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von Falkner » Donnerstag 29. September 2011, 08:56
Das mit dem Gefrickel ist ja sowieso immer sehr subjektiv. Wo Leute wie der Herr Voigtländer auf der neuen Dream Theater im Gegensatz zur Redemption "packende, ohrwurmelige" Passagen finden, sehe ich das genau anders herum (auch wenn ich die DT erst über YouTube gehört habe; allerdings lief mir Redemption da beim ersten Mal mehr rein). Auch die Sperrigkeit kann ich hier nicht ganz nachvollziehen. Was ich ebenfalls nicht unterschreiben kann ist die Nähe der Band zu Dream Theater. Klar ist das hier teilweise frickeliger Metal - aber wer frickelt muss ja nicht unbedingt DT kopieren. Was die Härte, die düstere Atmosphäre und die Melodieführung angeht sehe ich da schon deutliche Unterschiede zu LaBrie und Konsorten. Ich würde die Band dann eher mit neueren Symphony X vergleichen.
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von Havoc » Donnerstag 29. September 2011, 14:32
enemy-of-reality hat geschrieben:Kürzlich mal wieder die "Snowfall On Judgement Day" aufgelegt. Die ist schon richtig toll! Das Riffing schön heavy, grossartige Songs, ausreichend Gefrickel, tolle Stimme! Hatte die gar nicht mehr soo gut in Erinnerung 
Ging mir letztens genauso. Dann musst du die Neue auch haben...unbedingt! @Falkner: Denke auch, dass Redemption stilistisch irgendwo zwischen SYM X und DT liegen.
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von enemy-of-reality » Donnerstag 29. September 2011, 20:07
Havoc hat geschrieben:Ging mir letztens genauso. Dann musst du die Neue auch haben...unbedingt!
Ja, Interesse ist natürlich da, aber ich glaub, ich heb mir die für etwas später auf. Im Moment bin ich Prog-mässig ja ganz gut ausgelastet, Dream Theater, Arch/Matheos, Dir En Grey könnte man auch in diese Ecke stecken und Symphony X und Protest The Hero hör ich auch noch immer ganz gerne.
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von Havoc » Freitag 30. September 2011, 21:04
enemy-of-reality hat geschrieben:Im Moment bin ich Prog-mässig ja ganz gut ausgelastet, Dream Theater, Arch/Matheos, Dir En Grey könnte man auch in diese Ecke stecken und Symphony X und Protest The Hero hör ich auch noch immer ganz gerne.
Dir En Grey...ist das wirklich Prog? Kenne ich nur vom Namen her. Ach ja...da du meintest du würdest derzeit gerne Gefrickel hören...hast du eigentlich schon was von Zero Hour?
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von enemy-of-reality » Freitag 30. September 2011, 22:31
Havoc hat geschrieben:Dir En Grey...ist das wirklich Prog? Kenne ich nur vom Namen her.
Ich hab die Scheibe erst zweimal gehört und das auch nur so nebenbei aber ich würd's mal so formulieren: Prog nach der gängigen Definition? Nein! Progressiv im eigentlichen Sinn des Wortes? Ja, das schon eher. Ach ja...da du meintest du würdest derzeit gerne Gefrickel hören...hast du eigentlich schon was von Zero Hour?
Bring mich bloss nicht auf dumme Gedanken Die "Towers of Dingsbums" steht schon seit Ewigkeiten auf meiner "Will haben"-Liste, aber im Moment sollte ich echt nicht noch mehr Zeugs kaufen 
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von salisbury » Montag 17. Oktober 2011, 23:35
So, ich versuch mich grad ein bischen reinzufummeln, mit dem neuen Album. Im Großen und Ganzen find ich es ganz gut, ich tu mir nur furchtbar schwer mit dem Sound. Ich mag diesen dumpfen, farblosen Rhythmusgitarrensound nicht, dazu die klinischen Drums und das oftmals lieblos drübergekleisterte Keyboard. Technisch ist das natürlich einwandfrei, teilweise Weltklasse. Die absoluten Highlights eines jeden Songs sind die Leads (muß glei mal nachschauen, wer da klampft), das ist allererste Sahne und da klingt die Gitarre auf einmal auch nach Gitarre! Ray Alder am Mikro ist natürlich gut, allerdings berührt er mich absolut gar nicht in diesem Klangkontext, auch nach dem vierten Durchlauf hab ich keine einzige Melodie im Kopf. Vielleicht macht's ja irgendwann noch 'klick' aber das ist schon ne recht zähe Wurst. Kau, kau, kau...
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von Falkner » Dienstag 18. Oktober 2011, 11:23
Seltsam, ich finde vor allem die Gesangsmelodien auf diesem Album recht einprägsam. Geht dir nichtmal 'Let It Rain' rein? Das mit dem Sound ist tatsächlich tragisch, hat sich nach dem (seltsam hochgelobten) letzten Album aber angedeutet. Die 'Origins Of Ruin' klingt da deutlich klarer und ausgeglichener, ist musikalisch aber auch nicht ganz so hart und düster wie die Neue.
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von enemy-of-reality » Dienstag 18. Oktober 2011, 19:30
An der "Snowfall On Judgement Day" gibt's soundtechnisch nix zu meckern, zumindest wär mir da bis heute nichts negativ aufgefallen.
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von salisbury » Dienstag 18. Oktober 2011, 20:13
Falkner hat geschrieben:Seltsam, ich finde vor allem die Gesangsmelodien auf diesem Album recht einprägsam. Geht dir nichtmal 'Let It Rain' rein? Das mit dem Sound ist tatsächlich tragisch, hat sich nach dem (seltsam hochgelobten) letzten Album aber angedeutet. Die 'Origins Of Ruin' klingt da deutlich klarer und ausgeglichener, ist musikalisch aber auch nicht ganz so hart und düster wie die Neue.
So langsam kommt bei mir auch ein Signal durch  . Gegen hinten öffnet sich Scheibe ein wenig und auch Alder kann etwas mehr aus sich raus gehen. Ich werd mich dennoch wieder eher den Alben der Herrn Akerfeldt und Wilson zuwenden. Und den Herrn Gildenlöw habe ich bislag auch ignoriert...lots of work ahead 
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von Havoc » Dienstag 18. Oktober 2011, 20:19
enemy-of-reality hat geschrieben:An der "Snowfall On Judgement Day" gibt's soundtechnisch nix zu meckern, zumindest wär mir da bis heute nichts negativ aufgefallen.
Ich finde ihn nicht wirklich schlimm. Aber perfekt ist der Sound sicher nicht. Finde es da eher seltsam wenn jemand das Album wegen seiner Songs kritisiert. Naja. Kann salisbury gut verstehen. Es gibt sicherlich Bands in die man sich schneller hineinfindet als in Redemption. Finde da Dream Theater und Symphony X sogar etwas einfacher. Redemption zünden sehr spät.
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