Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 31. Mai 2011, 18:45

ja, das war zu 2/3 ein großartiger Gig. Nur der "Horrorshow"-Part ist dann etwas abgefallen, aber insgesamt waren schon die 100 Minuten zu den ersten fünf Alben besser als alles, was ich sonst von IE live gesehen hatte und ich habe sie ziemlich oft gesehen.

Diese Pakettouren finde ich auch schrecklich. Das sollte man verbieten. Dummerweise laufen die Fans in Scharen zu diesen Touren. Schade.

Anyway, ich bin immer noch froh, dass ich nur zu RUSH, aber nicht zu MAIDEN gegangen bin. Und ihr solltet halt lieber mal zu VICIOUS RUMORS, AUDREY HORNE, LONG DISTANCE CALLING, THE INTERSPHERE etc. etc. gehen. Die hättet ihr nämlich ungefähr alle für die Kosten des MAIDEN-Konzerts (inkl. Anfahrt etc.) bei euch in der Nähe sehen können. Hat bloss (fast) niemand gemacht.
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Feamorn » Dienstag 31. Mai 2011, 19:06

Seitdem ich WiMa bin ist es eigentlich kein Kostengrund mehr, wenn ich zu Maiden gehe, andere Konzerte ausfallen zu lassen. Also ich werd nicht wegen einer 60 Euro Maiden-Karte andere Bands ausfallen lassen, die ich sehen will. Dass ich von März '10 bis diesen April auf keinem Konzert war, war eher ein unfreiwilliger "Unfall"... Dieses Jahr waren es schon drei Konzert, und zwei sind nicht realisiert worden weil entweder ausverkauft oder keine Zeit, das ist für meine Verhältnisse trotzdem schon ein guter Schnitt. Dazu sind min. ein Tag Dong sowie das Summer Breeze quasi sicher und Jex Thoth schon fest eingeplant.

Einzig Slough Feg werd ich wohl leider ausfallen lassen, weil die mich als einzige Band beim Festival so richtig interessieren (genau genommen kenne ich die übrigen kaum), hier keiner mitfahren würde und die Anreise doch ziemlich weit ist.

Also kein Verzicht wegen Maiden. ;)
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 31. Mai 2011, 21:35

Ich verzichte wegen der Maiden-Karte auch nicht auf andere Konzerte. Zu Vicious Rumors wär ich auch fast hingegangen, aber erstens findet man für sowas keine Begleiter und zweitens ist mir dann was dazwischen gekommen. Audrey Horne in Osnabrück habe ich verpennt... :( Zudem habe ich kein eigenes Auto und muss mir dann eins erbetteln. Das geht schon besser in einer Fahrgemeinschaft, was mich wieder zu Punkt 1 bringt. Vielleicht brauche ich einfach mehr Metal-Freunde...
Morgen gehts bei mir übrigens zur zweiten Auflage unseres neuen Dorffestivals "Holtebüttel Rockt". Da spielen die voll undergroundigen Sorrowfield!

Nochmal zur Spielzeit von Iron Maiden. Ich war echt froh darüber, dass die alten Herren nicht noch länger gespielt haben. Ich war echt komplett hinüber nach den zwei Stunden und dachte schon bei "Hallowed...", dass ich nicht mehr lange durchhalten würde. Mir hats echt gereicht! Das mag bei ruhigeren Bands anders sein, aber eine so energetische Show, die dann noch länger als zwei Stunden gehen soll, stehe ich sicher nicht durch.
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 31. Mai 2011, 21:46

Ich glaube, die Jungs - insbesondere Querstreifer - leben so weit von der realen Metalszen entfernt, dasss sie sich gar nicht der Tatsache bewusst sind, wie wichtig eine passende Vorband ist. Nicht zu vergessen, wie viel sie so einer Band auf die Sprünge heöfen könnte. Wer weiß, wo IM heute stehen würde, ohne den Support von Kiss. Sicherlich nicht minder erfolgreich, aber es wäre vielleicht nicht ganz so schnell gegangen.
Es sagt aber auch einiges über Maiden-Konzertgänger oder deren "Ruf" aus. Ähnlich wie bei AC/DC oder Motörhead gehen da halt viele hin, die mit Heavy Metal an sich gar nichts zu tun haben. da wird so ein Konzert zu einem netten Abend-Event. Wie Kino oder Theater. Seltsam.

Vielleicht mit ein Grund, warum ich da so ungern hin gehe.
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 31. Mai 2011, 21:50

Holger Andrae hat geschrieben:Es sagt aber auch einiges über Maiden-Konzertgänger oder deren "Ruf" aus. Ähnlich wie bei AC/DC oder Motörhead gehen da halt viele hin, die mit Heavy Metal an sich gar nichts zu tun haben. da wird so ein Konzert zu einem netten Abend-Event. Wie Kino oder Theater. Seltsam.

Vielleicht mit ein Grund, warum ich da so ungern hin gehe.


Okay, das verstehe ich. Und ich habe damit auch Probleme. Auf der anderen Seite fahr ich aber auch nach Wacken und irgendwie ists mir dann auch wieder egal.
Wenn ich eine Band unbedingt sehen will, stör ich mich sicherlich nicht an anderen Besuchern!
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 31. Mai 2011, 21:53

In Wacken war 2001 das letzte Mal. Davor immer. Kann ich mir heute nicht mehr geben, egal, ob ich da umsonst rein kommen würde und egal, ob es für mich nur 20 Minuten mit dem Auto sind. Aber das Thema müssen wir hir im Maiden Thread nicht breit kauen;)
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 1. Juni 2011, 00:25

Chavo89 hat geschrieben:Nochmal zur Spielzeit von Iron Maiden. Ich war echt froh darüber, dass die alten Herren nicht noch länger gespielt haben. Ich war echt komplett hinüber nach den zwei Stunden und dachte schon bei "Hallowed...", dass ich nicht mehr lange durchhalten würde. Mir hats echt gereicht! Das mag bei ruhigeren Bands anders sein, aber eine so energetische Show, die dann noch länger als zwei Stunden gehen soll, stehe ich sicher nicht durch.


Also ich fand das Problem war eher der Zustand, der zumindest vor der Bühne herrschte. Das ärgert mich an dem Konzert eigentlich am meisten. Wenn ich mir überlege, dass nach den ersten paar Stücke schon Leute mit Panik im Gesicht oder nach Luft jappsend das Weite gesucht haben. Das habe ich bei 'nem Hallenkonzert noch nie erlebt (eigentlich bisher überhaupt nur bei Rock am Ring (bei Metallica da war es noch deutlich schlimmer)). Ich versteh auch nicht, wie man einfach noch beliebig Leute vorne rein lassen kann...
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Skullkrusher » Samstag 4. Juni 2011, 12:09

So, gestern die gleiche Tour noch in Berlin gesehen. Diesmal auch mit Vorband, die hier gar nicht mal so feindselig aufgenommen wurde. Generell war das Publikum deutlich älter und deshalb wohl auch etwas gesitteter. Der Inneraum war weniger gedrängt als in Frankfurt und insgesamt kleiner. Ging also ruhiger zu und ich hatte vom Konzert mehr.

Maiden waren wieder sehr gut, Setlist war natürlich die gleiche, aber ich hatte den Eindruck, dass die Bands etwas besser drauf war.

Hoffentlich war das nicht das letzte Mal Maiden, ich harre der Dinge, die da kommen (...oder auch nicht).
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Vaillant » Sonntag 5. Juni 2011, 22:41

Seit wann sind ältere gesitteter? Ich nicht z.B. und ich bin über 18.
Ein Softrockkonzert mit ein paar Füllern ("Blood Brothers" und "Coming Home" sowie ein Track von der Neuen welcher an 3 platziert war) aber auch Riffing dass sie mal auszeichnete als sie noch nicht so im Alienraum schwurbelten sondern fein Thatcher-Fressen polierten wie in "Iron Maiden" oder dem "Trooper". Die Meute stand auf die ersten Sachen was sonst?
Härter ist besser.
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Re: Iron Maiden @Frankfurt am Main, 28.05.

Beitragvon Feamorn » Sonntag 5. Juni 2011, 22:48

Was Skullkrusher meint, und was ich auch so wahrgenommen habe, ist, dass die älteren Semester sich gegenüber der Vorband "fairer" verhalten haben. Wie gesagt, in Frankfurt war es fast schon bösartig, und das ging eben von den Jungen aus. Die "Alten" haben es halt quasi "ignoriert", das heißt nicht geklatscht, vielleicht noch gepfiffen und gut. Aber das Beklatschen und Bejubeln, wenn der Backdrop fällt find ich schon hart. Ist ja nicht so, als hätte da eine völlig fachfremde Band gespielt die mit der Gesamtszene so gar nichts am Hut hatte, oder dass das Auftreten der Musiker völlig daneben gewesen wäre.
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