Drumtier hat geschrieben:"Ja"?
"Nein!"

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In FlamesRe: In Flames
"Nein!" ![]()
Re: In Flames"Genau."
Re: In Flames"Punktgenau"
Re: In FlamesNun ist Schluss.
![]() The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: In Flames"Spielverderber!"
Re: In Flames![]() The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: In FlamesDoch!
Ah, stimmt, wir haben ja aufgehört Also, braucht selbstverständlich eine tiefergehende Diskussion die ich hiermit hoffentlich höchst effektiv eingeleitet habe. Was ich damit sagen wollte ist folgendes: Ich fände es sinnvoller In Flames als eine Band zu betrachten die sich in den 21 Jahren ihres Bestehens höchst fortschrittlich weiter entwickelt hat und somit in gewissem Maße als Prog gelten könnte. Damit ist aber natürlich nicht die Art von Musik die man üblicherweise darunter versteht gemeint, somit ist diese Einordnung wie ihr richtig erkannt habt falsch. Diese Herangehensweise finde ich aber richtiger als bei jedem neuen Album von In Flames darüber zu meckern, dass das jetzt aber gar nicht wie The Jester Race klingt. Das macht zwar in der Form eh keiner mehr wirklich aber es schwingt oft ein wenig mit. Oder würdet ihr ein Review oder eine sonstige Meinung zu einer neuen Behemoth ernst nehmen in der das Hauptargument des Nichtgefallens jenes ist, dass einem die Black Metal Phase eigentlich viel lieber war? (Anm: Rüdiger, das könnte jetzt vielleicht wie ein Seitenhieb klingen, ist aber wie du weißt nicht so gemeint, ich wollte einfach nur dieses Beispiel bringen ) Würdet ihr eine Meinung zu The Sound Of Perseverance ernst nehmen können wenn nur davon die Rede ist wie geil denn die Scream Bloody Gore-Leprosy-Phase war? Wie würdet ihr eine Meinung zu Poets and Madmen finden, wenn, naja, also ich glaube mein Argument ist angekommen Das würde uns allen viel unnütze Schreibarbeit ersparen und könnte eine viel fruchtbarere und interessantere Diskussion ergeben. Bevor ich in diese aber bis zu den Zähnen mit Argumenten bewaffnet einsteigen kann muss ich Sounds Of A Playground Fading aber noch öfter hören, was zur Zeit aufgrund quantitativ und qualitativ enormer Konkurrenz nicht so schnell schaffe. Deswegen gabs auch bis jetzt nur eine Kurzversion des Eindrucks übers Album und hiermit eine etwas längere über meine Herangehensweise ![]() Anmerkung: Bevor sich jetzt irgendwer angegriffen fühlt, damit war natürlich niemand hier gemeint, ich wollts nur generell gesagt haben um das für die kommende Diskussion erledigt zu haben ![]()
Re: In FlamesAlso ich gründe meine Kritiken an den modernen In Flames eigentlich immer rein darauf, dass mir der "neue" Kram (jetzt auch erst seit schlappen 10 Jahren) einfach nicht gefallen mag (und zähle dann auch auf, warum). Alter Stil hin oder her. Eine Band soll, nein muss, sich entwickeln. Aber wenn mir das nicht gefällt, gefällt es nicht, und dann kritisier ich auch. Dass In Flames früher Ohrwurmmelodien en gros rausgehauen haben und von dem heutigen Kram bei mir fast nichts mehr hängen bleibt hat ja nichts mit dem "alten Stil" zu tun. Das sind eher "handwerkliche" bzw. "kreative" Vergleiche.
Zu der Prog-Bezeichnung: demnach wären doch die meisten Bands, abgesehen vielleicht von Running Wild, Bolt Thrower und Amon Amarth, Prog. Ich halte das Etikett für die Bands, die es traditionell bekommen auch nicht immer für glücklich. Für die Bezeichnung sollte eben nicht nur das eigene Schaffen im Bezug zu früher "fortschreiten", sondern man sollte der Musik als solche irgendwelche neuen Facetten hinzufügen, idealerweise etwas bis dahin kaum oder ungehörtes (im Kontext der bisherigen eigenen Musik). Und vor allem das Gefühl, sowas noch nicht gehört zu haben bleibt bei In Flames bei mir völlig aus die letzten Jahre.
Re: In Flames
Kann ich vollkommen nachvollziehen, nur leider machen das nicht alle so, deswegen mein einleitendes Geschreibe.
Ja das is halt immer die Sache mit dem "Prog"-Label, stimme dir dementsprechend auch unter Vorbehalt zu. Der Vorbehalt bezieht sich darauf, dass dir das bei In Flames in den letzten Jahren völlig fehlt. Das sehe ich ein wenig anders, aber womöglich auch nur weil ich nicht alles sehe. Denn mir würde jetzt auf die Schnelle nichts einfallen wo ich sowas wie Clayman, RTR, STYE, usw schon einmal gehört hätte. Wenn man die Mitstreiter aus der Göteborg-Szene betrachtet, so haben zwar auch Dark Tranquillity zwischenzeitlich verschiedene Experimente gewagt aber nichts davon ging in die selbe Richtung. Und auch der moderne Metalcore mit dem auch bei IF oft überdeutlichen Schema mit geshouteter Strophe-klarem Refrain klingt doch ganz anders. Da kommt aber der Punkt ins Spiel, dass ich vielleicht nicht alles sehe. Denn schon bei Metalcore steig ich weitgehend aus, was Sachen von noch weiter außerhalb betrifft kenn ich mich noch weniger aus. Somit könnte es durchaus sein, dass es in einem mir nicht bekannten Teil der Musikwelt Bands gibt die genau das was IF seit 10 Jahren machen schon gemacht haben. Wenn das so ist, dann hast du natürlich uneingeschränkt recht. Aber selbst wenns so wäre, finde ich immer noch, dass sich allein zwischen Come Clarity und jetzt SOAPF noch recht viel geändert hat, was einem wenn man die Grundausrichtung mag immer noch gefallen dürfte. Aber das is es halt auch was ich mich frage, gefällts mir? Es würd mir in der Gesamtheit besser gefallen, wenns nicht 53 Minuten lang wär. Das is einfach zu lang, 3 Songs weniger, weniger Füller und alles würd schon einmal besser ausschauen. Denn gute Songs sind zweifelsfrei vorhanden, wie schon erwähnt gefällt mir The Attic recht gut und Liberation immer besser auch wenn grad die zwei die umetallischsten auf dem Album sind. Auch der Opener und Titeltrack ist ganz okay, Enter Tragedy sogar richtig gut, da wurde noch einmal gezeigt, dass sie auch noch Gitarrenmelodien schreiben können, die einem im Kopf bleiben könnten! Das is nämlich auch hier wieder ein großes Problem, hängen bleibt jetzt noch so gut wie gar nichts, was aber natürlich nichts mit der Komplexität der Songs zu tun hätte, sondern mit der Austauschbarkeit der Riffs und dass diese auch im Gegensatz zu früher viel leiser verglichen mit dem Gesang abgemischt wurden. Denn auch wenn sich In Flames in der Ausrichtung wie eben zB bei The Attic oder Liberation immer noch ändern, die Riffs in den schnelleren Songs sind wahrlich nichts besonderes mehr. Somit bleibt mir nach ein paar Durchgängen das doch eher bittere Resümee, dass die Band immer noch gute Songs schreiben kann, diese mir auch weit außerhalb normaler Metal-Gefilde gefallen, dazwischen aber viel Füllmaterial zu finden ist. Außerdem könnte ich mich aus dem Stegreif nur an wenige Songs und Melodien aus ASOP erinnen und befürchte, dass das auch bei SOAPF nicht anders sein wird, auch wenn ich die noch ein paar Mal hören werde...
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