WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Chavo89 » Montag 9. Januar 2012, 19:14

Da hat der Jesus ganz frech und spontan Recht. Tipps, Anmerkungen und sonstiges Blabla gebe ich dann in den nächsten Tagen (oder heute noch, wenn ich Zeit dazu finde) von mir.
Eins noch vorweg: Martin hat mit MACBETH schon die richtige Band erkannt. Nur der Song ist ein anderer.
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 10. Januar 2012, 19:49

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Macht das Cover Angst? Ich finde nicht... ;-) So genau weiß ich auch nicht mehr, warum ich das jetzt so gemacht habe, den Titel habe ich bei Funny Van Dannen geklaut.
Ich habe mich bemüht, dir Lieder auf den Sampler zu packen, die dir gefallen könnten. Irgendwie war die Auslosung bislang immer echt gemein zu mir in der Hinsicht. Natürlich hätte ich auch mehr Traditionsstahl verwenden können, aber so fies bin ich dann einfach doch nicht. Unsere Schnittpunkte habe ich zum einen im Industrial gesehen und in deutschsprachiger Musik. Letzteres ist natürlich kein Genre, aber ich dachte, du magst deutsche Texte vielleicht so gerne wie ich. Naja, wie dem auch sei, ich hoffe, dass du wenigstens mit ein paar Songs etwas anfangen konntest...


trent hat geschrieben:Song 1 - 04:56
Der Song geht ruhig los mit einigen Atmern, dann kommen sanfte Keys hinzu, dan auch Drums. Schließlich geht der Gesang los: Eine recht dtiefe Frauenstimme singt auf deutsch einen von der Wortwahl her mitteralterlich wirkenden Text. Vorm Refrain singt ein Kinderchor "Alle Jahre wieder singen wir im Liede". Der Refrain lautet dann "Brenne, brenne, auf das die Welt was Wahrheit ist erkenne." Das "Brenne, brenne" wird dabei gebrüllt. Dazu kommen recht harsche Gitarren, rammsteinartig. Nach dem zweiten Refrain kommt eine nur von diesen Gitarren getragene Bridge, dann eine weitere Strophe, erneuter Refrain und Ende. Der Song haut mich jetzt nicht vom Hocker und der Text erschließt sich mir nicht, macht aber auch nicht den Eindruck, dass ich mich damit ernster beschäftigen muss.

Ja, Rammsteinartig könnte man das durchaus nennen. Vielerorts wird der Band sogar vorgeworfen, zu sehr bei den Berlinern abzugucken. Die Sängerin und Bandgründerin hat in den 90ern erfolgreich nervigste Pop-Musik veröffentlicht und kam 2008 dann plötzlich und unerwartet mit diesem Projekt zurück. Außerdem ist die Dame wohl auch noch Schauspielerin, Regisseurin, Schriftstellerin,... zumindest behauptet Wikipedia das. Meinetwegen...

trent hat geschrieben:Song 2 - 03:23
Thrashig geht's los, recht rohe Produktion und mit recht hoher Geschwindigkeit. Der Sänger erinnert sehr stark an 80er Jahre-typischen Thrash Metal und dort würde ich den Song auch einordnen. Der Refrain ist gut verständlich: "We will hunt you down, this is our (world) now." Nach dem zweiten Refrain kommt allerdings eine Bridge, bei der die Gitarren sehr nach typisch schwedischem Black Metal klingen, also eine hypnotische, zweistimmige Tremolo-Leadgitarre. Der Song ist recht kurz, gefällt mir aber schon deutlich besser als der erste.

Wurde schon von den Wichtelprofis gelöst. Ich mag das Album (auch wenn es etwas gleichförmig ist...).

trent hat geschrieben:Song 3 - 03:03
Geht wieder schnell los, die Gitarre bleibt zunächst auf einem Ton, erst als der Gesang dazu kommt, wird's melodischer. Der Gesang ist typischer Metalgesang in mittleren Tonlagen mit viel Vibrato bei den langen Tönen. Im Refrain stellt der Sänger fest, dass er der Hammer ist (wortwörtlich). Danach kommt ein (für die Songlänge) ausgedehntes Gitarrensolo, dann erneuter Refrain, Bridge und eine weitere Strophe, in der der Sänger auch mal in höhere Tonregionen geht. Bis auf den Gesang gefällt's mir ganz gut.

Dass du den Gesang nicht magst ist natürlich katastrophal. Aber dann hast du halt Pech! :P PHARAOH ist natürlich goldrichtig.

trent hat geschrieben:Song 4 - 05:14
Der Song geht mit verzerrten Drums los, zu denen sich dann eine Art Leadgitarre gesellt. Das Ganze entwickelt sich dann zu einem Midtempo-Alternative/Stonerrock-Song. Gerade von den Instrumenten her erinnert mich der Song schon an die Queens of the Stone Age, allerdings passt der Gesang da nicht dazu. Im Refrain wird dieser mehrstimmig und klingt dabei ziemlich schief. Das einzige, was dabei zu verstehen ist, ist ein "Rise up". Nach dem obligatorischen Break kommt dann auch ein mehrstimmiges Gitarrensolo, wobei das auch sehr nach Stonerrock klingt. Am Ende davon ist auch ein Lachen zu hören. Am Ende wird der Refrain mehrmals wiederholt und die Instrumente nach und nach rausgenommen, bis nur noch ein Banjo den Gesang begleitet. An sich kein schlechter Song, aber der Gesang ist irgendwie komisch.

Stoner Rock passt. Ich dachte mir, wer QOTSA mag, wird auch mit dieser Band was anfangen können. Die Soundchecker kennen die Band (und mögen sie nicht) und Jesus kennt die Band seit letztem Sommer auch. ;-)

trent hat geschrieben:Song 5 - 03:57
So, der Song hat genervt. Stilistisch ähnlich wie der davor, aber wesentlich simpler, dazu wieder ein deutscher Sänger, der nicht singen kann und davon singt, wie er mit einer anderen Person einen Berg besteigt. Der Refrain ist dabei von mehreren Stimmen gebrüllt: "Ich will mit dir auf Berge steigen - uh, ah, uh, ah." Sorry, aber das geht gar nicht. War auch der einzige Song, den ich beim zweiten Hören sehr schnell geskippt hab.

Hmmm, ich find's toll. Gehört zu meinen liebsten Songs des letzten Jahres. 2011 erschien das Debüt dieser Band aus Osnabrück. Musikalisch ist das irgendwo zwischen Punk und Hard Rock und der Bandname spiegelt das auch irgendwie wieder. Vielleicht kennt die hier ja jemand (mich würd's freuen).

trent hat geschrieben:Song 6 - 04:39
Der Song beginnt wesentlich besser. Es werden nach und nach Tremologitarren eingefadet, schließlich beginnt ein Black/PaganMetal-Riff im 6/8-Takt. Der einsetzende Gesang ist an der Grenze zum Gebrüll, recht hoch. Moment mal, das ist doch ne Frau. Und die kommt mir sogar leicht bekannt vor. Wenn ich mich nicht sehr irre, ist das die, welche in "Gateways" von Dimmu Borgir die Begleitstimme singt. Agnete Kjølsrud hieß die. Ist sie das? Wenn ja, könnte der Song von ihrer eigentlichen Band kommen, Animal Alpha. Mit der hab ich mich bisher nicht auseinander gesetzt, aber der Song hat was, gerade auch der melodisch gesungene Refrain.

Gut raus gehört! Animal Alpha ist es allerdings nicht, sondern die Band, von der ich schon seit Monaten schwärme: Djerv. :D Vielleicht kommt hier ja jemand auf den Titel.

trent hat geschrieben:Song 7 - 04:40
Oha, mehrstimmige Leadgitarren der Marke "Let's raise our swords and ride into glory" eröffnen den Song, gehen dann aber in ein auf einem Ton bleibenden Staccatoriff mit Doublebass über. Der Gesang schwankt zwischen recht giftigem Klargesang und Gebrüll. Der Refrain ist dann mit durchgehender Doublebass und der Sänger streut da auch mal ein paar Kastratenschreie ein (zumindest in der Tonlage). Auch hier würde ich einen Tip abgeben. Sind das "Nevermore"? Ich hab von denen mal einen Song auf ner Wacken-DVD gesehen und das klang recht ähnlich. Zudem hat deren Sänger mal bei einem Behemothsong mitgemacht und die Stimme klingt schon so ähnlich. Zu dem Song an sich: Nach dem zweiten Refrain kommt ein recht ausgedehntes Gitarrensolo mit etwas vertrackterem Schlagzeug, danach wieder Strophe und Refrain. Doch, das gefällt mir recht gut, sogar trotz der Kastrateneinsprängsel.

Nevermore ist an sich schon mal gar nicht so falsch, zumindest was das Genre angeht. Diese Band hat allerdings erst zwei Alben veröffentlicht. Eines davon landete letztes Jahr als Eigenproduktion auf dem vierten Platz des Soundchecks. Holger kann bestimmt lösen, immerhin hat er ein Review zu dem Album geschrieben. :grins:

trent hat geschrieben:Song 8 - 05:22
Tätärätätä! Der Song geht mit recht bedrohlich klingenden Bläsern los, unter denen aber auch Gitarren spielen. In dem Song gibt es recht viele Tempo-, Takt- und Stilwechsel, recht interessant, aber auch anstrengend. Der gebrüllte Gesang kommt mir wieder bekannt vor. Das müsste Ihsahn sein oder ich sollte mich schwer irren. Der Refrain wird von einem Chor getragen, zwischendurch kommt eine Passage, in der nur Orchester zu hören. Der Song müsste von einem seiner Soloalben kommen, allerdings nicht vom ersten, das kenne ich und mit dem bin ich nie so wirklich warm geworden. Auch der Song verlangt viel Aufmerksamkeit.

Von Redaktions-Lieblingen geht es jetzt direkt zu einer eher unbeliebten Band. Nein, nicht Sabaton. Ihsahn habe ich mir noch nie angehört, du irrst dich also in der Tat schwer. ;-) Umso schöner finde ich, dass du den Song wenigstens interessant findest. Diese Band kommt aus Finnland und hat letztes Jahr ihr drittes und bislang bestes Album veröffentlicht. Dieser Track ist allerdings vom Zweitwerk.

trent hat geschrieben:Song 9 - 05:25
Der Song ist elektronisch angehaucht. Streichersynthies am Anfang über einem elektronischen Schlagzeug. Wieder mal deutscher Gesang, von einem Sänger der versucht tief zu singen, obwohl seine Stimmlage das nicht so ganz zulässt. Ich würde auf Joachim Witt tippen. Der Song müsste also von einem seiner Bayreuth-Alben kommen. Die Gitarren sind recht zurückhaltend, wenn auch tief und verzerrt. Im Refrain wird so gut wie nicht gesungen (nur ein Schrei am Anfang und nochmal später, beides leider nicht wirklich zu verstehen), stattdessen spielt nur das Schlagzeug doppelt so schnell. Nicht so ganz mein Fall, wenn auch nicht uninteressant.

Witt stimmt. Das hier ist das großartige "Liebe und Zorn" von "Bayreuth 1".

trent hat geschrieben:Song 10 - 05:00
Zunächst rückwärts abgespielte Chorsamples, dann ein recht prägnantes Riff, was auch in den Strophen ständig wiederholt wird. Zunächst kommt eine nette Doublebass dazu, später ist das Schlagzeug jedoch ein typisches Hardrock-Schlagzeug. Der Song ist schon etwas älter, oder? Der Gesang ist nämlich auch sehr 70er Jahre Hardrock-typisch, auch wenn dafür die Produktion etwas zu fett ist. Nach dem zweiten Refrain wieder ein Gitarrensolo, was dann auch zweistimmig wird. Joa, ganz gut.

70er Hard Rock oder doch eher aktueller Doom Metal? Ach, was soll die Haarspalterei. Es handelt sich hier um eine italienische Doom-Band, die ziemlich lange existierte und nach dem letzten Album sang- und klanglos ihre Auflösung bekannt gab. Schade, finde ich. Diesem Album aus dem Jahr 2010 nach zu urteilen, hätten die nämlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Die vorherigen Alben kenne ich (noch) nicht.

trent hat geschrieben:Song 11 - 04:39
Der Song geht zackig los mit Doublebass und Black-/Deathmetalriffs. Auch die Produktion geht in die Richtung Death Metal.Dann der gebrüllte Gesang - schon wieder auf deutsch. Im Prechorus heißt es "Vorwärts - mit dem Feind im Genick, vorwärts - es gibt kein Zurück", im Chorus dann "Hunde, wollt ihr ewig leben, kampflos euch dem Feind ergeben?" Nach dem zweiten Refrain dann ein Break, wo das Tempo etwas heraus genommen wurde, dann wieder Strophe, Refrain... Keine Ahnung, was das ist. Ich hatte zunächst die Apokalyptischen Reiter im Verdacht, aber dafür ist der Text eigentlich zu ernst. Ist halt ein recht typischer Schlachtengesang, wie er wahrscheinlich von diversen Pagan-Kapellen praktiziert wird, nur dass es da einem dank der englischen Texte nicht so direkt aufgedrückt wird.

Martin hat die Band ja schon genannt, nur komischerweise den falschen Titel. Dabei hast du den richtigen ja schon genannt. Naja, es handelt sich hier jedenfalls um MACBETH mit "Hunde wollt ihr ewig leben". Mit Pagan Metal oder gar den Reitern haben die Herren allerdings eher weniger zu tun. Immerhin gibt's die schon seit '85.

trent hat geschrieben:Song 12 - 03:22
Wieder was thrashiges, schnelles. Der Gesang ist eher gebrüllt, wird im Refrain aber melodisch. Da wird auch das Tempo rausgenommen, zudem gibt es so eine Art Backgroundgesumme. In der nächsten Strophe geht's dafür wieder voll auf die Fresse. Nach dem zweiten Refrain dann ein Break mit einem staccatoartigem Riff, Rudergeräuschen im Hintergrund und "Ho, ho, ho"-Gesang. Danach nochmal Strophe und Refrain und schon ist der Song auch schon zuende.

Mal gucken, ob jemand drauf kommt (Rüdiger vielleicht). Diese Band kommt aus Bremen (das können nicht viele von sich behaupten) und spielt laut der Ecyclopaedia Metallum Gothic Metal. Finde ich eher unpassend, aber was soll's. Dieser Song ist vom zweiten Album der Band und gehört zu den härteren Liedern.

trent hat geschrieben:Song 13 - 08:41
Der längste Song des Samplers geht mit Schlagzeug und Hammondorgel los. Nach ein paar Eröffnungsakkorden spielt die Orgel eine recht prägnante Melodie, im Hintergrund hört einen Frauenchor. Dann kommen Gitarre und Drums hinzu. Der später folgende Gesang ist klar, nicht metaltypisch. Die Orgel ist ständig zu hören und teilweise steht sie auch völlig allein und gibt dann die Melodie für die anderen Instrumente vor. Gerade bei dem Part ab 2:45 spielt sie nahezu das gleiche wie die Sologitarre. Der Part zieht sich auch recht lange. Dann kommt ein ruhigerer Part, bei der sich ein sich aufbaunder (und ziemlich verhallter) Chor zur Orgel gesellt. Auch der Part zieht sich. Schließlich dann wieder die Strophe vom Anfang. Und noch ein Orgelsolo. Nee, also der Song gefällt mir auch nicht wirklich.

Wähle deine Worte weise, du sprichst hier über eine Legende. :P Das Lied stammt von einem Album, das eigentlich schon in Schule zum Lehrstoff zählen sollte. Aber da lernt man ja eh nichts im Musikunterricht... Ähhh... Ok, back to topic: Ganz alte Rock Band mit Orgel, gibt es heute immer noch (großartiges Album letztes Jahr). Dieser Song ist vom dritten Album der Briten.

trent hat geschrieben:Song 14 - 04:08
Eine einsame, angezerrte Gitarre eröffnet den Song. Dann ein Schrei, Doublebass und ein schwarzes Tremoloriff. Der gekeifte Gresang ist sehr verhallt und es werden zunächst nur einzelne Worte gebrüllt. "Midnight Madness, mist and sorrow" höre ich in der zweiten Strophe (?) heraus. Dann plötzlich wieder die Gitarre vom Anfang, bei weiterhin durchgetretener Doubebass. Aha, das sollte wohl das Break sein. Der Song ist zwar ganz nett, aber nicht grad abwechslungsreich. Und bei dem Gesang gefällt mir die Klangfarbe nicht so. Am Ende wird der Song auf seinem Hauptriff bleibend ausgefadet.

Das stimmt, der Song ist nicht abwechslungsreich, das Album aber doch schon ziemlich. Und die Band generell eh. Wurde schon gelöst.
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Jesus » Dienstag 10. Januar 2012, 20:01

Chavo89 hat geschrieben:Ja, Rammsteinartig könnte man das durchaus nennen. Vielerorts wird der Band sogar vorgeworfen, zu sehr bei den Berlinern abzugucken. Die Sängerin und Bandgründerin hat in den 90ern erfolgreich nervigste Pop-Musik veröffentlicht und kam 2008 dann plötzlich und unerwartet mit diesem Projekt zurück. Außerdem ist die Dame wohl auch noch Schauspielerin, Regisseurin, Schriftstellerin,... zumindest behauptet Wikipedia das. Meinetwegen...


ÜBERMUTTER?

Chavo89 hat geschrieben:Stoner Rock passt. Ich dachte mir, wer QOTSA mag, wird auch mit dieser Band was anfangen können. Die Soundchecker kennen die Band (und mögen sie nicht) und Jesus kennt die Band seit letztem Sommer auch. ;-)


Ach herrje, schon wieder ist dieses schwarze Loch des Vergessens gefragt, welches ich "Gedächtnis" schimpfe. Irgendwas mit ASYLUM... ASYLUM ON THE HILL, nicht wahr?

Chavo89 hat geschrieben:Wähle deine Worte weise, du sprichst hier über eine Legende. :P Das Lied stammt von einem Album, das eigentlich schon in Schule zum Lehrstoff zählen sollte. Aber da lernt man ja eh nichts im Musikunterricht... Ähhh... Ok, back to topic: Ganz alte Rock Band mit Orgel, gibt es heute immer noch (großartiges Album letztes Jahr). Dieser Song ist vom dritten Album der Briten.


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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Falkner » Dienstag 10. Januar 2012, 20:15

Nummer 8 ist 'Dnieper Raids' von Turisas und klingt mal garnicht nach Ihsahn. :grins:
http://www.youtube.com/watch?v=nsC_k0TZXro
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 10. Januar 2012, 20:15

die #4, ASYLUM ON THE HILL mochte ich durchaus für Stoner. Hat immerhin 7.5 Punkte bei mir eingefahren. Und einen Hit gibt es auf dem Album auch.

die #10 ist wohl THUNDERSTORM mit dem Opener des letzten Albums "Nero Enigma".
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Eike » Dienstag 10. Januar 2012, 20:18

1 kann eigentlich nur ÜEBERMUTTER sein.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 10. Januar 2012, 21:06

Ihr habt ALLE recht! Ist das nicht schön? :grins:
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Jesus » Dienstag 10. Januar 2012, 21:12

Chavo89 hat geschrieben:Ihr habt ALLE recht! Ist das nicht schön? :grins:


Juhuu!
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Von der Songlänge her würde beim HEEP-Song 'Shadows of Grief' passen, der ist allerdings auf dem zweiten und nicht auf dem dritten Album ;)
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon trent » Dienstag 10. Januar 2012, 21:52

Chavo89 hat geschrieben:Bild

Macht das Cover Angst? Ich finde nicht... ;-) So genau weiß ich auch nicht mehr, warum ich das jetzt so gemacht habe, den Titel habe ich bei Funny Van Dannen geklaut.
Ich habe mich bemüht, dir Lieder auf den Sampler zu packen, die dir gefallen könnten. Irgendwie war die Auslosung bislang immer echt gemein zu mir in der Hinsicht. Natürlich hätte ich auch mehr Traditionsstahl verwenden können, aber so fies bin ich dann einfach doch nicht. Unsere Schnittpunkte habe ich zum einen im Industrial gesehen und in deutschsprachiger Musik. Letzteres ist natürlich kein Genre, aber ich dachte, du magst deutsche Texte vielleicht so gerne wie ich. Naja, wie dem auch sei, ich hoffe, dass du wenigstens mit ein paar Songs etwas anfangen konntest...


Angst? Naja, nicht unbedingt, aber bei dem Cover konnte man den Gedanken haben, dass da was ganz Fieses auf dem Sampler kommt. ;-)
Ansonsten, Industrial war ja nun nicht so wirklich auf dem Sampler, auch höre ich das bis auf die Nine Inch Nails eher kaum. Was deutschsprachige Musik angeht, da kommt's dann sehr auf die Texte an, da man beim Deutschen da weitaus schwerer weghören kann als bei anderssprachiger Musik. Und wenn dann die Texte nicht gefallen, hat's der Rest der Musik schwerer...

Ja, Rammsteinartig könnte man das durchaus nennen. Vielerorts wird der Band sogar vorgeworfen, zu sehr bei den Berlinern abzugucken. Die Sängerin und Bandgründerin hat in den 90ern erfolgreich nervigste Pop-Musik veröffentlicht und kam 2008 dann plötzlich und unerwartet mit diesem Projekt zurück. Außerdem ist die Dame wohl auch noch Schauspielerin, Regisseurin, Schriftstellerin,... zumindest behauptet Wikipedia das. Meinetwegen...


Jau, nach der Beschreibung hätte ich auch auf Übermutter getippt (bzw. Lucilektrik, wie sie sich damals genannt hat... da kommen grad ganz üble musikalische Erinnerungen hoch. Weg, weg!!!). Interessant, wohin sie sich entwickelt hat, auch wenn's nicht ganz mein Ding ist.

Stoner Rock passt. Ich dachte mir, wer QOTSA mag, wird auch mit dieser Band was anfangen können. Die Soundchecker kennen die Band (und mögen sie nicht) und Jesus kennt die Band seit letztem Sommer auch. ;-)


Sollte die von Jesus genannte Band stimmen, sagt mir das erstmal nichts, aber der Song klang recht interessant. Mal gucken...

Gut raus gehört! Animal Alpha ist es allerdings nicht, sondern die Band, von der ich schon seit Monaten schwärme: Djerv. :D Vielleicht kommt hier ja jemand auf den Titel.


Ok, die Band hätte ich dann als nächstes getippt, nachdem gestern auf dieser Seite ein Interview mit der netten Dame erschien. Die werd ich mir definitiv genauer anschauen.


Nevermore ist an sich schon mal gar nicht so falsch, zumindest was das Genre angeht. Diese Band hat allerdings erst zwei Alben veröffentlicht. Eines davon landete letztes Jahr als Eigenproduktion auf dem vierten Platz des Soundchecks. Holger kann bestimmt lösen, immerhin hat er ein Review zu dem Album geschrieben. :grins: [/quote]

Keine Ahnung, wer das ist, aber die schau ich mir eventuell auch genauer an.

Von Redaktions-Lieblingen geht es jetzt direkt zu einer eher unbeliebten Band. Nein, nicht Sabaton. Ihsahn habe ich mir noch nie angehört, du irrst dich also in der Tat schwer. ;-) Umso schöner finde ich, dass du den Song wenigstens interessant findest. Diese Band kommt aus Finnland und hat letztes Jahr ihr drittes und bislang bestes Album veröffentlicht. Dieser Track ist allerdings vom Zweitwerk.


Falkner hat's schon gelöst. Das sind Turisas. Das ist eine der Bands, die mir von Freunden schon mal empfohlen wurden, bei denen ich dann reingehört habe und bei denen mich dann irgendwas gestört hat, so dass ich mich nicht weiter damit beschäftigt hab. Nach dem Song sollte ich das aber definitiv mal nachholen. Ansonsten, ich finde immer noch, der Gesang klingt sehr nach Ihsahn, besonders von der Intonation her. Ok, vielleicht etwas zu tief, aber dennoch sehr ähnlich.

Witt stimmt. Das hier ist das großartige "Liebe und Zorn" von "Bayreuth 1".


Ha, wieder die Band richtig erkannt. =D

Wähle deine Worte weise, du sprichst hier über eine Legende. :P Das Lied stammt von einem Album, das eigentlich schon in Schule zum Lehrstoff zählen sollte. Aber da lernt man ja eh nichts im Musikunterricht... Ähhh... Ok, back to topic: Ganz alte Rock Band mit Orgel, gibt es heute immer noch (großartiges Album letztes Jahr). Dieser Song ist vom dritten Album der Briten.


Ich finde, auch Legenden gegenüber darf man respektlos sein, wenn's einem nicht gefällt. ^^ Ok, vielleicht nicht unbedingt respektlos, aber wenn's einem nicht gefällt, sollte man das auch ungezwungen äußern dürfen. Die älteren Sachen find ich zwar oft ganz gut, aber meist nicht gut genug, als dass ich sie häufiger hören würde. Insofern kenne ich dann meist nur die Songs, die immer im Radio gespielt werden, das unbekanntere Material dann eher weniger. Naja und bei dem Song ist mir der exzessive Gebrauch der Orgel dann irgendwann auf den Geist gegangen, zudem fand ich den Song zu lang.
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Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen

Beitragvon Falkner » Dienstag 10. Januar 2012, 22:46

trent hat geschrieben:
Chavo89 hat geschrieben:Von Redaktions-Lieblingen geht es jetzt direkt zu einer eher unbeliebten Band. Nein, nicht Sabaton. Ihsahn habe ich mir noch nie angehört, du irrst dich also in der Tat schwer. ;-) Umso schöner finde ich, dass du den Song wenigstens interessant findest. Diese Band kommt aus Finnland und hat letztes Jahr ihr drittes und bislang bestes Album veröffentlicht. Dieser Track ist allerdings vom Zweitwerk.


Falkner hat's schon gelöst. Das sind Turisas. Das ist eine der Bands, die mir von Freunden schon mal empfohlen wurden, bei denen ich dann reingehört habe und bei denen mich dann irgendwas gestört hat, so dass ich mich nicht weiter damit beschäftigt hab. Nach dem Song sollte ich das aber definitiv mal nachholen. Ansonsten, ich finde immer noch, der Gesang klingt sehr nach Ihsahn, besonders von der Intonation her. Ok, vielleicht etwas zu tief, aber dennoch sehr ähnlich.

Zu tief und nicht so heiser wie Ihsahn. Mir ging's allerdings eher um die Musik drumherum. Lass das hier keinen Schwarzheimer hören, dass du eine der Szene-Ikonen mit Turisas in Verbindung gebracht hast, die kriegen einen Herzkasper. :grins:
Falls du dich tatsächlich mit der Band beschäftigen möchtest: Lass dich nicht vom Chavo in die Irre führen. Das beste Album ist 'The Varangian Way', beim letzten Album haben sie zuviel Wert auf Kitsch und zu wenig auf gute Texte gelegt.
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