Death

Re: Death

Beitragvon Drumtier » Freitag 23. Dezember 2011, 01:29

Naja, ich glaube er hat sich auf die Anfangsphase bezogen, weil ja auch der Jhonny von der Gore gesprochen hat und so war auch meine Antwort gemeint. DEATH als Band sind natürlich schwerer zu kategorisieren, auch wenn Death Metal grob immer noch passt. Aber angesichts der Tatsache, dass der Oliver extremen Thrash vorgeschlagen hat glaube ich kaum, dass er sich dabei auf die gesamte Karriere bezogen hat ;-)
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Re: Death

Beitragvon Oliver Passgang » Freitag 23. Dezember 2011, 16:38

@ Drumtier:
Du unterstellst mir gerade, dass ich eine der beiden Spielarten der anderen unterordnen will - stimmt in der Form gar nicht. Ich find's halt nur etwas komisch, dass DEATH immer als Death-Metal-Band gehandelt werden, wobei sie meiner Meinung nach in vielerlei Hinsicht deutlich näher am Thrash Metal sind. (Führe ich hier gerade wirklich eine Schubladendiskussion? Hilfe...)

Um die Wogen zu glätten: Geile Band! ;-)

@Hugin:
Der Sound DEATHs ist sehr eigenständig, keine Frage.
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Re: Death

Beitragvon Drumtier » Freitag 23. Dezember 2011, 19:07

Meine Locken kannst du glätten, ansonsten wär mir nichts aufgefallen wo's Bedarf gäbe ;-)
Ich unterstell dir auch nicht, sondern habe selber das Offensichtliche gesagt, dass Death Metal aus dem Thrash hervorgegangen ist, ob damit eine Unterordnung verbunden ist, sei einmal dahingestellt. Ich finds halt nur auf der anderen Seite gar nicht komisch sondern völlig logisch, dass DEATH als Death Metal Band gehandelt werden, weil sie zwar noch nahe am Thrash sind aber schon eindeutige, eigene Stilmittel besitzen die sie als Death Metal ausweisen. Aber wenn du sie in vielerlei Hinsicht dem Thrash näher siehst, dann wirst du das doch auch eher auf die alten bezogen haben und nicht auf Post-91-DEATH?
Außerdem sollte man keine Angst vor Schubladendiskussionen haben, sind doch interessant und solange wir uns nicht mit Bomben bewerfen weil sich unsere heiligen Schriften vielleicht in ein paar Sätzen unterscheiden auch völlig legitim ;-)
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Re: Death

Beitragvon Oliver Passgang » Freitag 23. Dezember 2011, 19:35

Drumtier hat geschrieben:Meine Locken kannst du glätten, ansonsten wär mir nichts aufgefallen wo's Bedarf gäbe ;-)


Um Odins Willen... das wäre ja eine Lebensmission! :grins:

Drumtier hat geschrieben:Aber wenn du sie in vielerlei Hinsicht dem Thrash näher siehst, dann wirst du das doch auch eher auf die alten bezogen haben und nicht auf Post-91-DEATH?


Ehrlich gesagt kenne ich DEATH in der Tiefe gar nicht so extrem gut und besitze nur "The Sound Of Perserverance" original. Aber auch da bin ich irgendwie noch der gleichen Meinung. Hm... :? Das ist wohl schlicht und ergreifend eine Sache der Definition.

Drumtier hat geschrieben:Außerdem sollte man keine Angst vor Schubladendiskussionen haben, sind doch interessant und solange wir uns nicht mit Bomben bewerfen weil sich unsere heiligen Schriften vielleicht in ein paar Sätzen unterscheiden auch völlig legitim ;-)


Das stimmst schon, aber meist sind Schubladendiskussionen nervig und unnötig.
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 23. Dezember 2011, 22:26

Wenn Death Metal aus Thrash Metal hervor gegangen sein sollte, ist die Band Death erst recht keines von beidem, denn die ersten Demos sind von 1984. Da kann es wenig Einflüsse aus einer der beiden Richtungen gegeben haben.
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Re: Death

Beitragvon Havoc » Freitag 23. Dezember 2011, 22:35

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Für mich ist das irgendwie eine Band sui generis. Ein Genre für sich.


So sehe ich das auch. Wobei das auf sehr viele Bands zutrifft. Man kann nicht alles kategorisieren.
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Re: Death

Beitragvon Drumtier » Montag 16. Juli 2012, 18:18

Für die Veteranen hier, die noch Chuck Schuldiner persönlich die Hand geschüttelt haben und die diversen Demos der Frühphase noch frisch aus Chucks Garage bekommen haben wird das wohl uninteressant sein, aber für spätgeborene Interessierte könnts nicht unerheblich sein:

Einige frühe Demos (inlusive Death By Metal) noch unter dem Namen MANTAS wurden kürzlich wiederveröffentlicht und als Sammler und Liebhaber konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Rein musikalisch ist das zwar noch nicht ganz mein Gebiet, aber musikhistorisch natürlich von unschlagbarer Relevanz. Die Garagendemos klingen genauso wie es angesichts der Aufnahmebeschreibung im Booklet zu erwarten ist, aber das was man von der Musik schon heraushört muss damals halt schon eine ziemliche Wirkung gehabt haben. Wie sehen das meine Mit-Deather so, wer hat die Neuveröffentlichung, wer die Originaldemos?
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Re: Death

Beitragvon the seeker » Montag 16. Juli 2012, 18:31

von Musikhistorischer Relevanz halte ich wiederveröffentlichte Demos nicht wirklich... als Interessierter höre ich da einmal rein und denk mir "ok, nett... so war das also damals" :grins: die Soundqualität ist mir da einfach zu schlecht, ums bewusst aufzulegen

liegt vielleich auch daran ein "Spätgeborener" zu sein :D
bin natürlich dennoch großer Death-Bewunderer ;)
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Montag 16. Juli 2012, 18:50

Nicht von musikhistorischer Relevanz? Bei aller Aversion gegen den Ausdruck "Relevanz", aber Death/Mantas haben quasi ein Genre erfunden. Mit diesen Demos.
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Re: Death

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 16. Juli 2012, 18:53

Holger Andrae hat geschrieben:Nicht von musikhistorischer Relevanz? Bei aller Aversion gegen den Ausdruck "Relevanz", aber Death/Mantas haben quasi ein Genre erfunden. Mit diesen Demos.


Er hat ja auch nicht die musikhistorische "Relevanz" der Band(s) in Frage gestellt, sondern nur festgestellt, dass solche Demos für ihn quasi keinen Wert haben. Ist also kein Widerspruch zu dem, was du meinst.
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