Death

Re: Death

Beitragvon Eike » Freitag 11. Februar 2011, 01:58

Wow, DEATH als Konsensband, auf die hier richtig Viele steilgehen. Wer hätte das gedacht? Und ich befürchtete schon, mit mir stimmt irgendwas nicht, weil ich als Death Metal-Fremdelnder so begeistert von "The Sound Of Perseverance" bin. Also, wenn schon DM, dann bitte DEATH - denn Adel vernichtet.
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 15. Februar 2011, 02:08

Drumtier hat geschrieben:Ich bekämpfe mal wieder meinen größten Feind, die Trägheit....
Hab nämlich die letzten zwei Death die ich lange gar nicht gekannt hab, zwar schon nachgekauft, aber viele andere die ich ja eh irgendwo als mp3 hab und die mir ja eh nicht davonrennen und alles, noch nicht und das wird jetzt geändert. Es sind ja eh mehr hier bei denens fast in Richtung Vervollständigung geklungen hat, aber zumindest Rüdiger sollte mir helfen können:
Wo hast du die gekauft? Bei plattenladen.com gibts gar nichts und auch sonst haben erschreckend viele Mailorder nur eine geringe oder ziemlich teure Auswahl, aber ich wills jetzt echt erledigen, also bitte, hilf mir ;-)


PM sollte eingetrudelt sein!
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Re: Death

Beitragvon Vaillant » Dienstag 15. Februar 2011, 17:39

Bin mit "The Sound Of Perseverance" eingestiegen; das geht auch... vom Komplizierten zum Death-Kvlt sozusagen... denn natürlich sind die Vorgängeralben auch fein.

Und man sollte auch mal in CONTROL DENIED reinhören, da hat DeathChuck allerhand Ideen zu eigenartig guten Songs gemischt... "When the Link Becomes Missing" z.B. 8-)
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Re: Death

Beitragvon Drumtier » Donnerstag 17. Februar 2011, 02:35

Absolut!
Gänsehautfeeling alleine schon wenn das Album anfängt und man sofort hört, ja, das is Chuck, das is sein Sound. Auch musikalisch erwartungsgemäß hochklassig, einzig der Gesang war so eine Sache. Am Anfang hat er mich fast sogar ein wenig "gestört", da ich doch den Death-Vergleich nie ganz verdrängen konnte und irgendwas in mir immer wieder gehofft hätte, dass jetzt vielleicht dann doch Chuck selbst wieder das Mikro in die Hand nimmt. Mit der Zeit wurde es aber immer besser und eröffnet eben ganz neue Perspektiven und Blickwinkel von Chucks genialem musikalischem Können. Ein paar Gesangspassagen hätte man zwar trotzdem ein wenig anders gestalten können, aber insgesamt muss man schon sagen, dass der Gesang eine ganz andere emotionale Komponente hinzufügt und das Album zu etwas ganz besonderem macht. Große Klasse!
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Re: Death

Beitragvon Germon » Donnerstag 17. Februar 2011, 15:13

Drumtier hat geschrieben:Absolut!...Große Klasse!

Völlige Einigkeit *knuff*
Ich seh zwar aus wie Herbert Grönemeyer, doch ich bin ein ganzer Mann!

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Re: Death

Beitragvon Germon » Freitag 18. Februar 2011, 14:56

Rüdiger, wie weit bist Du denn mittlerweile in der Diskographie?
Ich halte ja die beiden folgenden Alben für die (noch) schmackhafteren Gourmethappen der frühen DEATH-Phase, da kannst Dich schonmal freuen.
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 20. Februar 2011, 18:03

Die Leprosy habe ich zwei- oder dreimal durch. Gefällt mir sehr gut, ist aber noch nicht ganz geknackt. War soviel Soundcheck-Kram zu hören, die letzte Zeit.
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Re: Death

Beitragvon Drumtier » Montag 26. September 2011, 18:04

Hier war ja einmal von der Idee die Rede alle ihre Alben chronologisch durchzubesprechen, wenn das sonst niemand übernimmt und noch Interesse besteht würd ich das im Notfall übernehmen. Bei den alten bin ich zwar alles andere als ein Experte, aber so eine gemütliche, kleine Diskussion hat noch niemandem geschadet ;-)

Falls nicht, auch egal, dann werd ich mir jetzt einfach ein paar sonstige Gedanken von der Seele schreiben, denn ja, es gibt etwas, das bedrückt mich:
An allen Ecken und Enden, in Metalforen, Zeitungen und anderen Medien die sonst überhaupt nichts mit Musik am Hut haben ist zur Zeit überall vom ach so bedeutenden 20 Jahr-Jubiläum von Nirvanas Nevermind zu lesen. Diesen Thread hier musste ich von der dritten Seite ausgraben...
Aber halt, war da nicht etwas? Haben nicht Death auch 1991 was veröffentlicht? Vielleicht sogar etwas, dass ebenfalls Härte und Melodie auf einer ganz neuen Ebene verband, wie das bei Nirvana oft zu lesen war? Und haben sie sich nicht dann mit den nachfolgenden Alben immer wieder selbst übertroffen und ihr Streben nach Fortschritt immer waghalsiger erfüllt?
Richtig! Haben sie! Und was bitte ist Nevermind? Ein mäßiges Rockalbum für ihrer Zeit vorauseilende Emos mit einem hart an Kinderpornographie grenzenden Cover! ;-)
Dagegen steht im Ring nichts geringeres als H!U!M!AN! Wieso sehe ich darüber keine Berichte im öffentlich-rechtlichen? Wieso keine Kolumne in der Tageszeitung meines Vertrauens?! Also, das gehört geändert: Fenster aufmachen und Human reinhauen. Nichtbeschriftete Päckchen mit der CD darin vor einschlägigen Plätzen wie Polizei, Fernseh-/Radioanstalten, Parlament liegen lassen und auf den guten Geschmack der Menschheit vertrauen.
Falls das nicht hilft, selbiges mit Individual Thouht Patterns, Symbolic und The Sound Of Perseverance probieren. Die letzten beiden hab ich übrigens kürzlich erst wieder gehört. Was für geiles Zeug. Bin fast wieder ein bisschen euphorisch. Merkt man vielleicht...

Death!! ;-)
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Re: Death

Beitragvon Jesus » Montag 26. September 2011, 18:14

Drumtier hat geschrieben:Haben nicht Death auch 1991 was veröffentlicht?


Nicht nur "Human" erschien damals. "Blessed Are the Sick". "Arise". "Unquestionable Presence"... All die hätten nun zum Jubiläum mehr Werbung verdient als "Nevermind".
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Re: Death

Beitragvon Eike » Montag 26. September 2011, 19:02

"Nevermind" wird als Anlass genommen, NIRVANA abzufeiern ohne Ende, dabei ist das ihr schlichtestes und poppigstes Album. Zum Zwanzigjährigen von "Bleach" hat kein Hahn gekräht, dabei war das wirklich mal was anderes, das viel weiter aus dem Allerlei anderer Bands herausragte.

Aber da es hier um DEATH geht:
Mal abwarten, was 2018 zum 20. Jahrestag von "[u]The Sound Of Perseverance[/b]" passiert.
So tragisch die Umstände auch waren: Damit setzte die Band einen perfekten Grabstein.
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