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von Oliver Passgang » Freitag 27. Januar 2012, 14:12
#1 - 5:57 Jemand sollte mal dringend das Fenster zu machen, denn hier zieht es wie sonst etwas! Elektronisch wirkende Schlagzeugbegleitung und eine quasi ostinate Bassbegleitung. Gitarren? - Fehlanzeige. Sehr langsam. Dunkel. Jemand kotzt sich die schwarze Lunge heraus. Kommt TRIPTYKON recht nahe, aber dafür ist dann doch zu viel Computerkram und zu wenig Gitarre drin. Hin und wieder mal eine Glocke. Uhm... lässt mich gerade etwas ratlos zurück. Fand ich jetzt nicht so spannend. #2 - 4:24 Und mir nichts, dir nichts wechseln wir ins andere Extrem. Spontan würde ich das als Alternative Rock bezeichnen. Toller, klarer Gesang, wenn auch nicht besonders eigen. Die Nummer ist mal extrem eingängig. Ich fühle mich spontan an die direkten Songs von KARNIVOOL erinnert (vom Gesang mal abgesehen). Da mir gerade echt wenig einfällt, wie ich den Song genauer charakterisieren könnte, hier mal ein paar Textzeilen: "Please, please seek here for a while / Do you realise you're the next in line / (And) Breathe, breathe 'till your lunges give up (oder out?) / You're not guilty over love you how (macht keinen Sinn, ich weiß  ). Toller Song! #3 - 8:32 Ich werde angeschrien. Schon mal super. Eher so Core-mäßig. Aber das jetzt über 8:32min? Na dann bin ich mal gespannt. Viel verrücktes Gequietsche, bei der 1-Minuten-Marke gibt's dann Geblaste und klaren Gesang (yeah!  ). Der Brüll-Gesang weist eine starke Ähnlichkeit zu Matt Heafy von TRIVIUM auf. Der Song dreht und wendet sich, knüppelt mal, verzaubert dann mit klarem Gesang, verbreitet dabei trotz seiner Abgedrehtheit wahnsinnig Atmosphäre. Nach 3 Minuten wird's sogar mal post-rockig. Man, das gefällt mir! In seiner zweiten Hälfte relaxt der Song mal ein wenig. Mehr post-rockige Gitarren, weniger anstrengendes Gebreake, mehr Klargesang über alternative Rocksound-Begleitung, weniger Geschreie, wobei das auch noch mal wiederkommt. Dieses Maß an Stresspotenzial mag ich irgendwie. Kommt ziemlich sicher auf den Einkaufszettel. #4 - 3:40 DEATHSPELL OMEGA, Klappe die Zweite? Wenigstens gibt's dieses mal "richtige" Gitarren. Ich find das schon ziemlich geil, aber es geht halt nicht gerade leicht in den Schädel und tendiert schon dazu, ziemlich anstrengend zu sein. Bei 2:50 wird es ja sogar mal smooth. Oder wie Jesus sagen würde: plüschig? Hoffentlich spielen demnächst mal auf irgendeinem Festival, wo ich auch bin. Diesen Wahnsinn würde ich mir gerne mal ansehen. #5 - 7:37 Ein ruhiges Intro. Ein Schrei, der die Marschrichtung vorgibt. Eine epische Gitarrenmelodie. Bei 2:00 ist das Intro dann mal vorbei und der Song startet... nicht durch. Bleibt eher im Midtempo. Für mich ist das nun ein Black-Metal-Break, welches man verwendet, um zwischen der Raserei mal Durchatmen zu können. Aber hier ist der ganze Song darauf ausgelegt. Das kann sicherlich gut funktionieren und ist auch hier alles andere als schlecht, aber restlos begeistern kann es mich nicht. "I in...? the pure evil to be my inner flame!" - alles klar, Kollege. Der hält eine große Ansprache und ich warte nur darauf, dass es mal wirklich losgeht. Und nach 5:30 wird diese Spannung endlich aufgelöst. Da wird dann im besten Nähmaschinen-Stil drauf los gehackt. Nicht originell, aber gut. hört aber nach einer Minute auch schon wieder auf. Keybaord-Klänge beschließen den Track. Uhm... war ganz gut, aber für mehr reicht es gerade nicht.
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Oliver Passgang
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von Peter Kubaschk » Freitag 27. Januar 2012, 14:29
puh, deine Textvergewaltigung ist echt schlimm.  richtig ist: Please, Please sit here for a while Do you realize you're the next in line Breathe, Breathe till your lungs give out You're not guilty of the love you had und das ist dann 'God Is My Lover' von EMPYR.
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von Jesus » Freitag 27. Januar 2012, 15:15
Zum Glück hatte ich CD-Text mitgebrannt, sonst würde ich selbst nur wenig erkennen. Keine Ahnung, was die Nummer 1 sein soll. Ich besitze Musik ohne Gitarren? 
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von Oliver Passgang » Freitag 27. Januar 2012, 21:04
Jesus hat geschrieben:Zum Glück hatte ich CD-Text mitgebrannt, sonst würde ich selbst nur wenig erkennen.
Liegt das nun an der Musik oder an mir? Jesus hat geschrieben:Keine Ahnung, was die Nummer 1 sein soll. Ich besitze Musik ohne Gitarren? 
Dann sind das mal extrem tief gestimmte Gitarren. Wehe dir, ich höre dich noch einmal über KORN, SLIPKNOT oder sonstige drop-Gitarren-Mucke lästern!
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von Jesus » Freitag 27. Januar 2012, 21:24
Oliver Passgang hat geschrieben:Liegt das nun an der Musik oder an mir?
An Deinen witzigen Beschreibungen  Außerdem weiß ich wirklich nicht mehr, was ich da alles ganz spontan verbrutzelt hatte... Jesus hat geschrieben:Dann sind das mal extrem tief gestimmte Gitarren. Wehe dir, ich höre dich noch einmal über KORN, SLIPKNOT oder sonstige drop-Gitarren-Mucke lästern!
Wenn ich über derartige Musik lästere, so liegt das sicherlich nicht einzig und allein an deren Saitenstimmung 
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Jesus
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von Oliver Passgang » Freitag 27. Januar 2012, 21:47
#6 - 5:28 Katerstimmung! Grillen zirpen, während man seinen zerstörten Körper durch den schon wieder leicht erhellten Morgen nach Hause schleppt. Die Stimme ist kratzig, unstet, leicht heiser. Chilliges, locker-funkiges Gitarrenspiel, simple Drums. Auf dem Weg trifft man eine Schönheit, die gerade Zeitungen austrägt. Sie lächelt einen an. Man lächelt zurück. Man ist auf der gleichen Seite, obwohl man in anderen Welten ist. Stilecht von Geigenspiel untermauert. Aber leider alles nur Illusion - eine knarzende E-Gitarre zerstört diese Träume. Man ist letztendlich froh, dass man in den endlosen weiten seiner Hosentasche doch noch irgendwie den Haustürschlüssel gefunden hat und fällt mit Klamotten ins Bett. Interessant, aber nicht ganz meins. #7 - 4:09 CROWBAR? Mächtig. Määääääääächtig. Ich möchte fast sagen: Määääähhääääächtig. Geile Scheisse. Das muss CROWBAR sein. Fett. Kommt auf die Einkaufsliste. Yeah! #8 - 6:54 Trommelwirbel... Frickel... Wildes Getrommel, ohne dabei in Geknüppel abzudriften... Gesang zwischen "normalem" Gebrülle und ordentlichem Unterbauch-Gesang... das ist sehr moderne Musik. Technisch, aber nicht allzu kopflastig. Die Gitarrenmelodien klingen im Mittelteil fast wie unter Wasser gespielt. In diesem Lied steckt wirklich eine ganze Menge, das muss ich der Band lassen. Fügt sich für mich zwar noch nicht alles zusammen, aber das wäre beim Erstkontakt wohl auch zu viel verlangt. Um die 5-Minuten-Marke gibt es einen sehr feinen part, bei der die Double-Lead zwischen Gitarre und Bass ausgepackt wird. Sehr spaciger Song. Ja, die Weltraum-Assoziation trifft's wohl am ehesten. Ziemlich cool! #9 - 7:45 Bunga-bunga. Und ein paar einzelne, klare Töne. Wird das hier etwa Post-Rock? Das sich über 2,5 Minuten aufbauende Intro spricht schon mal dafür. Man wandert durch Nebel, ist sich seines Weges nicht sicher. Hin und wieder ein dissonanter Akkord, frei nach dem Motto: "Da war doch wer!" Nach 200 Sekunden kommt dann aber doch Gesang dazu. Ich verstehe nur kein Wort. Die Stimme passt gut, ist aber für sich genommen nicht sonderlich toll. Nebel, immer nur Nebel. Und doch wieder ein Lichtlein, irgendwo. Hin da, schnell! Aber ich kann mich dabei nicht wirklich schnell bewegen. Der Song steigert sich im Verlauf unmerklich, das ist sehr interessant gemacht. Man merkt kaum, das man von den einzelnen Tönen zu Beginn nachher bei Schrebbel-Akkorden und leichtem Geschrei angekommen ist. #10 - 5:14 Endlich wieder Metal! Und zwar der ziemlich schnörkellosen Sorte: Hier wird einfach mal losgethrasht. Der Sänger klingt fast wie Tom Angelripper, aber mit SODOM hat das hier wohl nichts am Hut.  Es gibt fast keine Richtung, wo ich so wenig zu schreiben und so viel Spaß zu haben kann wie eben zu Thrash Metal. Nun klingt der Sänger zum Ende hin fast mal nach Ihsahn. Haha, ich grapsche hier gerade von einer Toilletenschüssel in die nächste, hm?  Mir egal. Hier ein Blastbeat, dort ein leicht technischer Break - fein. Macht Laune. Passt. Metal.
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von Jesus » Freitag 27. Januar 2012, 22:08
Also bei 7 und 8 weiß ich noch, was es ist. Offenbar habe ich noch nicht alle Gehirnzellen versoffen. Doch ich arbeite fleißig daran. Aber geradliniger Thrash der Marke SODOM? Mit Blastbeats und IHSAHN'schem Gesang? Öhmmm...  Das kenne ich nicht  Hier bin ich echt mal gespannt, was da von mir verwurstet wurde. Kann ja eigentlich nur Resteverwertung sein 
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von Oliver Passgang » Freitag 27. Januar 2012, 22:27
Jesus hat geschrieben:Aber geradliniger Thrash der Marke SODOM? Mit Blastbeats und IHSAHN'schem Gesang? Öhmmm...  Das kenne ich nicht  Hier bin ich echt mal gespannt, was da von mir verwurstet wurde. Kann ja eigentlich nur Resteverwertung sein 
So zusammengefasst klingt meine Beschreibung noch eigenartiger. 
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von Oliver Passgang » Samstag 28. Januar 2012, 00:02
#11 - 4:13 So klingt mal ein beschissen aufgenommenes Klavier.  An sich fällt mir direkt die Produktion dieses schwer zu kategorisierenden Songs auf. Dicht, eng, schwer zu differenzieren. Aber was passiert eigentlich? Uhm. Mir fällt dazu irgendwie gar nichts ein. Der Song schwankt zwischen ruhigem Rock und bratenden Gitarren, die mit bestem Stonersound etwas nach vorne wollen. Und dann wieder dieses Klavier. Und... äh... häh? Jetzt auch noch eine Geige. Oh weia. Als ob man Blumenkohl, Pfannkuchen, Bier und Nutella in einen Mixer tun würde. Der Song gibt mir mal leider gar nichts. #12 - 13:21 WATAIN - 'Waters Of Ain' Mein Körper zittert vor Freude ob dieses Meisterwerks. Wer keinen Bock auf eine sehr pathetische, emotionale Besprechung hat, der möge hier aufhören zu lesen. Mir ging während dieser 801 Sekunden schon so vieles durch den Kopf. Ich versuche mich mal an einer Beschreibung. Diese Symbiose von Black Metal und klassischen Heavy-Metal-Elementen ist ein Beweis für die Perfektion, zu der Menschen in der Lage sind. Eine Sternstunde der Menschheit. Und auch wenn das in einem kompletten Kontrast zu dem antikosmischen Zeug steht, was die Herren gerne verzapfen, passt es perfekt. [0:00] Wut, Unzufriedenheit, Missgunst. Es ist eine förmlich angenehme Schwärze, die ich mit mir herumtrage. Eine, mit der ich mich wohl fühle. Ich über alles. Warum nicht mal ich? Fragen über Fragen. Ich gegen alle. Alle gegen mich. Hektik. Warum nur? Warum... [5:00] Langsam schließe ich meine Augen und beginne zu weinen. Nach und nach fällt Last ab. Ich stehe im Regen und werde rein gewaschen. Dieses Leben bietet mehr. Mehr als jetzt, mehr als morgen. [5:55] Mir fliegen doch noch einmal Blitz und Donner um die Ohren, die Realität holt mich ein. So viel Scheissdreck lässt sich eben nicht einfach wegwischen. Er ist da. Ich kämpfe dagegen an. Warum? Warum nur? Bitte, zeig mir doch jemand den Weg. Ich flehe darum. [7:16] Es hat keinen Sinn. Wirklich nicht. Alles Dreck. [7:58] Langsam kehrt Ruhe ein. All diese Kleinigkeiten, die mich immer wieder stören, verschwimmen nach und nach. Friede kehrt langsam ein. Ich kann zu mir finden. Erschöpft, fast zerstört. Unendlich müde. Wer bin ich? Wo bin ich? Was tue ich eigentlich? Mir fehlt der Weg, die Richtung, das Ziel. Und doch ist da etwas: Schönheit, Liebe. Wieso zur Hölle erkennt das niemand? Liebe! Ein so einfaches, wohl bekanntes Wort, viel zu häufig falsch verwendet. Ich bin des Schreiens müde. Wohin nur verdammt, wohin? Traurigkeit, Schönheit. [10:28] Doch es gibt ihn tatsächlich, diesen Punkt der absoluten Klarheit. Die pure Essenz des Lebens. Liebe. Brücken bauen, Hände reichen. Klares Denken erscheint dennoch nicht möglich. Ein Fluss aus Gefühlen übermannt mich, zumeist positiven. Was macht diese ganze Scheiße, mit der wir uns tagtäglich herumschlagen, eigentlich für einen Unterschied? Reinwaschen von überflüssigen Gedanken, klar sehen. Zu sich finden. Nach vorne gucken. Schönheit erkennen können, die bereits existiert. Wieder weine ich. Dieses Mal vor Glück. Ich finde keinen anderen Kanal, um all die positiven Emotionen zu entladen, die mich gerade übermannen. Ich weine bitterlich. Kraftlos, kaum wahrnehmbar, dennoch wie im Rausch. Leben.
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von Jesus » Sonntag 29. Januar 2012, 11:12
Hihi, jetzt gerade konnte ich nachgucken, was der Oli hier hört und dadurch noch mehr über seine Beschreibungen abfeiern  Oli hat ja CD-Text, aber vielleicht mag ja noch einer raten und Gummibärchen gewinnen. Oliver Passgang hat geschrieben:#1 - 5:57
Jemand sollte mal dringend das Fenster zu machen, denn hier zieht es wie sonst etwas! Elektronisch wirkende Schlagzeugbegleitung und eine quasi ostinate Bassbegleitung. Gitarren? - Fehlanzeige. Sehr langsam. Dunkel. Jemand kotzt sich die schwarze Lunge heraus. Kommt TRIPTYKON recht nahe, aber dafür ist dann doch zu viel Computerkram und zu wenig Gitarre drin. Hin und wieder mal eine Glocke. Uhm... lässt mich gerade etwas ratlos zurück. Fand ich jetzt nicht so spannend.
Außerirdischer Psychedelic Black Metal aus Finnland. Oliver Passgang hat geschrieben:#2 - 4:24 Und mir nichts, dir nichts wechseln wir ins andere Extrem. Spontan würde ich das als Alternative Rock bezeichnen. Toller, klarer Gesang, wenn auch nicht besonders eigen. Die Nummer ist mal extrem eingängig. Ich fühle mich spontan an die direkten Songs von KARNIVOOL erinnert (vom Gesang mal abgesehen). Da mir gerade echt wenig einfällt, wie ich den Song genauer charakterisieren könnte, hier mal ein paar Textzeilen: "Please, please seek here for a while / Do you realise you're the next in line / (And) Breathe, breathe 'till your lunges give up (oder out?) / You're not guilty over love you how (macht keinen Sinn, ich weiß  ). Toller Song!
Von Kubi gelöst. Hatte das ja auch von ihm bekommen. Gerne vergleiche ich ja das Weitergeben von solch guten Songs mit dem Verbreiten von Geschlechtskrankheiten. Allerdings würde ich das Wichteln dann mit einer Orgie gleichsetzen, was vielleicht doch nicht ganz den Kern der Sache trifft...  Oliver Passgang hat geschrieben:#3 - 8:32 Ich werde angeschrien. Schon mal super. Eher so Core-mäßig. Aber das jetzt über 8:32min? Na dann bin ich mal gespannt. Viel verrücktes Gequietsche, bei der 1-Minuten-Marke gibt's dann Geblaste und klaren Gesang (yeah!  ). Der Brüll-Gesang weist eine starke Ähnlichkeit zu Matt Heafy von TRIVIUM auf. Der Song dreht und wendet sich, knüppelt mal, verzaubert dann mit klarem Gesang, verbreitet dabei trotz seiner Abgedrehtheit wahnsinnig Atmosphäre. Nach 3 Minuten wird's sogar mal post-rockig. Man, das gefällt mir! In seiner zweiten Hälfte relaxt der Song mal ein wenig. Mehr post-rockige Gitarren, weniger anstrengendes Gebreake, mehr Klargesang über alternative Rocksound-Begleitung, weniger Geschreie, wobei das auch noch mal wiederkommt. Dieses Maß an Stresspotenzial mag ich irgendwie. Kommt ziemlich sicher auf den Einkaufszettel.
Hardcore/Metalcore/Sludge/Post-Core aus Italien. Der Frosch mag das auch, der Thunder-Laan nicht so. Blastbeats mit Klargesang kommen immer gut. Den Vergleich mit solchem Schmonzes wie TRIVIUM verbitte ich mir. Hier geht's nicht nur um Boote, Ruder und seltsame Berge. Oliver Passgang hat geschrieben:#4 - 3:40 DEATHSPELL OMEGA, Klappe die Zweite? Wenigstens gibt's dieses mal "richtige" Gitarren. Ich find das schon ziemlich geil, aber es geht halt nicht gerade leicht in den Schädel und tendiert schon dazu, ziemlich anstrengend zu sein. Bei 2:50 wird es ja sogar mal smooth. Oder wie Jesus sagen würde: plüschig? Hoffentlich spielen demnächst mal auf irgendeinem Festival, wo ich auch bin. Diesen Wahnsinn würde ich mir gerne mal ansehen.
'Wings of Predation'. PLÜSCHIG, MOTHERFUCKERS, PLÜSCHIG! Oliver Passgang hat geschrieben:#5 - 7:37
Ein ruhiges Intro. Ein Schrei, der die Marschrichtung vorgibt. Eine epische Gitarrenmelodie. Bei 2:00 ist das Intro dann mal vorbei und der Song startet... nicht durch. Bleibt eher im Midtempo. Für mich ist das nun ein Black-Metal-Break, welches man verwendet, um zwischen der Raserei mal Durchatmen zu können. Aber hier ist der ganze Song darauf ausgelegt. Das kann sicherlich gut funktionieren und ist auch hier alles andere als schlecht, aber restlos begeistern kann es mich nicht. "I in...? the pure evil to be my inner flame!" - alles klar, Kollege. Der hält eine große Ansprache und ich warte nur darauf, dass es mal wirklich losgeht. Und nach 5:30 wird diese Spannung endlich aufgelöst. Da wird dann im besten Nähmaschinen-Stil drauf los gehackt. Nicht originell, aber gut. hört aber nach einer Minute auch schon wieder auf. Keybaord-Klänge beschließen den Track. Uhm... war ganz gut, aber für mehr reicht es gerade nicht.
 Die Band fandest Du auf der ersten CD richtig gut. Und Rüdiger gefiel der Song auch sehr. Oliver Passgang hat geschrieben:#6 - 5:28
Katerstimmung! Grillen zirpen, während man seinen zerstörten Körper durch den schon wieder leicht erhellten Morgen nach Hause schleppt. Die Stimme ist kratzig, unstet, leicht heiser. Chilliges, locker-funkiges Gitarrenspiel, simple Drums. Auf dem Weg trifft man eine Schönheit, die gerade Zeitungen austrägt. Sie lächelt einen an. Man lächelt zurück. Man ist auf der gleichen Seite, obwohl man in anderen Welten ist. Stilecht von Geigenspiel untermauert. Aber leider alles nur Illusion - eine knarzende E-Gitarre zerstört diese Träume. Man ist letztendlich froh, dass man in den endlosen weiten seiner Hosentasche doch noch irgendwie den Haustürschlüssel gefunden hat und fällt mit Klamotten ins Bett. Interessant, aber nicht ganz meins.
Loenz mag diesen überdimensionierten Kopffüßer ganz gerne. Eike auch, aber hat ja seit anderthalb Jahren nichts zu meinem Sampler an ihn gesagt  Oliver Passgang hat geschrieben:#7 - 4:09
CROWBAR? Mächtig. Määääääääächtig. Ich möchte fast sagen: Määääähhääääächtig. Geile Scheisse. Das muss CROWBAR sein. Fett. Kommt auf die Einkaufsliste. Yeah!
Mächtig. Mächtiger. CROWBAR. 'The Lasting Dose'? Am mächtigsten. Oliver Passgang hat geschrieben:#8 - 6:54
Trommelwirbel... Frickel... Wildes Getrommel, ohne dabei in Geknüppel abzudriften... Gesang zwischen "normalem" Gebrülle und ordentlichem Unterbauch-Gesang... das ist sehr moderne Musik. Technisch, aber nicht allzu kopflastig. Die Gitarrenmelodien klingen im Mittelteil fast wie unter Wasser gespielt. In diesem Lied steckt wirklich eine ganze Menge, das muss ich der Band lassen. Fügt sich für mich zwar noch nicht alles zusammen, aber das wäre beim Erstkontakt wohl auch zu viel verlangt. Um die 5-Minuten-Marke gibt es einen sehr feinen part, bei der die Double-Lead zwischen Gitarre und Bass ausgepackt wird. Sehr spaciger Song. Ja, die Weltraum-Assoziation trifft's wohl am ehesten. Ziemlich cool!
Von meinem vielleicht liebsten modernen Core-Album. Schweden. Oliver Passgang hat geschrieben:#9 - 7:45
Bunga-bunga. Und ein paar einzelne, klare Töne. Wird das hier etwa Post-Rock? Das sich über 2,5 Minuten aufbauende Intro spricht schon mal dafür. Man wandert durch Nebel, ist sich seines Weges nicht sicher. Hin und wieder ein dissonanter Akkord, frei nach dem Motto: "Da war doch wer!" Nach 200 Sekunden kommt dann aber doch Gesang dazu. Ich verstehe nur kein Wort. Die Stimme passt gut, ist aber für sich genommen nicht sonderlich toll. Nebel, immer nur Nebel. Und doch wieder ein Lichtlein, irgendwo. Hin da, schnell! Aber ich kann mich dabei nicht wirklich schnell bewegen. Der Song steigert sich im Verlauf unmerklich, das ist sehr interessant gemacht. Man merkt kaum, das man von den einzelnen Tönen zu Beginn nachher bei Schrebbel-Akkorden und leichtem Geschrei angekommen ist.
Wer A sagt, muss auch B sagen. Und wer CULT OF LUNA sagt, muss auch... naaaa? Oliver Passgang hat geschrieben:#10 - 5:14 Endlich wieder Metal! Und zwar der ziemlich schnörkellosen Sorte: Hier wird einfach mal losgethrasht. Der Sänger klingt fast wie Tom Angelripper, aber mit SODOM hat das hier wohl nichts am Hut.  Es gibt fast keine Richtung, wo ich so wenig zu schreiben und so viel Spaß zu haben kann wie eben zu Thrash Metal. Nun klingt der Sänger zum Ende hin fast mal nach Ihsahn. Haha, ich grapsche hier gerade von einer Toilletenschüssel in die nächste, hm?  Mir egal. Hier ein Blastbeat, dort ein leicht technischer Break - fein. Macht Laune. Passt. Metal.
Brasilien. Thrash. Metal. Sehr Metal. Metallenes Folterkommando des Metal mit Balls Of Steel. Und mehr Metal. Oliver Passgang hat geschrieben:#11 - 4:13 So klingt mal ein beschissen aufgenommenes Klavier.  An sich fällt mir direkt die Produktion dieses schwer zu kategorisierenden Songs auf. Dicht, eng, schwer zu differenzieren. Aber was passiert eigentlich? Uhm. Mir fällt dazu irgendwie gar nichts ein. Der Song schwankt zwischen ruhigem Rock und bratenden Gitarren, die mit bestem Stonersound etwas nach vorne wollen. Und dann wieder dieses Klavier. Und... äh... häh? Jetzt auch noch eine Geige. Oh weia. Als ob man Blumenkohl, Pfannkuchen, Bier und Nutella in einen Mixer tun würde. Der Song gibt mir mal leider gar nichts.
Ich mag Senf mit Erdbeeren. Und geradlinigen, schnörkellosen modernen Blues Rock wie diesen hier. Den Sänger mag ich auch. Egal, ob er nun Sludge, Alternativ Rock, Grunge, Stoner Rock, Blues oder Folk spielt. Oliver Passgang hat geschrieben:#12 - 13:21
WATAIN - 'Waters Of Ain' [extrem blumige Beschreibung]
Jarp.
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