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von Drumtier » Mittwoch 2. November 2011, 23:28
Okay, dann hab ich dich falsch verstanden aber wie Holger schon sagt, verständlicher machts das auch für mich nicht Wenn Black Sabbath mit ihrem Debüt die Musikwelt auf den Kopf gestellt haben, wieso sollte man das nicht heute immer noch wertschätzen? Dass in meinem speziellen Fall bei beiden der Fall eintritt, dass ich das jeweils erwähnte Album auch am meisten von den Bands mag, würde ich keineswegs als die allgemeine Meinung einschätzen, aber dass beide auch in der Fan-Gunst recht weit oben liegen sollte dann keinen überraschen. Da wir hier aber sonst sowieso auf keinen grünen Zweig kommen und ich ja auch nicht zwanghaft Leuten meine Meinung aufzwingen oder ihnen die gewünschten Worte in den Mund legen will belassen wirs einfach dabei: Havoc hat geschrieben:Okay sorry, ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt: Ich wollte sagen, dass ich den großen Einfluss und die Wirkung die Reign In Blood damals hinterlassen hat, selbstverständlich verstehen kann. Ich kann auch vollkommen nachvollziehen, dass die Scheibe auch heute noch als Referenzwerk für den extremen Metal herangezogen wird, aber finde nicht, dass sie auch das einzige, große Referenzwerk für SLAYER darstellt, weil es da meiner Meinung nach bessere gibt.
Schön gesagt, Havoc, damit kann ich leben! 
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von Drumtier » Mittwoch 2. November 2011, 23:34
Ahja, jetzt seid ihr mir ja doch schon zuvor gekommen mit dem grünen Zweig, dann hätte es ja gewisse moralisch fragwürdige Schritte meinerseits gar nicht mehr gebraucht, sorry 
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von Eike » Mittwoch 2. November 2011, 23:38
Bin ich wirklich der Einzige, der Havoc von Anfang an so verstanden hat, wie nun ausführlich von ihm dargelegt?
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Holger Andrae » Mittwoch 2. November 2011, 23:47
Havoc hat geschrieben: Dagegen nicht so ganz, dass auch heute immer und immer wieder diese Platte herangezogen wird als das Referenzwerk. Das ist ja gar nicht negativ gemeint.
Ich hatte nur diesen Teil nicht richtig verstanden.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Drumtier » Mittwoch 2. November 2011, 23:55
Ich wollte einfach, dass er zugibt, dass Reign In Blood ein scheißgeiles Album ist und dass jeglicher Wirbel darum jederzeit gerechtfertigt ist. Das hat er ja jetzt quasi und somit bin auch ich zufrieden 
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von frankjaeger » Donnerstag 3. November 2011, 21:07
Grundsätzlich ist ein solches Werk immer im KOntext des Veröffentlichungszeitraumes, manchmal sogar -momentes zu sehen. 1986 war das ein echtes Ding, eine Thrash-Granate mit "Leck Mich"-Attitüde, kontroversen Texten und eine Riffstaffete sondergleichen. Ja, "Seasons" mögen viele besser finden, aber es kam danach! Und das mag RIB so besonders. Vor 25 Jahren habe ich wirklich mit offenem Mund auf meine Boxen gestarrt.
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von Jhonny » Donnerstag 3. November 2011, 22:46
frankjaeger hat geschrieben:Grundsätzlich ist ein solches Werk immer im KOntext des Veröffentlichungszeitraumes, manchmal sogar -momentes zu sehen. 1986 war das ein echtes Ding, eine Thrash-Granate mit "Leck Mich"-Attitüde, kontroversen Texten und eine Riffstaffete sondergleichen. Ja, "Seasons" mögen viele besser finden, aber es kam danach! Und das mag RIB so besonders. Vor 25 Jahren habe ich wirklich mit offenem Mund auf meine Boxen gestarrt.
so empfinde ich das bei vielen Alben, deren Magie sich mir nicht ganz erschließt. Bei Dream Theater oder Iron Maiden finde ich die Debüt-Alben jeweils sehr gut - aber niemals so überragend wie manche Nachfolger. Wenn ich mir aber vor Augen / (Ohren) führe, was damals so typischer Hard Rock / Metal war, bzw. welche Entwicklung die Genres genommen haben, dann wird mir klar, dass das wirklich was neues war. Ähnlich ist das bei black Sabbath - meine liebste Ozzy-Scheibe bisher ist ganz klar Sabotage, aber an Dio kommt das alles nicht ran. Aber wenn ich Black Sabbath (das Album) oder Paranoid höre und mir dann ein ähnlich altes "hartes" Rock-Album der Zeit reinziehe, dann höre ich sofort den Unterschied - genauso bei "In Rock". Deshalb finde ich den Stellenwert solcher Alben nie überschätzt; trotzdem können mir andere Werke der Bands besser gefallen. Das geht natürlich auch anders herum: Ich werde nie verstehen, wie Leute "Vulgar Display Of Power" lieber mögen können, als "Cowboys From Hell". Aber ich verstehe, warum die 92er Scheibe musikalisch noch mehr eingeschlagen hat als der Vorgänger.
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von Havoc » Donnerstag 17. November 2011, 00:17
Habe nun mal direkt nach "Reign In Blood" die "Seasons In The Abyss" aufgelegt. Und siehe da. Erstmals springt zumindest ein etwas kleinerer Funke über. Einige Songs und Passagen sind schon sehr geil. Ich kann viele Fans nun doch besser verstehen. Erstere ist schon noch ne deutliche Spur räudiger und fieser als Zweitere. Vor allem die Ultraschnellen Vocals faszinieren mich. Muss total schwierig sein so zu singen. Krass. Wie dem auch sei. Generell komme ich mit SLAYER grad deutlich besser klar als in Vergangenheit. Als nächstes würde mich glaube ich die "South Of Heaven" reizen.
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von Oliver Passgang » Montag 11. Juni 2012, 16:00
Ich war am Samstag in Münster auf dem Vainstream und will hier mal vom Gig der Schlächter berichten. Aktuelle Eindrücke trügen natürlich immer ein wenig, aber das war für mich vielleicht das bisher beste SLAYER-Konzert überhaupt. Wider Erwarten, muss man dazu sagen, denn eine angekündigte Spielzeit von 60 Minuten, ein parallel laufendes Deutschlandspiel sowie der Auftritt auf einem eher Punk/Metalcore-lastigem Festival waren drei verdammt gute Gründe, um die Erwartungen erst einmal zu dämpfen. Aber eins nach dem anderen: Beide Bühnen waren aufgrund des erheblichen Windes den gesamten Tag über "offen", wodurch auch keine Band ein Backdrop am Start hatte. Normalerweise haben SLAYER ja nie eines - heute musste sie aber eben wieder anti sein und hatten dann einfach mal ein so gigantisches Teil, dass es die komplette Bühne bedeckte.  Sah aber sehr geil aus! Der Sound war definitiv der beste, den ich bei den Amis bisher hören durfte. Brutal und roh, dabei aber trotzdem differenziert und klar - und verdammt laut! So muss es sein, hell yeah! Ayara bei wirklich bester Stimme und Laune, und Gary Holt war ein mehr als passender Ersatz für Hennemann, der sich nur noch in seinem Aktionismus ein wenig zügeln muss, hat er sich doch während dieses einen Gigs sicherlich so viel bewegt wie Hennemann sonst auf einer gesamten Tour.  Musikalisch hat der EXODUS-Klampfer aber natürlich nichts anbrennen lassen. Mal gucken, ob ich die Setlist noch aus dem Kopf zusammen bekomme: South Of Heaven World Painted Blood War Ensemble Die By The Sword Chemical Warfare Hate Worldwide Mandatoray Suicide Altar Of Sacrifice Jesus Saves Seasons In The Abyss Raining Blood Dead Skin Mask Angel Of Death Dürfte so in etwa passen. Waren dadurch natürlich auch 'ne ganze Ecke mehr als 60 Minuten, eher so ~75-80. Natürlich kann man bei SLAYER immer meckern, das etwas fehlt ('Postmortem'! 'Ghosts Of War'! 'Expendable Youth'! ...), aber das passte schon verdammt gut, da jeder der gespielten Song arschgeil ist. Passend zum Sound gesellte sich eine sehr geile Show (wenn man in dieser Form bei SLAYER überhaupt davon sprechen kann) und ein mir fast ein feuchtes Höschen bescherendes Old-School-Publikum, welches vorne für einen nicht zu knappen Pit sorgte. Ich glaube, es gibt nur eine Handvoll anderer Bands, die mir derartige Glückgefühle bescheren können. Das war einfach Ausrasten in Vollendung. Man ey, je älter ich werde, desto mehr liebe ich King und seine Mannen, das ist echt unglaublich. Das ist/war pures Lebensglück und das waren Momente, die ich für nichts, aber auch wirklich gar nichts in der Welt tauschen würde. SLAYER-Kult hin oder her - es gibt eigentlich keine bessere Metal-Band auf diesem Planeten, höchstens ein paar auf Augenhöhe. Der Auftritt in Münster hat das nur mal wieder untermauert.
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von enemy-of-reality » Montag 11. Juni 2012, 16:27
Weiß irgendjemand hier, mit welchem Krabbeltier sich Jeff eigentlich genau angelegt hat? Also jetzt direkt die Art? Muss ja schon ein etwas giftigeres Exemplar gewesen sein, wenn der Gute so lange pausieren muss.
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