1) Der heutige TagFrauengesang, Klavier, Gitarre... die Frau kann singen. Schön gemachter Pop. Irgendjemand hatte Spaß, den Sampler auf mich zuzuschneiden. Streicheransatz. Ich hab keine Ahnung von wem der Song ist... Die Stimme klingt recht R&B mäßig. So vom Stil her wie Beyonce. Relativ kräftiger Gesang. Schön entspanntes Gitarrensolo.
Weiß nicht wer das ist... ist aber gut! Freue mich bei dem Song auf die Auflösung.
2) Die Winde sind zerrende TaueSo, Nummer 2 geht fett nach vorne, eher in so ne Mathcore-Richtung. Irgendjemand wollte hier einen krassen Break. Vom Gesang her Metalcore. Band kenne ich glaub ich nicht, Text ist bei so was ja in der Regel auch nur schwer erkennbar. Wenig progressive Elemente. Alles mit durchgedrücktem Gaspedal. Der Gesang variiert kaum. Musikalisch ist das natürlich top gemacht, die Produktion ist mir aber einen Tick zu modern. Da wäre mir technischer Thrash Metal lieber.
Im Refrain (ja, der ist erkennbar) klingts nach In Flames... jetzt krieg ich bestimmt Haue
Die Gitarren hier erinnern eher an ne melodische, progigge Band wie Dream Theater.
Protest The Hero? Könnte ich mir so vorstellen...
Zwischendrin Keyboards... da, eine spur Klargesang im Background! Frickel-Abfahrt, Gebrüll und aus.
3) Die Menschen erstarrenSteigt leicht orchestral ein - das dürfte aber aus der Konserve sein, klingt nicht echt. Jetzt wirds poppig, schöne Keyboard-Klänge. Eine schöne Männer-Gesangsstimme. Der Keyboard-Klang ist gut. Könnte 80er-Pop sein. Kommerzieller gehts jedenfalls kaum.
Könnte der Soundtrack von nem Disney-Film sein ^^
Im Text gehts um "You smile" und um "Eyes", und es ist "to late to realize"
Ah, the smile has left your eyes...
4) MetallenGitarreneinstieg, der an Hammerfall erinnert.
Schnelles Gefrickel, die Produktion ist recht schlecht.
Kommt da noch was?
Ah, Gesang zwischen Sabaton, Powerwolf und ähnlichen Konsorten.
Can you hear the dungeons scream? ne... aus denen rufen doch Savatage.
Die Songstruktur ist recht konstruiert, auch wenn das ganze doch auch was eigenes hat.
It's a time machine... ein wenig erinnerts auch an Grave Digger oder Rebellion.
Wenn die Nummer besser produziert wäre (oder: passender) und der Sänger mehr Abwechslung böte, wäre das durchaus interessant. Irgendwo fehlt auch ein wenig die Songstruktur.
5) Weite weiße SeenGeholze, ähnlich wie Nummer 3. Der Sänger ist schlechter, der Sound auch. Deutlich.
Könnte Deathcore oder so was sein. Wenig Melodie.
Bäh... bisher der schwächste Song.
Jetzt passiert was! Der Bass treibt den Song, es kommt eine apokalyptische Atmosphäre auf. Qualität steigt. Das Geröchel ist interessant. Könnte durchaus auch Post-Black-Metal oder so was sein. In Ansätzen könnte ich mir so ne neuere Mayhem- oder Emperor-Scheibe vorstellen. Neuer = nach 1995
Aber manche Passagen haben auch was von Metalcore... hmm... bin ratlos.
Insgesamt abschließend ganz klar eher aus ner BM-Ecke stammend.
Jetzt gibts sogar ne Passage, die an Tiamat oder Paradise Lost erinnert.
Vielschichter Song. Sogar der Gesang passt hier jetzt zu My Dying Bride, die Atmosphäre erinnert an While Heaven Wept's Debüt.
Bestimmt läuft der Song schon 6 Minuten (mein CD-Player hat keine Zeitanzeigen, war ein billiges Ding...)
6) Bunte ScheibenMal ein nett-entspannter Instrumental-Einstieg.
Klingt alles recht gechillt... krasser Gegensatz zur Nummer 5.
Ein leichter "Chor" im Hintergrund?
Bisher fehlt mir echter, das Lied tragender Gesang. Instrumentalnummern begeistern mich ja nur äußerst selten.
Puh, klingt nach US-Musik aus dem Süden.
Stilistisch kann ich das gar nicht zuordnen.
Im Hintergrund mal ne Elektro-Stimme.
Am Schluss singt dann doch jemand, irgendwo zwischen Gospel, Blues, Country und 1000 anderen Sachen?!? Hier bin ich völlig blank.
7) das schneeverwehte Plätzchenein fettes, verzerrtes Riff, dann Double-Bass. War bei dem Titel ja zu erwarten, und es klingt auch kalt-norwegisch. Black Metal?
Der Gesang bestätigt die Vermutung.
Die Gitarren jetzt aber ungewohnt warm.
Ein Riff, dass so auch von Mayhem stammen könnte. Geil.
Sehr eigener Gesang, den Sänger kenne ich glaube ich nicht.
Death means nothing - life means less.
Ich weiß nicht, von wem das ist, tippe aber stark auf Norwegen.
Die Schlusspassage klingt aber musikalisch zu gut für Black Metal.
8) Auf dem MondlichtplatzeSax-Einsatz.
Recht gechillter Einstieg, erinnert an "The Latest Trick" von Dire Straits.
Aber insgesamt langweiliger. So in etwa hatte ich immer Tom Waits in Erinnerung.
Jetzt das Klavier, mei, plätschert ein wenig vor sich hin, auch wenn der Typ definitiv spielen kann. Der Soundtrack einer alten Hollywood-Bar-Szene oder so
Ein paar schwarze Schuhe, ein Hut, eine Zigarre und ein rauchiges Bier, dazu eine Combo von Jazz-Freaks, die von der Musik leben wollen (aber nicht können). So in etwa klingt dat
Xylophon... allerdings habe ich von Jazz viel zu wenig Ahnung, um das zuzuordnen. Meine eine Miles-Davis-Platte ist jedenfalls deutlich ruhiger / langsamer, was aber nicht den Eindruck erwecken soll, hier wäre viel Tempo im Spiel.
Ist halt deutlich kommerzieller.
9) Vorüber an Heiligenmit sanftem Gitarrenspiel geht die nächste Nummer los. Schöner Klang.
Oh, jetzt gehts richtig los, irgendwo im Göteborg-Sound, klingt jetzt alles kalt / modern.
Gesang erinnert an ne Band wie Underoath.
Ist der Sampler vom Frosch?
Gebt dem Jungen doch mal Gesangunterricht!
Gerade die Gitarrenlinien sind dagegen genial.
Plötzlich Computer-Einschübe a la Enter Shikari.
There is a hell... gut erkannt. Aber mehr über den Song sagt mir das auch nicht.
Post-Hardcore oder so...
10) Himmel - Kirchen - TürmenBeginn erinnert hmm an nichts? Relativ wüst, weniger modern als der Song davor.
Oder täuscht das?
Wüster Gesang, leider nicht mein Ding.
Recht moderner Thrash, irgendwo mit nem Schuss Metalcore und einem extrem angepissten Sänger...
Nope, nicht mein Ding.
Alles wieder recht technisch.
11) Die Hände auf alten SteinenGeiles Einstiegsriff, klingt wie Doom. Also: Harter Doom, kein Psychedelic-Stoner-Gesülze.
Der Gesang ist recht krass.
Könnte auch uralt-Schweden-Death sein oder so.
Celtic Frost in den 80ern, Nihilist oder so wat.
Das ist deutlich besser als die Nummern davor
Da wird fein geröchelt.
Daumen hoch!
Vom Text versteh ich wenig, ich glaub der Typ hat aber was gegen Christen...
Könnte also auch gut BM sein. Also, räudig-ursprünglicher. Eines Schuss Darkthrone interpretiere ich auch rein.
warm as a rock, cold as ice?
irgendwie so...
Am Schluss wird der Gehörnte angeröchelt.
Bin mal gespannt, was dat is.
12) Cold And Hardso, letzte Nummer. Das Gedicht ist aus, der Titel ist auf deutsch übersetzt auch zum CD-Titel gemacht.
Ein Wind eröffnet die Nummer. Ein Ureinwohner-Flair kommt auf.
Ein recht simples Riff steht an, mal schaun was jetzt kommt.
Ähnlich wie die 11 auch wieder eine recht martialisch-altmodische Nummer.
Thrashiger... geht gut nach vorne los.
Igitt, ist das deutscher Gesang? Oder ne andere Sprache... ?

Und schwache Keyboards. Das wird ja schwächer...
Sonst ist die Nummer schon ok.
Highlights waren:
1,3,5 (mit Abstrichen),7,11.
der Rest war nicht so mein Fall, leider.
Loenz, Sally, Jesus, Eike... hatte ich alle mal überlegt, ich schätze aber, dass der Sampler vom Teichfrosch kommt, aufgrund des hohen Metalcore-Gehalts, den ich mir bei den anderen so kaum vorstellen kann.
Die Pop-Kompetenz hätte ich eher Sally oder Loenz zugetraut bei den frühen Songs der Scheibe.
Mit dem Jazz hatte ich auf Eike getippt, die z.T. wüsteren brutalen Nummern wären typisch für Jesus, aber der Metalcore-Gehalt in den anderen Songs ist wohl gar nicht sein Ding.