Album: MOTORPSYCHO & Ståle Storløkken present: The Death Defying Unicorn - A fancyful and fairly far-out musical fable
(featuring Ola Kvernberg, Trondheimsolistene and Trondheim Jazz Orchestra )
Jahr: 2011
Herkunft: Norwegen


Ganz definitiv einer der ganz großen Höhepunkte des noch so jungen Progjahrtausends, Erstkontakt meinerseits hier im Forum durch ein YT-Battle mit Loenz, ich habs grad nochmal rausgesucht, sein O-Ton:
"Du wolltest Prog, jetzt kriegst du die volle Breitseite. Gleich ich schwörs dir, wirst du feiernd masturbierend über die Tastatur herfallen".
Wie recht er hatte, was für eine Sauerei das war, aber, ähem, jetzt hab ich ja mittlerweile nen neuen Laptop
. Und Spaß beiseite, das Album kann ALLES, es balanciert zwischen Genie und Wahnsinn, experimentiert mit allem, was man anfassen kann, nimmt sich den Prog aus den Siebzigern und mimt seinen Klang, gräbt aber alles komplett um und baut es völlig anders wieder zusammen. Das Album ist mal wild und wahnsinnig, mal betörend und entrückt, mal knobelig proggy, dann wieder rockig straight und dazwischen immer wieder dieses Jazz-Orchester, welches Stale S. auf genialste Weise in die Rock-Musik integriert.
Storlokken hat das Stück zum 40-jährigen Jubiläum des Molde-Jazzfestivals komponiert und dort mit MOTORPSYCHO live aufgeführt. Es wurde erst hinterher vertont und das Ergebnis in Rock- sowie in Jazz-Kreisen mehrfach mit höchsten Lorbeeren ausgezeichnet:
"musikalischer Urknall"
"wahnwitzigste Rockoper aller Zeiten"
...
Ich könnte ja auch stundenlang darüber schwadronieren, wie genial das Album ist und warum, aber das wäre nur Silber. Schweigen und geniessen ist gold
A propos: Eh klar, dieses Album pulverisiert alle bisherigen Plätze und viele der Nachfolgenden, bis auf das Tierchen von Platz 102 natürlich
.Das ist der Song von Loenz damals:
The Hollow Lands


