Absu - mythologischer Metal aus USA

Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Havoc » Freitag 16. September 2011, 19:15

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Das Debüt "Barathrum:Vitriol" muss man meiner Meinung nach nicht unbedingt haben. Das ist noch tiefer im Black Metal verwurzelt.

Dabei ist das doch eine gute Sache, tief im Black Metal verwurzelt zu sein...
:P


Das mag sein.
Aber das Album ansich fand ich doch bedeutend schwächer als alle Nachfolger.
Wundert mich ein wenig, dass Julian so positiv über die Neue spricht. Soweit ich weiß kam er mit der Letzten ja gar nicht klar.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Julian Rohrer » Donnerstag 13. Oktober 2011, 16:10

So, hier habe ich meine Meinung nun ausformuliert: http://powermetal.de/review/review-Absu/Abzu,19108.html

Für mich das Highlight des Backkatalogs. Äußerst technisch, aber immer noch mit starken Songs, sehr schnell, sehr böse, aber auch sehr atmosphärisch :)
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 24. Oktober 2011, 19:49

Das Interview im aktuellen RH ist der Hammer - ich versteh kein Wort von dem, was der Typ da labert :grins:
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Chavo89 » Montag 24. Oktober 2011, 22:07

enemy-of-reality hat geschrieben:Das Interview im aktuellen RH ist der Hammer - ich versteh kein Wort von dem, was der Typ da labert :grins:


Ja, das ist echt nicht schlecht. :grins: Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mit einem anderen Interviewer nur halb so lustig geworden wäre.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Havoc » Montag 24. Oktober 2011, 22:38

enemy-of-reality hat geschrieben:Das Interview im aktuellen RH ist der Hammer - ich versteh kein Wort von dem, was der Typ da labert :grins:


Ja. Dieser Proscriptor ist ein absoluter Maniac...und Metalfan. Hab mal irgendwo gelesen, dass er glaub ich so an die 5000 CDs und 1000 LPs besitzt. So in der Größenordnung etwa. Ist mir irgendwie immer sympathisch, wenn Musiker solche Fans sind. Finde es immer etwas komisch wenn sich manch einer kein bisjen mit anderen Bands auskennt oder sich kaum dafür interessiert. Gibts ja auch sowas.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 24. Oktober 2011, 22:59

Hab gerade in die ersten beiden Tracks der neuen CD reingehört, das ist definitiv keine enemy-Musik.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Jhonny » Dienstag 25. Oktober 2011, 08:41

Havoc hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Das Interview im aktuellen RH ist der Hammer - ich versteh kein Wort von dem, was der Typ da labert :grins:


Ja. Dieser Proscriptor ist ein absoluter Maniac...und Metalfan. Hab mal irgendwo gelesen, dass er glaub ich so an die 5000 CDs und 1000 LPs besitzt. So in der Größenordnung etwa. Ist mir irgendwie immer sympathisch, wenn Musiker solche Fans sind. Finde es immer etwas komisch wenn sich manch einer kein bisjen mit anderen Bands auskennt oder sich kaum dafür interessiert. Gibts ja auch sowas.


Solche Sammel-Freaks schätze ich auch immer :grins:


Bei Absu klingt das ganze Zeugs nicht so bescheuert und weltfremd wie bei The Devil's Blood oder so.

Hab gestern ein altes Dissection-Interview gelesen und mir gedacht "man, ist das eine kranke Scheiße - checkt denn keiner, dass der Typ nix dazu gelernt hat"? Aber gut... das ist off-Topic :grins:
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Martin van der Laan » Dienstag 25. Oktober 2011, 09:52

ABSU gehören zu den seltsamen Bands, die ich manchmal richtig klasse, und manchmal total schrottig finde, je nach Tagesform. Habe mich daher noch nicht dazu entschließen können, mir ein Album von denen zuzulegen. Wobei ich sagen muss, mein letzter ABSU-Kontakt war ein positiver, die vor etwa zwei Wochen gehörten Songs vom aktuellen Album haben wohl gemundet.
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 25. Oktober 2011, 11:07

Jhonny hat geschrieben:

Bei Absu klingt das ganze Zeugs nicht so bescheuert und weltfremd wie bei The Devil's Blood oder so.

Hab gestern ein altes Dissection-Interview gelesen und mir gedacht "man, ist das eine kranke Scheiße - checkt denn keiner, dass der Typ nix dazu gelernt hat"? Aber gut... das ist off-Topic :grins:

Ich hab mich ja bisher immer ein wenig gewundert dass du anscheinend keinerlei Probleme mit Satanismus etc. hast aber beim antikosmischen Chaos-Gnostizismus (ist das korrekt so?) nach MLO (oder TOTBL wie sie sich jetzt nennen) scheinst du ja nun doch an deine Grenzen zu stossen :grins: Was mich dabei interessieren würde: Geht's dabei eher um den Inhalt oder hast du bei TDB/Watain/Dissection eher das Gefühl, dass die das alles Ernst meinen als bei all den Bands die eher klassischen Satanismus predigen? (Jon Nödtveidt zumindest hat ja bewiesen, dass er's verdammt ernst meint :-S )
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Re: Absu - mythologischer Metal aus USA

Beitragvon Jhonny » Dienstag 25. Oktober 2011, 11:44

enemy-of-reality hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:

Bei Absu klingt das ganze Zeugs nicht so bescheuert und weltfremd wie bei The Devil's Blood oder so.

Hab gestern ein altes Dissection-Interview gelesen und mir gedacht "man, ist das eine kranke Scheiße - checkt denn keiner, dass der Typ nix dazu gelernt hat"? Aber gut... das ist off-Topic :grins:

Ich hab mich ja bisher immer ein wenig gewundert dass du anscheinend keinerlei Probleme mit Satanismus etc. hast aber beim antikosmischen Chaos-Gnostizismus (ist das korrekt so?) nach MLO (oder TOTBL wie sie sich jetzt nennen) scheinst du ja nun doch an deine Grenzen zu stossen :grins: Was mich dabei interessieren würde: Geht's dabei eher um den Inhalt oder hast du bei TDB/Watain/Dissection eher das Gefühl, dass die das alles Ernst meinen als bei all den Bands die eher klassischen Satanismus predigen? (Jon Nödtveidt zumindest hat ja bewiesen, dass er's verdammt ernst meint :-S )


Ich sehe schon einen Unterschied, zwischen Leuten, die mal ein paar okkult angehauchte Lyrics einstreuen - oder aber das meinetwegen zu Hause praktizieren aber nicht mit menschenverachtenden Interviews durch die Gegend ziehen.

Einige Bands, und da gehören Watain, Dissection, The Devils Blood, Ofermod, Arckanum oder Gorgoroth sicher dazu sind dagegen meines Erachtens nach fanatische, menschenverachtende Spinner.
Da wird nur ein elitäres Übermenschengelaber abgezogen.
Und manches ja dann auch mit Morden und Vergewaltigungen glänzend in die Tat umgesetzt.
Sex als reines Spiel, dass der Übermensch notfalls auch aufzwingen darf, und irgendwie trotzdem oft Schwulenfeindlich auf eine unfassbar überzogene Art (sie müssen Homosexualität ja nicht gut finden und Homosexuelle ja nicht mögen - aber sie umbringen?!?).
Dann verbindet sich das ja doch recht oft mit brauner rechter Suppe, Hitlergrusbilder von Watain in Absurd T-Shirts, Nödveidt ermordet einen Algerier...

Wenn dann Götz Kühnemund anfängt, davon zu schwafeln, dass das alles super-authentisch ist krieg ich die Krise! Wenn Stryper Bibeln werfen verletzt sich vielleicht mal jemand am Kopf, aber es ist "nur" ein wenig lächerlich, nicht menschenverachtend.

Die engen Verflechtungen zwischen diesen Bands (die ja oft weiter reichen, zu Jungs wie Triptykon usw) sollten zumindest zu denken geben.

Der Wunsch nur "echte" Satanisten in den Bands zu haben ist bei denen ja durch die Bank da - und wenn ein nicht bereunder Nödveidt Leute mit seiner Einstellung in der Band haben will (/wollte), dann gute Nacht.

Bei MLO ist jeder Spaß vorbei, so viel ist klar.


Das doofe ist, dass ich die Musik von Watain und Dissection ja wirklich stark finde. Aber (bisher zumindest) will ich so was einfach nicht mit Geld unterstützen.
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