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von salisbury » Montag 25. April 2011, 23:20
Puh, Fea, sehr interessante Alben sind das! Cynic ist voll toll! Die Vintersorg mag ich auch ganz dolle gern. Arcturus ist auch einzigartig in seiner Atmosphäre. Ich empfehle Dir CODE, falls Du die noch nicht kennst. Einzig mit Skyclad konnte ich mich die ganzen langen Jahre niemals so anfreunden... Deine Liste mausert sich langsam zu einer meiner Lieblingslisten  .
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von Feamorn » Donnerstag 28. April 2011, 23:01
CODE kenne ich in der Tat bisher nur hier aus dem Forum vom Namen, wollte ich aber schon länger mal reinhören. Jetzt mit expliziter "personalisierter" Empfehlung  werde ich die Priorität mal erhöhen. 6. Hammers Of Misfortune - The August Engine (2003) So. Zum Zeitpunkt, als ich die Liste erstellt habe, war das hier noch mein liebstes HoM-Album, jetzt hat es Konkurrenz durch seinen Vorgänger bekommen, aber dazu erzähle ich nochmal was, wenn die Liste fertig ist. Ansonsten hört man dem Album schon an, dass es der Vorgänger von "The Locust Years" ist, sind doch die Ansätze des dortigen Sounds schon vorhanden. Andererseits fehlt noch Sigrid Sheie mit ihrer Hammond-Orgel, dafür ist es dann insgesamt noch etwas "wilder" oder "roher". Ich kenne eigentlich sonst keine zweite Bands wie die Hammers, daher kann ich hier auch schlecht weitere Vergleiche ziehen, die irgendwem weiterhelfen, die Band muss man einfach gehört haben. Ich werde mir das Album auch Dauer auch bestimmt noch auf Vinyl besorgen (obwohl ich noch keinen Plattenspieler besitze), denn das Vinyl-Artwork ist sooo viel besser als das der CD (das man ja kaum Artwork nennen kennen):  Hörbeispiele: Insect - Der Uber-Song. - http://www.youtube.com/watch?v=FVdklsXbCEMDoomed Parade - http://www.youtube.com/watch?v=i54uXGQO1zQThe Trial And The Grave - http://www.youtube.com/watch?v=iiIerbAR_os...noch den Anfang der Platte: The August Engine Pt.1 - Der Instrumentale Opener... - http://www.youtube.com/watch?v=DwPZ3lqg19gRainfall - ...geht nahtlos in dieses ruhige Meisterstück über, was wieder... - http://www.youtube.com/watch?v=UPcdNXrsO8MA Room And A Riddle - ...hierin mündet! - http://www.youtube.com/watch?v=douog6UYqR4
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von salisbury » Donnerstag 28. April 2011, 23:26
Das ist eine außergewöhnlich gute Band! Holg hat mir die erst schmackhaft gemacht. Der Gesang ist immer leicht schräg, aber ich mag schräge Mädels! (Das ist doch ein Mädel, oder?) Ich setz mir die gleich auch noch auf die Kaufliste!
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von Feamorn » Donnerstag 28. April 2011, 23:28
Jepp, ist ein Mädel. Auf den ersten beiden Alben hieß die Dame an Bass und Mikro Janis Tanaka, dann kam für die Locust Years Jamie Myers und auf dem letzten Doppelschlag stand Jesse Quattro am Mikro. Mittlerweile haben die schon wieder eine Neue, bin schon auf neues Material gespannt.
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von Feamorn » Donnerstag 28. April 2011, 23:28
5. Iced Earth - The Dark Saga (1996) Hier muss ich vorsichtig sein, nicht die Fassungen der "Alive In Athens"-Aufnahme zu bewerten. Ich habe ja erst '98/'99 mit Iced Earth angefangen und damit meistens die Live-Aufnahmen gehört, denn so gerne ich dieses Album mag, es hat einen kleinen Makel: gegenüber der Platte, die hier gleich noch kommt, ist der Sound etwas "steril". Hätte die Dark Saga einen aggressiveren und lebendigeren (Gitarren-) Sound spendiert bekommen, dieses wäre meine Nummer 1 geworden. Doch auch so gibt es auf der Platte genug Licht. Nur Hits, nicht ein Füller und dazu schafft es Schaffer auf seinem zweiten Album mit Matt Barlow am Mikro diesen so in Szene zu setzen und das Letzte aus seinen phantastischen Stimmbändern herauszukitzeln, wie er es sonst nie, egal mit welchem Sänger, geschafft hat. Hörbeispiele: Slave To The Dark - Teil 2 der ersten Schaffer-Song-Trilogie. - http://www.youtube.com/watch?v=r00Rvf2H6jYA Question Of Heaven - Teil 3 der Trilogie, bester Song des Albums und vielleicht auch der Band. Mit einem anderen Sänger kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Für mich eine Sternstunde des Metal, ach, der Rockmusik überhaupt. - http://www.youtube.com/watch?v=yzIjEqjyHEYThe Hunter - Ich bin so frei, und nehme die Live-Version, denn SO muss der Song der klingen, auch wenn die Studio-Fassung schon genial ist. Das hier ist nochmal ein paar Ligen besser, vor allem, wenn man selbst mal im Publikum stand und die Gitarren mitgesungen hat.  Ich lege mich fest: ein ähnlich großes Riff ist Schaffer in den Folgejahren nie wieder eingefallen. - http://www.youtube.com/watch?v=ao6niQAqupQI Died For You - Schaffer hat in seinem Leben drei wirklich große Halbballaden geschrieben, das war die Erste. http://www.youtube.com/watch?v=CDZRRWVlRnIViolate - Noch so ein Kracher, der bei Auftritten nicht mehr wegzudenken ist. - http://www.youtube.com/watch?v=QukSKEZHzB0
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von salisbury » Donnerstag 28. April 2011, 23:35
So! Die Hammers sind eingetütet  . 2006er und 2003er. Außergewöhnlicher Mädels-Gesang und der Sally ist dabei! Darauf ne Runde Madder Mortem  . Die IE ist natürlich große, große Klasse; volle Unterstützung bei der Himmelsfrage. Hatte ich ja auch in meiner Liste. Ach Du Donnerlittechen, meine Liste.... 
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von Feamorn » Donnerstag 28. April 2011, 23:38
Bravo! 4. Iced Earth - Night Of The Stormrider (1991) So, mein nominell also liebstes Iced Earth Album. Eigentlich ist es der Dark Saga ebenbürtig. Aber hier ist das Gesamtpaket alles in allem eine Nuance stimmiger, obwohl Matt Barlow noch nicht singt. Dieser Fakt war lange ein Problem für mich, mittlerweile aber egal. Iced Earth hatten noch keinen wirklich schlechten Sänger. Genau wie bei "The Dark Saga" war Schaffer hier noch nicht wirklich der alleinige Chef im (Songwriting-) Ring, was eventuell das Geheimnis ist, warum die Alben SO gut geworden sind. Dem Album merkt man die leicht thrashige Schlagseite noch deutlicher an, als den Nachfolgern und im Grunde ist DAS für mich Power Metal, wie ich ihn haben will. Was mir bis heute unverständlich ist, wie man das oben zu sehende geniale Erst-Artwork gegen diesen modernen Comic-Style-Mist auftauschen konnte. Reiner Frevel! Zu blöd, dass ich mir das T-Shirt nicht gesichert habe, solange es das bei ein paar US-Händlern noch gab. Ein besseres Coverartwork hatten Iced Earth nie. Hörbeispiele: Pure Evil - So, und nicht anders! - http://www.youtube.com/watch?v=xlfOaZF77MADesert Rain - Lautmalerei par excellence! Ich sehe Wüste und das aufbauende Gewitter beim Hören der ersten Minuten förmlich vor meinen Augen, eine aufziehende Gewitterfront über flimmerndem Wüstensand. - http://www.youtube.com/watch?v=xlfOaZF77MATravel In Stygian - Wie üblich bei Jon, die Krönung der Platte am Schluss. "On the night that it came to me, it was like nothing I'd ever seen. A vision darker than death itself. A violent cloud from the depths of hell. And that's when I saw my destiny..." - http://www.youtube.com/watch?v=sqewBHgfd6A
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von salisbury » Donnerstag 28. April 2011, 23:50
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von Feamorn » Freitag 29. April 2011, 00:00
Wie gesagt, ebenbürtig. Nur ist das in einer nummerierten Liste halt schwierig zu machen. Und am Ende hat dann halt die Produktion entschieden, und da ich seit einiger Zeit ja immer mehr "Old School" drauf bin...  Wobei das Statement bei den kommenden Alben wieder Makulatur ist... mal sehen, vielleicht mach ich hier heut noch den Sack zu.
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von Feamorn » Freitag 29. April 2011, 00:14
So, Platz 3 und 2 stehen da, weil es eben doch immer noch ein wenig Momentaufnahme ist. Allerdings haben sie die letztem zwei bis drei mein Hören derart dominiert, dass sie durchaus das recht haben, so weit oben zu landen. Die werde ich bestimmt nicht wieder leid. Sind sich beide auch wieder quasi ebenbürtig. Am Ende siegten zwei Ohrwürmer über das überzeugendere Konzept. 3. Ayreon - The Human Equation (2004) Ayreon ist für mich in der Tat DIE Band, bzw. DAS Projekt, der letzten Jahre. Angefangen bei meiner ersten Scheibe "01011001" dachte ich nach jeder Neuerwerbung "besser geht's doch jetzt eigentlich nicht mehr" und dann kam ein noch größerer Haufen. Am Ende sind schwimmen bei mir zwei Scheiben oben. Beide zum einen wegen der Sängerbesetzung, das weitere herausragende Merkmal der Gleichung ist dann jedoch auch das zu Grunde liegende Konzept bzw. dessen Umsetzung. Storymäßig ist das hier definitiv Lucassens stärkstes Werk, auch wenn er stellenweise fast zu weit in den Kitsch abrutscht, aber die verteilten Stimmen für die inneren Aspekte der Psyche sind einfach genial. Das ganze mit klangvollen Namen (und vor allem Stimmen) wie Mikael Åkerfeldt, Eric Clayton (meine beiden Favoriten hier), Devin Townsend oder der Lucassen Entdeckung Marcella Bovio... sogar James LaBrie, der die Hauptrolle singt, habe ich hier mögen gelernt. Ich warte ja immer noch, dass ein kompletter Mehrkanal-Mix des Albums erscheint, auf dem die sich widersprechenden Gefühle aus unterschiedlichen Lautsprechern zu mir "flüstern". Das wäre auch das einzige, was man hier noch "verbessern" könnte. Ganz großes Ohrenkino, im wahrsten Sinne des Wortes. Hörbeispiele: Wie so oft bei Alben, die ihre Stärke eben aus der fortlaufenden Geschichte ziehen, ist die Nennung von Beispielen schwer, ich versuche es trotzdem. Chronologisch: Day 02: Isolation - http://www.musik-sammler.de/cover/82500/82250_t.jpgDay 03: Pain - http://www.youtube.com/watch?v=c-ncSNUswVYDay 06: Childhood - http://www.youtube.com/watch?v=lQUCkRdgg9QZu Day 06 noch folgende wunderbare Alternativ-Interpretation, die das ganze nochmal toppt, die Frau kann singen!!! Manoman... (und sieht auch noch aus...  ) http://www.youtube.com/watch?v=5QfYxE9hIckDay 08: School - http://www.youtube.com/watch?v=ixZwwTBADisDay 12: Traume - Alleine der Anfang mit Clayton... ein Traum. Und dann Åkerfeldts Growl "You're better off deeeaaaaaad!" - http://www.youtube.com/watch?v=3TN7earYLigDay 16: Loser - Offizielles Video. Schön verquer und mit Augenzwinkern. RIP Mike Baker! - http://www.youtube.com/watch?v=qtAhlPcdh9cDay 17: Accident? - Ziemlich ruhig. Und die atemberaubende Stimme von Eric Clayton. - http://www.youtube.com/watch?v=k10oKplHDfEDay 20: Confrontation - Grande Finale - http://www.youtube.com/watch?v=HYwAfCtdGmU
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