Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Freitag 26. Juli 2013, 09:52

Allerdings. Ich bin nämlich vielmehr für Doom. Das ist sowohl die ursprüngliche als auch die reinste Form des Metals!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jesus » Freitag 26. Juli 2013, 10:07

Doom ist die ursprünglichste Form des Metal. Thrash ist die destillierte Reinform des Metal — befreit von allem unnötigen Schnickschnack, der sich zwischen 1971 und 1983 auf dem Kern des reinen Metal ablagerte.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon firestarter » Freitag 26. Juli 2013, 10:19

Jesus hat geschrieben:Doom ist die ursprünglichste Form des Metal. Thrash ist die destillierte Reinform des Metal — befreit von allem unnötigen Schnickschnack, der sich zwischen 1971 und 1983 auf dem Kern des reinen Metal ablagerte.


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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 26. Juli 2013, 10:43

Jesus hat geschrieben:Doom ist die ursprünglichste Form des Metal. Thrash ist die destillierte Reinform des Metal — befreit von allem unnötigen Schnickschnack, der sich zwischen 1971 und 1983 auf dem Kern des reinen Metal ablagerte.


Eine sehr gute Beschreibung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 26. Juli 2013, 10:48

Wobei es ja nicht um die "ursprünglichste", sondern um die "purest" Form ging. Ohne jetzt wie ein Vertreter des True Doom Unsinns erscheinen zu wollen, wurde bei Doom in den letzten Jahren das eine oder andere Element hinzu gefügt, was ich als nicht pur bezeichnen würde; ich denke an Drone oder Sludge. Ob das bei Thrash - man denke nur an ein vermeintliches Vorzeige-Album wie "Act III" - weniger schlimm ist/war, muss ich überdenken.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jesus » Freitag 26. Juli 2013, 10:58

"Act III" hat ja nun im Gegensatz zu "Ultra-Violence" sehr wenig mit Thrash Metal zu tun. Ich sehe das eher so:

Doom = ungefiltertes Bier, ursprünglich und lecker
Doom-Derivate = Varianten von ungefiltertem Bier
Thrash = gefiltert, nach deutschem Reinheitsgebot, ohne unnötige Zusatzstoffe, die den reinen Geschmack verfälschen
Death/Black und Derivate = andere Biersorten, die dem Reinheitsgebot folgen (Starkbier, Schwarzbier usw.)
Melodic Metal/Genre-Prog Metal/andere schwule Metal-Arten = wer hat Red Bull, Karamell und Cola in mein armes, hilfloses Bier geschüttet und es ruiniert?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dr. Best » Freitag 26. Juli 2013, 10:59

Gleich zwei Erkenntnisse auf einmal: erstens bin ich wohl einfach nicht "Metal" genug, immerhin fand ich Thrash schon immer nicht so toll. Ich glaube, das Album, dem ich den größten "Metal"-Faktor zugestehtn würde, dürfte das Metal Church-Debut sein (so aus dem Blauen geschossen).

Zweitens:

Holger Andrae hat geschrieben:Wobei es ja nicht um die "ursprünglichste", sondern um die "purest" Form ging. Ohne jetzt wie ein Vertreter des True Doom Unsinns erscheinen zu wollen, wurde bei Doom in den letzten Jahren das eine oder andere Element hinzu gefügt, was ich als nicht pur bezeichnen würde; ich denke an Drone oder Sludge.


Ich denke an Bathory und Solstice, Candlemass und Obsessed. Epic Metal, klassischer Metal mit Galopp, komisches Akustikgeklimpere, Folkeinflüsse, Stonerfeeling oder Vikinger: das alles ist NICHT Doom. "in den letzten Jahren" ist daher eine euphemistische Sache, streng genommen.

Und nun gehe ich in meinen Schmollkeller nach England und höre echten, traditionellen Doom. Sowas wie The River etwa.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon firestarter » Freitag 26. Juli 2013, 11:02

Holger Andrae hat geschrieben:vermeintliches Vorzeige-Album wie "Act III"


Vorzeige-Album? Für orignelle Zusammenstellung metallischer und metallferner Element: Ja!! Für Thrash Metal als Variante des Metal: Nein!!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon firestarter » Freitag 26. Juli 2013, 11:04

Dr. Best hat geschrieben:Ich glaube, das Album, dem ich den größten "Metal"-Faktor zugestehtn würde, dürfte das Metal Church-Debut sein (so aus dem Blauen geschossen).


Was hat die erste Metal Church denn mit Thrash zu tun??? oO
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 26. Juli 2013, 11:06

firestarter hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:vermeintliches Vorzeige-Album wie "Act III"


Vorzeige-Album? Für orignelle Zusammenstellung metallischer und metallferner Element: Ja!! Für Thrash Metal als Variante des Metal: Nein!!


Uns ist das klar, aber idR wird das schon als "Thrashklassiker" eingestuft. Um mehr ging es mir gar nicht.
Die Biervergleiche von Jesus gefallen mir.
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