Kathaarsys

Re: Kathaarsys

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 11. April 2010, 23:33

Mir gefällt die Scheibe ganz gut. Diese Mischung aus jazzigem Gefrickel, ruhigen, sphärischen Parts und (ein wenig) BM hat was. Und der Gitarrist ist nicht übel, spielt seine Soli mit viel Gefühl und erinnert in der Mittelphase des Albums mehr als nur einmal an David Gilmour.
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Re: Kathaarsys

Beitragvon Feamorn » Montag 12. April 2010, 00:22

Ich hab die Platte jetzt dreimal gehört und denke zur Zeit, dass sie mir von den Vieren am besten gefallen könnte. Bisher fand ich die auf Platte zwar schon recht gut, aber das alles war nichts gegen den Live-Auftritt (hab sie im Oktober als Vorband von Skyclad gesehen). Bei dem Auftritt habe ich mich einfach eine knappe dreiviertel Stunde in Trance befunden, absolut großartig. Die Platte geht vom Gefühl hier jetzt in eine ähnliche Richtung, auch wenn live noch nicht einmal ansatzweise soviel Jazz dabei war.

Die Platte ist auf jeden Fall eine dicke Überraschung, die ich so nicht erwartet hätte.
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Re: Kathaarsys

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 12. April 2010, 09:38

Also ich habe nach einem Durchgang relativ große Probleme mit der Platte. Gut, zum einen habe ich nalürtich etwas anderes erwartet, primär much more epic stuff. Diese Erwartung habe ich dann schnell eingestampft, was an sich kein Problem ist, gibt es doch die tollen Jazz-Elemente in den Songs. Relativ schnell kam bei mir dann aber das Gefühl auf, es mehr mit einer gepressten Jamsession als mit durchkomponierten Songs zu tun zu haben. Und dieser Eindruck hält sich bis zum Schluss. Finde das doch recht problematisch, da mir die Soundgefüge sehr willkürlich erscheinen. Ein nächster dickus Minuspunktus ist die Produktion: Während die Jazz-Geschichten top klingen, kommen die Metal-Parts flach und technisch schlechter gespielt aus den Boxen. Aber gut, den einen oder anderen Durchgang werde ich mir natürlich auf jeden Fall geben.
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Re: Kathaarsys

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 12. April 2010, 19:29

Julian Rohrer hat geschrieben:Ein nächster dickus Minuspunktus ist die Produktion: Während die Jazz-Geschichten top klingen, kommen die Metal-Parts flach und technisch schlechter gespielt aus den Boxen.

Ja, ist mir auch aufgefallen. Wollte ich in meinem gestrigen Beitrag sogar erwähnen, hab dann aber drauf vergessen. Liegt vielleicht auch daran, dass mich dieser Soundunterschied mit zunehmender Laufzeit immer weniger gestört hat.
Was den von dir angesprochenen Jam-Charakter der Scheibe betrifft: Kann ich auch nachvollziehen, stört mich aber nicht im Geringsten, ganz im Gegenteil! Das liegt aber wohl wiederum daran, dass ich Jam-Sessions und Improvisationen (besonders im Jazz) sehr schätze.
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