Philosophieren auf PM.de

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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 14. Dezember 2011, 23:39

Chavo89 hat geschrieben:Ganz genau! Deshalb lese ich hier so gerne Reviews! Ihr seid halt alle etwas... anders. ;-)

Ach ja, das sollte nicht untergehen: Schönes Kompliment... vielen Dank!!!
8-)
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 15. Dezember 2011, 00:34

Ich lese schon länger keine Korn-Reviews mehr... da ich wesentlich weniger Zeit habe als in den Tagen, als ich diese Seite recht neu gelesen habe, lese ich nur ausgewählte Reviews - wenn es mir stilistisch grob in den Kram passt.

Das sprachliche Level ist sicher nicht ganz unwichtig, viel wichtiger ist mir aber, dass ich dem Leser die Liebe zur Musik abnehmen kann (Beispiel: Holgers und Rüdigers Reviews sind oft direkte Fan-Reviews - finde ich zumindest. Das sehe ich als ausdrückliches Kompliment).
Da das oft der Fall ist (und ich auch das Gefühl habe, dass ihr gerne Scheiben, im Soundcheck und in Reviews unterstützt, die ihr selber nicht nur handwerklich gut findet, sondern mögt / liebt) lese ich hier gerne und oft Reviews.

Dass ich nicht jede sprachliche Anspielung checke finde ich selbstverständlich. Mein Erfahrungshorizont, oder auch mein Allgemeinwissen / Fachwissen deckt sich doch immer nur teilweise mit dem des Autors. Das ist bei jedem Buch, das ich lese doch genauso. Andere werden bei manchen Zeilen freudig merken, dass der Autor auf ein bestimmtes Thema anspielt, während ich vielleicht gar nicht peile, worum es geht. Verpasst habe ich damit doch auch nichts essenzielles im Leben.
Also: Weitermachen so.
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Julian Rohrer » Donnerstag 15. Dezember 2011, 16:04

Dann ist also alles gut und wir machen weiter wie bisher? :D
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon enemy-of-reality » Donnerstag 15. Dezember 2011, 21:01

Also ich fand bisher keine Rezi übertrieben philosophisch. Weitermachen.
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 16. Dezember 2011, 14:50

Also ich hätte es lieber noch philosophischer ... mit Fakten kann ich meist wenig anfangen, vielleicht mal von sowas wie "Die Band verwendet auf diesem Release erstmals Keyboards" abgesehen (wobei selbst hier... wenn das Gesamtergebnis besser oder schlechter klingt?!). Ich mein, was soll man aus dem "Fakt" für sich herausdestillieren, dass ein Album "progressiver" ist? Solche Sachen sind viel zu subjektiv. "Fakten" gibt es in beim Hören von Musik ohnehin meist nur sehr wenige, und meist beschränken die sich auf technische oder informelle Aspekte, also Dinge, die für den eigentlichen Hörgenuss bestenfalls sekundär sind.
Beispiel: es ist Fakt, dass der Drummer die neue Band verlassen hat und der neue objektiv technisch weniger gut ist, aber vielleicht gefällt mir dafür sein lasziver und improvisierter Spielstil persönlich mehr? Oder er ist einfach eine Livegranate? Schreibt gute Songs? Symapthieträger? Hat voluminöse Brüste und einen süßes Lächeln? :grins:

Ich habs ja schonmal an anderer Stelle erwähnt: für mich ist es nach wie vor sehr wichtig den Austausch mit den Redakteuren hier im Forum zu haben. Ehrlich gesagt lese ich auch fast keine Reviews mehr von Leuten, die ich nicht durchs Forum besser einschätzen gelernt habe.. das hilft mir dann nicht wirklich. Das philosophische Endzeitgeschwurbel von Eike dagegen erfreut mich immer wieder und hilft mir tatsächlich.

Also, weitermachen wie bisher. Nur (noch) besser ;) Und mehr Hipstermusik! Jedes Genres!
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 16. Dezember 2011, 17:27

Teichfrosch hat geschrieben:Hat voluminöse Brüste und einen süßes Lächeln? :grins:

Das stimmt doch gar nicht, dass der Neue objektiv technisch weniger gut ist... zusätzlich zu den optischen Reizen ist der auch technisch ziemlich weit vorne mit dabei.
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon enemy-of-reality » Freitag 16. Dezember 2011, 20:28

Im RH-Forum wird ja auch ständig wegen Jaschinski gemeckert, ich les seine Intis und Reviews gerade deshalb sehr gerne, weil sie eben nicht 08/15 sind.
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Jhonny » Samstag 17. Dezember 2011, 00:30

enemy-of-reality hat geschrieben:Im RH-Forum wird ja auch ständig wegen Jaschinski gemeckert, ich les seine Intis und Reviews gerade deshalb sehr gerne, weil sie eben nicht 08/15 sind.



einer der coolsten Review-Schreiber im RH!

Aber da gilt wie hier - man muss die Redakteure / Mitarbeiter schon genauer zuordnen können, ihre Geschmäcker kennen - dann machen die Reviews auch Sinn.
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Re: Philosophieren auf PM.de

Beitragvon Drumtier » Dienstag 20. Dezember 2011, 16:43

Interessantes Thema, gut, dass es angesprochen wird. Ich schließe mich grundsätzlich einmal dem Konsens an, dass auch mir die Reviews hier und die Art zu schreiben recht gut gefällt. Speziell durch den Kontakt mit den Redakteuren hier im Forum kann man daraus viel gewinnen.
Allerdings kann ich die Kritik schon auch nachvollziehen. Das Korn-Review halte ich aber eigentlich für ein eher schlechtes Beispiel, weil es zwar teilweise ein wenig "blumig" geschrieben ist, aber immer noch sehr informativ ist und für mich eindeutig klar macht, dass ich es nicht brauche. (Dazu wäre es jetzt zwar nicht nötig gewesen, aber das ist ja auch der Sinn von Reviews ;-) )
Bei anderen Reviews, vor allem im Bereich Doom oder Tech-Death fällt mir aber ein ähnliches Problerm auf, welches aber glücklicherweise auf anderen Seiten viel häufiger ist. Denn bei Doom-Alben ist es oft wirklich schwierig halbwegs brauchbare Informationen aus Reviews zu ziehen, wenn die Schreiber die ewig gleichen Bilder von Nebel, Dunkelheit und Trauer zeichnen. Klar, diese Bilder hat man beim Anhören aber für ein Review sind sie denkbar ungeeignet weil es davon einfach zu viele in diesem Genre gibt.
Bei technischem oder brutalerem Death Metal geht das Problem wieder in die Richtung, dass oft nur mehr auf die schiere Technikdemonstrationen und Härte eingegangen wird. Auch hier wieder, klar, das kann man mit Kriegsmetaphern wunderbar beschreiben, aber es bringt mir nichts wenn ich jetzt in jedem zweiten Album aus dieser Richtung lesen, dass es wie ein Panzer über einen drüber fährt.

Von daher kann ich die Kritik durchaus nachvollziehen, wobei ich allerdings sagen muss, dass mir eigentlich speziell meine beiden Punkten hier recht positiv auffallen und ich für eine etwaige Problematik in anderen Genres vielleicht zu wenige Reviews lese. Fazit: Aufpassen is nie schlecht, aber keinesfalls Kurswechsel!
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