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von Jhonny » Montag 26. März 2012, 17:49
Ähnlicher Stil in welcher Hinsicht? Ist auch ne Metal-Band, die n starken 80er Einschlag hat, ohne so alt zu sein - in der Hinsicht gibt es sicher Ähnlichkeiten zu ENFORCER, PORTRAIT, STEELWING oder auch PHARAOH.
Musikalisch finde ich aber RAM recht eigenständig (zumindest die neue) - das gilt aber ja auch wieder für PHARAOH.
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von Jhonny » Donnerstag 29. März 2012, 20:32
Album des Jahres? Die Bewerbung ist jedenfalls echt stark!
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von Jesus » Donnerstag 29. März 2012, 20:52
Gutes Album. Mit 'nem besserem Sänger wäre mehr drin gewesen. Der klingt zwar an sich gut, verfügt aber über einen recht begrenzten Stimmumfang, den er etwas an seine Grenzen bringt. Da wäre mit Matt Barlow doch mehr rauszuholen gewesen. Der Opener ist ein leider etwas zu handzahm für Heavy Metal, aber dafür sind 'Witching Hour', 'Guillotine' und 'Brainwashed' verdammt stark.
Der größte Kritikpunkt ist nicht die Musik, sondern die entsetzliche Produktion. Der Lautheitspegel übertrifft so manche Platte im Bereich Tech Death Metal und das Teil clippt bei guten Anlagen und Kopfhörern ganz entsetzlich und durchgehend. Ohne Ende Knistern und Rauschen, wenn man nicht gerade auf den MP3-Player mitsamt billigen Ohrstöpseln ausweicht. Wie kann man das einem so altmodischen Stil und dem guten Songmaterial nur antun?
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von Jhonny » Donnerstag 29. März 2012, 21:07
Hmm ich hör ja nie über Kopfhörer - der Sound stört mich ehrlich gesagt nicht (er ist mir einfach nicht so wichtig).
Den Gesang finde ich sehr passend - wie auch beim Debütalbum. Matt Barlow ist ja eher der Power Metal Sänger - das wäre unpassend gewesen, finde ich. ANGEL WITCH klingen ja doch deutlich old schooliger als ne 90er US-Metal-Truppe.
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von Jesus » Donnerstag 29. März 2012, 21:13
Jhonny hat geschrieben:Matt Barlow ist ja eher der Power Metal Sänger - das wäre unpassend gewesen
Naja, so extrem viel Unterschied besteht ja zwischen NWoBHM und US Power Metal nun auch nicht. Ich meinte halt damit, dass ein Sänger mit 3 oder 4 Oktaven Stimmumfang den einen oder anderen schmerzhaften Moment besser gelöst hätte. Dabei hat der Mr. Heybourne eigentlich die Sorte warme, melodisch Stimme, die ich mag und gegenüber dem in diesem Genre vorherrschenden kalten Eierkneifgesang bei weitem bevorzuge. Nur versucht er sich hin und wieder an Höhen, die er einfach nicht (mehr?) erreicht 
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 29. März 2012, 23:36
Jesus hat geschrieben:Der größte Kritikpunkt ist nicht die Musik, sondern die entsetzliche Produktion. Der Lautheitspegel übertrifft so manche Platte im Bereich Tech Death Metal und das Teil clippt bei guten Anlagen und Kopfhörern ganz entsetzlich und durchgehend. Ohne Ende Knistern und Rauschen, wenn man nicht gerade auf den MP3-Player mitsamt billigen Ohrstöpseln ausweicht. Wie kann man das einem so altmodischen Stil und dem guten Songmaterial nur antun?
Das witzige dabei ist, dass die ganzen Digital-Sound-Allergiker aus der True-Metal-Szene vom Sound der Scheibe völlig begeistert sind. Ich find jetzt auch, dass sie verdammt gut klingt, aber ich bin ja eh Soundbanause...
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von Eike » Freitag 30. März 2012, 00:31
...und ich wurde redaktionsintern schon Soundbanause geschimpft, weil es mir ähnlich wie Jesus damit ging. 
Verdammt zum Leben...
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von Jesus » Freitag 30. März 2012, 05:47
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das witzige dabei ist, dass die ganzen Digital-Sound-Allergiker aus der True-Metal-Szene vom Sound der Scheibe völlig begeistert sind.
Die sind wohl eher vom Mix, also von der Abmischung der Instrumente sowie dem Klang derselben begeistert (z.B. die hübsch organischen Gitarren), aber sicherlich nicht von der ohrenbetäubenden Produktion. Die Lautheit ist ja durchgehend bis zum Anschlag aufgedreht und clippt und clippt und clippt, dass dagegen 'ne Produktion von Devin Townsend oder Greg Fidelman richtig zurückhaltend und subtil wirkt. Und ich bin nun nicht einer, der sich erst die Files (Lossless FLAC, falls sich einer auf das MP3-Argument beruft) anguckt, um gleich meckern zu können. Stattdessen fiel mir sofort das entsetzliche Clipping auf, welches ich beim ersten Durchlauf noch nicht auf dem Album selbst, sondern in einem Fehler meines Equipments gesucht hatte. Aber nach 5 oder 6 Durchläufen ist klar, dass hier die Produktionsabteilung einfach nur Mist gebaut hat und lebenslanges Arbeitsverbot in der Musikbranche bekommen sollte. Eike hat geschrieben:...und ich wurde redaktionsintern schon Soundbanause geschimpft, weil es mir ähnlich wie Jesus damit ging. 
Soundbanause? Wohl eher der einzige, dessen Ohren noch nicht von jahrzehntelangem Konsum zu lauter Musik ruiniert wurden.
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von Jhonny » Freitag 30. März 2012, 09:36
Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich kenne kaum eine Scheibe, bei der ich den Sound zu schlecht finde. Das juckt mich meistens gar nicht - der Sound muss passen. Die druckvolle NEVERMORE-Produktion ist genauso passend wie die MANILLA ROAD Produktionen. Wichtiger ist doch eh die Musik.
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von Holger Andrae » Freitag 30. März 2012, 13:12
Es gibt schon Musik, die mir von unangenehmer Produktion versäuert werden kann. Als Beispiel fallen mir jetzt jetzt zum Beispiel CAGE ein.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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