GOATSMOKER - E.R.I.S.
Mehr über Goatsmoker
- Genre:
- Stoner / Doom Metal
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Vinyltroll Records
- Release:
- 20.03.2026
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Kalter, düsterer Stoner-Doom aus Dänemark.
Aus Dänemark beehren uns heuer die Mannen von GOATSMOKER, um uns den zweiten Langspieler "E.R.I.S." zu präsentieren. Bereit seit 2015 ist die Stoner-Doom-Band im Kopenhagener Underground unterwegs und besteht aus Alex Falkesgaard am Bass, Ole Kaspersen am Schlagzeug, Magnus Ohmsen an der Gitarre und Andreas Krohn an Gitarre und Mikrofon.
Auf den fünf Liedern, auf gut 40 Minuten, erschafft die Band dabei wabernde, schwere Soundwände über die sich sporadisch das klagende Schreien, Growlen und Grunzen von Andreas Krohn legt. Das Album wurde in einer alten unbeheizten Scheune live eingespielt und die Kälte und das Leiden der Musiker, bei den Aufnahmen, merkt man diesem mahlenden Brocken auch an. Denn hier ist jeder Song schon fast quälend langsam mit brutal tiefen Riffs, einem schleppenden Schlagzeug und dröhnenden Bass.
Eigentlich brauche ich nicht großartig auf die einzelnen Songs einzugehen, denn wenn der Hörer dieses Album auflegt, wird er es auch unweigerlich durchhören. Das massive Gewicht der Musik wird es einem nahezu unmöglich machen, sich während der Spieldauer großartig zu bewegen.
Dieses Album ist dabei aber weit weg von klassischer Wohlfühlmusik, denn eigentlich sind GOATSMOKER schon eher Schlechtfühlmusik. Dunkel, irgendwie abstoßend und anziehend zugleich.
Mich persönlich lässt "E.R.I.S." ein wenig zwiegespalten zurück. Einerseits habe ich mr dieses Album wahrscheinlich öfter angehört, als ich es für eine fundierte Rezension nötig wäre und habe mich, wie oben beschrieben, gefangen nehmen lassen von dessen düsterer Atmosphäre. Andererseits fiel es mir unheimlich schwer, das Gehörte auch in Worte zu fassen.
Keine Frage, "E.R.I.S." ist ein gutes Album, aber auch schon, aus meiner Sicht, recht speziell und nicht gerade zugänglich oder gar massenkompatibel. So kann ich eigentlich nur jedem Freund von extrem langsamen und düsterem Stoner-Doom empfehlen, selbst ein Ohr zu riskieren und sich eine eigene Meinung zu bilden.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


