WW2011 - Leichte und schwere Kost

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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon Jesus » Donnerstag 5. Januar 2012, 21:54

Bei der 12 dürfte es sich um THE OCEAN handeln.
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon salisbury » Donnerstag 5. Januar 2012, 21:57

Peter Kubaschk hat geschrieben:die 15 könnte dann ELBOW sein. Die feiert Sally ab, das sind Briten, die spielen Pop-Rock.


Auch richtig. Ich liebe ELBOW. Ach und die sind so schön und live, bei diesem Song hätt ich fast geheult:

"The next one is for all people who miss someone". Ich erinner mich grad. das war Wahnsinn. Die Hälfte des Publikums Briten und jeder hat sich den Leib aus der Seele gesungen. Wie früher beim 'Bard's Song'. Wird ne große Rolle in der Rubrik 'Konzert des Jahres' spielen :).
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon salisbury » Donnerstag 5. Januar 2012, 21:58

Jesus hat geschrieben:Bei der 12 dürfte es sich um THE OCEAN handeln.


Da fallen sie wie reife Früchte von den Bäumen...
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon Falkner » Donnerstag 5. Januar 2012, 22:40

salisbury hat geschrieben:9. Gaisburger Marsch, danach Wälder Kasknöpfle (dazu ein Riegele-Bier...) (4:52)
Nun wird es moderner und alternativer. Ein treibender Bass, mit leicht angezerrten Gitarren. "My property is history(?), now I'm rich, it's so easy". Mit sowas kenne ich mich quasi garnicht aus, sind das Life Of Agony?


Das erste ist von Stuttgarter Raum, Wälder Knöpfle sind aber aus Vorarlberg und Riegele-Bier aus Augsburg. Die Band hat erst ein Demo raus und daher wird die wohl keiner kennen, aber VdL und Peter kennen eigentlich ALLES. Mal sehen...
Der Song ist übrigens gewachsen. Die Gesangsmelodie im Refrain ist sehr schön. Er singt da ein Wort, dass für mich wie "flyyyhyyyyy" klingt, falls das jemandem hilft.

10. Dreck Und Hafenwasser (4:06)
Es geht alternativ-rockig weiter. Sehr beschwingtes Tempo, wieder leicht angezerrte Gitarren. Start-Stop Rhythmen, dazu "This is not my blood". Es folgen cleane Arpeggien und Glockenspiel. Gegen Ende Tremolo-Picking zum Geriffe.
Klingt nicht nach Dreck oder Hafenwasser. :grins:


Das kann man jetzt auch so kaum erkennen, vielleicht kannste Dir da n bissl mehr Mühe geben, Falkner. Wie kann einem dieser Song NICHT gefallen? Wie kann man da nicht vor Freude im Dreieck springen? Dreck und Hafenwasser ist nix Norddeutsches sondern bekommt man in einer bestimmeten kurpfälzischen Stadt, die ned grad zu den schönsten Flecken Deutschlands zählt...
Also eine Mannheimer Band mit einem Song, den ich schwer beschreiben kann. :grins:
Ich find's nicht schlecht und die Energie in dem Song ist durchaus vorhanden, resoniert aber halt wenig mit mir.
Da ich sowas auch eigentlich nie höre, habe ich Schwierigkeiten, dass hier sinnvoll zu beschreiben, wenn das Sinn ergibt. Ich habe mal versucht, den Refrain rauszuhören:
I can not come closer,
prodigy, (you posers?),
I prefer (the homeless?)
make up your mind, this is not my blood.


Ähm... ^.- .


11. Bismarckhering (4:51)
Gang Nummer Elf beginnt schon sehr punkig, was ich ja generell weniger mag. Es klingt sehr jovial, der Sänger wiederholt "You've got a gun in your hand". In der nächsten Strophe wird die Waffe zum Kind: "You've got a child in your hands". Es geht nun über in einen deutlich schwereren, elegischen Part. "I've seen things change and the horizons moving, with every step we take". Höre ich da im Hintergrund eine Geige? Sehr erfolgreicher Stimmungswechsel.

Jetzt geht es ganz klar in den Norden Deutschlands, wo Kautze leben. Schafe könnten aber auch ein Wörtchen mitraten hier. Wer es erräte, wird noch mehr Tiere finden ;-)
Laut Schaf also A Dog Called Ego. Ich glaube, die hast du hier auch schon angepriesen. Gegen Ende gefällt mir das durch den Stimmungswechsel ganz gut, ist aber insgesamt der wohl schwächste Song auf dem Sampler.

12. Eisbeinsülze (6:29)
Langsam geht man über zur schweren Kost. Der Einstieg durch die tiefer gestimmen, stark verzerrten Gitarren ist tatsächlich heavy, es setzt der Sänger ein. Ein Shouter. Eine schwere Gitarrenwand, die stellenweise von melancholischen Geigenklängen durchbrochen wird. Nach drei Minuten wird die Wand eingerissen und Geigen spielen sich mit einer cleanen Gitarre in den Vordergrund. Auch der Gesang wird nun clean, im Hintergrund lässt sich sogar eine ferne weibliche Stimme ausmachen. Nun auch das Glockenspiel. Es lassen sich Parallelen zu den vorherigen Songs festmachen. Nach fünf Minuten setzt nun auch der Shouter wieder ein und der Song wird wieder schwärzer, fast schon Black Metal mäßig, bevor er in einem Schrei endet.

Wir bleiben auf dem Breitengrad, gehen aber östlicher. Dort lebt eine Band, die absolut brachiales geschickt mit feingliedrigen Arrangements verbinden kann, das aber auch nicht immer tut, aber letztens immer öfter. Kennen die Leute im Forum!
The Ocean, hab ich auch schonmal von gehört. 'Orosirian/For the Great Blue Cold now Reigns'.
Das zählt als doch Sludge, oder? Ein sehr interessanter Song, der mir ohne die HC anleihen wohl besser gefallen würde, aber dann wäre es ja nicht mehr das, was es ist. :hmmm:

13. Burger, Seafood & Tacos (8:43)
Der Genießer wird nun umgeben von einer monotonen Gitarrenklanglandschaft, eine tiefe, rauchige Stimme seufzt "the water's deep here". Nach anderthalb Minuten steigt dann auch der Rest der Band ein, die Stimmung bleibt auch hier dissonant. Die doomigen Riffs werden unterlegt von einem leidvollen Gitarrenlead. Immer wieder wird die Walze durchbrochen von ruhigeren Parts mit cleaner Gitarre und dem gequälten Sänger. Was bleibt ist jedoch das Gefühl der Auswegslosigkeit. "No tears from me, no river to take me home".
Das gefällt mir wieder ausgezeichnet, auch wenn ich keine Ahnung habe, was das sein könnte.


Tja, was ist denn eine Spezialität aus Oakland? Hier hab ich mir schwer getan. Da dies mein Sampler ist, darf ich auch werten. Ganz klar der beste Song des Samplers. 'No river to take me home' von NEUROSIS wächst so langsam zu den ganz ganz großen Songs. Sound, Gesang, Emotion, das geht voll rein, bis ins tiefste Innere. Eigentlich tu ich so Songs ungern auf Sampler, aber für Falkner nur das beste :)
Könnte durchaus der beste Song hier sein, da muss ich zustimmen. Das ist Atmosphäre pur und baut gewaltige Landschaften im Kopf des Hörers auf. Schön, dass du ihn für mich doch noch draufgepackt hast. :grins:

14. Rentierbraten (4:55)
Das klingt nach Black Metal. Mit vertrackten Schlagzeugrhythmen. Sehr dissonantes Geriffe. Jetzt kommt der cleane Sänge, der mich ein wenig an Arcturus erinnert, und etwas von Spinat(?) und seiner Verbannung redet. Jetzt kommen die Blastbeats. Der Chefkoch scheint mich gegen Ende des Abends nochmal verwirren zu wollen. Hier könnte ich nur vermuten, dass das frühere Arcturus sind, auch wenn das nicht so ganz passen will.


Rentierbraten könnte man natürlich auch in Schweden essen, aber Norweger verkaufen das auch als Spezialität. Die Bescheibung ist gut. Das müssten die Kenner erkennen, obwohl die Band erstaunlicherweise bei der Zielgruppe immer noch nicht ganz angekommen ist. Deshalb hier nochmal ein per sampler etwas Aufmerksamkeit für ARCTURUS-Möger.
Ich habe da gerade eine Band namens Vulture Industries gefunden. Der Gesang klingt ähnlich, aber der Song scheint da auf keiner CD zu sein.
Habe ich das mit dem Spinat richtig verstanden?

15. Dessert: Eccles Cake (4:25)
Zum Schluss nochmal etwas ganz bekömmliches. Sehr spärliche Synthie-Instrumentalisierung und ein Sänger mit hörbar britischen Wurzeln, der "I miss your stupid face, I miss your bad advice" singt. Ich muss da ein wenig an Ozzy denken. Klingt äußerst festlich.


Wenn ich jetzt die Stadt sage, wissen es die meisten. Vor allem Loenz. Eine der schönsten Poprockband aus England. Besser als COLDPLAY. Das heisst was aus meinem Munde :) .
Elbow mit 'The Night Will Always Win'. Sehr schöner Song, mir gefällt der Sänger sehr. Sollte ich mal Ausschau nach halten.
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon salisbury » Donnerstag 5. Januar 2012, 23:08

Die 9.) kennt hier keiner. Dafür MAYFAIR. Die kommen aus Vorarlberg. Ihr Drummer Little hat seit einiger Zeit eine neue Band am Start, die bislang nur ein 4-Track-Demo hat. Und weil Leute behauptet haben, 'Demo's sowas hat der Sally nicht', musst ich's einigen Leuten hier zeigen. HA! Fresst DAS, Folks! Das sind 'EVERYTHING BUT GIANTS' . Ich kann Dir leider den Tracknamen nicht sagen. Ich hab das Demo verliehen und nie wieder gesehen :boes: . Hat wohl einem besonders gut gefallen. Für iTunes ist es übrigens 'Track02' 'THE POLICE'. Ich reich das nach...

Die 10.) wird sehr bald fallen, ich seh sie schon wanken...

Die 11.) ist A DOG CALLED EGO. Auch ein eher untypischr Song, wie bei MECHANICAL POET, aber ich brauchte den, genau wegen dem Stimmungwechsel, um auf THE OCEAN zu kommen. Und ich wollte unbedingt was deutsches...

12.) ist THE OCEAN -Orosiriran

Hier sprichst Du was an. The OCEAN haben mit den letzten zwei Alben hauptsächlich Klargesang. Und obwohl das auch geil ist und obwohl ich so Brüllwürfelgesang manchmal richtiggehen hasse, ist dies hier genau der richtige Gesang zu genau dem richtigen Klang an der genau richtigen Stelle. Es ist seltsam, aber ohne das Gebrülle ist THE OCEAN seiner Wurzel beraubt und einfach nicht mehr das, was es war... :schade: .


14.) Wo zum Geier verstehst Du da 'Spinat'? Das ist norwegischer Blackmetal, Du Ei! Es wird in Zukunft keinen Sally-Sampler mehr geben ohne norwegischen Black-Metal. 'So I cry....'. Hier ist alles frostig und kalt und verwelkt, Tod und Verderben. Spinat. Ts. Wenn das Rüdiger liest.. Der Sänger kann übrigens auch unglaublich krank kehlig keifen, dass Dir der Schauder übern Rücken läuft....

15.) Da ein Sampler so nicht aufhören kann musste ich das Licht, das Gute und das Schöne dagegen stellen. Tja, und dann ist der Titel AUSGERECHNET 'The night will always win'. Verrät das was über meine Persönlichkeit? ;-)
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon Falkner » Donnerstag 5. Januar 2012, 23:19

Ich war der Ansicht, da irgendwas mit 'spinach' herausgehört zu haben. Aber ich hörte ja auch Dio und Tate. Ich sollte mir vielleicht mal die Ohren reinigen.

Deine Persönlichkeit ist äußerst plüschig, genau wie die Nacht.
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon salisbury » Donnerstag 5. Januar 2012, 23:24

Falkner hat geschrieben:Ich war der Ansicht, da irgendwas mit 'spinach' herausgehört zu haben. Aber ich hörte ja auch Dio und Tate. Ich sollte mir vielleicht mal die Ohren reinigen.

Deine Persönlichkeit ist äußerst plüschig, genau wie die Nacht.


Come on, aber nicht so plüschig wie das Schaf, oder?
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon salisbury » Donnerstag 5. Januar 2012, 23:27

Übrigens, Falkner, ich hab Tränen in den Augen vor Lachen wegen

'Prodigy, you posers
I prefer the homeless'

Ich kann nimmer, echt. Davon lass ich mir ein T-Shirt drucken...

Ach, Du scheiße, der singt das ja tatsächlich fast so. "Schluck". Aber die Band kommt aus Mannheim. Das erklärt es. :doh: :doh: :doh:
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon Falkner » Donnerstag 5. Januar 2012, 23:31

salisbury hat geschrieben:
Falkner hat geschrieben:Ich war der Ansicht, da irgendwas mit 'spinach' herausgehört zu haben. Aber ich hörte ja auch Dio und Tate. Ich sollte mir vielleicht mal die Ohren reinigen.

Deine Persönlichkeit ist äußerst plüschig, genau wie die Nacht.


Come on, aber nicht so plüschig wie das Schaf, oder?

Kommt drauf an, geschoren wohl deutlich plüschiger. Wobei, als Paarhuferheiland hat er sicher regeneratives Fell, also dürfte es schwer werden, da mitzuhalten. Ich entschließe mich mal zu einem knallharten "Vielleicht".

Übrigens, Falkner, ich hab Tränen in den Augen vor Lachen wegen

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Ich weiß nicht, was er da singt, aber es klingt für mich wirklich so. Das soll nichtmal ein Scherz sein, es sind wirklich die Wörter, die ich da am meisten raushöre. ^.-
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Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 6. Januar 2012, 03:06

na ja, eigentlich singt er
"I cannot come closer prodigy composer
I prefer being homeless
Make up your mind this is not my blood"

das ist THE INTERSPHERE mit 'Prodigy Composer'.
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