FIREBORN - Dreamcatcher
Mehr über Fireborn
- Genre:
- Alternative Rock / Alternative Metal
- ∅-Note:
- 9.50
- Label:
- El Puerto Records
- Release:
- 23.01.2026
- Dancing With A Villain
- Set The World On Fire
- Point Of No Return
- Likes For A Life
- Pull The Trigger
- Little Wanderer
- Crisis Of Youth
- Dreamcatcher
- Flashlight
- Out Of The Edges
- Human
Das Debüt locker getoppt!
Was habe ich vor gut zweieinhalb Jahren über das Debütalbum "Reflections" von FIREBORN geschrieben? Dass das Gesamtwerk das Highlight ist. Und zu dieser Aussage stehe ich weiterhin. Seitdem ist aber einiges passiert: eine kleine Tour mit TURBOKILL, eine Crowdfunding-Kampagne, Auftritte auf verschiedenen Festivals wie beispielsweise dem RV BANG, sowie ein neues Label. Und zwischendrin haben die Süddeutschen neue Songs geschrieben und aufgenommen. Diese Songs erscheinen jetzt auf dem zweiten Langspieler "Dreamcatcher". Lassen sich hier besser einzelne Songs als Highlights hervorheben?
Direkt der Opener setzt auf jeden Fall die Messlatte sehr hoch. 'Dancing With A Villain' ist seit dem ersten Hören ein absoluter Ohrwurm und macht von vorne bis hinten Spaß. So muss ein Album beginnen und so darf es weitergehen. Und das tut es. Zwar ist "Set The World On Fire' anfangs etwas verhaltener im Tempo, aber dennoch richtig cool. Und man merkt jetzt schon die besondere Fähigkeit der Truppe, einprägsame Refrains zu schreiben. Da hilft natürlich auch Jennys unverkennbare Reibeisenstimme, die in den Refrains immer noch mehr aus ihrer Stimme heraus holt und selbigen so noch mehr Magie verleiht. Das nächste tatsächlich unverkennbare Highlight ist dann die erste Single 'Point Of No Return'. Hier bin ich auch zum ersten Mal der Meinung, dass Produzent und Manager Schmier beim Songwriting ein bisschen seine Finger im Spiel hatte, da mich der Einsatz von Backingvocals durchaus an entsprechende Momente von DESTRUCTION-Scheiben erinnert. Gleiches gilt für den Beginn von 'Likes For A Life'.
Ich will jetzt nicht über jeden einzelnen Song etwas schreiben, das würde zu sehr ausarten. Aber ich muss 'Little Wanderer' noch hervorheben, was eine wirklich schöne Ballade mit erneut starkem Refrain ist. Und auch die folgende Uptempo-Nummer 'Crisis Of Youth' ist richtig stark.
Die Band wird oftmals mit ALTER BRIDGE und HALESTORM verglichen. Das würde ich weiterhin nicht unterschreiben. Ich sehe weiterhin am ehesten THE PRETTY RECKLESS als passenden Vergleich, da FIREBORN in Relation zu HALESTORM doch noch etwas mehr im klassischen Rock als im Metal verankert ist. Was aber bei Leibe kein Kritikpunkt sein, sondern lediglich der musikalischen Einordnung dienen soll.
Auf jeden Fall hat sich FIREBORN im Vergleich zum Debüt nochmal stark weiterentwickelt und hat durchweg noch bessere Songs geschrieben. Auch wenn es mir dieses Mal möglich ist, richtige Highlights zu benennen, beinhaltet "Dreamcatcher" keinen einzigen Ausfall und macht von der ersten bis zur letzten Sekunde verdammt viel Spaß! So darf es sehr gerne weitergehen!
- Note:
- 9.50
- Redakteur:
- Mario Dahl


