Spiel nicht mit meinen Gefühlen!
TROK ist da nicht drauf, Neurosis hat er sofort aufgelöst und Bands wie Mezarkabul würde er niemals draufpacken.
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WW2011 - Leichte und schwere KostRe: WW2011 - Leichte und schwere KostSpiel nicht mit meinen Gefühlen!
TROK ist da nicht drauf, Neurosis hat er sofort aufgelöst und Bands wie Mezarkabul würde er niemals draufpacken. The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: WW2011 - Leichte und schwere KostJa, sorry
.Ich war das. Ich wurde ungeduldig. .Ich geb Dir später ein paar Tips. Die Gerichte sind immer Spezialtäten für die Heimatstadt/Region der Bands (Deutschland) bzw. allgemeiner das Heimatland der ausländischen Bands. Sowohl Holg als auch Peter, eigentlich auch Rüdiger MÜSSEN einen Song auf der Stelle identifizieren. Sie sind nur verwirrt wegen der von Dir genannten Vergleichsband ![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: WW2011 - Leichte und schwere Kostja, sorry, ich habe das erst gerade erkannt.
die #5 & #6 ist von SOUL CAGES. 'Incommunicado' heißt das Intro, 'Soul Cages' der Song.
Re: WW2011 - Leichte und schwere KostJep, das ist er.
Trotz meines Namens kenne ich Falconer nicht sonderlich gut, irgendwie klang das so, wie ich mir das vorgestellt habe. ![]() The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: WW2011 - Leichte und schwere KostDer Zwischenstand ist also:
1 - Intro 2 - Mezarkabul - In Esir Like An Eagle 3 - Bokor - Oh Glory In The Void 4 - Mechanical Poet - Stormchild 5 - Soul Cages - Incommunicado 6 - Soul Cages - Soul Cages 7 - Barstool Philosophers - Dreamscape 8 - Noekk - Fiery Flower 9 - schwäbischer Alternativrock 10 - norddeutscher Alternativrock 11 - norddeutscher, punkiger Alternativrock 12 - deutscher Sludge? 13 - Neurosis - No River To Take Me Home 14 - skandinavischer Black Metal mit seltsamem Klargesang 15 - Britisches... ähm, Feierlichkeitssynthiegedudel? The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost1. Appetizer: Kandierte Kastanien (0:57)
Es fängt an mit wilden Rhythmen und Flöten, bevor die Gitarre einsetzt und mich ein grimmig gestimmter Mann warnt: Don't come to a strange place called here and now. Es scheint flüssug in den nächsten Gang überzugehen. Kandierte Kastanien bekommt wie Iskender-Kebab man auch in Istanbul, sollen da ganz lecker sein, und daher ist das Intro auch MEZARKABUL, "We come from nowhere", geht dann über in "Esir like an Eagle" 3. Köttbullar mit Preiselbeerkompott (6:33) Der nächste Gang beginnt mit einer cleanen Gitarre, welcher kurz darauf vom Rest der Band Gesellschaft geleistet wird. Eher ruhig gehalten, erinnert mich hier von der Grundstimmung ein wenig an Psychotic Waltzs 'Into The Everflow'. Als wäre es kurz davor, in die Dissonanz abzudriften, sich aber doch wieder fängt. Psychedelisch. Nun wird es plötzlich härter, Gitarrenwand, Blastbeats. Es beruhigt sich genau so plötzlich wieder und ein sehr cooles tooliges Bassriff setzt ein, dazu gemutete Gitarrenleads. Der Sänger erinnert mich ein ganz klein wenig an Gildenlöw. Jetzt das Solo, kurz harmonisiert, dann Tapping und im Hintergrund Geriffe, nun wird es wieder ruhiger. Cleanes Solo, spärliche Percussion. "No, you never had a clue" singt der Vielleicht-Gildenlöw. Er könnte Recht haben. Denn jetzt geht es wieder in den dissonanten, blastigen Refrain und ich weiß nicht, wo ich das einordnen soll. Es endet mit einem kurzen Sitar-ähnlichen Lead. Ist das Pain Of Salvation? Oder Tool? Irgendwas komplett anderes? Klar, schwedisch. Habe die Band auf der Suche nach Sampler-Songs durch Zufall auf meiner FP lokalisiert. BOKOR. Selber vorher noch nie gehört. Wo ich das wohl herhab? Aber die Hörprobe war sehr cool und deshalb Sampler-tauglich. Aber um ehrlich zu sein: Ich hab no clue was das für ne Band ist und musste das Heimatland erstmal googeln. Was man nicht alles hat... 4. Pelmeni mit Sauerrahm (4:21) Es geht weiter mit tiefer gestimmten, stark übersteuerten Gitarren und einem dicken Keyboardteppich. Ähnlich wie bei Song Nummer zwei wieder europäischer Kraftmetall der härteren Art. "Stormchild, daughter of thunder and hail", "Come to us and fly" singt der Sänger mit der nicht allzu hohen Stimme, der für mich eine tiefere, etwas härtere Version von Tobias Sammet ist. Diese tiefen Gitarren und das Rhythmische Geriffe lassen mich an Brainstorm denken. Spielen die so? Pelmeni sind sehr leckere russische Teigtaschen und ich hatte mal ne russische Mitbewohnerin, die diese ganz toll gemacht hat. Macht man sie frisch, wie sie sein müssen, mit der richtigen Füllung, steht man 9 Stunden in der Küche. MECHANICAL POET ist ein sehr tolle russische Progmetalband und einige Songs sind viel blumiger und verspielter als diese Powermetal-Harke namens 'Stormchild'. Dennoch kommt dieser Song einfach Hammer nach BOKOR! 5. Bockwurst und Pumpernickel (1:23) Genauso wie Potthucke ne rustikale sauerländische Spezialität. Eigentlich n arme Leute Essen aus Kartoffel. Ein Kartoffelauflauf. SOUL CAGES mit ihrer Bandhymne plus Intro. Fuck, ich muss essen einkaufen, morgen is hier Feiertag... Es geht bald weiter mit den Tips... Realer Name: Thomas Becker
Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost7. Stamppot aus Grünkohl (7:56)
Es beginnt wieder clean und ruhig, mit einem Sänger der klingt wie Geoff Tate. Ruhig bleibt es auch, cleane Gitarren, Synthesizer im Hintergrund. Erinnert auch melodisch ein wenig an Queensryche. Aber es ist nicht Tate. "I walk the streets alone, waiting for my destiny". Der Song gefällt mir sehr gut, auch wenn mich die Frage nach dem Sänger quält. Okay, ich leg mich fest: das IST Geoff Tate, vor allem wenn er höher geht, kann es eigentlich niemand anders sein. Und wenn es Geoff Tate ist, ist das hier sicher auch Queensryche. Und der Song endet mit dem Klang von einer Straße und sich nähernden Schritten, was bei mir sofort Operation: Mindcrime auf den Plan ruft. Ist das hier also von der Operation: Mindcrime 2? Die habe ich mir damals zwar gekauft, habe sie aber aufgrund meiner damaligen Enttäuschung seit Jahren nicht mehr gehört. Dass man hier an QUEENSRYCHE denkt, kann Dir keiner verübeln. Stamppot ist aber was holländisches. Jaja, die BARSTOOL PHILOSOPHERS (bescheuerter Name...) waren auch mal "Album des Monats" im Eclipsed und ich hab die auf deren Sampler entdeckt. Ich dacht erst, das is was Neues von QR und dache wow, die ham sich ja echt wieder berappelt. Das musst i dann gleich dem Peter stecken und der wiederrum hat sich sofort das ganze Album gekauft, Tja. Ich habs immer noch nicht. Im Original. Ist aber wirklich empfehlenswert und sie haben auch durchaus ne eigene Note, auch wenn man das bei 'Dreamscape' gar nicht glauben kann, weil es QR pur ist. 8. Adöpfeldätscher (5:01) Flöten Synthesizer leiten den nächsten Gang ein, der stark nach Siebziger-Prog klingt. Vertrackte Schlagzeugrhythmen und.... moment, die Stimme kenne ich! Das ist DIO. Zweifellos. "If you break her, your life must end!" Selbst die Gesangsmelodie ist so unverkennbar Dio, dass ich sie auch in einer Coverversion sofort als Dio identifizieren könnte. Und dabei habe ich den König des Metal bisher sträflich vernachlässigt. Das hier klingt von der Produktion her etwas moderner und die Stimme scheint trotz aller Herrlichkeit schon im etwas fortgeschrittenen Alter zu sein, also tippe ich auf einen etwas jüngeren DIO Song. Sehr geiles Teil. Brauche ich. Also, dan DIO hab ich bei der Stimme noch nicht gedacht. Und dennoch ist die Stimme einzigartig und auch sehr toll. Adöfeldätscher ist was Unterfränkisches und die Band heisst tatsächlich NOEKK, die drei feine Alben haben, manches von denen klingt auch deutlich kautz-metallischer (The Grimlakin könnte man mal antesten). Highlight der NOEKK-Disco ist aber 'The fiery flower', dieser Refrain ist einfach Epik und Theatralik pur! Hol Dir das Debut 'The water sprite' und Du machst nichts falsch. 9. Gaisburger Marsch, danach Wälder Kasknöpfle (dazu ein Riegele-Bier...) (4:52) Nun wird es moderner und alternativer. Ein treibender Bass, mit leicht angezerrten Gitarren. "My property is history(?), now I'm rich, it's so easy". Mit sowas kenne ich mich quasi garnicht aus, sind das Life Of Agony? Das erste ist von Stuttgarter Raum, Wälder Knöpfle sind aber aus Vorarlberg und Riegele-Bier aus Augsburg. Die Band hat erst ein Demo raus und daher wird die wohl keiner kennen, aber VdL und Peter kennen eigentlich ALLES. Mal sehen... 10. Dreck Und Hafenwasser (4:06) Es geht alternativ-rockig weiter. Sehr beschwingtes Tempo, wieder leicht angezerrte Gitarren. Start-Stop Rhythmen, dazu "This is not my blood". Es folgen cleane Arpeggien und Glockenspiel. Gegen Ende Tremolo-Picking zum Geriffe. Klingt nicht nach Dreck oder Hafenwasser. Das kann man jetzt auch so kaum erkennen, vielleicht kannste Dir da n bissl mehr Mühe geben, Falkner. Wie kann einem dieser Song NICHT gefallen? Wie kann man da nicht vor Freude im Dreieck springen? Dreck und Hafenwasser ist nix Norddeutsches sondern bekommt man in einer bestimmeten kurpfälzischen Stadt, die ned grad zu den schönsten Flecken Deutschlands zählt... 11. Bismarckhering (4:51) Gang Nummer Elf beginnt schon sehr punkig, was ich ja generell weniger mag. Es klingt sehr jovial, der Sänger wiederholt "You've got a gun in your hand". In der nächsten Strophe wird die Waffe zum Kind: "You've got a child in your hands". Es geht nun über in einen deutlich schwereren, elegischen Part. "I've seen things change and the horizons moving, with every step we take". Höre ich da im Hintergrund eine Geige? Sehr erfolgreicher Stimmungswechsel. Jetzt geht es ganz klar in den Norden Deutschlands, wo Kautze leben. Schafe könnten aber auch ein Wörtchen mitraten hier. Wer es erräte, wird noch mehr Tiere finden 12. Eisbeinsülze (6:29) Langsam geht man über zur schweren Kost. Der Einstieg durch die tiefer gestimmen, stark verzerrten Gitarren ist tatsächlich heavy, es setzt der Sänger ein. Ein Shouter. Eine schwere Gitarrenwand, die stellenweise von melancholischen Geigenklängen durchbrochen wird. Nach drei Minuten wird die Wand eingerissen und Geigen spielen sich mit einer cleanen Gitarre in den Vordergrund. Auch der Gesang wird nun clean, im Hintergrund lässt sich sogar eine ferne weibliche Stimme ausmachen. Nun auch das Glockenspiel. Es lassen sich Parallelen zu den vorherigen Songs festmachen. Nach fünf Minuten setzt nun auch der Shouter wieder ein und der Song wird wieder schwärzer, fast schon Black Metal mäßig, bevor er in einem Schrei endet. Wir bleiben auf dem Breitengrad, gehen aber östlicher. Dort lebt eine Band, die absolut brachiales geschickt mit feingliedrigen Arrangements verbinden kann, das aber auch nicht immer tut, aber letztens immer öfter. Kennen die Leute im Forum! 13. Burger, Seafood & Tacos (8:43) Der Genießer wird nun umgeben von einer monotonen Gitarrenklanglandschaft, eine tiefe, rauchige Stimme seufzt "the water's deep here". Nach anderthalb Minuten steigt dann auch der Rest der Band ein, die Stimmung bleibt auch hier dissonant. Die doomigen Riffs werden unterlegt von einem leidvollen Gitarrenlead. Immer wieder wird die Walze durchbrochen von ruhigeren Parts mit cleaner Gitarre und dem gequälten Sänger. Was bleibt ist jedoch das Gefühl der Auswegslosigkeit. "No tears from me, no river to take me home". Das gefällt mir wieder ausgezeichnet, auch wenn ich keine Ahnung habe, was das sein könnte. Tja, was ist denn eine Spezialität aus Oakland? Hier hab ich mir schwer getan. Da dies mein Sampler ist, darf ich auch werten. Ganz klar der beste Song des Samplers. 'No river to take me home' von NEUROSIS wächst so langsam zu den ganz ganz großen Songs. Sound, Gesang, Emotion, das geht voll rein, bis ins tiefste Innere. Eigentlich tu ich so Songs ungern auf Sampler, aber für Falkner nur das beste ![]() 14. Rentierbraten (4:55) Das klingt nach Black Metal. Mit vertrackten Schlagzeugrhythmen. Sehr dissonantes Geriffe. Jetzt kommt der cleane Sänge, der mich ein wenig an Arcturus erinnert, und etwas von Spinat(?) und seiner Verbannung redet. Jetzt kommen die Blastbeats. Der Chefkoch scheint mich gegen Ende des Abends nochmal verwirren zu wollen. Hier könnte ich nur vermuten, dass das frühere Arcturus sind, auch wenn das nicht so ganz passen will. Rentierbraten könnte man natürlich auch in Schweden essen, aber Norweger verkaufen das auch als Spezialität. Die Bescheibung ist gut. Das müssten die Kenner erkennen, obwohl die Band erstaunlicherweise bei der Zielgruppe immer noch nicht ganz angekommen ist. Deshalb hier nochmal ein per sampler etwas Aufmerksamkeit für ARCTURUS-Möger. 15. Dessert: Eccles Cake (4:25) Zum Schluss nochmal etwas ganz bekömmliches. Sehr spärliche Synthie-Instrumentalisierung und ein Sänger mit hörbar britischen Wurzeln, der "I miss your stupid face, I miss your bad advice" singt. Ich muss da ein wenig an Ozzy denken. Klingt äußerst festlich. Wenn ich jetzt die Stadt sage, wissen es die meisten. Vor allem Loenz. Eine der schönsten Poprockband aus England. Besser als COLDPLAY. Das heisst was aus meinem Munde .Ratet schön. Realer Name: Thomas Becker
Re: WW2011 - Leichte und schwere Kostdie 15 könnte dann ELBOW sein. Die feiert Sally ab, das sind Briten, die spielen Pop-Rock.
Re: WW2011 - Leichte und schwere Kost
YES! Realer Name: Thomas Becker
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