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von Frozen » Donnerstag 20. Oktober 2011, 06:11
Feamorn hat geschrieben:Hmm, für mich ist Gene Adam vermutlich der schwächste Sänger der Band (ohne "schwach" zu sein). Richtig beeindruckend find ich, wenn eine Band auf ihrem Debüt sowas wie "Iced Earth" raushaut.
oh ja, das rife ist ganz grosse klasse. Sowas fehlt auf der neuen wirklich, weil jon als zweite gitarre keinen songwriter hat oder will. Da hast du den finger in die wunde gelegt. Mehr priest, weniger "kill em all" metallica... Was ich nicht kapiere: live liegt der fokus noch auf den neunzigern. Jon muss also wissen dass der neue weg weniger beliebt ist, vielleicht sogar bei ihm? Wieso wird dann nicht mehr aus der zeit eingebaut, wenn ein neues album kommt?
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von Jhonny » Freitag 4. November 2011, 18:22
So, das Debüt hab ich jetzt einige Male angehört, und das finde ich schlichtweg genial. Mindestens 8,5 bis 9 Punkte. Am besten ist, neben dem famosen Riffing v.a. der absolut geile Gesang, der mich ein bissl an Mayhem (!) erinnert!
Die aktuelle Scheibe hab ich jetzt auch öfter durch, und die macht total Spaß. Sie ist sicher kein Meilenstein, aber ein sehr ordentliches Power Metal Album, das nicht nur toll gesungen ist. Deutlich stärker als BEIDE Vorgänger auf jeden Fall. An Glorious Burden wirds wegen dem mangelnden Überflieger nicht ganz rankommen (die Schluss-Trilogie war damals halt überragend).
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von Chavo89 » Dienstag 8. November 2011, 16:42
Ich höre "Dystopia" jetzt gerade zum fünften Mal und mittlerweile finde ich das Album recht gelungen. Beim ersten Durchhören war ich leicht enttäuscht, fehlt es der Platte doch erneut an den großartigen Melodien, für die die Band einst bekannt war. Vor allem der Gesang gleicht viele Schwächen im Songwriting aus. Manche Songs wie zum Beispiel "Anguish of Youth" wirken so gelangweilt und kraftlos, dass ich mich schon frage, ob Jon Schaffer sich etwas mehr Zeit hätte nehmen sollen, denn dass er noch tolle Songs schreiben kann, zeigt er ja oft genug auf "Dystopia". Mein Favorit ist momentan "Dark City", genau solche Songs möchte ich von Iced Earth hören. Dieses Album ist ganz sicher kein Überflieger und wird in meiner Jahresliste auch eher weiter hinten landen. Nichtsdestotrotz ist es ein Schritt in die richtige Richtung und ich freue mich, dass es mit Iced Earth endlich wieder aufwärts geht!
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von Peter Kubaschk » Dienstag 8. November 2011, 16:52
ja, 'Dark City' ist wohl der beste Song des Albums. Auch sonst kann ich deinen Eindruck unterschreiben. Es pendelt zwischen belanglos und (sehr) gut, dazu kommt ein toller Gesang. Besser als die beiden Vorgänger, aber blass im Vergleich zu frühen Heldentaten.
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von Eike » Donnerstag 10. November 2011, 00:58
"Dark City" ist ja auch die beste Filmvorlage zu allen Songtiteln des Albums.
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von Feamorn » Donnerstag 10. November 2011, 01:22
Eike hat geschrieben:"Dark City" ist ja auch die beste Filmvorlage zu allen Songtiteln des Albums.
Da fällt mir ein, was ich Dienstag auf ZDF Neo eigentlich gucken wollte... *grummel* Kenne bisher nur das Ende (und auf DVD/BluRay ist der Film nicht (mehr) erhältlich). Mift.
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von Eike » Donnerstag 10. November 2011, 01:29
Was? Wie arm! Aber "Matrix" gibt's überall. Verkehrte Welt... Zum Glück hat meine beste Freundin den (ich glaube allerdings, tatsächlich noch auf VHS). Sollte ich mal wieder schauen.
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von Drumtier » Sonntag 20. November 2011, 00:13
So, hab mich ja vor äußeren Einflüssen weitgehend abgeschirmt um nichts mitzubekommen und möglichst unvoreingenommen an diese meisterwartete Scheibe 2011 heranzugehen. Und ich bin begeistert! Der Gesang ist grandios, aber das war mir eh klar. Ein wenig hab ich mich vor den ganz hohen Sachen gefürchtet, aber da wo sie vorkommen gefallen sie mir auch sehr gut. Aber auch die Musik kann großteils damit mithalten. Das Riffing ist spürbar bissiger und angriffslustiger und es wird nicht allzu sehr übertrieben mit ausladenden, pathetischen Refrains. Vor allem Dark City (!) die zwei schnellen Boiling Point und Days of Rage (auch wenn ichs überhaupt nicht mag, wenn mir ein Songtitel schon sagt was ich erwarten kann und wie ich ihn finden soll..) und den Abschlusstrack finde ich richtig geil. Gerade Dark City zeigt, dass Jon immer noch Songwriter-Qualitäten hat. Interessanter Einsteig, schnelle Strophe mit sehr geilen Riffs, etwas langsamerer Refrain der den Songfluss aber nicht stört und vor allem kein Radiopop-Abschluss wie immer häufiger zu finden. Schlechtestes Beispiel dafür ist Anthem bei dem ich nach dem zweiten Refrain schon befürchtet habe, dass der Song jetzt genauso beendet werden würde wie jeder x-beliebige Song im Radio und genau das passierte dann auch. Bei Dark City gibts dagegen ein Solo und eine lange, starke Instrumentalpassage, das hat was! Eine Reihung der restlichen Alben weils grad in Mode ist, kann sich aber je nach Gefühlslage bei gewissen Alben ändern: The Dark Saga - 10 Something Wicked This Way Comes - 9,5 Burnt Offering - 9,5 Night Of The Stormrider - 8,0 Horror Show - 7,5 The Glorious Burden - 7,5 Iced Earth - 7,0 The Crucible Of Man - 6,5 Framing Armageddon - 6,5 Punkteskala nach der hiesigen Wertung, mit Einschränkungen: So ist SWTWC für mich eindeutig ein Klassiker, um die ganz leichten Schwächen gegenüber der Dark Saga anzudeuten vergebe ich 9,5, aber nach der Einteilung würden eigentlich 8,5 auch passen 
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von Drumtier » Dienstag 22. November 2011, 01:56
Ein Nachtrag zur vorher kurz angesprochenen Sängerfrage und Barlow-/Ripper-/Halford-Kopie ohne auf das wie immer nicht ernstzunehmende Review einzugehen: Ob Stu wie Halford klingen will kann ich nicht beurteilen weil ich ihn (also Halford) dazu viel zu wenig kenne. Wenn ich davon ausgehen kann, dass Ripper auf den beiden Scheibe mit IE nicht völlig anders als sonst gesungen hat, entbehrt auch der Vorwurf der Ripper-Kopie jeder Grundlage. Wenns so wäre müsste jeder Sänger im Heavy-/Power-Bereich der manchmal etwas höher singt als Imitation von Halford/Ripper/etc angesehen werden. Den Bezug auf Barlow kann ich sicher am besten beurteilen und der ist auch der, der zumindest einigermaßen nachvollziehbar ist. In den tiefen Lagen, bei gewissen Artikulationen kommt eine gewisse Ähnlichkeit auf, ich glaube aber nicht, dass die als bewusstes Nachmachen interpretiert werden sollte. Stu hat selber vor einiger Zeit gesagt, dass er versucht hat das große Erbe (er bezog sich auf beide Sänger vor ihm) so anzutreten, dass er dem ganzen seine eigene Note geben will und nur geben kann. Sollte manchmal eine gewisse Ähnlichkeit zu Barlow auftreten ist diese einfach der Musik geschuldet die einen bestimmten Gesang verlangt. Und das klingt für mich logisch, bei diesen langsamen, epischen und mächtigen Refrains war Barlow großartig, weil seine Stimme großartig dazu gepasst hat, Stu macht das ebenfalls hervorragend, dabei wird er aber kaum versucht haben Matt zu imitieren sondern der Musik einfach den passenden Gesang zu verpassen! Feamorn hat geschrieben:Auch wenn ich von der Platte selbst nicht begeistert bin bisher, das Review triffts auch meiner Meinung nach nicht. Ich habe es immer noch viel zu wenig gehört, aber das "Problem" seit Horrorshow ist im Grunde immernoch da. Die Musik reißt mich nicht mehr mit. Das hat zum Teil einfach mit der massiven Soundveränderung zu tun, die bei Dark Saga noch nur zu erahnen war, bei SWTWC langsam deutlicher wurde und endgültig seit Horror Show viel der Härte und Bissigkeit "wegrationalisiert" hat. (Bisher hat Schaffer das, meiner Meinung nach, nur bei der Gettysburg-Trilogie nochmal wirklich in den Griff bekommen.) Wenn ich mich selbst beobachte, merke ich immer mehr, dass meine Liebe zu der Band zu einem nicht unbeträchtlichen Teil dem damaligen Sound geschuldet war. Die alten Iced Earth waren für mich einzigartig, spätestens seit Horror Show sind sie (eine zuweilen sicher noch sehr gute) "gewöhnlich" Power Metal Band. Hätte ich vor der Dark Saga angefangen, wer weiß, vielleicht würde ich die Trennlinie auch schon nach Burnt Offerings ziehen. Mein Beginn war jedoch die SWTWC weshalb ich die "Linie", vor allem wegen Matt Barlow, dann eher nach dieser ziehen würde. Ein Freund meinte nach dem Horror Show Release auf dem Schulhof damals schon zu Dracula "Klingt wie Blind Guardian". Damals habe ich das nicht unbedingt geteilt (als noch glühender BG-Nerd), aber aus heutiger Sicht? Es ist, wenn auch sachlich nicht ganz korrekt, am Ende tatsächlich das Dilemma, warum meine Liebe keines der Iced Earth Alben des neuen Jahrtausends umschließt. Der Karriereanfang der Band, vor allem Stormrider, war magisch, ist es auch heute noch, aber die neuen Sachen nicht mehr, die sind, wie Frozen richtig sagt, hymnischer Power Metal. Nicht mehr, nicht weniger. Aber eben auch nicht das, was ich mir wirklich wünsche. Damit muss man wohl leben, betrauern darf man es in Review trotzdem (wobei es wenig Zweck hat und irgendwann weinerlich wirkt  ). Ach ja, interessante Beobachtung bisher: es gehen vor allem die "heftigen" und schnelleren Songs der neuen Platte besser rein, und verweilen länger im Gedächtnis, als der "Rest". Trotzdem, meine Wunschliste bleibt weiter die alte: -mehr Rhytmusgitarren-/Galopp-Exzesse -wieder eine "Shawversche" Leadgitarre -bessere (oder eher einfach "andere"?) Soli -"kantigerer" Sound
Dazu ein paar Fragen: Was meinst du mit der Soundveränderung und dem Wegrationalisieren der Härte und Bissigkeit? Falls du dich auf den Gitarrensound beziehst, was ich unter Berücksichtung deines letzten Punktes der Wunschliste für Weihnachten, als wahrscheinlich interpretieren würde, kann ich dir nur zustimmen. Der geniale, für Power Metal unglaublich brutale Sound auf beispielsweise The Dark Saga ist auch für mich einer der vielen Gänsehautfaktoren dieses Albums. Wenn du dich auf die Musik generell beziehst (ich vermute ja eine Mischung der beiden) kann ich auch das nachvollziehen. Aber gerade auf Dystopia finde ich das wieder deutlich besser gelungen als auf den vorhergehenden Alben! Days Of Rage oder Dark City zeigen doch schon wieder, dass Jon immer noch böse riffen kann. Es ist jetzt keine Violate dabei, das stimmt schon, aber die Ansätze stimmen mich zuversichtlich! Die Balladen würd ich auch eher zu den negativeren Aspekten des Albums zählen, besonders The End Of Innocence ist ziemlich nutzlos, das versteh ich nicht ganz warum sie das als notwendig erachtet haben. Der Wunschliste ans Christkind (oder kommt bei euch der Weihnachtsmann oder ist das auch eine Streitfrage?) kann ich mich nur anschließen. Mit der Ergänzung, dass Stu Block um jeden Preis erhalten bleibe und der Schwung der vielleicht mit diesem "Neustart" entstanden ist mitgenommen wird in die Zukunft!
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von Feamorn » Dienstag 22. November 2011, 09:19
Drumtier hat geschrieben:Feamorn hat geschrieben:Auch wenn ich von der Platte selbst nicht begeistert bin bisher, das Review triffts auch meiner Meinung nach nicht. Ich habe es immer noch viel zu wenig gehört, aber das "Problem" seit Horrorshow ist im Grunde immernoch da. Die Musik reißt mich nicht mehr mit. Das hat zum Teil einfach mit der massiven Soundveränderung zu tun, die bei Dark Saga noch nur zu erahnen war, bei SWTWC langsam deutlicher wurde und endgültig seit Horror Show viel der Härte und Bissigkeit "wegrationalisiert" hat. (Bisher hat Schaffer das, meiner Meinung nach, nur bei der Gettysburg-Trilogie nochmal wirklich in den Griff bekommen.) Wenn ich mich selbst beobachte, merke ich immer mehr, dass meine Liebe zu der Band zu einem nicht unbeträchtlichen Teil dem damaligen Sound geschuldet war. Die alten Iced Earth waren für mich einzigartig, spätestens seit Horror Show sind sie (eine zuweilen sicher noch sehr gute) "gewöhnlich" Power Metal Band. Hätte ich vor der Dark Saga angefangen, wer weiß, vielleicht würde ich die Trennlinie auch schon nach Burnt Offerings ziehen. Mein Beginn war jedoch die SWTWC weshalb ich die "Linie", vor allem wegen Matt Barlow, dann eher nach dieser ziehen würde. Ein Freund meinte nach dem Horror Show Release auf dem Schulhof damals schon zu Dracula "Klingt wie Blind Guardian". Damals habe ich das nicht unbedingt geteilt (als noch glühender BG-Nerd), aber aus heutiger Sicht? Es ist, wenn auch sachlich nicht ganz korrekt, am Ende tatsächlich das Dilemma, warum meine Liebe keines der Iced Earth Alben des neuen Jahrtausends umschließt. Der Karriereanfang der Band, vor allem Stormrider, war magisch, ist es auch heute noch, aber die neuen Sachen nicht mehr, die sind, wie Frozen richtig sagt, hymnischer Power Metal. Nicht mehr, nicht weniger. Aber eben auch nicht das, was ich mir wirklich wünsche. Damit muss man wohl leben, betrauern darf man es in Review trotzdem (wobei es wenig Zweck hat und irgendwann weinerlich wirkt  ). Ach ja, interessante Beobachtung bisher: es gehen vor allem die "heftigen" und schnelleren Songs der neuen Platte besser rein, und verweilen länger im Gedächtnis, als der "Rest". Trotzdem, meine Wunschliste bleibt weiter die alte: -mehr Rhytmusgitarren-/Galopp-Exzesse -wieder eine "Shawversche" Leadgitarre -bessere (oder eher einfach "andere"?) Soli -"kantigerer" Sound
Dazu ein paar Fragen: Was meinst du mit der Soundveränderung und dem Wegrationalisieren der Härte und Bissigkeit? Falls du dich auf den Gitarrensound beziehst, was ich unter Berücksichtung deines letzten Punktes der Wunschliste für Weihnachten, als wahrscheinlich interpretieren würde, kann ich dir nur zustimmen. Der geniale, für Power Metal unglaublich brutale Sound auf beispielsweise The Dark Saga ist auch für mich einer der vielen Gänsehautfaktoren dieses Albums.
Ja, auch der Gitarrensound als solcher ist gemeint. Auf Dark Saga war das, was ich meine, ja sogar schon irgendwie im Rückgang. Es ist ja kein Zufall, dass die ganz alten Sachen auf manchen seiten sogar noch als Thrash einsortiert werden. Das trifft den Nagel zwar auch nicht, aber wegen Iced Earth dachte ich lange, ich wäre allgemein ein Power Metal Fan, dass das nur bedingt zutrifft habe ich erst später erkannt.  Wenn du dich auf die Musik generell beziehst (ich vermute ja eine Mischung der beiden) kann ich auch das nachvollziehen. Aber gerade auf Dystopia finde ich das wieder deutlich besser gelungen als auf den vorhergehenden Alben! Days Of Rage oder Dark City zeigen doch schon wieder, dass Jon immer noch böse riffen kann. Es ist jetzt keine Violate dabei, das stimmt schon, aber die Ansätze stimmen mich zuversichtlich!
Ja, das Album hat (wieder) positive Ansätze, die mir auf den letzten Alben ziemlich komplett fehlten. Ich habe das gute Stück auch in einem Review an anderem Ort ziemlich positiv bewertet (vielleicht etwas zu euphorisch, kurz nach Release), aber es fehlt halt immernoch einiges. Bzw. vor allem wird das Niveau nicht gehalten und so richtige Sternstunden sind auch noch nicht wirklich dabei. Die Balladen würd ich auch eher zu den negativeren Aspekten des Albums zählen, besonders The End Of Innocence ist ziemlich nutzlos, das versteh ich nicht ganz warum sie das als notwendig erachtet haben.
Nothing to add here... Der Wunschliste ans Christkind (oder kommt bei euch der Weihnachtsmann oder ist das auch eine Streitfrage?) kann ich mich nur anschließen. Mit der Ergänzung, dass Stu Block um jeden Preis erhalten bleibe und der Schwung der vielleicht mit diesem "Neustart" entstanden ist mitgenommen wird in die Zukunft!
Stu ist auch immernoch die Sache,die ich am wenigsten ändern wollen würde, bzw. gar nicht. Matt hat auf den letzten Konzerten meiner Meinung nach gezeigt, dass seine Sternstunden leider vorbei zu sein scheinen (er war schon um Einiges besser, am besten zu beobachten beim finalen Wacken-Auftritt, ist mir aber auch schon bei einem älteren Live-Video von Violate aufgefallen, dass mal auf einer Rock Hard DVD zu sehen war). Ich sag nicht umsonst, dass für mich Iced Earth noch nie ein Sängerproblem hatten (auch wenn ich die Ripper-Phase damals relativ enttäuschend fand, aber das lag im Nachhinein betrachtet eben eher nicht an Owens). Das neue Album hat für mich immerhin dafür gesorgt, dass ich meinen finalen Abgesang auf IE weiter hinaus zögern kann, noch eine "Crucible of Man" und ich hätte den vielleicht anstimmen müssen. Die Hoffnung, dass doch nochmal etwas wirklich bemerkenswertes kommt, stirbt aber zuletzt, vor allem nicht nach solchen Ansätzen wie diesmal. 
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