Revan und die Bizarre Schönheit

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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Heydulf » Samstag 26. Juni 2010, 22:56

Bei dem Focus ist dein Feedback umso überraschender, da das beides Ecken sind, die nicht wirklich Hauptgebiete von mir sind.
Ach ja, wenn Tipps erwünscht sind, nur her damit ;)
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Revan » Samstag 26. Juni 2010, 23:00

Das sind zwar meine Hauptgebiete, aber ich höre nebenbei auch noch viele andere Metal Stile, hauptsache die Lieder gefallen mir.
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Heydulf » Samstag 26. Juni 2010, 23:07

Ich sage mir immer, scheiss auf Schubladen, es gibt nur Musik, die mir gefällt, und Musik, die mir nicht gefällt. Meine Kollegen lachen mich schon immer aus, nachdem ich mein Eminem-Outing hinter mich gebracht habe, aber ich stehe dazu ;)
Aber das wäre mir dann für diesen Sampler doch zu deftig gewesen *g*
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Eike » Sonntag 27. Juni 2010, 00:05

Hauptsache, kein VANILLA ICE auf meinem Sampler. ;-)
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Revan » Sonntag 27. Juni 2010, 18:42

Ich habe mir nun mal die "From Over Yonder" von Zed Yago bei Amazon bestellt, da ich da eh was bestellen wollte und so habe ich die CD einfach zu der Bestellung dazu gepackt. :)

Ein paar Tipps wären auch nicht schlecht, da dann auch noch andere mitraten können. ;-)
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Pia-Kim Schaper » Sonntag 27. Juni 2010, 19:03

Eike hat geschrieben:Hauptsache, kein VANILLA ICE auf meinem Sampler. ;-)


da gibt's aber ein schönes Mambo-Kurt-Cover von... der einzig Song, den ich von Mambo mag xD
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Pia-Kim Schaper » Sonntag 27. Juni 2010, 19:05

Eike hat geschrieben:ToT wäre da gut möglich. Aber hatten die was mit Flöten?


vielleicht sind es Fake-Flöten... aber sehr opernhaft ist eher After Forever als Liv Kristine (in welcher Band auch immer)
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Heydulf » Sonntag 27. Juni 2010, 19:22

gut, also ein paar Tipps. Zed Yago ist meiner Meinung nach wirklich Pflicht. Viel Spaß damit.

Track 1 (2:29):
Der Sampler beginnt mit einem deutsch gesprochenen Intro: "Die Geschichte die wir erzählen wollen ist sehr lange her. Sie ist sozusagen schon ganz mit historischem Edelrost überzogen."

Der Name des Stücks ist in deinem Zitat bereits enthalten. Beteiligt bzw. Mastermind dieser Truppe ist ein österreichisches Black Metal Urgestein

Track 2 (4:01):
Ich würde spontan mal auf alte Darkthrone oder Mayhem tippen, kenne mich in dem Bereich aber so gar nicht aus und deswegen kann es sein dass ich mich auch komplett irre.

Im Prinzip irrst du dich ;) Einer meiner Favoriten der letzten Jahre, über den ich eher zufällig gestolpert bin. Der Name dieser finnischen Krawallbrüder klingt ähnlich wie eine 80er Legende aus Deutschland mit einer Sängerin.

Track 3 (2:12):

Französischer Underground. Es gibt eine Gemeinsamkeit mit Gorgoroth: Die Debut-Scheibe von Gorgorth ist auf dem gleichen Label erschienen wie die Split-CD, von der dieser Song stammt.

Track 4 (4:40):
Ein toller Keyboard Einstieg mit einer tollen Produktion. Der Sänger growlt, wechselt sich aber mit einer Sängerin ab, welche eher Opernhaft singt. In der Mitte des Liedes folgt ein Break und das Tempo wird etwas gedrosselt, eine Flöte gesellt sich zum growlen hinzu, bevor das Lied wieder an Fahrt aufnimmt.


Für mich ein absoluter Glücksgriff, den ich auf Empfehlung eines CD-Händlers in Bratislava getätigt habe, der somit seinen heimischen Underground fördern wollte. Zu recht, meiner Meinung nach. Der Bandname ist von Tolkien entliehen und bezeichnet ein Schwert...

Track 5 (6:16):
Es beginnt langsam mit Akustik Gitarre und Keyboard bevor die E-Gitarre kurz übernimmt, bevor es wieder ins folkige übergeht. Es wird diesmal auf deutsch gesungen und das Lied klingt eher mittelalterlich. Auch diesmal gibt es einen Sänger und eine Sängerin.

Für mich _die_ Paganband aus Deutschland, auch wenn dieser Song von einer etwas ungewöhnlichen EP entstammt. Die Leute ritzen einfach gerne Runen, und das nicht nur auf ihren Platten.

Track 6 (7:16):
Das längste Lied beginnt sphärisch mit Keyboard, Schlagzeug und Gitarre. Nach kurzer Zeit wird jedoch nur noch Gitarre gespielt bevor sich das Schlagzeug wieder dazu gesellt. Dann geht es wie im Anfang etwas schneller weiter bevor es mit deutsch weiter geht nur wird diesmal geschrien und jetzt verstehe ich sogar was. "...du erfüllst mein Herz mit Stolz". Ohh jetzt setzt auch wieder Klargesang ein

Eine Truppe auf Thüringen, die für mich in meiner Wahrnehmung zu wenig Aufmerksamkeit erhalten. Alte Wälder scheinen einfach ein beliebtes Thema zu sein.

Track 7 (3:33):
Es geht mit Black Metal weiter, diesmal aber mit besserer Produktion als in Lied 1+2. Und wir wechseln wieder in der Sprache, diesmal wieder zur Weltsprache Englisch

Auch wenn sie englisch singen, stammen die sympathischen Leutchen aus Landshut ;)
Leider hat sich diese Band nach einer Demoscheibe und einer Fulllength schon vor längerer Zeit aufgelöst. Auch in Bayern gibt es verschmutzte Pfade, über die sich die Dunkelheit senken kann.

Track 9 (5:03):
Es beginnt wieder mit Keyboard, Schlagzeug und Gitarre, aber diesmal singt zu Beginn nicht nur einer, nein diesmal beginnt es mit einem Chor und es ist ein recht gemäßigtes Lied und dabei scheint es auch zu bleiben.
Oh doch nicht die Gitarre fängt an schneller zu werden und das Lied nimmt an Fahrt auf, dazu gesellt sich wieder eine Opernsängerin.

Jo, dazu sage ich jetzt mal wenig, außer, dass ich diese Truppe aus Schweden für einen der besten Acts im Bereich symphonischen Metal halte.

Track 10 (3:00):
Es gibt wieder einen Bruch und die Produktion ähnelt wieder den erstem beiden Lieder, dazu gibt es wieder Black Metal Geschreie.

Der Song ist das Produkt, bei dem sich ein völlig verrückter Finnenblackmetaller mit einem nicht viel weniger verrückten Griechen zusammengetan hat und versucht hat, Industrial zu machen.

Track 11 (3:28):
Diesmal beginnt es wieder langsamer mit einem Klavierspiel bevor die Sängerin dazu kommt und etwas von dem "Herz einer Mutter" singt.

Die Sängerin hat sich in der Vergangenheit eher als Mädchen, als als Mutter hervorgetan.

Track 13 (4:46):
Gitarrenintro - check; schnelles Schlagzeugspiel - check; Geschrei - check.
Der Sänger schreit zwar aber das meiste ist dennoch recht verständlich. Der Song ist jetzt nicht überragend aber auch kein Ausfall, eignet sich ganz gut zum nebenbei hören. Gehört auf dem Sampler aber zu den schwächeren Tracks.
"In The Air" "smells bad" "Feel the Disease" "the Nuclear .."

Eine kanadische Legende, die hier wohl etwas überreagiert.

Track 15 (6:08)
Kurz vor dem Ende des Sampler folgt noch ein Lied auf deutsch welches mit einem Keyboard beginnt. Insgesamt ist das ein sehr melodisches Lied. Zuerst sing eine Frau etwas über einen Zar bevor ein Sänger dazu kommt der aber diesmal auf englisch singt. Anschließend folgt noch ein Duett von der Frau und (noch?) einem Sänger der aber diesmal auf deutsch singt. Der (die?) Sänger und die Sängerin wechsel sich mal ab und mal singen sie im Duett.

Die Band ist für mich eine persönliche Wiederentdeckung, da ich mir die Scheibe nach dem Kauf Ende der 90er nie angehört hatte, aber vor 2 Jahren eher zufällig wieder in die Finger bekam. Sie stammt aus Österreich und hat personelle Überschneidungen mit u.a. Dornenreich und Abigor.

Track 16 (4:27)
Zum Ausklang gibt es noch eine Pop-Nummer mit Klavier, Geige, Akustikgitarre und einer bezaubernden Frauenstimme welche mir außergewöhnlich gut gefällt. Sollte ich mir Sorgen um meinen Zustand machen, wenn mir eine Pop-Nummer so gut gefällt, wo ich doch sonst nur Metal höre?


Eine Überprüfung der Lyrics dürfte zeigen, dass dieser Song Metal ist ;)

Gelöst:

Track 8 (2:53): Amorphis - Light my Fire
Track 12 (4:26): Zed Yago - Zed Yago
Track 14 (3:44): Venom - Black Metal
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 27. Juni 2010, 19:24

Heydulf hat geschrieben:
Track 16 (4:27)
Zum Ausklang gibt es noch eine Pop-Nummer mit Klavier, Geige, Akustikgitarre und einer bezaubernden Frauenstimme welche mir außergewöhnlich gut gefällt. Sollte ich mir Sorgen um meinen Zustand machen, wenn mir eine Pop-Nummer so gut gefällt, wo ich doch sonst nur Metal höre?


Eine Überprüfung der Lyrics dürfte zeigen, dass dieser Song Metal ist ;)


ist das TORI AMOS mit 'Raining Blood'?
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Re: Revan und die Bizarre Schönheit

Beitragvon Heydulf » Sonntag 27. Juni 2010, 19:33

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Heydulf hat geschrieben:
Track 16 (4:27)
Zum Ausklang gibt es noch eine Pop-Nummer mit Klavier, Geige, Akustikgitarre und einer bezaubernden Frauenstimme welche mir außergewöhnlich gut gefällt. Sollte ich mir Sorgen um meinen Zustand machen, wenn mir eine Pop-Nummer so gut gefällt, wo ich doch sonst nur Metal höre?


Eine Überprüfung der Lyrics dürfte zeigen, dass dieser Song Metal ist ;)


ist das TORI AMOS mit 'Raining Blood'?

Nein, leider nicht, aber zumindest die Band des Originals stimmt. Also ca. 30% Lösung.
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