Post Rock & Instrumental Rock

Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 31. August 2011, 18:25

Und wieder einmal vermiese ich einem Säugetier den Tag. Glücklicher die Frösche nie quaken.
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Jesus » Mittwoch 31. August 2011, 18:30

Teichfrosch hat geschrieben:Und wieder einmal vermiese ich einem Säugetier den Tag. Glücklicher die Frösche nie quaken.


Pah. Noch einmal brenne ich die CD nicht.

Havoc hat geschrieben:Mit Post Rock habe ich mich zuletzt ja auch ein wenig beschäftigt. "Heliocentric" von THE OCEAN fand ich zuletzt toll und "Angst" von TODTGELICHTER. Kennst du die Rüdiger? Des Weiteren höre ich ja noch etwas ISIS und OCEANSIZE (ist das überhaupt Post Rock?).
Von Instrumentalbands kenne ich nur LONG DISTANCE CALLING. Die sind schon sehr stark. Aber auf Dauer tue ich mich auch etwas schwer damit Musik komplett ohne Gesang zu hören. Macht manchmal aber auch Spaß. Vor allem wenn man relaxen will. Ansonsten kenne ich aus der Richtung wohl nicht allzu viel. In CULT OF LUNA habe ich zuletzt mal reingehört. Klang auch ganz interessant.


Eigentlich hat der Frosch sich bereits gut darüber aufgeregt, aber trotzdem muss ich hier mal eine Frage stellen: Havoc, was genau verstehst Du unter Post-Rock?
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 31. August 2011, 18:56

Good question is good.

Und hier noch eine Band die relativ wuchtige Gitarrenbrecher (für das Genre, natürlich) mit sphärischen Landschaftsmalereien verbindet:

THREE STEPS TO THE OCEAN - December 31st 1844

Die Landschaftsmalerei überwiegt allerdings :)
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Havoc » Mittwoch 31. August 2011, 19:16

Jesus hat geschrieben:Havoc, was genau verstehst Du unter Post-Rock?


Hah. Wenn ich das nur selbst wüßte. Anscheinend habe ich ja keine Ahnung davon.
Habe da halt so ein bestimmtes Klangbild im Kopf. So wie LONG DISTANCE CALLING und ISIS halt. Für mich hört sich nach meinem Klangverständnis die "Frames" von OCEANSIZE aber auch nach Post an. Aber was weiß ich schon... ^.-
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 31. August 2011, 19:43

Naja, du weißt es halt offensichtlich nicht :grins: ist ja auch nicht schlimm, kannst es ja entweder nachholen oder nicht, es mögen oder es hassen (oder es kann dir egal sein), nur kann es verwirrend sein wenn du den Begriff verwendest ohne genau zu wissen was er bedeutet :)

Eigentlich ist die Definition (relativ) einfach: Rockmusik, die weitestgehend auf Gesang verzichtet (Ausnahmen aka einzelne Lieder bestätigen die Regel). Das mit der "Rockmusik" ist allerdings relativ zu sehen, viele bekannte und erfolgreiche Vertreter des Genres rocken nicht sonderlich. Dass du zumindest ISIS da einordnest ist nicht total falsch, daher spricht man ja auch von Post-Metal in Anlehnung an Post-Rock, da die Bands unter dem Banner "Post-Metal" ähnlich sphärische Klanglandschaften erschaffen wie manche Postrocker. Allerdings verzichtet ISIS absolut nicht auf Gesang, setzt ihn nur selten (und wirkungsvoll) ein, was u.a. ein Grund ist weshalb viele sich an dem Begriff "Post Metal" stoßen. *Richtung Jesus schiel*

Auch OCEANSIZE haben gewisse Elemente die man auch im Post-Rock wiederfinden kann, aber eben nicht muss. Stilistisch würde ich grade OCEANSIZE schon ziemlich eindeutig im Prog-Rock, vielleicht im Alterna-Rock oder New Art Rock einordnen, jedenfalls nie im Postrock.

Lange Rede, garkein Sinn: alles ohne Gesang ist verdächtig Postrock zu sein sofern die Töne mit den klassischen Instrumenten der Rockmusik erzeugt werden. Die Übergänge sind aber fließend, es gibt Postrock mit Synths und natürlich sehr oft Keys, Gesang wird eingebaut oder gesampelt, mancher Post-Rock fußt auf Keys usw, und natürlich ist Postrock kein House, Ambient, Elektro, Triphop o.ä. auch wenn die Übergänge zwischen den Stilen nicht klar definiert sein müssen.

Alles klar? Oder noch mehr verwirrt? :grins:
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Jesus » Mittwoch 31. August 2011, 19:49

Teichfrosch hat geschrieben:Eigentlich ist die Definition (relativ) einfach: Rockmusik, die weitestgehend auf Gesang verzichtet (Ausnahmen aka einzelne Lieder bestätigen die Regel).


Hmhmhm... TALK TALK, STEREOLAB, BARK PSYCHOSIS, LABRADFORD und SLINT gelten gemeinhin als die Urväter des Genres und alle verwendeten Gesang. Der Trend zum Instrumental begann erst später mit CUL DE SAC und TORTOISE. Und danach kamen GY!BE und seither kopiert die jeder ;)
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 31. August 2011, 19:57

War ja klar dass Flauschohr noch ergänzen muss. Dann ergänze ich eben auch: "mitlerweile". Zufrieden?
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Jesus » Mittwoch 31. August 2011, 20:00

Ich bin immer zufrieden, wenn ich klugscheissen und Frösche nerven kann :)
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 31. August 2011, 20:14

Oder wie Jhonny sagen würde: kleine Sünden bestraft der Herrgott sofort, was man in diesem Fall großzügig auslegen muss und natürlich deinen rachsüchtigen Charakter ausblenden muss UND annehmen muss dass ein Überwesen existiert. Irgendwie führe ich meinen eigenen Spruch ad absurdum.

Aber um mal zum Thema zurückzukommen: Grad läuft der erste Durchgang des neuen MAYBESHEWILL, und ich frage mich ernsthaft ob wir uns nicht zuviel zugemutet haben als wir Rüdiger Postrock näher bringen wollten ... ? Himmel, GY!BE sind ja warscheinlich besser als Valium für den Raben...
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Re: Post Rock & Instrumental Rock

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 31. August 2011, 22:43

Teichfrosch hat geschrieben:Oder wie Jhonny sagen würde: kleine Sünden bestraft der Herrgott sofort


würde ich so nie sagen ;-)
zumindest nicht ernst gemeint.


Ich lese das hier alles interessiert mit - fraglos ein spannendes Thema, auch wenn die Musik mich nich so packt.
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