INDICA BLUES - Universal Heat Death
Mehr über Indica Blues
- Genre:
- Stoner / Doom / Psychedelic Metal
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Majestic Mountain Records
- Release:
- 31.01.2026
- Universal Heat Death
- The Raven
- Bloodsands Pt.I
- The Slow Descent Into Hell
- Debt Ridden Blues
- Bloodsands Pt.II
- So Low
Staubiger Stoner-Doom aus dem Vereinten Königreich.
Aus der englischen Universitätsstadt Oxford beehrt uns INDICA BLUES mit dem dritten Studioalbum "Universal Heat Death". Mit tief gestimmten Verstärkern und Gitarren wird dem geneigten Hörer schwergewichtiger und verrauchter Psychedelic-Stoner-Doom-Metal kredenzt.
Für den Sound mischt INDICA BLUES staubigen Desert Rock mit Sludge, Blues, Stoner und psychedelischen Elementen. Das Ganze wird auch handwerklich sauber rübergebracht. Das Tempo ist, genretypisch, meistens schleppend und maximal im mittleren Geschwindigkeitsbereich angelegt. Die Gitarren und der Bass sind stark verzerrt, während das schleppende Schlagzeugspiel den Sound vervollständigt. Auf dem Album werden immer wieder schöne und repetitive Momente geschaffen, die einen auf eine Reise über lange Highways und durch staubig trockene Wüsten mitnehmen. Während INDICA BLUES diese, bandnamengebende verkiffte, Atmosphäre entstehen lässt, lässt uns Sänger und Gitarrist Tom Pilsworth über Themen wie Krieg, Rache oder den apokalyptischen Untergang der Menschheit sinnieren. Dabei wirkt das Album aber keineswegs depressiv, sondern eher melancholisch entspannt. Dieser Eindruck wird auch durch die trockene, wüstenverstaubte Produktion verstärkt.
Nach mehrmaligem Durchhören des Albums muss ich allerdings auch feststellen, dass mich "Universal Heat Death" nicht gut bei der Stange halten kann und meine Gedanken schon nach wenigen Minuten auf Wanderschaft gehen und die Musik zur Hintergrundbeschallung degradiert wird. Nun mag dies ein durchaus gewollter Effekt sein, besonders unter dem Einfluss von bestimmten Kräutern, aber umso schwerer fällt es mir aufgrund dessen, ein wahres Highlight auf dem Album auszumachen. So bleibt am Ende ein gutes Genrewerk, welches sich zum Hören auf einem Roadtrip über die staubigen Highways Nevadas ebenso eignet, wie zum verkifften Träumen auf dem heimischen Sofa.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


