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von Julian Rohrer » Sonntag 15. Januar 2012, 13:30
72. QUEENSRYCHE - "Promised Land" Stil: Progressive Metal Herkunftsland: USA Veröffentlichungsjahr: 1994 Label: EMI MusicJa, jetzt darf völlig zurecht die Frage gestellt werden, warum ich hier nicht DEN Klassiker ausgewählt habe, sondern lediglich das gelobte Land. Tatsächlich habe ich "Promised Land" als erste QR-Scheibe gekauft und dementsprechend auch am intensivsten gehört. Und wenn ich diese kraftvollen Songs wie 'Damaged' mit den geilen Mitsingpassagen höre, dieser wandelbaren Stimme von Geoff Tate folge und seinen Geschichten lausche, die tollen Gitarrenpassagen mitsumme, immer wieder aufs Neue von den experimentellen Passagen überrascht werde, dann weiß ich ganz genau, dass dies eines der Alben ist, die mir den Weg zu progressiver Rockmusik geebnet hat. Nichtsdestotrotz bin aber auch ein großer Freund der "Mindcrime", ganz ohne Frage. ' Disconected' Oder groovende Fisch mit dem ganzen Album.
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von Holger Andrae » Sonntag 15. Januar 2012, 13:42
Ganz exzellente Wahl, junger Padavan! Wenn meine Finger wieder denken können, schreibe ich mal mehr dazu.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Falkner » Sonntag 15. Januar 2012, 18:06
Großartiges Album, vor allem 'Real World' ist ein Kracher.
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von Jhonny » Sonntag 15. Januar 2012, 20:43
Ganz tolle Scheibe - nach "Mindcrime" und der Debüt-EP die Scheibe, die ich am liebsten auflege 
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von Julian Rohrer » Sonntag 15. Januar 2012, 21:08
Ja, da sind sie, die QUEENSRYCHE-Fans  Okay, weiter geht's: 71. RAGE - "XIII"  Stil: Heavy Metal mit Power und Wumms Herkunftsland: Deutschland Veröffentlichungsjahr: 1998 Label: GUN Records Warum ich jetzt schon RAGE auf der Liste habe, ohne in der Top-50 zu sein, wundert mich ein wenig. Aber hey, je nach Tagesform und Lust hat die Band auch immer wieder das Potential ganz weit nach vorne zu rutschen. Aber egal. Efthimiadis ist hier wohl das Zauberwort - auch wenn ich die neuen Werke mit Göttergitarrist Smolski auch sehr, sehr schätze. Wahnsinn eigentlich, was RAGE doch für eine Wandlung durchgemacht haben - und wie viele große Metalsongs doch von den Peavyianern stammen. Eigentlich ist es fatal, sich auf ein Album aus einer Schaffensperiode zu fixieren, dennoch ist "XIII" der vielleicht beste RAGE-Klassik-Crossover und allein deshalb schon absolut erwähnenswert. Die Verbindung aus den flächigen Orchesterarrangements der Prager Symphoniker und den druckvollen Riffs der Rhythmus-Fraktion sind einfach groß. Der Anspruch nicht weniger. Ist 'From The Cradle To The Grave' der wichtigste RAGE-Song? Nicht unbedingt, dennoch hat sich diese Hymne in die Gehörgänge der Metalheads hineingefressen, oder? Das ROLLING STONES-Cover ist kongenial und auch das RUSH-Cover finde ich cool - ohne das Original leider allzu gut zu kennen. Eine tolle Platte und wenn ich gerade so drüber schreibe und die Songs anhöre, würde ich glatt nochmal 30 Plätze hochrutschen  ' From The Cradle To The Grave' (live und in Farbe, mit Live-Orchester und Smolski an der Gitarre) ' Paint It Black' (auch live mit Orchester) ' Tom Sawyer'
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von Falkner » Sonntag 15. Januar 2012, 21:51
Das Tom Sawyer Cover ist übel. Die scheinen die Gitarren in der gleichen Mülltonne aufgenommen zu haben, die auch schon Lars Ulrich für St. Anger angemietet hat. 'From The Cradle To The Grave' kenne ich schon länger, ein toller Song. Auch wenn der in der Live Aufnahme nicht richtig rüberkommt. Das Album selber kenne ich nicht, bei Gelegenheit wird das wohl mal eingetütet.
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von Chavo89 » Sonntag 15. Januar 2012, 23:49
"Promised World" ist toll! Rage ist ja irgendwie nicht so ganz meine Band. Also, ich mag die zwar, aber mehr ist da nicht. Nichtsdestotrotz ist die "XIII" eine super Scheibe!
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von Julian Rohrer » Montag 16. Januar 2012, 14:49
70. ARTHEMESIA - "a.O.a." Stil: Melodic Black Metal Herkunftsland: Finnland Veröffentlichungsjahr: 2009 Label: Spikefarm RecordsAus dem Umfeld von MOONSORROW, BARREN EARTH etc. stammt diese Perle finnischen Black Metals. Die Band nimmt sich sehr viel Zeit, die vielen catchy Riffs und Melodien in epischen Monumenten aufzubauen, das gibt dem Hörer die Chance, sich in die Dunkelheit zwischen den finnischen Seen hineinfallen zu lassen. Parallelen zu den angesprochenen Bands sind da, mich fasziniert jedoch mehr die offensichtliche Liebe der Band zu BATHORY - etwas, was mich eigentlich meistens packt, wenn es nicht so offensichtlich nachgeplappert ist wie bei EREB ALTOR. Die Neunziger-Melodic-BM-Bezüge werden immer wieder durch postige Anleihen unterbrochen und machen das Album so relativ farbenfroh - eben so farbenfroh, wie ein Black Metal-Album eben sein kann  Mich verbindet mit der Scheibe noch mehr, was sie zu einem besonderen Erlebnis macht. Und wer Songtitel wie 'Of the Owls, of the Wolves and of the Nature: Revisiting the Microcosm (pt. 3)' auf seine Platte bringt, hat eh gewonnen. Leider hat sich die Band aufgelöst... ' Valkoinen Susi' ' a.O.a.'
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von Julian Rohrer » Mittwoch 18. Januar 2012, 16:37
Keiner, der Lust auf Black Metal hat? Schade. Morgen geht's hier wieder weiter.
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von trent » Donnerstag 19. Januar 2012, 10:04
Julian Rohrer hat geschrieben:Keiner, der Lust auf Black Metal hat? Schade. Morgen geht's hier wieder weiter.
Hab's jetzt erst gesehen. Nach dem ersten Reinhören gefällt's. Ich werd's mir mal notieren. =)
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