Eben nach Hause gekommen und gleich aufs Päckchen gestürzt. Erste Ergebnisse:
01. Kenne ich zwar nicht, aber anhand der Stimme erkenne ich die Ärzte. Die fand ich mal lustig. Heute stören sie mich nicht. Ich bin gespannt was kommen wird.
02. Ach du meine Güte. Da hat jemand seine Hustenbonbons nicht gefrühstückt. Das ist nicht mein Ding, aber aufgrund des sehr prägnanten Refrains erkenne ich auch das.
Six Feet Under – One Bullet Left
03. flottes Riffing, halliger Sound und die Phrasierung des Sängers lassen mich vermuten, es hier mit einer deutschen Band zu tun zu haben. Ganz nett, aber der Drumsound nervt mit der Zeit. Das plöppert mir zu sehr. Die singen andauernd was von "just a victim and you can't hide"
04. nettes Akustikspiel, spanischer Gesang. Schön auf traditionell und alt getrimmt. Stimmungsvoll, auch wenn ich mit der Fremdsprache mal wieder meine Probleme habe. Hoppla, nun gibt’s verzerrte Klampfen mit einem leichten Bluesflair. Oder ist es Cajun meets 60ies Schrammel-Rock?
05. Nanü? Orchestral, mit Streichern aus der Konserve (oder sind die echt?) startet hier etwas sehr rohes, was ich definitiv nicht kenne. Der wütende Onkel am Mikro ist bestimmt 2,20m groß und isst kleine Kinder zum Nachtisch. Die gurgelnde Stimme mag ich aber. Die Mucke ist mir dann aber etwas zu monoton. Gerade beim Chorus, wenn im Hintergrund die Tastatur irgendwelche Fanfare spielt, bin ich etwas irritiert. Nun auch noch ein ruhiger Part mit Frauengesang. Keine Ahnung, welchen Kult ich hier nicht erkenne. Behemoth …?
06. Sphärenintro. Mir schwant böses. Gleich wirds es bestimmt frostig. Oh, doch nicht so ganz. Eher doomig. Der Sound ist bewusst undynamisch. Klar, der Gesang ist tief und böse. Könnte was skandinavisches aus der Frühzeit der Pandabewegung sein. Live bei einem Kirchenbrand eingespielt. Uiuiui, nun keift er auch noch. Das macht es für mich natürlich weniger toll. Die Chöre im Hintergrund kommen aber gut.
07. Eine flüsternde Stimme beschwört das Ohr über immer schneller werdenden Rhythmen und akustischen Klampfen. Nun wird’s Metal. Stampfend. Das tönt irgendwie exotisch. Ost- oder Südeuropa. Mit einem Sänger, der allein aufgrund seiner Tonlage an meinen Nerven zehrt.
08. Kurt is dead. Das reicht.
Nirvana – Polly
09. Sofort erkannt, erstaunlich eigentlich:
System Of A Down – Vicinity Of Obsenity
10. Das ist sehr schön. Hypnotisch, leise Rhythmik, coole Frauenstimme. "Now I'm losing who I am". Was singt die da immer? "Black is Black"? Keine Ahnung was das ist, aber das gefällt mir sehr gut. Fein.
11. Auch schnell erkannt, unglaublich, da überhaupt nicht meine Baustelle:
The White Stripes – Conquest
12. Das erinnert mich vom Gesang an Peter Steele. Ist er aber nicht. Hat einen punkigen Anstrich und könnte auch von den MISFITS sein. Titel vielleicht "all the way from heaven"
13. Mein Wichtel mag es düster. Auch hier wieder diese Stimmung. Mehrstimmiger Gesang. Die Musik ist marginal proggy mit überraschend einsetzenden Schnellpassagen, die mir jetzt mal gar nicht gefallen. Soundcollagen, irgendwie interessant, aber nicht zwingend packend. Vielleicht wächst das noch. Auf jeden Fall ist mir der Song zu lang.
14. da mag jemand Intros. Hm, Keyboard-Power-Metal mit diesem halligen Schlagzeug. Und einem Sänger, der erkältet ist. Ein Blind Guardian Demo? Hehehe. Natürlich nicht. Das Stück könnte "Dorian" heißen und wird mit zunehmender Spieldauer immer besser.
15. Okay, sofort erkannt. Habe ich sogar. Ziemlich gut.
Rough Silk – Dust To Sand
16. Hehehe, kenne ich auch. Und gefällt mir sogar recht gut.
Hypnos – I Am The Wind
17. Das ist ziemlich cool. Crossover im wörtlichen Sinne des Begriffes. Refused? Das hat Sepultura-Passagen, Brüllaffen-Passagen aber auch fette Schrubbelriffs. Niiiice.
18. Und wieder dieses Schlagzeug. Dieser Sound hat es dir angetan, gell? Leicht orientalische Melodie und nun sogar arabisches Elemente im Brutalo-Sound. Aber warum muss es immer diese abgestoppte Rhythmik sein? Das dürfen doch nur Sacred Reich. Und schon wieder ein Stilwechsel. Spannend. Keinen Plan, wer das ist, aber ich vermute mal, die Band hat eine eher exotische Herkunft.
19. Fetter Abschluss:
Tenacious D – The Metal
Feamorn, das ist ein Sampler, den ich häufiger hören werde und wo ich sehr auf Aufklärung hoffe. Vielen Dank vor allem für die geniale Aufmachung.
Zur Erläuterung: Die CD heißt "A Fistful Of Metal", Clint Boy prangt auf der Frontseite und es gibt eine imaginäre Tracklist passend zum Titel des Samplers. Coole Idee.




