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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Holger Andrae » Montag 2. Mai 2011, 19:14
Teichfrosch hat geschrieben:Weiter im Kontext.
Ich freue mich. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 87: Grand Prix – "Samurai" (1983)
"Samurai": Ohoh. Bin ich warscheinlich zu wenig A für. Ist mir zu kitschig, klingt gefährlich nach SURVIVOR. "Countdown to Zero": Die 80er lassen grüßen  Ich bin in diesem Jahrzehnt geboren und habe dort laufen, aufs Töpfchen gehen und sprechen gelernt, daher kommt bei solchen Klängen irgendwie ein wenig vertrautes Kindheitsgefühl auf, aber gut kann ich das nicht finden, so sehr ich mich auch bemühe. Nett ist das, aber dabei bleibts dann auch.
Ich kann verstehen, dass man das zu süß findet, aber ich drehe dabei völlig am Rad. Gagga halt. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 86: While Heaven Wept – Of Empires Forlorn (2003)
Die kenne ich zwar erst ab dem 09er, das aber ist sehr stark, das neue Album werd ich wohl auch irgendwann holen. Hab schon mit mir selbst abgemacht auch in die älteren Sachen einzusteigen, insofern verderbe ich mir jetzt nicht einen Eindruck dank geringer YT Quali.
Weise Entscheidung. Lispeldoom in Vollendung. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 85 : Deaf Dealer – "Journey Into Fear" (1987)
"Deaf Dealer": Als die Drums loslegen wirds plötzlich deutlich besser, ich war schon fast gewillt das abzuschreiben. Dann kommt der Gesang... gruselig. Also, nicht falsch verstehen, es ist nicht wirklich schlimm, aber meine Baustelle ist das nicht. "Mind Games": Die Grenzen zwischen Thrash und US-Metal beschränken sich aber teilweise auch nur auf die Vocals, wa? Klar, da sind auchnoch andere Merkmale die das unterscheiden, aber der Anfang hätte auch in einen guten Prügler münden können. Mit anderem Gesang fänd ich das wohl ganz gut. Immerhin ist das angenehm flott, schlecht ist das nicht. Aber auch nichts was ich brauche.
Stimmt, manchmal kann man die Grenzen vorwiegend am Gesang fest machen. In diesem Falle höre ich da aber keinen Thrash. Das ist US Metal. Und zwar recht melodischer. So unterschiedlich kann man das hören. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 84: Marillion – "Fugazi" (1984)
Klassiker, mit denen ich mich nicht ausreichend beschäftigt habe bisher. Werde ich aber noch nachholen, und auch hier werde ich jetzt nicht anfangen über YT reinzuhören und mir so den Spaß zu verderben.
Erneutes Kopfnicken zur weisen Entscheidung. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 83: Hammers Of Misfortune – "The Locust Years" (2006)
Hatma scho' woannas. Nette Scheibe, kann ich mir wohl irgendwann besorgen.
Freut mich, dass die Band gut ankommt. Alle Alben toll. Für Kauzmetaller, Proggies und Schrammelrocker. Mit und ohne Diplom. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 82: Johnny Cash – "American Recordings" (1994)
Hier kann ichs kurz machen, ich bin kein Typ der Country komplett ablehnt, aber das ist sehr, sehr stimmungsabhängig bei mir, der dunkle, melancholische Country ist aber ganz hübsch, der poppige immer und egal wann furchtbar. Dieses Album kenn ich rudimentär, hat mir mal ein Freund auf die Platte geschoben, ist durchaus gut. Das "auf die Platte schieben" ist übrigens genau das, was du damals mit Tapes erlebt hast für mich  Schon irgendwie anders, aber so hat halt jede Generation ihr eigenes Süppchen.
Dein digitales Süppchen ist mir aber immer noch etwas suspekt.  Teichfrosch hat geschrieben:Platz 81: Warning – "Watching From A Distance" (2006)
Da hab ich mich schon beim Jesus geärgert dass ich die nicht selber reingenommen habe. Aber ist ja auch so schon ausreichend gewürdigt, insofern...
Das kann man gar nicht ausreichend würdigen. Ich ärgere mich schon, weshalb das so tief ist bei mir. Heute wäre vielleicht schon 40 Watt Sun drin. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 80: Griffin – "Protectors Of The Lair" (1986)
Da funzt nicht ein Link, und ich bin faul. Du hast die enorme Ehre mir das nachzureichen, wenn du auch nur das leiseste Gefühl hast das könnte was für mich sein. Alternativ würde ich auch mal anderweitig (*hüstel*) reinhören wenn du meinst das wäre ganz besonders famos und etwas für meinen Gesch
mack.
'Poseidon Society' http://www.youtube.com/watch?v=3BzZymaPShk'Tame The Lion' http://www.youtube.com/watch?v=AthbKqkl8rI&feature=relatedTeichfrosch hat geschrieben:Platz 79 : Journey – "Frontiers" (1983)
"Separate Ways": Uff, brutal, die volle Breitseite 80er. Ich fürchte, dass mir dazu nicht viel positives einfällt... "Send Her My Love": Ne. Nene.
*böse gugg* Teichfrosch hat geschrieben:Platz 78: Nick Cave – "No More Shall We Part" (2001)
Langsam wirds alt  Ich schiebs immernoch nach hinten auf, aber ich werde mich mit dem Kerl auseinandersetzen. Holger, Eike UND der Heiland zusammen können da unmöglich komplett falsch liegen was den Künstler angeht. Hoff ich zumindest.
Nein, können sie nicht. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 77: Civil Defiance –"Fishers For Souls" (1993)
"Days of Rain": Hm. Gut! "Man on Fire": Schwer hörbar in der Liveversion... klingt nicht uninteressant... keine Ahnung  "Under the Volcano": Das fängt aber hübsch an, auch wenns in der Liveversion jetzt vielleicht nicht so atmosphärisch wirkt wie es sein könnte. Weiß nicht. Klingt ganz gut. Schwer zu sagen mit diesen Liveversionen, ich denke aber, dass mir das gefällt. Was mach ich denn jetzt? http://www.youtube.com/user/CivilDefianceda ist wenig mit gutem Sound im Netz. Ich denke aber, dass Dir die Band grundsätzlich gefallen könnte. Allein, weil sie sehr abwechslungsreich und stimmungsvoll agiert und garnciht wirklcih Heavy Metal macht. Aktuell spielt Gerry Nestler mit dave Lombardo bei PHILM. Auch toll. Teichfrosch hat geschrieben:Angel Witch – Angel Witch (1980)
"Angel Of Death": Achwas, SLAYER sind also unkreativ  Wenn der Gesang ausflippt ists eindeutig geiler, ansonsten vielleicht etwas langsam insgesamt und... ja, 123_7 hat das richtige Wort, "fad" für meinen Geschmack, das müsste noch chaotischer und schräger sein um mich wirklich zu begeistern. "Angel Witch": Irgendwie erinnert mich das im Refrain brutal an SIGH. Ja, die spinnerten Japaner. Aber der Track insgesamt ist nicht so wirklich mein Fall, dieser Mitklatsch-Part um 2:30 ist ganzschön affig...
Fad????? Teichfrosch hat geschrieben:Breaker – Get Tough(er) (1987)
"Lie To Me": Das ist zusehr US-Metal für mich. Ich kann schon erkennen was man daran gut finden kann, aber mir gibt das wenig. "10 Seconds In": DAS soll der Track sein den alle so super finden? Echt? Da fand ich "Lie To Me" aber eindeutig besser. Instrumentell ist das garnicht mal schlecht, aber der Sänger nölt rum, langweilt sich sehr und damit auch mich.
Es ist amüsant, wie Außenstehende solche "Klassiker" bewerten. Gerade auch bei den Sängern. Jim Hamar gilt in snobistischen Zirkeln als kleiner Held. Teichfrosch hat geschrieben:Anathema – Alternative 4 (1998)
Ha, mal zur Abwechslung mal wieder etwas das ich sowohl gut kenne als auch selber habe! Toll.
Extra für dich drin  Teichfrosch hat geschrieben:73. Faith No More – The Real Thing (1989)
Oho. Joa, kann man sich durchaus anhören 
Kann man wohl. Teichfrosch hat geschrieben:Damn The Machine – Damn The Machine (1993)
"Silence": Böh. Toll. Tschuldige, aber auf myspace hab ich wirklich keine gesteigerte Lust. Die Page ist heutzutage eine Qual. Sind die immer so groß wie bei "Silence"? Dann ist das nämlich was für mich. Ich vertraue deinem fachkundigem Urteil. http://www.youtube.com/watch?v=FYAlauHsrig&feature=relatedTeichfrosch hat geschrieben:Black Sabbath – The Mob Rules (1981)
Jaaaa, endlich mal kann ich auftrumpfen  KENN ICH! MAG ICH! Sehr sogar, mitlerweile. Die von dir verlinkte Liveversion ist ziemlich grooooßartig.
Feini! Teichfrosch hat geschrieben:Wargasm – "Ugly" (1993)
"Ugly Is To The Bone": Der Gesang ist irgendwie geil, und instrumentell geht das auch herrlich ab. Thrash wie ich ihn mag. Hm, ich merke aber grade, der Gesang hätte durchaus noch aggressiver und ungeschliffener sein dürfen um mich vollends zu begeistern, bildet aber so einen interessanten Kontrast zum Geschlachte der Instrumente. Goil. Ich seh grad in den Kommentaren der anderen Forennutzern, dass ich mit dem Gefühl beim Gesang garnicht unbedingt alleine dastehe. Ein Glück, sonst bin ich ja Mr. Ich-hör-da-was-was-du-nicht-hörst.  "I Breathe Fire": Ha, geil wie sich die Gitarre am Anfang fast überschlägt und dazu die Trommeln poltern wie bekloppt. Toll, toll, toll ... Die Texte sind ja geil. Höhö. DAS hol ich mir definitiv, und zwar schon bald. Schon viel zu lange keinen Thrash mehr gesuchtet.
Jetzt überrascht mich der Frosch aber. das klingt doch wie TANK auf Thrash ... Teichfrosch hat geschrieben:TBC!
TBC ist nicht lustig.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Holger Andrae » Montag 2. Mai 2011, 19:45
Teichfrosch hat geschrieben:Na da bin ich ja mal gespannt, Mädels. Hab allerdings keinen blassen Schimmer wann ich Geld habe, und seien es nur wenigste Euro für die günstigsten Platten. Zudem hängen da noch einige Platten sozusagen in der "Pipeline", wenn ich das mal so sagen darf... 
Kannst ja mit Jhonny zusammen sammeln. Das wird eine vielseitige Sammlung. Teichfrosch hat geschrieben:Gypsy Kyss – When Passion Murdered Innocence
Der erste Link funzt nicht... Ich hab auch erst einen ganz außergewöhnlich großen Schock gekriegt als ich GYPSY KINGS (sic!) gelesen habe. Du liebe Zeit. "From Here": Hübsch. Sehr hübsch. Könnte ich mal genauer reinhören bei Gelegenheit, prinzipiell ist das aber mein Ding, zumindest wenn das immer in dieser Richtung ist: sehr zart, unaufgeregt, entspannend und trotzdem spannend. Scheint mir überaus gelungen.
Unaufgeregt ist das immer. Und mit meinem Gypsy Kyss t-Shirt bin ich mehrfach auf die Gipskönige angesprochen worden.Die finde ich übrigens ganz arg AA. Ich denke Mal, dass dir das taugen wird. Teichfrosch hat geschrieben:The Gates Of Slumber – Conqueror (2008)
Vermutlich sehr toll, fehlt mir aber noch. Ich habe ... *such* ... den Nachfolger. "Children Of Satan": Jau. Kann ich mir gefahrlos zulegen. Ich mag den schrägen und konsequent rumpeligen Sound an der Band. Wobei, das klingt schon deutlich klarer und weniger bassig als der Nachfolger, oder täusch ich mich da jetzt? Kurz Kreuzhören. Hm, ja, scheint so, oder liegt das jetzt an YT? Für mich persönlich hört sich das jedenfalls immer so ähnlich an wie die neuste DARKTHRONE, und die find ich ja total überragend. Da können die Schlummerpforten zwar auch nicht ganz mithalten, sind aber trotzdem nach meinem Geschmack, oh ja.[/quote] Hm, der Vergleich mit Darkthrone - ich werde jetzt nicht in den Fettnapf mit der DT-Abkürzung treten - wäre ich nie gekommen. Weniger bassig als die Vorgänger ist das hier ... Öh.... verschiedene Ohren halt. Teichfrosch hat geschrieben:Last Crack – Burning Time (1991)
"Precious Human Stress/Kiss A The Cold": Och nö, Live ... wenn man die Tracks kennt sind Liveversionen meist geil, wenn nicht, dann nicht. Hm, naja, scheint schon spannend zu sein. Glaub ich? Klingt ganzschön vertrackt, ich bin mir nicht sicher ob da so etwas wie eine Melodie drin ist. "Mack Bolasses": Also DAS kann man sich wirklich nicht vernünftig anhören. "Energy Mind": Das auch nicht. Also nee, Liveversionen sind doof, außer sie sind qualitativ hochwertig. Was diese Mitschnitte aber leider nicht sind. http://www.videocure.com/video/63047.htmlTeichfrosch hat geschrieben:Enchant – "Blueprint Of The World" (1993)
"Thirst": Link putt. "At death's door": Schön schmachtig. So verpackt schmeckt mir Zucker direkt viel besser. Sehr nett und direkt eingängig, schön. Ist jetzt natürlich die Frage ob ich sowas brauche, die sehr zuckerhaltigen Gruppen höre ich nur sehr selten. Also, um das richtig zu stellen, die Frage ist weniger ob ich das brauche, sondern ob ich es noch in den nächsten zwei Jahrzehnten brauche  Sowas ist ohnehin ziemlich zeitlos, und so selten wie ich sowas höre wird da höchstwarscheinlich nicht so schnell Bedarf bestehen. Vielleicht aber auch doch. Ach, ich weiß es nicht. Ist trotzdem mal notiert. "Acquaintance": Link putt.
Das ist schon ziemlich Rush-ig und gesanglich Kansas-ig. Könnte was für Dich sein, weil das gar nichts so üß ist, wie du wohl glaubst. Teichfrosch hat geschrieben:Rush – 2112 (1976)
Mal wieder so ein Klassiker mit dem ich mich ungerne über YT beschäftigen will. Kenne die bisher nur sehr unzureichend, das gebe ich gerne zu, aber das, was ich kenne, reicht für mich aus damit ich weiß, dass ich da von mehr kennen will und muss. Aber man, das Video zu "2112" ist schon extrem geil.
Kaufst du eh. Teichfrosch hat geschrieben:Dio – Holy Diver
Irgendwann zwischendurch hast du wohl aufgehört die Sachen durchzunummerieren, wa? Ach ne, steht jetzt nur drüber! Haha, du Fuchs, du. Aber egal. Meine Güte, was habe ich dieses Album früher GEHASST als mich ein flüchtiger Bekannter damit auf einer langen Autofahrt gequält hat, 2 oder 3 mal hintereinander. Grundgütiger. DIESEN Namen habe ich mir eingeprägt, umso mehr war ich geschockt, als meine Jugendhelden KILLSWITCH ENGAGE auchnoch "Holy Diver" gecovert haben. Wenn du es noch nicht kennst (was ich sehr, sehr stark bezweifel), bitteschön: http://www.youtube.com/watch?v=vXZJk0wxLY4Warum das lange Rumgeschwafel? Nunja, ich bin, sozusagen, vorbelastet. "Don't Talk To Strangers (Live)": Ich muss eindeutig weniger Zeit hier im Forum und mit dem hören von den Top100 zubringen, denn zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich das mitlerweile regelrecht gut finde.  "Shame on the Night": Same here. Hätte mir jemand vor 6 Jahren gesagt dass ich irgendwann mal ernsthaft in Erwägung ziehen würde mir das irgendwann zuzulegen, ich hätte die Psychatrie angerufen. Kann ja nicht sein dass solche Bekloppten frei herum laufen dürfen. Die folgende Apologie darf nicht fehlen: es wird wohl trotzdem nie meine Lieblingsmusik werden.
Die Coverversion kannte ich schon. Aber Danke Teichfrosch hat geschrieben:Anvil – Forged In Fire
"Free as the wind": Nö... nö. Da bin ich noch nicht geschädigt genug für. "Winged Assassins": Das ist wirklich unhörbarer Soundbrei, also echt jetzt. "Motormount": Huch, ich bin einer der ersten 100 Leute die dieses Video aufrufen. Irgendwie fühl ich mich grad toll. Das was ich höre leidet aber an dem selben Problem wie "Winged Assassins". Naja, ist warscheinlich ohnehin nichts für mich. http://www.youtube.com/watch?v=8WGekkiBW4ITeichfrosch hat geschrieben:Heathen – Breaking the Silence (1987)
Tsräääääsch! Man höre und staune, ich habe die "The Evolution Of Chaos", und die ist sogar ziemlich stark. Ist halt Thrash, hehe.  Soll heißen: ich hörs sehr, sehr selten. Aber immerhin hör ichs überhaupt, das ist mehr als viel anderer Thrash bei mir schafft. "World's End": Bei Min. 2:00 wird endlich losgebrettert, lang genug hats gedauert! Ja, sehr amtlich, sehr schnell, sehr versiert. Thrash halt ... ! Ist gut. WARGASM fand ich spannender. Kann ich mir mit Sicherheit irgendwann mal besorgen, ich kann nur nicht versprechen dass das bald sein wird
Wargasm besser? Lustig. Teichfrosch hat geschrieben:The Lord Weird Slough Feg - Wisdom Of the Idols (1999)
Die sind doll. Die sind sogar richtig doll. Und "kauzig" ist ein absolutes Knallerwort und viel besser, als was sonst zum "Wort des Jahres" gewählt wird.
Da bin ich vollstensens auf deiner Seite. Teichfrosch hat geschrieben:Forbidden – Forbidden Evil (1988)
Tsrääääsch? "Follow Me": Huch, das ist garnicht so schnell, kommt aber gefühlt angedüst wie ein D-Zug auf Koks. Leider ist die Quali auf YT unterirdisch, ich denke mal dass die Produktion auf dem Album nicht so furchtbar ist? Wow, gegen 4:30 isses richtig mies. Die Quali natürlich, den Song find ich recht gut. "Forbidden Evil": Das sieht aber mehr nach einer Brutal-Death Kombo aus als nach Thrash  Amtliches Geboller, joa, klingt gut. Same procedure as every year, James: Irgendwann. Bin einfach nicht so ein großer Thrash-Fanatiker als dass ich das sofort haben müsste, stark ist das aber ganz ohne Zweifel.
Der Sound auf dem Album ist sehr knusprig. Teichfrosch hat geschrieben:Over Kill – Feel The Fire (1985)
Jühü! Moar Tsräsch. "Overkill": Heiliger Bimbam, das brettert mal ziemlich gnadenlos, die Vocals sind stark. Nit von schlechten Eltern. "Second Son": Hä? Das ist jetzt aber plötzlich weniger thrashig. Also, schon noch, aber auch nicht so richtig, der erste Track war da doch deutlich putziger und toller. Schlecht ist das nicht, aber in der Form brauch ich das eher nicht. Oh, gegen Ende hin wirds dann aber doch nochmal deutlich kraftvoller und besser, doch, das ist gut. So dürfen die immer klingen. "There's no Tommorow": Kommt ja direkt nach "Second Son", also hab ich einfach mal weitergehört. Schön schnell und brutal, moag i. Sind aber schon deutlich weniger thrashig als andere Bands aus dem Genre, oder? Mir scheint fast, als würde das gerne mal zwischendurch nach MAIDEN klingen. Kann aber auch an der Liveversion liegen. Soweit ich das beurteilen kann vielleicht das Thrash-Album von den bisherigen, das mir am wenigsten gut gefällt. Also, gut ist das immernoch, aber seltsamerweise find ich bisher WARGASM, die bei dir am weitesten hinten stehen, am interessantesten. Glaube ich zumindest, ein abschließendes Urteil müsste ich über Albumlänge fällen und das wird ganz so schnell nicht passieren. Außer bei WARGASM vielleicht 
Nach Maiden klingen Overkill schon allein aufgrund ihrer Einflüsse und der fehlenden zweiten Gitarre mal nicht. Das ist eher Sabbath meets Ramones. Teichfrosch hat geschrieben:Liege Lord – Master Control (1988)
"Fear Itself": Ist der einzige Link der funzt, also WEHE da kommt "Hast du dir auch XXX angehört?!?!?!"  Also, der Anfang ist ziemlich gelungen, ich hätte jetzt eher auf Thrash getipt als auf US-Metal. Im weiteren Verlauf bleibts ziemlich genau ein Mittelding zwischen Thrash und US-Metal für meine Ohren, aber ich vertrau da einfach mal deiner Fachkompetenz und erklär mir das thrashige mit dem "verschachtelter". Mr. Ich-hör-da-was-was-niemand-hört hat wieder zugeschlagen, wie es scheint! Wenn die immer so klingen ist das sogar was für mich, man höre und staune. Kein Kandidat für Lieblingsmusik, aber das macht schon Laune. Das solls erstmal für heute gewesen sein 
Vielen Dank!
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Jhonny » Dienstag 3. Mai 2011, 08:26
Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Na da bin ich ja mal gespannt, Mädels. Hab allerdings keinen blassen Schimmer wann ich Geld habe, und seien es nur wenigste Euro für die günstigsten Platten. Zudem hängen da noch einige Platten sozusagen in der "Pipeline", wenn ich das mal so sagen darf... 
Kannst ja mit Jhonny zusammen sammeln. Das wird eine vielseitige Sammlung.
sammeln für Arme oder wie 
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von Teichfrosch » Dienstag 3. Mai 2011, 15:06
Hab noch einen Post auf der anderen Seite, bin mir nicht sicher ob du den auch gesehen hast oder einfach keinen Bock mehr hattest auf die Textwand zu antworten (was ich durchaus verstehen könnte  ). Im übrigen möchte ich noch anmerken dass ich jede deiner Anekdoten lese, ich hab irgendwo mitbekommen dass dich freut. Will nicht den Musterschüler mimen, das liegt einfach daran dass ich mir immer den Text den die Leute zu den Alben schreiben durchlese. Wenn sich jemand die Mühe macht nette Geschichten und die eigenen Eindrücke aufzuschreiben sollte man es auch lesen, und eigentlich jedesmal steht was sehr interessantes drin. Alsdann, erstmal das nachholen was es noch nachzuholen gilt: Platz 80: Griffin – "Protectors Of The Lair" (1986)
"Poseidon Society": Ziemlich dünnes Stimmchen, oder? Der trifft zwar die Töne, aber die Stimme hat null Volumen. Produziert mit ziemlich viel Hall, Blackmetal darf/muss das, aber bei sowas klingts irgendwie komisch. Die Musiker ackern und verausgaben sich sichtlich, das ganze wirkt aber sehr kraftlos, könnte an der Produktion liegen, aber sowas ist über YT immer schwer auszumachen. Musikalisch nicht so wirklich meine Welt, aber auch nicht verkehrt. "Tame the Lion": Wieder dieses Stimmchen... ich glaube das wäre mit einer richtigen Röhre am Mikro deutlich besser, aber der Kerl wirkt wirklich kraftlos. Dabei hat er es technisch durchaus drauf, wenn er diese Wechsel zwischen "normalem" Gesang und Screams auch live so hinbekommt Hut ab, sowas ist bockehart. Netter Track, der ruhige Part gegen Ende gefällt mir. Allgemein aber nicht meine Baustelle, dabei ist das zweifelsfrei gut gemacht, auch instrumentell. Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Angel Witch – Angel Witch (1980)
Fad?????
Jau, fad. Natürlich aus heutiger Sicht, aber leider kann ich mich nicht in die 70er/80er zurückversetzen und ausblenden, dass mancherlei Wuchtbrummen heutzutage schon eingespielt wurden. Das Thema hatten wir schon bei Rüdigers Liste, da hab ich zu einem PRIEST Klassiker gesagt das würde "eher wie Hardrock als nach Metal klingen" - was natürlich absolut nicht richtig ist, aber das, was heute gerne als Hardrock verkauft wird ist nunmal schon "härter" als das, was damals der härteste Metal war. So kommt man dann zu solchen Aussagen als Jungspund. Wie du ja vielleicht weißt bin ich auch einer der spinnerten Extreme-Metal-Anhänger hier im Forum und kann mich zusammen mit Schafen über den übelsten Krach jedweder Coleur freuen, das verdirbt auf Dauer die Ohren. Nein, mal ernsthaft, nicht jeder Klassiker gefällt mir nunmal, und ANGEL WITCH fand ich nunmal weniger spannend. Dafür mags viele Gründe geben, ein paar hab ich versucht zu umreißen =) Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Damn The Machine – Damn The Machine (1993) - "Silence": Böh. Toll.
http://www.youtube.com/watch?v=FYAlauHsrig&feature=related
"The Mission": Böh. Toll. Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Wargasm – "Ugly" (1993)
Jetzt überrascht mich der Frosch aber. das klingt doch wie TANK auf Thrash ...
Da ich TANK nicht kenne kannst du mich damit echt nicht schocken. Erfolgreich vertreiben kannst du mich mit HAMMERFALL, MANOWAR und RAPSODY. Holger Andrae zu THE GATES OF SLUMBER hat geschrieben:Hm, der Vergleich mit Darkthrone - ich werde jetzt nicht in den Fettnapf mit der DT-Abkürzung treten - wäre ich nie gekommen. Weniger bassig als die Vorgänger ist das hier ... Öh.... verschiedene Ohren halt.
Hmhm.. hast schon Recht, das ist ein wenig weit hergeholt. Aber das erinnert mich daran dass ich "Circle The Wagons" nicht in meine Top100 gesetzt habe, was ich ja wirklich schwer bereue. Bzgl. DARKTHRONE bin ich relativ nah bei Rüdiger, die sind im Zweifelsfall immer super. Holger Andrae zu Last Crack – Burning Time (1991) hat geschrieben:http://www.videocure.com/video/63047.html
Da passiert bei mir nüscht. Holger Andrae zu Anvil – Forged In Fire hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=8WGekkiBW4I
Ernsthaft? Na gut... "Winged Assassins": Nenenenene... Da hört man schon wieso Wikipedia schreibt dass Powermetal aus Speedmetal entstanden ist Sodele, und jetzt nochmal eine kräftige Portion neues: Adramelch – Irae Melanox (1988)
"Zephirus": Die Stimme ist quälend und furchtbar, und ich sehe nichts, was da auf instrumenteller Seite groß etwas retten könnte. Hmm. Naja, instrumentell ists besser, aber ehrlich... "Irae Melanox": Die Stimme ist furchtbar. Ansonsten belanglos... bestenfalls langweilig, aber nur mit viel gutem Willen. Culprit – Guilty As Charged (1983)
"Guilty As Charged": Der einzige Link der funzt. Wow, sehen die bescheuert aus, einer beknackter als der andere und zusammen das schlimmste Gruselkabinett. Und die Musik ... wirkt unter diesem Eindruck nicht besser. Sanctuary – Into The Mirror Black (1990)
"Taste Revenge (Live At Chestnut Cabaret)": Hört sich wirklich nicht so an als würde mir das gefallen. Voi Vod – The Outer Limits (1993)
"We are not alone": Einen 80er Bonus gibts hier nicht, daher find ich spontan nichts was mir gefällt. "Le Pont Noir": Hmm, das soll wohl irgendwie anders sein, aber ich langweile mich. Dabei hast du doch Prog drangeschrieben und ich hab schon irgendwie gehofft... da springt nichts über. "Jack Luminous (part 1)": Mal schaun, wenn da nichts kommt belass ichs beim ersten Teil  Hm, ich fürchte dass das keine Probehörmusik ist, das muss man wohl auf Albumlänge durchhören um reinzukommen. Für den Moment find ichs zu uneingängig und metallisch. Armored Saint – "Delirious Nomad" (1985)
"For The Sake Of Heaviness": Das ist nicht mein Jagdgebiet. Aber moment mal, den Sänger kenne ich...? Achso. Jetzt weiß ich auch woher  Du wirst es auch wissen... "Aftermath (Graspop 2006)": Ahjo, nett. Trotzdem nicht mein Jagdgebiet. Aber tolle stimmliche Leistung, das muss man wirklich mal sagen. Wenn ich das so live sehe kann ich mir durchaus vorstellen dass mir das eine Menge Spaß macht. Wie das aber so ist, zuhause langweile ich mich damit aber eher als dass mir das Tränen in die Augen treibt oder Gänsehaut verursacht... Dafür ist dann meine Fußpilz-, Kehlkopfkrebs-, Einschlaf- und Schrammelmusik zuständig. Tank – 'This Means War (1983)
"This Means War": Das sind die welche irgendwas mit WARGASM zu tun haben sollen, richtig?  Der Zusammenhang erschließt sich mir jetzt spontan garnicht. Das hier ist halt Heavy Metal, soweit okay, reißt mich aber nicht vom Hocker. "Echoes Of A Distant Battle": Same here... wobei hier auch gut gestampft wird, das ist immer gefährlich für meine Ohren und mündet leicht in "blöd". Nicht mein Fall. Black Sabbath – Paranoid (1970)
Die hier ist natürlich ziemlich außer Konkurenz (im wahrsten Sinne des Wortes!) und total toll. War lange meine liebste SABBATH, mitlerweile ist das Debüt auf Augenhöhe. Funny fact: diese beiden SABBATHs find ich schon sehr lange toll, wogegen ich an den Rest des klassischen Metals mich erst seit wenigen Monaten heranpirsche. Watch Tower – Energetic Disassembly (1985)
Fand ich nie so anstrengend wie manch andere, da kenn ich weitaus schlimmere Musik (MANOWAR z.B.). Muss aber auch gestehen dass ich die nicht sonderlich gut kenne, ich habe glaub ich ein Album...? Ne, nichtmal das, aber ich hatte definitiv eins, wurde mir wohl zusammen mit den anderen Alben geklaut. Ich muss sagen dass ich das damals bei weitem nicht so toll fand wie andere Prog-Bands, das lag aber auch an meiner überaus unzureichendem metallischen Grundbildung zu diesem Zeitpunkt (ich kannte die meisten Klassiker nichtmal vom Namen her! DREAM THEATER hab ich da grade erst angefangen zu hören... und so weiter.) "Meltdown": Hektisches Gefrickel, ich bin mir doch jetzt ziemlich sicher dass ich dieses Album nicht hatte, denn das klingt null vertraut. Ist noch ziemlich thrashig, was? Was daran so gehörgangverknotend sein soll versteh ich aber spontan nicht, die haben doch eine durchaus klare musikalische Linie. Da kenn ich aber Mathcore oder Djent der tausendmal übler ist. "Asylum": Same here, schön vertrackt, spannend. Das muss man sich schon aus musikhistorischer Bedeutung heraus blind besorgen. "Cimmerian Shadows": Wie gesagt, vertrackt und anspruchsvoll ja, aber nicht überanspruchsvoll. Pflichtprogramm für den traditionsbewussten Proggie. Megadeth – Killing Is My Business … And Business Is Good (1985)
Ein Freund hatte für ein halbes Jahr lang mal eine brutale MEGADETH Suchtphase und hat mich mit allem was die Band gemacht hat bedudelt, insofern bin ich da vergleichsweise gut vertraut. Starkes Album. Hades – " If At First You Don't Succeed"
"I Too Eye": Ich glaube die Band ist dir relativ wichtig, hab die Rezension kürzlich gelesen zum Debüt. Dann mal her damit... Naja, angenehm flott ist das, nicht übel. Ist aber nicht wirklich meine Welt... Keine Ahnung, das ist mir zu sehr Metal und zu wenig ... nicht Metal. Oder so. Berührt mich nicht, kann aber nicht genau festmachen woran es liegt. Ist wohl das Gesamtpaket. Die gehen in mancher Hinsicht in die richtige Richtung, bleiben aber in jeder Hinsicht weit genug weg von den Punkten, wo Musik für mich interessant wird. "Aftermath of Betrayal (The Tragedy of Hamlet)": Der Anfang ist hübsch  Danach stellt sich das selbe Gefühl ein wie beim oberen Track, ich kann mir nicht helfen: das berührt mich einfach garnicht. Läuft total an mir vorbei. Ob ich in den nächsten Wochen die Zeit finde das zu vollenden? Ich hoffe es, denn langsam gehts ja in die Top-Regionen 
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Teichfrosch
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von Holger Andrae » Dienstag 3. Mai 2011, 17:53
Teichfrosch hat geschrieben:Von wegen, so leicht kann man sich täuschen. Unvorhergesehene Freizeit = keine Ahnung was ich machen soll = ...
Ui, das hatte ich tatsächlich gestern übersehen, sorry. Teichfrosch hat geschrieben:Scorpions – Taken By Force (1977)
Egal wie bedeutend, toll und wichtig die sind, ich find sie eher peinlich. Da fällt es mir kolossal schwer zu trennen, gebe ich gerne zu. "We'll Burn The Sky": Whuä, ich sag nix. Dabei belass ichs auch.
Kann ich zwar nachvollziehen, aber da muss man echt mal die Vorteilsklappen abschrauben. Musikalisch ist das mal eben echet der Wahnsinn. Gerade mit Uli Jon Roth ist das im Gitarrenbereich superb. Teichfrosch hat geschrieben:Thin Lizzy – Thunder & Lightning (1983)
"Holy War": Nett. Bisschen langweilig vielleicht... naja, vielleicht nicht allgemein langweilig, aber froschlangweilig. Gibt mir irgendwie nicht viel ohne schlecht zu sein. "Sun Goes Down": Das ist schon besser. Deutlich besser. Ich glaub ich muss mir nochmal den ersten Track anhören, ich fürchte ich hab den nicht verstanden... *rücklausch* ja, jetzt ist der erste Track plötzlich anders, besser und garnichtmehr langweilig. Schööööön... Dat is fein, dünkt mir. Damit werd ich mich mal beschäftigen, dünkt mir. Ich weiß nicht woran mich das erinnert, aber irgendwie verbinde ich damit Italienurlaub als Kind. Und die waren immer sehr toll...
Das ist fein, aber das ist mit Abstand die härteste Scheibe der Band. Interessant, dass der erste Song erst wirkt, nachdem du den zweiten angehört hast. Teichfrosch hat geschrieben:Ulysses Siren – Above the Ashes (2003)
"Terrorist Atack": Das ist aber ein nettes kleines Konzert. Aber irgendwie schon traurig, die fahren da vorne echt gute Livequalitäten ab und alle sitzen nur rum 8[ Guter Track. "Lake Of Fire": Heilige Wildsau, DAS ist ja geil! Das ist ja der totale Wahnsinn. Ich glaube mir gehen ein wenig die Superlative aus, aber das ist mal der geilste Thrashsong den ich seit Ewigkeiten gehört habe. Total geisteskranke Vocals, sich überschlagende und außer Kontrolle geratende Drums, rattenscharfe Riffs... ich komm aus dem Staunen kaum noch raus. Was für ein HAMMER! Bin mir nicht 100% sicher, aber ich glaube das ist der beste Track den ich in dieser Liste bisher gehört habe... Der bollert ja derartig gnadenlos durchs Gehölz, ich krieg mich kaum noch ein. Mir kommt grade in den Sinn dass diese scheppernde, blecheren Produktion vielleicht auch an YouTube liegen könnte, hoffentlich klingen die auf Konserve auch so blackmetalisch. "No Trace of Shame": Nicht ganz genau so geil wie der obige Track, aber immernoch supertoll genug. DAS ist ein Demo geblieben? Die haben keinen Plattenvertrag gekriegt?! Ich bin doch schwer entsetzt falls das stimmen sollte. Himmel, ich werd hier noch zum Thrash-Fan... Nicht dass ich das nicht schon längst wäre, aber als großer Thrash-Hasser des Forums musste ich diesen Satz notgedrungen fallen lassen.
Ui, erneute Verwunderung, wenngleich ich die Begeisterung natürlich teile. Für einen vermeintlich Nicht-Thrash-Hörer sollte doch gerade dies hier beinahe unhörbar sein. Teichfrosch hat geschrieben:Crescent Shield – The Stars Of Never Seen
"My Anger": Außer diesem Link funzt keiner. Ich hab das schonmal angetestet in einer anderen Liste, wenn mich nicht alles täuscht. Nene, diesen Track find ich ziemlich schwach, instrumentell ist das noch okay aber der Gesang ist doof.
Hmpf. Teichfrosch hat geschrieben:Death – The Sound Of Perseverance
Toll.
Toll. Teichfrosch hat geschrieben:The Tea Party – The Interzone Mantras
Hab ich selber, ist sehr, sehr gelungen. Sollte ursprünglich auch in meiner Top100 stehen, ist dann aber für irgendwas anderes rausgeflogen.
Bestimmt für schrammeligen Blautier-Rock. Teichfrosch hat geschrieben:Tribe After Tribe – Tribe After Tribe (1991)
"The Mode": Belanglos. Fällt mir nichts zu ein. Und wenn doch, dann eher nichts gutes. Ist auch der einzige Link der funzt, insofern...
Angel Witch fad, dies jetzt belanglos. Hmpfgrmbl. Teichfrosch hat geschrieben:Death Angel – "Act III" (1990)
Das kenn ich ja jetzt schon. Abwechslungsreich, sicher auch spannend, aber nicht so ganz meine Baustelle insgesamt.
Akzeptiert. Teichfrosch hat geschrieben:Anvil Chorus – The Killing Sun (2009)
"Once Again (1982)": Anfangs stampfig mit Schlagermelodien. Später wirds kontinulierlich besser. Naja, schon nett, aber nix für mich, ganz besonders als später wieder ein Cowboy auf seinem Pferd eingeritten kommt. Wenn ich jetzt live vor dir sitzen würde könnt ichs besser vormachen, aber versuchs mal selbst: zur Grundrythmik die imaginären Zügel in die Hand nehmen und im gemächlichen Galopp über die Prärie knattern. Auf sowas kann ich gerne verzichten. Ansonsten zickt YT wieder rum und verweigert die Links, die Band ist aber warscheinlich ohnehin nichts für mich.
Ich nehme das mal so hin. Teichfrosch hat geschrieben:Heir Apparent – Graceful Inheritance (1986)
"Tear Down The Walls": Oh Graus, das kann ich mal wieder voller Inbrust sch...lecht finden. Inklusive peinlichstem Refrain. "The Cloak": Keine Ahnung was man daran finden kann.
Ihr Schrammelrocker seid seltsam. Teichfrosch hat geschrieben:Metallica – Ride The Lightning (1984)
Famos.
Extremst. Teichfrosch hat geschrieben:Solitude Aeturnus – Into The Depths Of Sorrow (1991)
Das hab ich schon gehört... stark. Bei Doom bin ich weniger kleinlich als bei Thrash 
Wie kommt das? Teichfrosch hat geschrieben:Fates Warning – Awaken The Guardian (1986)
Mein schlechtes Gewissen... muss ich noch nachholen. Außerdem funzen beide Links nicht (= http://www.youtube.com/watch?v=Sa2_o8G6WfQTeichfrosch hat geschrieben:Slayer – Reign In Blood (1986)
Beim Klabautermann, wir überschneiden uns... !!!!
Um Gottes Willen  Teichfrosch hat geschrieben:Erosion – "Mortal Agony"
"False Prophets": Ich bin ein Fan der flotten Parts, ganz ohne Zweifel: die sind geil. Leider etwas zu viel Mosh-Parts um mich vollends zu begeistern, die Vocals sind klasse. Komisch dass du sowas abfeierst aber bei anderen harschen Vocals (-core als Beispiel) so total aussteigst, das ist zwar nicht wirklich vergleichbar aber auch nicht so schrecklich weit weg. Okay, realistisch betrachtet ist es das schon, aber ... aber ... man. Naja, ich gehe hier ein wenig von mir aus, für mich war der Schritt von den einen harschen Vocals (Death/Thrash) hin zu anderen harschen Vocals (Core, BM, Sludge und Konsorten) sehr klein. "Aftermath": Zu langsam, zu viel Gemosche. Genau das ist der Grund weshalb ich auch die "Seasons in the Abyss" der Schlächter nicht so pralle finde. Thrash muss geil und schnell und abgedreht sein für meine Ohren, nicht walzend und drückend. Also, drückend schon, aber eher "in den Sitz drückend" als "platt drückend". Ich warte auf dein "Hast du auch XXX gehört?!" und sage solange: ich verzichte, auch wenns zweifelsohne sehr gut gemacht ist.
Bei EROSION bin ich mehr als subjektiv und ohne die wanhsinnige Liveperformance wäre das auch nur 99% so gut. Teichfrosch hat geschrieben:Candlemass – 'The Nighfall' (1987)
Es langweilt das schreiben zu müssen, aber das werde ich noch nachholen. Grad nochmal "The Samrithan" gehört, erstsahnig.
Jawoll! Teichfrosch hat geschrieben:Live – "Throwing Copper" (1995)
Hat gedauert bis ich es zu schätzen wusste, mitlerweile liebe ich das Album. So, JETZT ist aber wirklich Schicht im Schacht für heute.
Dito
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von salisbury » Mittwoch 4. Mai 2011, 00:22
Holg hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:The Tea Party – The Interzone Mantras
Hab ich selber, ist sehr, sehr gelungen. Sollte ursprünglich auch in meiner Top100 stehen, ist dann aber für irgendwas anderes rausgeflogen.
Bestimmt für schrammeligen Blautier-Rock.
Heyhey. Ich müß hier mal dafür sorgen, daß der Frosch nicht in die falsche Richtung abglitscht und sollte schnellstens mit meiner Liste fortfahren. Jede Menge blumiger Plüschprog wartet da  . Heavy Metal ist doch was für alte und Graue. Gandalf-Musik halt. Allerdings: Tea Party ist blau! Da hab ich heute die 'Edges of twilight' (war so der Name?) erhalten und die gefällt mir doch sehr sehr gut. Holg hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Heir Apparent – Graceful Inheritance (1986)
"Tear Down The Walls": Oh Graus, das kann ich mal wieder voller Inbrust sch...lecht finden. Inklusive peinlichstem Refrain. "The Cloak": Keine Ahnung was man daran finden kann.
Ihr Schrammelrocker seid seltsam.
So schlecht wie der Frosch find ich die nicht. Zu einem "gut" kann ich mich aber auch nicht durchringen...
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von Holger Andrae » Mittwoch 4. Mai 2011, 13:24
Teichfrosch hat geschrieben:Hab noch einen Post auf der anderen Seite, bin mir nicht sicher ob du den auch gesehen hast oder einfach keinen Bock mehr hattest auf die Textwand zu antworten (was ich durchaus verstehen könnte  ). Im übrigen möchte ich noch anmerken dass ich jede deiner Anekdoten lese, ich hab irgendwo mitbekommen dass dich freut. Will nicht den Musterschüler mimen, das liegt einfach daran dass ich mir immer den Text den die Leute zu den Alben schreiben durchlese. Wenn sich jemand die Mühe macht nette Geschichten und die eigenen Eindrücke aufzuschreiben sollte man es auch lesen, und eigentlich jedesmal steht was sehr interessantes drin.
Musterschüler mag das Schaf nicht.  Ich gehe bei dir gearde eh davon aus, dass du das meiste hier liest. Und das freut mich ungemein. Ich will ja niemanden missionieren, daher ist es für auch völlig okay, wenn du Sachen auslässt. Aber es mach natürlich Spass zu lesen, was Außenstehende so wahrnehmen. Danke dafür. Teichfrosch hat geschrieben:Platz 80: Griffin – "Protectors Of The Lair" (1986)
"Poseidon Society": Ziemlich dünnes Stimmchen, oder? Der trifft zwar die Töne, aber die Stimme hat null Volumen. Produziert mit ziemlich viel Hall, Blackmetal darf/muss das, aber bei sowas klingts irgendwie komisch. Die Musiker ackern und verausgaben sich sichtlich, das ganze wirkt aber sehr kraftlos, könnte an der Produktion liegen, aber sowas ist über YT immer schwer auszumachen. Musikalisch nicht so wirklich meine Welt, aber auch nicht verkehrt. "Tame the Lion": Wieder dieses Stimmchen... ich glaube das wäre mit einer richtigen Röhre am Mikro deutlich besser, aber der Kerl wirkt wirklich kraftlos. Dabei hat er es technisch durchaus drauf, wenn er diese Wechsel zwischen "normalem" Gesang und Screams auch live so hinbekommt Hut ab, sowas ist bockehart. Netter Track, der ruhige Part gegen Ende gefällt mir. Allgemein aber nicht meine Baustelle, dabei ist das zweifelsfrei gut gemacht, auch instrumentell.
Gerade die Stimme mit den herrlichen Kieksern macht die Sache doch erst richtig spannend. Die haben am Wochenende auf dem KIT gespielt. War echt Sahne. Teichfrosch hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Angel Witch – Angel Witch (1980)
Fad?????
Jau, fad. Natürlich aus heutiger Sicht, aber leider kann ich mich nicht in die 70er/80er zurückversetzen und ausblenden, dass mancherlei Wuchtbrummen heutzutage schon eingespielt wurden. Das Thema hatten wir schon bei Rüdigers Liste, da hab ich zu einem PRIEST Klassiker gesagt das würde "eher wie Hardrock als nach Metal klingen" - was natürlich absolut nicht richtig ist, aber das, was heute gerne als Hardrock verkauft wird ist nunmal schon "härter" als das, was damals der härteste Metal war. So kommt man dann zu solchen Aussagen als Jungspund. Wie du ja vielleicht weißt bin ich auch einer der spinnerten Extreme-Metal-Anhänger hier im Forum und kann mich zusammen mit Schafen über den übelsten Krach jedweder Coleur freuen, das verdirbt auf Dauer die Ohren. Nein, mal ernsthaft, nicht jeder Klassiker gefällt mir nunmal, und ANGEL WITCH fand ich nunmal weniger spannend. Dafür mags viele Gründe geben, ein paar hab ich versucht zu umreißen =)
Ich kann ja verstehen, dass man das aus heutiger Sicht eher etwas lahmarschig findet. Zumindest, wenn man aus der Richtung darauf schaut. Ganze Musikerschwärme halten dieses ALbum für wegweisend. Aber das kann dir natürlich völlig egal sein. Teichfrosch hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Damn The Machine – Damn The Machine (1993) - "Silence": Böh. Toll.
http://www.youtube.com/watch?v=FYAlauHsrig&feature=related
"The Mission": Böh. Toll.
Freut mich. Poland (ex Megatod) ist halt mal super. Teichfrosch hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:Wargasm – "Ugly" (1993)
Jetzt überrascht mich der Frosch aber. das klingt doch wie TANK auf Thrash ...
Da ich TANK nicht kenne kannst du mich damit echt nicht schocken. Erfolgreich vertreiben kannst du mich mit HAMMERFALL, MANOWAR und RAPSODY.
Nee, nicht schocken. TANK waren großartig, insofern ist das aus meinem Munde ein Riesenkompliment. Allerdings meine ich eher den Gesang und die beiden frühen Tank-Werke. Alos so etwas : http://www.youtube.com/watch?v=QDf6crcY3i8Teichfrosch hat geschrieben:Holger Andrae zu THE GATES OF SLUMBER hat geschrieben:Hm, der Vergleich mit Darkthrone - ich werde jetzt nicht in den Fettnapf mit der DT-Abkürzung treten - wäre ich nie gekommen. Weniger bassig als die Vorgänger ist das hier ... Öh.... verschiedene Ohren halt.
Hmhm.. hast schon Recht, das ist ein wenig weit hergeholt. Aber das erinnert mich daran dass ich "Circle The Wagons" nicht in meine Top100 gesetzt habe, was ich ja wirklich schwer bereue. Bzgl. DARKTHRONE bin ich relativ nah bei Rüdiger, die sind im Zweifelsfall immer super.
Da nähere ich mich auch immer wweiter an. Die fand ich damals albern. Und heute ist Fenriz plötzöich ein Szeneorgan. Nun denn ... Teichfrosch hat geschrieben:Holger Andrae zu Last Crack – Burning Time (1991) hat geschrieben:http://www.videocure.com/video/63047.html
Da passiert bei mir nüscht.
Komisch. Teichfrosch hat geschrieben:Holger Andrae zu Anvil – Forged In Fire hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=8WGekkiBW4I
Ernsthaft? Na gut... "Winged Assassins": Nenenenene... Da hört man schon wieso Wikipedia schreibt dass Powermetal aus Speedmetal entstanden ist
Keine Grundsatzdskussion in dem Wirrwarr hier. Sodele, und jetzt nochmal eine kräftige Portion neues: Teichfrosch hat geschrieben:Adramelch – Irae Melanox (1988)
"Zephirus": Die Stimme ist quälend und furchtbar, und ich sehe nichts, was da auf instrumenteller Seite groß etwas retten könnte. Hmm. Naja, instrumentell ists besser, aber ehrlich... "Irae Melanox": Die Stimme ist furchtbar. Ansonsten belanglos... bestenfalls langweilig, aber nur mit viel gutem Willen.
Über die Stimme kann man eventuell diskutieren - ich liebe sie - aber nicht über die musikalischen Qualitäten. Klar, der Sound ist schräg und dünn, aber was die Jungs da an Klassik verbraten ist schon mal toll. Selten so gefühlvolle Melodien gehört. Teichfrosch hat geschrieben:Culprit – Guilty As Charged (1983)
"Guilty As Charged": Der einzige Link der funzt. Wow, sehen die bescheuert aus, einer beknackter als der andere und zusammen das schlimmste Gruselkabinett. Und die Musik ... wirkt unter diesem Eindruck nicht besser.
Das ist sowohl musikalisch (der Bass!) ein absoluter Hammer, wie auch optisch. Teichfrosch hat geschrieben:Sanctuary – Into The Mirror Black (1990)
"Taste Revenge (Live At Chestnut Cabaret)": Hört sich wirklich nicht so an als würde mir das gefallen.
Du magst Nevermore? Zu dem Zeitpunkt war die Band am besten. Teichfrosch hat geschrieben:Voi Vod – The Outer Limits (1993)
"We are not alone": Einen 80er Bonus gibts hier nicht, daher find ich spontan nichts was mir gefällt. "Le Pont Noir": Hmm, das soll wohl irgendwie anders sein, aber ich langweile mich. Dabei hast du doch Prog drangeschrieben und ich hab schon irgendwie gehofft... da springt nichts über. "Jack Luminous (part 1)": Mal schaun, wenn da nichts kommt belass ichs beim ersten Teil  Hm, ich fürchte dass das keine Probehörmusik ist, das muss man wohl auf Albumlänge durchhören um reinzukommen. Für den Moment find ichs zu uneingängig und metallisch.
Erneute Überraschung, denn VoiVod gelten gemeinhin als progressiv, was man aber wohl in erster Linie feststellen wird, wenn man ihre Alben kennt. Da ist sehr viel Punk drin (gewesen) und sehr viel Floyd. Wenn du magst: 'War & Pain' (Debut) http://www.youtube.com/watch?v=KSozmwCbkbA'Tornado' (3. ALbum) http://www.youtube.com/watch?v=D2Ihi2u35JY'Tribal Conviction' (4.Album) http://www.youtube.com/watch?v=TfpYIPbrcdY'The Unknown Knows' (5. Album) http://www.youtube.com/watch?v=N28D3L8Z0es'Clouds In My House' (6. Album) http://www.youtube.com/watch?v=JsDRAH820GwTeichfrosch hat geschrieben:Armored Saint – "Delirious Nomad" (1985)
"For The Sake Of Heaviness": Das ist nicht mein Jagdgebiet. Aber moment mal, den Sänger kenne ich...? Achso. Jetzt weiß ich auch woher  Du wirst es auch wissen... "Aftermath (Graspop 2006)": Ahjo, nett. Trotzdem nicht mein Jagdgebiet. Aber tolle stimmliche Leistung, das muss man wirklich mal sagen. Wenn ich das so live sehe kann ich mir durchaus vorstellen dass mir das eine Menge Spaß macht. Wie das aber so ist, zuhause langweile ich mich damit aber eher als dass mir das Tränen in die Augen treibt oder Gänsehaut verursacht... Dafür ist dann meine Fußpilz-, Kehlkopfkrebs-, Einschlaf- und Schrammelmusik zuständig.
Ich schweige mal lieber  Teichfrosch hat geschrieben:Tank – 'This Means War (1983)
"This Means War": Das sind die welche irgendwas mit WARGASM zu tun haben sollen, richtig?  Der Zusammenhang erschließt sich mir jetzt spontan garnicht. Das hier ist halt Heavy Metal, soweit okay, reißt mich aber nicht vom Hocker. "Echoes Of A Distant Battle": Same here... wobei hier auch gut gestampft wird, das ist immer gefährlich für meine Ohren und mündet leicht in "blöd". Nicht mein Fall.
NWoBHM- Legenden stampfen immer. Und das ist gut so. Teichfrosch hat geschrieben:Black Sabbath – Paranoid (1970)
Die hier ist natürlich ziemlich außer Konkurenz (im wahrsten Sinne des Wortes!) und total toll. War lange meine liebste SABBATH, mitlerweile ist das Debüt auf Augenhöhe. Funny fact: diese beiden SABBATHs find ich schon sehr lange toll, wogegen ich an den Rest des klassischen Metals mich erst seit wenigen Monaten heranpirsche.
Pirsch mal weiter. Macht Spass. Teichfrosch hat geschrieben:Watch Tower – Energetic Disassembly (1985)
Fand ich nie so anstrengend wie manch andere, da kenn ich weitaus schlimmere Musik (MANOWAR z.B.). Muss aber auch gestehen dass ich die nicht sonderlich gut kenne, ich habe glaub ich ein Album...? Ne, nichtmal das, aber ich hatte definitiv eins, wurde mir wohl zusammen mit den anderen Alben geklaut. Ich muss sagen dass ich das damals bei weitem nicht so toll fand wie andere Prog-Bands, das lag aber auch an meiner überaus unzureichendem metallischen Grundbildung zu diesem Zeitpunkt (ich kannte die meisten Klassiker nichtmal vom Namen her! DREAM THEATER hab ich da grade erst angefangen zu hören... und so weiter.) "Meltdown": Hektisches Gefrickel, ich bin mir doch jetzt ziemlich sicher dass ich dieses Album nicht hatte, denn das klingt null vertraut. Ist noch ziemlich thrashig, was? Was daran so gehörgangverknotend sein soll versteh ich aber spontan nicht, die haben doch eine durchaus klare musikalische Linie. Da kenn ich aber Mathcore oder Djent der tausendmal übler ist. "Asylum": Same here, schön vertrackt, spannend. Das muss man sich schon aus musikhistorischer Bedeutung heraus blind besorgen. "Cimmerian Shadows": Wie gesagt, vertrackt und anspruchsvoll ja, aber nicht überanspruchsvoll. Pflichtprogramm für den traditionsbewussten Proggie.
Dass dich hier der Sound nichts tört, darf mich aber schon verwundern, oder? Und der Gesang ist eigentlich auch anstrengend, wie natürlich auch die Mucke. Da stand ich damals sehr lange allein mit meiner Begeisterung. 1985 war die Welt dafür noch nicht bereit. Teichfrosch hat geschrieben:Megadeth – Killing Is My Business … And Business Is Good (1985)
Ein Freund hatte für ein halbes Jahr lang mal eine brutale MEGADETH Suchtphase und hat mich mit allem was die Band gemacht hat bedudelt, insofern bin ich da vergleichsweise gut vertraut. Starkes Album.
Aber auch hier: Der Sound ist eigentlich gar kein Sound. Müsste dich also stören. Teichfrosch hat geschrieben:Hades – " If At First You Don't Succeed"
"I Too Eye": Ich glaube die Band ist dir relativ wichtig, hab die Rezension kürzlich gelesen zum Debüt. Dann mal her damit... Naja, angenehm flott ist das, nicht übel. Ist aber nicht wirklich meine Welt... Keine Ahnung, das ist mir zu sehr Metal und zu wenig ... nicht Metal. Oder so. Berührt mich nicht, kann aber nicht genau festmachen woran es liegt. Ist wohl das Gesamtpaket. Die gehen in mancher Hinsicht in die richtige Richtung, bleiben aber in jeder Hinsicht weit genug weg von den Punkten, wo Musik für mich interessant wird. "Aftermath of Betrayal (The Tragedy of Hamlet)": Der Anfang ist hübsch  Danach stellt sich das selbe Gefühl ein wie beim oberen Track, ich kann mir nicht helfen: das berührt mich einfach garnicht. Läuft total an mir vorbei.
Schade. Ja, das ist mir sehr wichtig. Teichfrosch hat geschrieben:Ob ich in den nächsten Wochen die Zeit finde das zu vollenden? Ich hoffe es, denn langsam gehts ja in die Top-Regionen 
Ich hab Zeit.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Teichfrosch » Mittwoch 4. Mai 2011, 14:29
Holger Andrae zu ANGEL WITCH hat geschrieben:Ich kann ja verstehen, dass man das aus heutiger Sicht eher etwas lahmarschig findet. Zumindest, wenn man aus der Richtung darauf schaut. Ganze Musikerschwärme halten dieses ALbum für wegweisend. Aber das kann dir natürlich völlig egal sein.
Dass das wohl für seine Zeit sehr bedeutsam ist steht ja nicht zur Diskussion, den Wink mit dem Zaunpfahl ("Eines der 10 Alben was man zumindest gehört haben sollte um Metal zu verstehen") hab ich schon mitbekommen  So ist das bei mir mit vielen "Klassikern", ich erkenne die Bedeutung an, aber privat hör ich mir das nicht an. Wird dir bestimmt mit bestimmten Alben nicht anders gehen, Alben, die jetzt schon Klassiker sind oder für ihr Genre in Zukunft garantiert als Klassiker laufen werden (Schuss ins Blaue: ISIS mit "Oceanic" oder "Panopticon"). Was daran besonders, neu und toll sein soll höre sogar ich wenn ich das will, natürlich entsprechendes Wissen vorrausgesetzt, heraus, d.h. aber nicht automatisch dass ich das dann auch toll finde. Aber ich denke, dass wir uns in dem Punkt ohnehin einig sind. Holger Andrae zu Sanctuary – Into The Mirror Black (1990) hat geschrieben:Du magst Nevermore? Zu dem Zeitpunkt war die Band am besten.
Ich hoffe du meinst das scherzhaft, ich bin einer der Irren die sich ganz besonders bei NEVERMORE total quer stellen - die find ich wirklich furchtbar. Ich dachte das hätte sich mitlerweile rumgesprochen  Holger Andrae zu Voi Vod – The Outer Limits (1993) hat geschrieben:Erneute Überraschung, denn VoiVod gelten gemeinhin als progressiv, was man aber wohl in erster Linie feststellen wird, wenn man ihre Alben kennt. Da ist sehr viel Punk drin (gewesen) und sehr viel Floyd. Wenn du magst:
Ja, das FLOYD'sche hab ich durchaus rausgehört, leider ist das nicht unbedingt "bestimmend" in der Musik. Deshalb hab ich auch geschrieben dass ich mir das warscheinlich wirklich auf Albumlänge anhören muss (und zwar nicht über YT  ), ich will nicht ausschließen dass mir das auf Dauer gefällt, aber grade springt da nichts über. Ich hör mir nachher nochmal die neuen, von dir hier geposteten Links an und schreibe dann was dazu wenn sich in der Richtung was ändert, aber ich glaube, dass das keine Musik ist bei der ich von vorneherein mit Sicherheit sagen kann dass mir das definitiv gefällt oder nicht. Holger Andrae zu Megadeth – Killing Is My Business … And Business Is Good (1985) und Watch Tower – Energetic Disassembly (1985)][/quote]
Thema Sound: Das sind beides Bands/Alben die ich schon gehört habe als ich sozusagen mit Metal wieder "angefangen" habe (in Kürze: Hiphop -> Punk -> Metal/Nu Metal/Metalcore -> Elektro -> Metal -> Alles ~ so haben sich meine musikalischen Präferenzen über die Jahre sprungweise geändert, mitlerweile hör ich eben wie dargestellt "Alles", genreübergreifend), da war ich weit davon entfernt mich mit Fragen wie "Wie klingt das?!" zu beschäftigen und hab alles gehört was mir vor die Nase gesetzt wurde. Das ist mir also sozusagen schon vertraut. Würde ich das jetzt ganz neu entdecken wäre mein Urteil da warscheinlich gespaltener.
[quote="Holger Andrae zu Hades – If At First You Don't Succeed hat geschrieben:Schade. Ja, das ist mir sehr wichtig.
Zur Feier der erst heute erschienenen Rezension zu dem Album hatte ich ohnehin vor nochmal reinzuhören, irgendwas muss da ja dran sein. Ich glaube ich kanns ganz stumpf am Gesang festmachen, wenn da wirklich jemand böse und hasserfüllt rumkeifen würde wäre das viel eher mein Ding, aber das würde irgendwie auch nicht zu der doch recht melodischen Seite passen die die Herren zwischendrin gerne mal auspacken. Keine Ahnung, aber ich glaube, dass ich das mit dem "Die erreichen nie den Punkt wo Musik für mich interessant wird" ziemlich gut getroffen habe. "I to eye" läuft jetzt ein drittes Mal, aber zündet nicht. Es ist und bleibt ein durchaus netter Track der viel Energie und Leidenschaft versprüht, der mich aber einfach nicht packt. Das ist so wie mit viel anderer Musik hier in der Liste: eigentlich immer gut gemacht und mit viel Eiern in der Hose, packt mich aber nicht auf der emotionalen Ebene.
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von Holger Andrae » Mittwoch 4. Mai 2011, 14:46
Bevor ich jetzt einen Knoten im Quoten bekomme, mal eben so ein paar Kommentare.
Natürlich geht mir das mit "Klassikern" aus anderen Subgenres auch so. Da sind wir uns absolut einig. Und die beiden von Dir genannten Alben, zünden bei mir zum Beispiel gar nicht. Alles gut.
Der NM-Kommentar war natürlich nicht besonders ernst gemeint. Wie vieles nicht, was ich hier schreibe. Ich denke, da drücke ich mich meist schon froschig genug aus. Das ist ja meist schon havokschich.
Zum Sound: Das hatte ich mir gedacht und das verstehe ich ebenfalls. Hört man Sachen zum Erscheinungstermin und findet sie dann toll, stört der vermeintlich miese Klang häufig weniger als wenn man die Dinger erst retrospektiv vorgesetzt bekommt.
Du liest unsere Reviews? Das allein erzeugt schon Begesiterung. Und auchs onst verstehe ich dich völlig, wenn gleich ich deine Meinung zum Hades-Sänger natürlich nicht teilen kann. Besser singen geht nämlich kaum bis gar nicht. Darüber müssen wir jetzt nicht diskutieren, da bin ich beratungsresistent und verscheuklappt.
Bin gespannt, ob du mit VoiVod doch noch was anfangen kannst.
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von salisbury » Donnerstag 5. Mai 2011, 12:32
Voivod sollte dem Frosch eigentlich taugen. Aber die brauchen schon Arbeit; ähnlich wie bei Rush springt einem die Genialität nicht sofort in die Ohren. Und dann muß man sagen ist VoiVod nicht gleich VoiVod. 'Angel Rat' und 'Outer Limits' (Art-/Progrock) klingen ganz anders als die ollen Sachen (verpeilter Thrash). Und die klingen wieder verdamnt anders als die neueren Sachen. Ich habe grad "Katorz" im Player. Das ist eher in der Nähe von Mötörhead als Prog und schon gar kein Thrash. Mein Bezug zu der Band baut sich über die Gitarren auf. Egal was er spielt, es klingt immer nach Dennis d'Amour (Piggy), ich brauche keine 10 sec und erkenne ihn. @Hades: das braucht der Frosch nicht hören. Ich jedoch sollte und werde mich intensiv mit denen beschäftigen. Diese Liste ist meine Nächste und ich kaufe ja beim Duchhören sehr gerne gleich ein 
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