Friedensgrüße vom Planeten gOrP

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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 1. März 2011, 23:51

@Holg: Was sagt dir der Threadverlauf hier, hm?
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 2. März 2011, 07:27

Der Verlauf sagt mir, dass du bis Mitte Januar 4,5 Songs besprochen hast und dann ganz plötzlich ins Ausland musstest, Unistress hattest und daraufhin beschlossen hast einfach mal sechs Wochen lang deinen Wichtel, der sich offensichtlich sehr viel Mühe gemacht hat, mit Schweigen zu erfreuen. Mehr nicht.

Verstehe mich nicht falsch: Natürlich können Dinge dazwischen kommen, aber dann gebe ich mal einen Ton dazu ab. Und die Reise(n) (?) werden ja nicht von heute auf morgen geplant worden sein.

Worauf ich also hinaus will: Wenn ich mich freiwillig zu so einer Aktion melde, dann schaue ich doch vorher, ob ich das zeitlich hin bekomme, weil ich weiß, der der andere sich Mühe machen wird. Und von "Mühe machen" kann gerade in deinem Fall ja wohl die Rede sein.

Ich bin ja nicht sauer - wieso auch - sondern eher enttäuscht, weil solche Resonanz den Wichtel in Zukunft vielleicht davon abhält an dieser eigentlich sehr netten Aktion erneut teilzunehmen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 2. März 2011, 10:32

Ja, das verstehe ich ja auch. Aber: Warum gehst du nicht davon aus, dass ich das unversucht habe verübergehen lassen? Beschlossen habe ich ehrlich gesagt gar nichts und ich will mich auch nicht für verschiedene Dinge rechtfertigen müssen, die letztendlich wichtiger waren als die Wichtelaktion. Aber wie auch immer: Ich werde definitiv noch etwas zu den Samplern schreiben. Und ich glaube auch, dass Kubi das (hoffentlich) nicht in den falschen Hals bekommen hat, oder?
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 2. März 2011, 11:00

Das wirst du ja dann beim Redaktionstreffen merken..... :grins:
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 24. Mai 2011, 10:36

Da Kubi mir verziehen hat (glaube ich) und ich sowohl unsere Treffen beim KIT und dem Redaxtreffen nicht nur überlebt, sondern wir auch sehr viel Spaß hatten, habe ich nun also vor, endlich das zu tun, was ich schon lange vorhatte. Dieses Mal habe ich das Vergnügen, mich parallel zum Wiederhören auch kurz mit der Band zu beschäftigen, was auch sehr spannend sein kann. Vieles hätte ich sowieso nicht erkannt, insofern finde ich, dass ich auch nichts verloren habe. Here we go, Mr. gOrP!

(da so viel Zeit vergangen ist, fange ich nochmal vorne an)

CD 1

1. THE 3RD & THE MORTAL - Atupoema: 04:41:
Sehr atmosphärisch geht es auf CD 1 los mit weiblichem Gesang, cleanen Gitarren, die sich gegen Ende etwas rockiger zeigen und einen sehr schönen, nachdenklichen Song beenden. Die über vier Minuten verfliegen recht schnell, diese Mischung aus dunklem Soft-Doom und dem interessanten Gesang von Kari Rueslatten beweist mir wieder einmal, dass gute Sängerinnen eine ganz eigene Atmosphäre kreieren können. Wiki lässt noch das Wörtchen Trip Hop fallen, aber das weist wohl eher auf eine andere Schaffensperiode der Band hin. Toller Einstieg!

2. 7FOR4 - Rock'n'Rolex: 05:06:
Coole, schnelle Prog-Rock-Nummer, im Gewand einer End-Achtziger, Anfang-Neunziger Metalnummer. Der Bass ist very funky, das mag ich gerne. Genutzt wird, was das Prog-Intrumentarium hergibt, aber der Fokus liegt auf der Gitarre. Erinnert mich etwas an MIKE OLDFIELD. Die Band heißt allerdings 7FOR4 und KOMMT AUS MÜNCHEN! Na, das ist mal eine Überraschung. Die Verbindung zu SIEGES EVEN bedeutet für mich erneut, dass ich mich mit der Band beschäftigen sollte. Aber: Gewitzt, Herr Kucheck it out!

3. A COSMIC TRAIL - Outer Planes: 09:13:
Und weiter geht es mit dem nächsten Instrumental. Abgedämpfte akustische Gitarren beginnen das Reigen, Harmoniewechsel und proggige Arrangements beenden die Freude an rhythmisch-vertrackten Disco-Pogo-Prock-Rog-Mythen angereichert mit einem erneut sehr ausführlichen Fokus auf Gitarren. LONG DISTANCE CALLING?! Nein, es ist A COSMIC TRAIL, was ein bisschen peinlich ist, da ich die sogar habe. Die haben in den Dreamsound Studios in München aufgenommen, wo ich auch mit WALDWIND war. Da hat mir der Soundengineer die mal in die Hand gedrückt. Na, obwohl sie mir recht gut gefällt, habe ich sie wohl zu selten gehört -.- Tolle Nummer und Titeltrack.
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 24. Mai 2011, 18:40

Soooo, weiter gehts :)

4. THE BARSTOOL PHILOSOPHERS - Dreamscape: 07:55:
Oh, eine tiefe Männerstimme: „Wandering In Darkness...“ Der Sänger kommt mir bekannt vor, obwohl er ungewöhnlich weit in den Hintergrund gemischt wurde. Da hat sich der Gitarrist wohl etwas vorgedrängelt. Schade, denn gerade die ist ziemlich unspektakulär. Jetzt rockt es ein wenig, ist aber immer noch im Mid-Tempo gehalten. Irgendwie recht sehnsüchtig der Song. Der Bass kann was, aber ich verstehe nicht, wie man den Sänger mit dieser Qualität so vernachlässigen kann. Auf jeden Fall schätze ich, dass ich den Sänger kenne – aber ich komm grade nicht drauf. Es ist THE BARSTOOL PHILOSOPHERS, eine mir bis dato völlig unbekannte Band. Aber mittlerweile ist mir auch klar, warum sie dir gefallen, Kubi, denn die QUEENSRYCHE-Parallelen sind das, was mir wohl bekannt vor kam, schätze ich – und diese Analogie muss ja geradezu bei dir punkten ;)

5. BRAND NEW - Degausser: 05:32:
Sehr ruhig startet 'Degausser' in eine von einem coolen Bass-Groove dominierten Rocksong. Mich erinnert das am Beginn gerade vom Gesang her an COHEED & CAMBRIA, die ich erst in den letzten Wochen so richtig für mich entdeckt habe. Dieser Eindruck verändert sich allerdings ein bisschen, wobei ich denke, dass USA das Herkunftsland der Wahl sein dürfte. Jepp, Wiki verrät New York und das macht auch durchaus sinn. Der Refrain ist sehr überborden und taugt richtig. Falls du eine recht ähnliche Alternative-Kombo suchst, Kubi, möchte ich dir gerne die von mir verehrten WARPAINT ans Herz legen. Die sind zwar weniger metallig, haben aber eine ähnlich morbide, rotzige, zerbrechliche Atmosphäre. Spannender Song.

6. CHILDREN OF NOVA - The Complexity Of Light: 06:36:
Nicht weniger, als die Komplexität des Lichtes zu beschreiben, haben sich die Kinder der Nova also vorgenommen. Was sich erst wie ein gelbes Rockauto anlässt, entwickelt sich zu einer schönen Rocknummer, mit einem leicht ätherischen Sänger. Der Bass schmeisst einen lässigen Checkertanz aufs Parkett, während sich die Gitarren dann aber doch etwas postig im Hintergrund präsentieren – oder aber zu rockischmetallischen Breaks... ja, breaken. Das Solo ist toll, insgesamt gefällt mir die Instrumentalarbeit ganz kolossal. Eine kurze Recherche offenbart mir, dass der Song Teil einer EP von 2009 ist, die Band Newcomer und die Story ein Konzept wiedergibt. Toll! Der Gesang von Teo reicht dabei sogar bis zu ultrahohen, Screamartigen Gesangspassagen, die das Licht perfekt wiedergeben – da würde mich wirklich interessieren, wie die Band die Dunkelheit umsetzt.
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 27. Mai 2011, 17:45

7. CHUM - Stapping On Cracks: 05:35:
Hell Yeah, die Anfangsakkorde deuten auf den bislang härtesten Song des Samplers hin. Aber falsch gedacht: Denn schon bald lässt sich ein College-Rock-motivierter Gesang nicht mehr länger bitten und der nordamerikanische Aussenseiter mit seiner Streberbrille hat seinen großen Auftritt. Ich dachte zunächst, etwas ähnlich schönes wie KORN geboten zu bekommen, aber genaugenommen deuten darauf allenfalls die recht basslastigen Effekte der Gitarren hin. Riffing-technisch ist 'Stapping On Cracks' ziemlich langweilig, minutenlang kommt die Band aus ihrem stampfenden Sumpf nicht heraus. Das ist mir zu wenig, obwohl sich das Schlagzeug immer wieder an tribalartigen Rhythmen versucht und der Sänger zuletzt mit einem abgerissenen Holzfällerhemd und ner knatternden Kettensäge in der Hand in das verängstigte Prom-Publikum guckt. Naja, CHUM sind die Ballkönigin, mehr noch nicht. Manche nennen das Stoner, ich nenne das eher lame.

8. DOG FASHION DISCO - Rapist Eyes: 05:04:
Das ist also DOG FASHION DISCO. Jepp, jetzt wird es aber wirklich härter... oder? Ja! Witzig, wer hätte gedacht, dass du einen Mix aus SVARTBY, TROLLFEST und SYSTEM OF A DOWN in deinem Programm hast? Aber jetzt sind wir genau dort, wo es mir gefällt und behaglich ist: Schwer nachvollziehbare Songstrukturen – okay: Chaos – abgefahrene Parts und große Fähigkeiten an allen Instrumenten sowie ein richtig toller Refrain. Kommt auf meine Einkaufsliste.

9. DAVID ROCK FEINSTEIN - Metal Will Never Die: 05:20:
Nach so viel sperriger Musik wolltest du wohl gucken, ob ich noch wach bin?! Jepp! Wie schön, ein echter Ami-Metal-Stampfer. Mit einem coolen Gitarristen. Eine nette Auflockerung, die dadurch an Qualität gewinnt, dass DRF schon mit dem Meister, dem Gott himself Musik machte.
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 28. Mai 2011, 19:41

Julian Rohrer hat geschrieben:9. DAVID ROCK FEINSTEIN - Metal Will Never Die: 05:20:
Nach so viel sperriger Musik wolltest du wohl gucken, ob ich noch wach bin?! Jepp! Wie schön, ein echter Ami-Metal-Stampfer. Mit einem coolen Gitarristen. Eine nette Auflockerung, die dadurch an Qualität gewinnt, dass DRF schon mit dem Meister, dem Gott himself Musik machte.

Der im Übrigen exakt diesen Song eingesungen hat, und dem man meinem Empfinden nach auch anmerkt, dass er hier leider schon sehr krank war.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 29. Mai 2011, 17:41

Echt? Tatsache! Aber das ist ja... wow... das ist irgendwie hart...
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Re: Friedensgrüße vom Planeten gOrP

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 1. Juni 2011, 06:51

ich äußere mich dann mal ausführlich zu den Kommentaren, wenn das hier fertig ist.
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