Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Teichfrosch » Montag 9. Januar 2012, 12:15

Peter Kubaschk hat geschrieben:Das hätte ich nach den ersten Tagen & Wochen auch so gesehen. Nach einigen Monaten wurde mir bewusst, dass ich es ständig höre oder singe. Nach ein paar Monaten mehr hat das nicht aufgehört und nach nun weit mehr als 3 Jahren läuft es immer noch regelmäßig ohne auch nur eine Spur zu verblassen. Wächst also auch bei mir noch. Doch, doch, das kommt bei dir noch in den Plan... so in 2013.


Huch, das ist aber eine verdammt lange Zeitspanne die du da anpeilst. Time will tell! Den Vorgänger hab ich komischerweise vergleichsweise selten gehört...

Jesus hat geschrieben:Der Vorgänger "Dödens Evangelium" ist mMn wesentlich besser.


Achja, der Bibeldödel. Was ein beknackter Name, wenn man ihn ohne zu wissen was es bedeuten soll auf Deutsch ausspricht. ;) Wird direkt mal verhaftet, zusammen mit:

"Ghost Tropic"
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Montag 9. Januar 2012, 12:25

Teichfrosch hat geschrieben:Achja, der Bibeldödel. Was ein beknackter Name, wenn man ihn ohne zu wissen was es bedeuten soll auf Deutsch ausspricht. ;)


Ach, komm, da brauche man nicht mal Skandinavistik studiert zu haben, um das übersetzen zu können :P

Teichfrosch hat geschrieben:Wird direkt mal verhaftet, zusammen mit:

Schaf hat geschrieben:"Ghost Tropic"


Yes, yes, yeeesssss. Dann huldige dem Album. I know, it's gonna be sooo awesome!. Und bedanke Dich bei Graf Zahl ;)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Teichfrosch » Montag 9. Januar 2012, 12:31

Also ich musste jetzt schon Google zur Hilfe ziehen um das übersetzen zu können. Wer kann denn ahnen dass sich Schwedisch anhört wie wenn ein besoffener, bekiffter Sachse auf die Frage "Was machen wir mit dem unheimlichen Wesen aus dem All?" mit "Wir dödens!" antwortet? Und das dann auchnoch die gleiche Bedeutung hat?!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Montag 9. Januar 2012, 12:36

"Nu, Ribbley, werfense endlisch dös unheimlische Ehljenn oos der Luäftschleuse! Dödens es! Gänse fleischa mo schnella mochn, ich muss noch off dem Blanetn eenkooufn!"
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Teichfrosch » Montag 9. Januar 2012, 12:48

Genau so hab ich mir das vorgestellt :grins:
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Azmodes » Montag 9. Januar 2012, 18:48

My weakly weekly playlist:

Sehr viel durcheinander gehört in letzter Zeit (no change there), aber ein paar Scheiben haben sich herauskristalilsiert.

Crom - The Cocaine Wars 1974 - 1989 / Hot Sumerian Nights
Nein, nicht der Crom. Sehr seltsames Zeug. Aber geil! So sludgiger Doom/Thrash-Powerviolence mit Idiotie und Besessenheit mit den alten Conanfilmen. Hirnloser, kurzweiliger Spaß.

Disasterpeace - Rise of the Obsidian Interstellar
Könnte noch flashiger sein, aber gefällt auf seine 8-bit-Art.

3 - The Ghost You Gave to Me
Erst dreimal oder so gehört, aber da versteckt sich dieselbe Größe wie bei jeder 3-Scheibe. Springt aber nicht alles sofort ins Gesicht.

Sykur - Mesópótamía
Sehr feiner isländischer Electropop mit einer tollen, gelegentlichen Sängerin, die sich auch mal in ihrer Sprache wild rappend ins Mikrophon wirft. Geht einigen meiner Freunde eher auf die Nerven, aber ich finde den exotischen Popcharme hier unglaublich attraktiv. Villtu dick!

Count Raven - Mammons War
Guter, nasal-erdiger Doom.

Truth and Janey - Erupts (live)
Heavy Rock aus den 70ern. Mit Betonung auf Heavy. Geiler Livesound.

Ugress - Luftslott EP
Wächst.

Usipian - Dead Corner of the Eye
Death Metal mit Groove und beeindruckender, komplexer Komposition.

The Black Keys - El Camino
Übliche Qualitätsware halt. Die Jungens sind fähige Indie Rock-Songwriter geworden. Manchmal sehnt man sich aber nach den alten Garagentagen. :-/

2Inventions - Nostalgic Days #2
Stimmiger, aalglatter Trance (oder was es halt ist).

Noneuclid - The Crawling Chaos
Progressiv-brutaler Metal. Exzellent.

Wipers - Is This Real
Das ist ja mal geiler Punk. Irgendwo zwischen klassischem Zeug, embryonalem Grunge und 80er Postpfosten.

Amplifier - Fractal EP
War mir nach der ersten Runde noch zu proggig-atmosphärisch. Ich mag meine Amplifier mit mehr Rock.

S.T.R.E.E.T.S. - Invaders From Gnars
Gitarrenwahnwitz-Crossover Thrash. Das einer der Children-Gitarristen hier mitmacht ist kein Zufall.

Hang the Bastard - Hellfire Reign
Ziemlich feiner Sludgecore. Nicht zuviel moderner Metalcore dazu, einfach mit alter Aggression und Doom abgerockt ohne dabei eine Eyehategod-Tributeband zu werden.

Ancient VVisdom [sic] - A Godlike Inferno
Occult Rock mit einigen klasse Songs drauf.

Odins Änglar - Heja Sverige!
Ne, also wenn das für Viking Rock repräsentativ ist, dann kann ich damit nichts anfangen.

Woburn House - Sleep Summer Storm
Geht auf und braucht definitiv noch mehr Aufmerksamkeit.

Trenchgrinder - Demo
Fuckyeah! Death/Grind/Thrash/Crust in den Salat und rein in den Schützengraben.

Anomanes - Pronunciation
Fetter brutaler 90er-Thrash. Demolition Hammer mit einer Prise Death. Hrmpf!

Blasphemophagher - The III Command of the Absolute Chaos
Ja, welch ein quantenmechanisches Chaos. Da lauern aber einige Killerriffs im urknalligen Protoplasma.

The Bombs of Enduring Freedom - Megaton EP
Braucht noch. Aber das ist bei den großteils elektronischen Bombensachen meistens so.

Bootblacks - Bootblacks - Monozid (split)
Oho! Das ist debiler Neo-Post-Punk, den ich im Auge behalten muss. Wurde zwar schon von mir gepostet, aber hier nochmal, zu geil (Video und Mucke): http://www.youtube.com/watch?v=5PrThGHAztI

Cults - Cults
Auf Albenlänge leider nicht ganz so toll wie die EP, aber gut.

Flipper - Album – Generic Flipper
Punk/Prä-Proto-Sludge bei dem ich nochmal vorbeischauen sollte.

Gramatik - Street Bangerz Volume 3
Absolut geile Chillplatte.

King of the Dead - King of the Dead
Fleischiges DIY-Teil. Ich zitiere mal den Blog von dem ich die Musik habe:
Stoner metal with a drum machine, like a super heavy, primitive Clutch. Somewhat hesitant vocals and earthy, fervent riffs make this an obviously homemade release; this is what underground metal actually sounds like in places like North Dakota, where these guys originate. Amidst all your Amon Amarth albums you might have forgotten that this is what metal actually is.


The Mothers of Invention - Freak Out!
Geil!

Skrogg - Raw Heat EP
Ordentliche transmetallische Stonermusik.

Sowjets im Himmel - Promo
Weird.

King Tuff - Was Dead
Das großartig coole 'Sun Medallion' hat mich hierauf gebracht. Geboten wird luftiger Garage Rock/Pop, der mir manchmal zwar zu federleicht ist, aber doch seinen Zweck erfüllt.

Sleigh Bells - Treats
Boah, eine geile Vermengung von Noise (oder eher Low-Fi-Sound) und Pop.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 9. Januar 2012, 20:23

Teichfrosch hat geschrieben:REDEMPTION - "Snowfall On Judgement Day"

Nach "The Mortal Coil" wurde mir so richtig bewusst, wie gut ich die Band finde. Das aktuelle reicht wohl nicht so ganz an den Vorgänger heran, aber dieser verursacht bei mir mitlerweile einfach die untrüglichen Zeichen dafür, dass es für mich ein wirklich großes Album ist:

-Gänsehaut am ganzen Körper
-das Bedürfnis zu heulen
-mulmiges Gefühl wenn ich über die Lyrics nachdenke, so etwa das Gefühl zwischen Verliebt sein, endloser Melancholie, Ergriffenheit und einer Ahnung davon, wieso manche Menschen an einen Gott und seine Schöpfung glauben
-das große Bedürfnis das alles jemandem mitzuteilen
-unkontrolliertes und unbeholfenes Wippen, Fingertrommeln, stilles Mitsingen der Lyrics ("Mama, wieso öffnet der Mann da seinen Mund wie ein Karpfen ohne etwas zu sagen?!")

Schon die ersten 4 Tracks sind sowas von geil... gibt wohl kein Album, was ich über die Feiertage und Neujahr häufiger gehört habe. Quasi bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Also ich geh auf das Album ja auch steil, wenn auch nicht ganz soo sehr wie du. Aber 9/10 ist mir die Scheibe schon auch wert wert und das ist eine Punktezahl, die bei mir nicht gerade alltäglich ist. Oder etwas kürzer gesagt: Tolles Teil! :)

....und einer Ahnung davon, wieso manche Menschen an einen Gott und seine Schöpfung glauben

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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Falkner » Montag 9. Januar 2012, 20:27

Ich hab mir die nach 'This Mortal Coil' auch nochmal angehört und mit erstaunen festgestellt, dass die langweiliger ist, als ich das in Erinnerung hatte. Wie man die besser als den Vorgänger oder den Nachfolger finden kann, werde ich nie verstehen. ^.-
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Teichfrosch » Montag 9. Januar 2012, 21:25

enemy-of-reality hat geschrieben:Nur so rein aus Interesse: Du nicht?


Ich dachte das hätte sich mitlerweile abgezeichnet? Ich muss offensichtlich noch unseren Forenpriester (Jhonny) aufs Korn nehmen. Geht ja nicht an dass niemand weiß dass ich ungetaufter (!) Heide bin! Und Blackmetal Hörer obendrein!

Also ich geh auf das Album ja auch steil, wenn auch nicht ganz soo sehr wie du.


Hat bei mir auch viele, viele Umdrehungen gebraucht bis es soweit war. Anfangs fand ich es "nur" gut, dann hab ich irgendwann mal "Black And White World" richtig gehört und seitdem ist die konstant gewachsen. Find die mitlerweile einfach sehr ergreifend, vielleicht auch weil ich momentan in den Lyrics ein paar Paralellen zu meinem eigenem Leben sehe. Egal ob "Peel", "Walls", "Black And White World", "What Will You Say" oder "Leviathan" - irgendwie passt das momentan gut zu dem was ich fühle. Auch dadurch kann man ein Album natürlich wertschätzen lernen.

Falkner hat geschrieben:Ich hab mir die nach 'This Mortal Coil' auch nochmal angehört und mit erstaunen festgestellt, dass die langweiliger ist, als ich das in Erinnerung hatte. Wie man die besser als den Vorgänger oder den Nachfolger finden kann, werde ich nie verstehen.


Der Vorgänger ist kein solches Hitmonster und nicht so schön sanft und kantenfrei produziert. Der Nachfolger ist bisher einfach noch nicht so lange in meinem Besitz, möglicherweise wächst der ja sogar über "Snowfall..." hinaus. Hits sind da auch genug drauf, allerdings, und das ist wohl der Grund weshalb ich nicht glaube dass die Scheibe langfristig für mich "Snowfall..." toppen können wird, finde ich die Gesangsleistung insgesamt deutlich weniger gelungen. Die ist zwar immernoch gut, aber teilweise wirkt seine Stimme brüchig, er trifft die Töne nicht so wie ich mir das vorstelle oder er erscheint kurzatmig. Könnte dazu jetzt Beispiele mit Sekundenangaben raussuchen, aber ich denke man kanns auch einfach mal so stehen lassen und als Meinung hinnehmen ;) Kann natürlich auch sein dass das alles bewusst so gewählt ist, auch um der düsteren Grundausrichtung des Albums eine leicht kränkliche Stimme zur Seite zu stellen, aber selbst dann überzeugt mich das nicht so richtig. Und wenn es eine Sache gibt die sich bei mir nie ändert, dann ist es der Eindruck des Gesangs. Da kann ich 20 Jahre alte Sachen vorkramen und empfinde noch exakt genauso wie damals.

Dennoch ist die Scheibe mit weitem Abstand die Platte, die ich von den Alben des Prog-Supermonats am häufigsten gehört habe. Vor DREAM THEATER und SUBSIGNAL, und natürlich auch vor PoS und OPETH, welche ich beide noch nicht habe :) Denn natürlich, und dass muss ich in dem Zusammenhang erwähnen, ist auch diese Scheibe dafür verantwortlich dass "Snowfall..." in meiner Wertschätzung jetzt erst die höchsten Weihen erlangt hat. Da hab ich einfach gemerkt wie geil ich die Band finde.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 9. Januar 2012, 21:46

Teichfrosch hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Nur so rein aus Interesse: Du nicht?


Ich dachte das hätte sich mitlerweile abgezeichnet? Ich muss offensichtlich noch unseren Forenpriester (Jhonny) aufs Korn nehmen. Geht ja nicht an dass niemand weiß dass ich ungetaufter (!) Heide bin! Und Blackmetal Hörer obendrein!

Naja, ich bin auch BM-Hörer und seit Ewigkeiten aus der Kirche draussen, dennoch glaube ich an einen einen Schöpfer, ein höheres Wesen, allerdings eben nicht nach christlicher Definition.
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