ja. Und die sind nicht nur ziemlich gut, sondern richtig stark.
Aus meiner Sicht kann man nur das bewerten! Alles andere macht kaum Sinn.
Re: Bewertungsschema
Den:
Und dann folgten einige BM-Alben, die ich mag. Klang so, als ob das an mich gerichtet wäre, aber ich sollte wohl nicht immer davon ausgehen, dass die Welt sich um mich dreht ![]()
GAR NICHTS, darum geht es doch! Es ging um meine Interpretation der Skala. Ich kann Dir doch schlecht vorbeten, welchem Album Du wieviele Punkte geben sollst.
Herrje. Oft genug festgestellt, aber ich muss wirklich häufiger zwinkernde Smileys verwenden. Mein manchmal trockender Humor kommt per Text nicht an. Natürlich ergibt kein anderes Kriterium Sinn, aber jeder empfindet halt anders. Darum geht es doch.
Re: BewertungsschemaDas gibt es für mich überhaupt kein Problem, denn: Ein in vielen Bereichen ordentliches Album ist angesichts dessen, was so alles veröffentlicht wird, nach subjektiven Maßsstäben in der Regel ja wohl überdurchschnittschlich. Ob es damit lohnenswert ist, kann der Werter für sich entscheiden (in der Regel für ihn wohl eher nicht, wenn es nicht mitreißt, es sei denn er erwartet das grundsätzlicher Liebhaber der Band bzw. des Stils auch gar nicht); aber für den Leser ist das doch eh höchstens dann relevant, wenn er geschmäcklersich mehr oder weniger immer konform geht mit dem notenvergebenden Redakteur. Ansonsten klärt eben die Rezension diese Frage, bzw. kommt einer Klärung möglichst nahe. Wo ist da ein Problem? Und was gibt es da zu verkaufen? Verstehe ich nicht. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Bewertungsschema@Eike: Klar, wenn sich die Leute die Mühe machen, sich mit unserer Skala auseinanderzusetzen, dann kann man natürlich zu diesem Schluss kommen. Wenn die Labels allerdings einen Schnitt von ~6.0 Punkten für ihre Bands serviert bekommen und wir denen dann erzählen, dass sie damit hausieren gehen sollen, weil dieser ja "überdurchschnittlich" sei - das funktioniert nicht.
Was beim Schaf bspw. eine 6.0 ist, geht bei uns ca. als 7.5-8.0 durch, und darauf bezog sich diese ganze Diskussion doch, weil seine 6.0 eben nicht unserer Definition einer 6.0, sondern eher einer 7.5 entspricht. Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: BewertungsschemaGehe ich mal davon aus, dass den Musikverrückten nur die Musik interessiert, nehme die Anzahl der Songs im Verhältnis zu den mir gefallenden, dann finde ich bei einer 6,0 simpel linear gesehen 6 von 10 Songs stark. Das ist keine schlechte Ausbeute. Leider wird aber wie bei jedem Magazin wegen "Promotiondruck" scheinbar lieber eine 7,5 oder höher vergeben. Schade. War auch einer der Gründe , warum ich neben vielem Promo-Gestümper und Non-Metalquark in einem Metalmag keinen Bock mehr aufs Rezi-Schreiben hatte. Noten my ass.
Re: Bewertungsschema
Diese Denkweise ist mir zu einfach. Dann geht man ja davon aus, dass jeder Song entweder "richtig gut" oder "richtig schlecht" ist - Grauzonen adé? ![]() Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: Bewertungsschema
Da ich generell einfach gestrickt bin, passt das schon. Komplex ist das Leben, da darf es bei der Freizeitgestaltung Musik einfach sein. Ernsthaft wird natürlich Sound, Spieltechnik, Songwriting, Backkatalog, Genreähnliches etc. in eine Bewertung einfließen. Mir ist das seit einigen Jahren mitterweile zuwider, bin nur noch musikhörender Fan, der selbst entscheidet, was er hören will. Den ein Song oder Album emotional berührt oder eben nicht, Backkatalog hin oder her, Namedropping hin oder her. Das führt mich zu dem oft vernommenen "Du hörst Metal, wie war's in Wacken?" oder, bleiben wir im trven Underground, neuerdings Atlantean Kodex' neue Scheibe saugut finden. Einfach bayerisch gesagt "an Scheißdreck muaß i". Was aber nicht heißt, Wacken oder AK in Frage zu stellen, da ich noch nie dort war bzw. mir die beiden AK-Scheiben, die ich habe, nicht in dem Maße flashen. Mein Geschmack, meiner und keiner muss ihn teilen. Somit den Kreis zur Bewertung von Musik in Noten geschlossen. Bewertung, die mir egaler nicht sein könnte. Klar, ein Anhaltspunkt für viele Interessierte, für PR-Agenturen als Werbung bei -eben nur hoher Punktzahl über 8,0- geeignet. Aber mir? Was bringt mir eine 10,0 bei einem Dream Theater-Album? Eine Band, die mir gar nix gibt. Was für eine Note sollte ich da als Schreiberling geben? 0,0 oder dank der technischen Fähigkeiten und dem Profi-Sound eine 2 oder 3 oder eine "neutrale" 7, weil sie gar nicht so schlecht gemacht ist, für Genrefreunde super, für mich belanglos, weil mir das Gedudel eben rein gar nix gibt? Bleibe ich lieber weg und beschäftige mich mit der neuen Protector oder Fates Warning oder..., egal wer sie wie bewertet.
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