. 14 Songtitel sind gelistet. Ich gehe mal davon aus, daß diese nicht den tatsächlichen Titeln entsprechen. Ich werde in den nächsten Tagen dann en detail darauf eingehen.Danke erstmal, Speeed-Wichtel-Man!
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WW2011 - ...to sinisterrificon musicWW2011 - ...to sinisterrificon musicMein Wichtelmeister war einer der Schnellen. Er hat sich mit dem Artwork viel Mühe gegeben und dieses wirkt auf den ersten Blick sehr dunkel und düster, also gänzlich passend zum Titel
. 14 Songtitel sind gelistet. Ich gehe mal davon aus, daß diese nicht den tatsächlichen Titeln entsprechen. Ich werde in den nächsten Tagen dann en detail darauf eingehen.Danke erstmal, Speeed-Wichtel-Man! Realer Name: Thomas Becker
Re: ...to sinisterrificon musicAh der erste ist also schon aus der Verlosung raus.
Re: ...to sinisterrificon music01 Intro
Der Sampler geht sehr stimmungvoll los. Eine hohe Frauenstimme (Sopran?) ist unterlegt von getragenem Piano und dezenten Streichern. Die Dame singt keine Worte, sondern nur 'ahh' und 'uhhh', wie nennt man denn das als Fachausdruck? Ich bin der Meinung, dass die Stimme sehr bekannt ist. Gut möglich, daß es sich um Filmmusik handelt. Da ich aber keine Ahnung von klassischer Musik und Filmmusik habe, werde ich das wohl nicht alleine herausfinden. 02 Enter An Old Depth In New Garments Ich hab es erwartet, jetzt kommt derber Metal. Und so ist es. Grob eingeordnet ist das rifflastiger Thrash-Metal, der allerdings zunächst im groovigen Midtempo metalt. Der Sänger ist ziemlich rauh und laut (mir zu laut) abgemischt. Allerdings versteht man ihn dadurch sehr deutlich. Hier die erste Stophe. Survivor - Warrior prince Psychopath - Making difference (?) Archangel - In Crimson Skies New danger - In ocean lies (?) Der Song geht bald ins Uptempo (old school Thrash mit modernem Sound), der Titel könnte 'Century of Sin' heissen und der Sänger übertreibt seine kehligen Laute am Schluß ein wenig. Keine Blautiermusik. 03 An ancient kiss 5:08 Der Song geht mit einer rückwärts abespielten Gitarre los. Es wird ein langsamer Song, Verhallte, doomige Gitarren bestimmen das Szenario. Das ist sicher eine der vielen neuen Bands, die auf Alt machen. Über der Musik liegt eine schöne Frauenstimme. Ich muss zu meiner Schande gestehen, daß ich THE DEVIL BLOOD bislang ignoriert habe, aber so wie dieser Song klingt, so stell ich mir sie vor. Okay, nein THE DEVILS BLOOD isses nicht. Die Dame hier hat eine angenehmere Stimme . Auch hier könnte ich den Text niederschreiben aber ich hab da grad keinen Bock . Sowas wie einen Refrain gibt es nicht, dafür ein langgezogenes Gitarrensolo mit warmen 70iers Vibes. Toll. Danach werden noch mal die beiden Strophen wiederholt. Ja, gefällt mir sehr! 04 Hidden Faces Jetzt wird es wieder böser, eine Spoken Word Passage, vermutlch wieder aus einem Film leitet einen weiteren Doomsong ein. Diesmal aber schwerer Riffdoom, ein schwarz anghauchter Sänger faucht etwas, aber es gibt auch eine zweite, weibliche Stimme im Hintergrund. Der Song hält immer Überraschungen parat, ein akustisches Zwischenspiel wechselt mit einen kurzen Lead, dann wieder deathiges und auf einmal ein tiefer Chor. Die Band gibt sich beste Mühe, interessant zu klingen, nur leider ist das tragende Riffing mir etwas zu stumpf. Ich hab am Ende des Songs eher ein Fragezeichen auf der Stirn. Was wollte der Song jetzt? 05 To a new world Es bleibt stimmungmäßig weiterhin dark, dieser Song hat allerdings eher das Schlagzeug als Star. Über wieder eher doomigen Gitarrenlicks tribal-groovt sich der Drummer langsam in den Song rein, ja der Song kommt immer mehr in Fahrt, dazu muß man zappeln, cool! Huch, was ist denn das nun für ein Gesang? Eine stark verhallte klare Stimme, bei der ich nicht sicher bin, ob das Männlein oder Weiblein ist. Loenz mag so Weltraumstimmen gern, vielleicht is ja eine der Loenzinen. Die Musik ist aber doch eher, hmm, sagt man da Pagan-Metal dazu? Es hat auf einmal so einen Schlachten-Touch, man kann die Trolle marschieren sehn, und hin und wieder verirrt sich ein kehliger Schrei über die Töne der Weltraum-Dame. Ich glaub es ist eine Dame. Ich hab übrigens nicht den leiseten Schimmer was das alles ist. 06 Abandon all hope Bis nach den ersten 3 Minuten war ich sicher, daß dies hier ein alter PRIMORDIAL-Song sein muß. Diese Gitarren sind einfach ZU charakteristisch, genauso die Art der Drums, wobei der Drum-Sound hier nicht ganz zu den Iren passt. Allerdings gab's da ja Remasters. passt. Auch der Gesang hätte gepasst, ein kehliger, pandamäßiger Gesang, so hat Alan doch früher gesungen? Aber in der zweiten Hälfte schlägt der Song plötzlich seltsame Kapriolen, wird von Breaks durchsetzt, und der Gesang versucht irgendwie, irre-debil zu klingen, wird klar und schräg. Die Musik wechselt schnell von kurzen cleanen Passagen bis zu Blasts. Nur dass da überhaupt nicht funktioniert und dem Song vollkommen zerrupft. Das ist komisch. Ich glaub deshalb nicht, daß dies PRIMORDIAL sind... 07 Carried Away IMensch, hatte ich diesen Song nicht schonmal auf einem Wichtelsampler? Tiefe, stumpfe Gitarren riffen sich dunkel und böse, aber leider ziemlich langweilig durch einen Dampfwalzen-Deathmetal Song. Allerdings flüstert der Sänger erstmal es wie " I am the wind". Hihi. Das passt ja so gar nicht zur Musik. Midtempo mit schnellem Doublebass, dann ein paar Breaks. 'Crawling frog' versteh ich noch. Das passt scho besser. Garniert mit noch ein paar Röchlern, einem schlechten Gitarrensolo walzt Song dann ein paar Minuten vor sich hin, ohne dass noch etwas nennenswerte passiert. 08 Turning of the tide Besser kann man mich nicht aus der musikalischen Ödnis holen. Den nächsten Song kenne ich nämlich. Schnelle neoklassische Riffs gefolgt von einem Dani Filth mäßigem Schrei, der durch Mark und Bein geht. Bombastische, barocke Chöre singen etwas lateinisches. 'Libera nos!' In der Folge ein wahnwitziger Song mit meisterlichen Arrangements, ein Feuerwerk an geilen und allergeilsten Melodien und einem Instrumetalpart, bei dem es mir regelmäßig schwindelig wird. Das sind RHAPSODY mit 'Reign of Terror' von 'Frozen Tears of Angels' Toller Song von einem tollen Album. YEEEAAAAH .Pause, ich brauch Pause ![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: ...to sinisterrificon music
Dafür gibt es den leicht zu verwechselnden Begriff Scat. Damit konnte ich dir zumindest ein bisschen helfen, weil ich beim Rest keine Ahnung habe. The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: ...to sinisterrificon musicDie drei könnte 'Nothing Left To Die' von JEX THOTH sein. Zum Gegenchecken
Re: ...to sinisterrificon music
Ich bin schwer beeindruckt! Das stimmt! Realer Name: Thomas Becker
Re: ...to sinisterrificon musicWenn du nicht erwähnt hättest, dass das Intro Gitarren auf Rewind sind, wäre ich auch nie draufgekommen.
Re: ...to sinisterrificon music09 Those we left behind
Diese Power-Ballade beginnt mit einem Gitarrensolo über durchgezogenen Akkorden, dann kommt die cleane gezupfte Gitarre so wie es eben sein muß für einen Metal-Power Ballade . Er ertönt eine rauhe Frauenstimme, schön, aber was ist das denn für eine Sprache? Ist das türkisch? Ich glaub nun doch, daß es englisch ist mit einem wahnsinnigen Akzent, er erinnert etwas an unseren Inder auf Arbeit. Die Stimme selber erinnert mich etwas an Jutta Weinhold, kennt die hier wer? Die Stimme auf dem Track ist aber dunkler. Wir suchen also eine indische Jutta Weinhold mit tiefergelegter, whiskeygetränkter Stimme. Ach so, musikalisch tut sich in dem Song nicht mehr viel, es bleibt die ganze Zeit bei derselben Akkordfolge, mal härter gespielt, mal mit Soli drüber, aber immer so gehalten, daß die Stimme brillieren kann... 10 Plegde Allegiance Jetzt geht es wieder in doomigere Gefilde mit leichtem Pagan-Einschlag. Das heisst, eher langsameres Tempo, aber man kann sich wieder Trolle wandern vorstellen. Zunächst. Denn der Songs entwickelt sich in der Folge fast in einen AYREONesken Fantasy-Progsong und wir hören mindestens zwei verschiedene Stimmen. Die Männerstimme hat Metal-Appeal, quiekt aber nicht, hält die Töne lange aus und legt unglaublich viel Betonung und Energie rein. Das ist wirklich super cool. Die Refrains oder Bridges singt eine typische AYREON'sche Trällerliesel (ich finde ja bei allen Sängerinnen, die Lucassen hat, klingen die immer gleich...). Ja, jetzt ist der Track ganz klar Progmetal mit kurzen Knobelpassagen, Gitarren und Moog(?)-Soli. Kann dennoch leider das Niveau des fast grandiosen Anfangs nicht durchhalten... Da ich AYREON nach 'Human Equation' kaum mehr angetestet hab, tipp ich mal auf was Neueres von AYREON oder zumindest Lucassen... 11 A miraculous experience Mein Wichtelmeister zieht das Tempo an. Es kommt eine Mischung aus Progmetal und Blackmetal. Die Gitaren sind extrem verspielt und feuern durchgehend eine Salve an Harmonien und Melodien und Riffs raus, so daß es nach einiger Zeit schwer wird, zu folgen. Der Bass ist auch ganz klar lokalisierbar., was ich immer sehr cool finde. Ich glaube, daß bei dieser Band einige technisch ziemlich geile Musiker am Start sind. Der Gesang ist eher black, also hohes Grunzen, aber leider nur ein einziger Ton, also sehr monoton. Später kommt dann noch eine Passage mit verhalltem Clean-Gesang gefolgt von noch mehr zweistimmigen, technischen Soli, Akustikpassage mit Fretless-Bass Solo, Synthiesolo, prog prog prog so weit das Auge reicht. Dann kommt aber wieder dieser Brüller. Kurz hab ich gedacht, es könnte ISHAHN sein, aber den mag ich eigentlich als Black-Metal Sänger. Die Beschreibung der Mucke könnte auch auf ISHAN passen, aber ISHAHN ist viel durchgedrehter. BETWEEN THE BURIED AND ME fällt mir noch ein, vom technischen her, nur ist das hier ja eher Black als -Core. Hmm...ich glaub, der Frosch wird diese Band kennen und vllt sogar lieben. 12 Forgotten Longings Es wird ruhiger. Relaxter und Blautier-proggiger. Lässige fretless-Bässe über cleanen Gits, aber ohne Metal-Appeal, eher jazzig angehaucht, sowas gefällt mir immer sehr gut! Die Stimme passt auch wie Arsch auf Eimer, klingt etwas nach Peter Nicholls von IQ und kommt mir bekannt vor. Verdammt, wer intoniert denn noch so? Das klingt sogar nach einer ganz softigen Version von ARCTURUS. Moment mal...ist das nicht derselbe Sänger sogar? Hat der nicht ne neue Band? ICS VORTEX? Nee, das klingt zu hart, die Stimme ist aber ähnlich. Also, wir suchen eine Mischung aus IQ und soften, jazzigeren ARCTURUS mit einem Sänger, der eine Mischung aus Peter Nicolls und ICS VORTEX darstellt. 13 Treading Water Also mein Wichtel gibt sich schon Mühe, interessante Bands rauszusuchen, und steht auf progdurchsetzte Stil-Hybride. Diesmal haben wir orchestralen Blackmetal der Marke DIMMU BORGIR, aber es klingt keineswegs wie die der norwegische Burger. Obwohl, sooo weit weg ist es doch wieder nicht. Nach einer kurzen Synthie-Orchesterpassage mit Pauken kommt "netter" Blackmetal, d.h. mit ständiger Synthiebegleitung und neoklassischen Melodien, aber zwischendurch wird doch gerne auch mal geblastet. Zwischdurch haben wir dann noch ein ganzes Sammelsurium ab Progelementen, komplexe Breaks, sphärische psychedelische Passagen, neoproggige Soli im ARENA-Sound, von denen ich gerne noch mehr gehabt hätte. Der Song hat trotz allem fast durchgehend einem hymnischen Charakter und würde meiner Meinung nach auch ganz hervorragend ohne Gesang funktionieren. Das sollten sich solche Bands doch mal trauen! Jau, wird nach mehreren Duchläufen immer cooler. 14 The final act Ist das vielleicht etwas ganz altes von AMORPHIS? Es wird wieder "doomig" (ich befürchte Holg wird mich hassen, wenn er irgendwann mal hört, was ich hier alles als doomig bezeichne...). Also: doomig im Blautier'schen Sinn, heißt langsame, tiefe Gitarren, darüber keifender Gesang. Dennoch ist der Song weit weg von MY DYING BRIDE, hier geht es viel orchestaler zu, vielleicht ein bischen so wie bei TIAMAT, z.B., 'The sleeping beauty'? Aber auch dieser Vergleich hinkt. Der Song hat ein eher schwarzmetallisches Feeling, was am Gesang liegt, aber auch etwas gotischen Charakter, wobei die Gitarren schon wieder eher Doom-Metal sind. Ist das vielleicht sogar BATHORY? Ihr sehr, ich hab keine Ahnung und in diesem Stil, was auch immer er ist, hab ich keinen einzigen Tonträger und so tue ich mir sehr schwer mit Vergleichsbands...dennoch ein schöner Abschluß des samplers. Fazit: Erstmal DANKE für die schöne Aufmachung. Und dann DANKE für den Interessanten Mix. Mein Wichtelmeister hat sicher ein Faible für die eher dunklere Seite der Rockmusik und zeigt hier viele Facetten. Diese reichen von einigen, eher langsameren Songs, die den Geist der 70er atmen bis hin zu düsteren, oft Blackmetallischen Tönen. Zwei Aspekte scheinen meinem Wichtelmeister wichtig zu sein, nämlich der grundsätzliche Progeinschlag, den die meisten Songs hier haben. Möglichwerweise ist das auch extra auf mich abgestimmt. Dann mag mein Wichtelmeister Hymnisches und Orchestrales, viele Songs leben von einem kleinen bis überdeutlichen Klassikeinschlag. Also wer ist er, der Wichtel? Ich habe einen Verdacht. Es ist nicht Holg, nicht Peter. Das Rabentier wäre eine Möglichkeit, aber dazu sind hier zuviele Frauen am Start. Ausser er hat tief in seine Sammlung gegriffen und alles aufgefahren, was er so an Frauen hat, um mir eine Freude zu machen. Die Zahl isses offensichtlich nicht, Eike sicher auch nicht. Falkner, hmmm, nö, das passt nicht so ganz. Fea? Der ist nicht so dunkel. Chavo hätte mich truestens zugemetalt, nein der isses auch nicht. Oliver? Nein, da wär mehr Fußpilz gewesen und obskures Zeuch. Frank? Um Himmels Willen, nein, zuviel Kehlkopfkrebs. Stefan Schuhmann kenn ich nich. Frosch hatt ich schon .Verdächtig wäre: Schaf: Ein Schaf in Tarnung. Dafür spricht der Blackeinschlag. Dagegen spricht der Mangel Slowcore, der Mangel an beklopptem Zeux und vor allem: RHAPSODY. Außer er würde sich einen Spaß erlauben. Aber er hasst RHAPSODY in seinem tiefsten Herzen, das macht er einfach nicht. Trent: Ein guter Kandidat, weil schwarz, und mag der nicht auch das klassische, orchestrale Zeug? Allerdings, mit Prog hab ich den Knaben noch nicht in Verbindung gebracht. Dekalog der Elemente: Ich weiß es nichtmehr, aber hat der Dekalog nicht auch äußerst positiv über RHADSODY gesprochen? Dann mag er das orchestrale Blackzeug, Prog geht ihm auch gut rein (Opeth, Pain of salvation...) und alles passt ziemlich wunderbar zu meiner Vorstellung, wie ein Dekalog-Sampler auszusehen hätte. Also: Dekalog der Elemente oder Trent! Was meint ihr? Feuer Frei fürs Raten! Realer Name: Thomas Becker
Re: ...to sinisterrificon musicOffensichtlich? Vielleicht will ich dich mit der Lösung des einen Songs nur in Sicherheit wiegen, dass ich es nicht bin
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Re: ...to sinisterrificon music
Die Musik passt aber nicht. . Du hättest das...anders...gemacht; und Du hattest mal einen Sampler von mir und weisst ziemlich genau, was mir gefällt. Mein Wichtelmeister geht sicher stark von seinem eigenen Geschmack aus und versucht auszuloten, was davon auf mich passen könnte...möglicherweise hat es erstmal gestöhnt, als er micht gezogen hat... ![]() Realer Name: Thomas Becker
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